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MILITÄR/7688: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 13.02.2018 (SB)


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Deutschland soll mehr für die Kriegsführung ausgeben

US-Präsident Trump verlangt von den NATO-Mitgliedern, daß sie bis spätestens 2024 mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Militär ausgeben. Am Mittwoch steht das Thema auf der Tagesordnung eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. Am Vortag faßte der NATO-Generalsekretär Stoltenberg den Stand zusammen. Demnach werden im laufenden Jahr acht NATO-Länder die verlangte Quote an Militärausgaben erfüllen. Bis 2024 werden 15 von 29 Allianzmitgliedern mindestens zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Kriegsführung aufwenden. Deutschland gehört nicht dazu. Das liegt daran, daß das BIP laufend steigt. Ansonsten kommen die Militärausgaben Deutschlands im laufenden Jahr auf 1,24 Prozent des BIP, während es 2017 1,22 Prozent gewesen waren. Stoltenberg begrüßte es, daß die Bundesrepublik Ausgabenkürzungen beim Militär gestoppt hat und zu einer Erhöhung des Wehretats übergegangen ist. Der Generalsekretär rief Deutschland auf, die Ausgabenentwicklung zu beschleunigen.

13. Februar 2018


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