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TV - MDR/1107: Woche vom 15.12. bis 21.12.2018


MDR Fernsehen – 51. Programmwoche vom 15.12. bis 21.12.2018


Samstag, 15. Dezember 2018


05:10 Der Henker von Venedig (90 Min.) (UT) (VPS: 05:09)
Spielfilm Italien, 1963

Rollen und Darsteller:
Sandrigo Bembo – Lex Barker
Rodrigo Zeno – Guy Madison
Leonora Danin – Alessandra Panaro
Guarnieri – Mario Petri
Michele Arcà Alberto Farnese
Bartolo – Giulio Marchetti
Doge Giovanni Bembo – Feodor Chaliapin jr.
Pietro – Franco Fantasia
Messere Grimani – Raf Baldassarre
Smeralda – Mirella Roxy
Menego Zanin – Attilio Severini
Messere Leonardo – John Bartha

Regie: Luigi Capuano
Drehbuch: Arpad De Riso, Luigi Capuano
Musik: Carlo Rustichelli
Kamera: Alvaro Mancori

1645. Endlich ist der Tag gekommen, an dem Sandrigo (Lex Barker), der ebenso charismatische wie fechtgewandte Sohn des Dogen der Republik Venedig, Giovanni Bembo (Feodor Chaliapin jr.), und seine schöne Leonora (Alessandra Panaro) heiraten wollen. Doch der Hochzeitstag steht unter keinem guten Stern. Erst erfährt der Bräutigam von seinem Vater, dass die auf seine Brust tätowierte Madonna auf seine oskokische Herkunft hinweist und er als vierjähriges Kind, das den Angriff der Venezianer auf ein oskokisches Piratenschiff überlebte, von Bembo adoptiert wurde.

Dann wird Sandrigo vor dem Traualtar abgeführt, noch bevor er Leonora das Ja-Wort geben kann. Rodrigo Zeno (Guy Madison), der Großinquisitor der Republik, hat die Haft im Namen des Zehnerrates angeordnet. Er beschuldigt Sandrigo des Verrats, weil er am Vortag auf der Insel Giudecca gesehen wurde, wo er mit Guarnieri (Mario Petri), dem Anführer der oskokischen Piraten, gesprochen und sich mit ihm gegen Venedig verschworen habe. Zeno weiß aber auch, was keiner in Venedig ahnt: Guarnieri ist der Henker von Venedig und er hasst den Dogen, weil der für den Tod seines Sohnes verantwortlich ist – und dieser Sohn ist tragischerweise Sandrigo, was wiederum Guarnieri nicht weiß. Zeno seinerseits will Sandrigo vernichten, weil er Leonora zur Frau und die Macht in Venedig an sich reißen will. So schafft er es mit seinen infamen Lügen, Sandrigo vom Zehnerrat zum Tode verurteilen zu lassen.

Doch die einfachen Leute von Giudecca, die in Sandrigo ihren Freund und Wohltäter sehen, sind unter der Führung des weisen, blinden Bartolo (Giulio Marchetti) entschlossen, ihn zu befreien. Zeno, der davon durch einen Verräter erfährt, ersinnt einen neuen diabolischen Plan. Er lässt Sandrigo entfliehen, um ihn durch Guarnieri umbringen zu lassen. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen den beiden, bei dem Sandrigo schwer verletzt in den Kanal stürzt. Man glaubt ihn tot, aber seine Freunde können ihn retten. Doch wieder wird er verraten. Zusammen mit Leonora soll Sandrigo nun das Schafott besteigen. Sein leiblicher Vater, der Pirat Guarnieri, steht als Henker von Venedig bereit.


06:40 Alfons Zitterbacke (65 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm 1966

Rollen und Darsteller:
Alfons Zitterbacke – Helmut Rossmann
Vater von Alfons – Günther Simon
Alfons Mutter – Angela Brunner
Micki – Claudia Mögenburg
Mäxchen – Helge Vollbrecht
Peter – Uwe Pietsch

Regie: Konrad Petzold
Produzent: DEFA
Drehbuch: Konrad Petzold, Joachim Düring
Musik: Gerhard Rosenfeld
Kamera: Eberhard Borkmann

Alfons Zitterbacke hat wieder mal Ärger mit seinem Namen: Müller, Meier, Lehmann, Schulze … niemand lästert über die. "Zitterbacke Hühnerkacke" kräht es an der Straßenecke und Alfons flucht und – wieder hat er Ärger. Vater Zitterbacke ist Chefkoch in einem Betrieb. Dazu ist er groß und stark. Er zeigt Alfons auch, wie kräftig seine Muskeln sind. Alfons möchte auch solche haben. Dazu ist es notwendig, dass er 60 Eier auf einmal zum Mittag isst. Alfons versucht es, schafft auch ganz schön viel – das Ergebnis: Es gibt wieder Ärger. Freundin Micki hat große Hochachtung vor Alfons, weil er die Gespenster auf dem Rummelplatz siegreich bekämpft hat. Sie wird darum bei seinem großen Unternehmen mitmachen und Kosmonaut werden. Das Schwerste, die Schwerelosigkeit auf dem Kettenkarussell zu probieren, bleibt allerdings wiederum Alfons allein überlassen. Vorlage: Nach einer literarischen Erzählung "Alfons Zitterbacke, die heitere Geschichte eines Pechvogels" von Gerhardt Holtz-Baumert


Kissenkino
07:45 Der wunderbare Wiplala (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Niederlande, 2014

Rollen und Darsteller:
Wiplala – Geza Weisz
Mr. Blom – Peter Paul Muller
Johannes – Sasha Mylanus
Nella Della – Kee Kettelar
Kellner – Peter van den Begin
PizzaBoy – Mamoun Elyounoussi
Doktor Vink – Cas Jansen

Regie: Tim Olihoek
Drehbuch: Tamara Bos
Musik: Andrè Dziezuk
Kamera: Rolf Dekens

Johannes, der Sohn im Hause der Familie Blom, hört eines Nachts Geräusche aus der Küche und findet die Familienkatze Fliege versteinert in der Küche stehend, als es geschieht: Ein Winzling namens Wiplala, kaum fingergroß, taucht plötzlich auf. Aber damit nicht genug: Dieser Wiplala verfügt über magische Kräfte. Doch mit dem sogenannten "Tinkeln" klappt es noch nicht so richtig. Das ist auch der Grund, warum er aus dem Wiplala-Land geflohen ist. Zwar kann er, wenn er sich nur ausreichend bedroht fühlt, Menschen und Tiere leicht zu Stein verwandeln, doch das "Zurücktinkeln" will nicht so recht klappen. So passiert es, dass ein Nachbar der Bloms, versteinert zu einer riesigen Statue auf der Straße vor dem Hause Blom steht. Aber es kommt noch schlimmer: Beim Weihnachtsessen in einem feinen Restaurant kommt es dank Wiplala zu einem Missverständnis, die Familie Blom wird festgehalten und soll der Polizei übergeben werden. Dann greift Wiplala wieder ein – und schwupp – schrumpft die gesamte Familie. Da Wiplala sie aber nicht wieder großtinkeln kann, müssen die vier zusammen so einige Abenteuer überstehen.


09:15 Familie Dr. Kleist (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Zeitenwende
Folge 66
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Christian Kleist – Francis Fulton-Smith
Anna Schöller – Ursula Buschhorn
Lisa Kleist – Marie Seiser
Michael Sandmann – Luca Zamperoni
Clara Hofer – Lisa-Marie Koroll
Paul Kleist – Julian König
Rosalie Kleist – Helena Ansorg
Piwi Kleist – Meo Wulf
Inge Kleist – Uta Schorn
Bernd Spengler – Walter Plathe
Nora Mann – Winnie Böwe
Anke – Fabienne Haller
Dr. Timotheus von Hatzfeld – Tom Radisch
Sylvia Hoffmann – Anna Schimrigk
Timo Klawitter – Moritz von Zeddelmann
Standesbeamtin Rita Waldmann – Ute Loeck
Direktorin – Michaela Wiebuch

Regie: Stefan Bühling
Drehbuch: Markus Mayer

Der Fall der jungen Fußball-Torhüterin Sylvia Hoffmann beschäftigt Christian sehr. Sie hat bei einer Glanzparade im entscheidenden Spiel gegen den Abstieg einen Schlag gegen das Brustbein kassiert und leidet seitdem unter Schwindel und extremen Schmerzen. Christian veranlasst daraufhin Bluttests und ein CT, doch der Fall bleibt rätselhaft. Nur ein MRT könnte Licht ins Dunkel bringen, aber das Gerät im Krankenhaus ist auf Tage ausgebucht, und der letzte verbliebene Radiologe in Eisenach hat seine Praxis aus Altersgründen aufgegeben. In der Zwischenzeit verschlechtert sich Sylvias Zustand rapide. Christian alarmiert sofort den Rettungsdienst, doch es ist zu spät. Trotz aller Maßnahmen verstirbt die junge Frau noch während des Transports. Christian ist am Boden zerstört. Eine junge Frau – begabt, sportlich, das ganze Leben noch vor sich – ist tot. Vielleicht hätte er sie retten können, wenn er ein eigenes MRT-Gerät besessen hätte. Christian wird klar, dass er am Scheideweg steht. Er kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

Durch das strikte Spardiktat der Krankenhausverwaltung sind die Zeiten vorbei, in denen er praktisch jederzeit mit Hilfe seines zukünftigen Schwiegersohns Michael Sandmann auf die Ressourcen der Klinik zurückgreifen konnte. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Aufhören oder sich den Gegebenheiten anpassen und sich neu aufstellen. Konkret hieße dies, zu modernisieren und zu wachsen. Die Idee einer Praxisgemeinschaft wird geboren. Zusammen mit Lisa, mittlerweile ausgebildete Gynäkologin, Michael und Piwi als Physiotherapeuten, möchte Christian noch einmal von vorne anfangen. Doch werden sich die Kinder auf dieses Abenteuer einlassen? Indes bekommt Christian kaum etwas von den Veränderungen seiner jüngsten Kinder mit, zu sehr beschäftigen ihn seine Patienten und die Zukunft der Praxisgemeinschaft. Clara hat sich heimlich tätowieren lassen und feiert erste Erfolge mit ihrer Mädels-Band "Pink Slip". Auch das Thema Liebe und Sexualität wird zunehmend interessant für sie. Paul leidet indes unter dem Mobbing einiger Mitschüler, die ihm den Schulalltag zur Hölle machen.


10:05 Familie Dr. Kleist (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Eine schwere Geburt
Folge 67
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Christian Kleist – Francis Fulton-Smith
Anna Schöller – Ursula Buschhorn
Lisa Kleist – Marie Seiser
Michael Sandmann – Luca Zamperoni
Clara Hofer – Lisa-Marie Koroll
Paul Kleist – Julian König
Rosalie Kleist – Helena Ansorg
Piwi Kleist – Meo Wulf
Inge Kleist – Uta Schorn
Bernd Spengler – Walter Plathe
Nora Mann – Winnie Böwe
Anke – Fabienne Haller
Dr. Timotheus von Hatzfeld – Tom Radisch
Caroline Klüser – Daniela Preuß
Yannick – Jonathan Beck
Standesbeamtin Rita Waldmann – Ute Loeck
Prüfer Herr Kowalski – Sascha Tschorn
Architekt Hansen – Moritz Katzmair
Gruppenleiterin – Antje Westermann

Regie: Stefan Bühling
Drehbuch: Markus Mayer

Jetzt, da die Praxisgemeinschaft beschlossene Sache ist und Fakten geschaffen wurden, rutscht Christian doch ein bisschen das Herz in die Hose. Es sind ja nicht nur die Schulden, die hauptsächlich für das MRT und die Ausstattung der neuen Praxis aufgenommen werden müssen, sondern auch die behördlichen Hürden und Widerstände machen ihm zu schaffen. Kurz gesagt: Der Neuanfang fordert ihn. Zum ersten Mal fühlt sich Christian alt. Hat er wirklich noch die Kraft, um das Projekt Praxisgemeinschaft zu stemmen? Setzt er nicht sogar die finanzielle Zukunft seiner Kinder aufs Spiel? Mittlerweile gehört alles der Bank, selbst die Villa ist hochbelastet.

Die Einzige, die Christians Zweifel mitbekommt, ist seine Lebensgefährtin Anna. Als er sich mit der Handwerksfirma wegen der Kostenübernahme für Mängel bei der Sanierung streitet, ist sie es, die mit klugen, juristisch fundierten Argumenten und auch Drohungen das maximal Mögliche herausholt. Dann folgt die nächste Hiobsbotschaft: Michael spekuliert auf den Chefarztposten im Krankenhaus und entscheidet sich deshalb gegen den Einstieg in die Praxisgemeinschaft. Nach einem klärenden Gespräch respektiert Christian schweren Herzens Michaels Entscheidung. Während Christian an allen Fronten gleichzeitig kämpft, beschäftigt ihn der Fall einer 24-jährigen schwangeren Patientin. Alles scheint soweit ohne Komplikationen zu verlaufen, bis auf Übelkeit und leichte Magen-Darm-Probleme. Christians symptomatische Behandlung schlägt an. Als die Patientin aber zunehmend über starke Kopfschmerzen und Benommenheit klagt, läuten auch bei Lisa die Alarmglocken und sie muss Christians ursprünglichem Verdacht auf (Prä-)Eklampsie zustimmen. Dies stellt eine für Mutter und Kind lebensbedrohliche Komplikation dar, die zu Nierenversagen, Hirnödem oder Plazentainsuffizienz führen kann. Die Patientin muss sofort in die Klinik und das Kind per Kaiserschnitt entbunden werden.


10:55 Um Himmels Willen (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Drunter und drüber
Folge 204
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Hanna Jakobi – Janina Hartwig
Wolfgang Wöller – Fritz Wepper
Oberin Theodora – Nina Hoger
Felicitas Meier – Karin Gregorek
Agnes Schwandt – Emanuela von Frankenberg
Novizin Lela – Denise M'Baye
Novizin Claudia – Mareike Lindenmeyer
Schwester Hildegard – Andrea Sihler
Bischof Rossbauer – Horst Sachtleben
Marianne Laban – Andrea Wildner
Polizist Anton Meier – Lars Weström
Hermann Huber – Wolfgang Müller
Frank Treptow – Andreas Wimberger
Klaus Stolpe – Markus Hering
Helene Ritter – Alexandra Prusa
Leon Schmidt – Gedeon Burkhard
Tanja Mitterwald – Antonia Langenohl
Luise Fink – Louisa Stroux
Sigi Fink – Paul Kaiser
Uschi Radlberger – Petra Berndt
Sascha Paulin – Michael Schumacher
"Hilde Wallasch"/ Christa Postl – Katharina Schubert
Rentner Kött – Herman van Ulzen
Trauergast – Andreas Agler

Regie: Andi Niessner
Drehbuch: Marie Reiners
Musik: Philipp F. Kölmel
Kamera: Bernd Neubauer

Luise Fink, die mit ihrem Mann Sigi ein Bestattungsinstitut betreibt, kommt aufgelöst zu Schwester Hanna und bittet um ihre Hilfe. Ihre Schwester Uschi droht mit einer Anzeige. Sie hat kurz zuvor entdeckt, dass ihr verstorbener Schwiegervater nicht in dem teuren Sarg, den sie bezahlt hat, sondern in einem wesentlich günstigeren Modell bestattet werden soll. Ein Skandal! Wenn sie die Sache publik macht, steht das Bestattungsinstitut vor dem Ruin. Sigi Fink beharrt zwar auf ein Versehen, doch Luise ist sich unsicher. Hanna nimmt sich der Sache an und muss erkennen, dass das Problem größer ist als gedacht, denn offenbar ist Sigi seit Jahren der Spielsucht verfallen und gefährdet nicht nur die Zukunft des Unternehmens, sondern auch seine Ehe.

Die Planungen für das von Bürgermeister Wöller inszenierte Kaltenthaler Tanzturnier laufen auf Hochtouren. Der Deal mit Helene Ritter steht: Wöller sorgt für ihren Sieg und sie im Gegenzug für die heißersehnte Casinolizenz. Doch er hat die Rechnung ohne Schwester Hanna gemacht. Die hat mit Frau Labans Hilfe nun endlich herausgefunden, was Wöller wirklich mit dem Kloster vorhat. Kurzentschlossen will die ehemalige Tänzerin zusammen mit Leon Schmidt beim Tanzwettbewerb antreten, um dem Bürgermeister den Sieg zu nehmen. Dabei macht Leon ihr ein Angebot, das Hannas Leben komplett verändern würde: Er schlägt ihr vor, mit nach Nepal zu kommen. Hanna ist nicht abgeneigt. Noch nie hat sie sich so frei gefühlt wie neulich, als sie mit Leon auf dem Berg war. Auch Hannas Mitschwestern haben alle Hände voll zu tun. Während Claudia und Lela einen Freund des verstorbenen Sven Mitterwald in einer Kaserne ausfindig machen können, der ihnen sehr interessante Dinge erzählt, übernehmen Felicitas und Agnes Lelas Chorprobe. Doch sehr zum Missfallen der ehrgeizigen Lela bringen die beiden es nicht übers Herz, streng mit den Kindern zu sein und vernünftig zu üben.

Im Mutterhaus vertraut sich Schwester Hildegard Bischof Rossbauer an. Sie kommt mit der Konkurrenzsituation im Vorzimmer der Oberin nicht mehr zurecht. Der Bischof hat eine Idee: Er bittet Theodora, sich Hildegard für eine Weile zur Unterstützung bei der Fertigstellung seines Buchs "ausleihen" zu dürfen. Vielleicht wird der Mutter Oberin so klar, dass es mit Schwester Julia auf Dauer nicht gut geht.

Der Osten – Entdecke wo du lebst


11:45 Die Spielzeugmacher aus Sonneberg – immer noch unerreicht (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Linda Süß
MDR 06.12.2016

Mario Karl produziert als einziger in Europa Tierstimmen, die den guten alten Teddybären wieder brummen lassen. Nicole Menzner fertigt Künstlerpuppen, die in alle Welt geliefert werden. Renate Müller gestaltet in detaillierter Handarbeit riesige Nashörner, Krokodile und Pferde. Ihre sogenannten Rupfentiere sind so berühmt, dass sogar das MOMA, das Museum of Modern Art in New York, Renate Müller eine Ausstellung widmete. Sie alle arbeiten in Sonneberg, der Spielzeugstadt in Thüringen. Von hier kam die erste Babypuppe der Welt. Von hier kam bis zur Wende fast jedes Plüschtier, jede Puppe der DDR.

Die Großbetriebe sind verschwunden. Doch bis heute gibt es zehn kleine Werkstätten, die mit ihren Spielwaren Kinderaugen zum Leuchten bringen. Ganz in der Tradition der Sonneberger Vorfahren, die seit dem 16. Jahrhundert mit Spielzeug Geschäfte machten, auf Weltausstellungen Staunen erregten und zeitweise 40 Prozent der Spielwaren weltweit herstellten. Dabei wurden jede Menge geniale Erfindungen gemacht und immer wieder modernes Design in Wandel der Zeit hervorgebracht. Und ein Ende ist nicht in Aussicht, wenn selbst japanische "Lehrlinge" in Sonneberg Teddys stopfen.


12:15 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 09.12.2018


12:45 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Fischbach
MDR 17.12.2017

Ein Badezimmer im Haus. Das war Anfang der 1950er Jahre ein Wunschtraum. Die Fischbacher gehörten zu den ersten, die sich diesen "Luxus" leisten konnten. Viele vermieteten Ferienzimmer an Touristen im Wanderparadies am Fuße des Großen Inselsbergs. Kultur gab es auch: das Landestheater Eisenach und Gastspielensembles aus Erfurt spielten regelmäßig auf der Fischbacher Bergbühne. "Der Zigeunerbaron", "Im weißen Rössel" oder "Die Zauberflöte" waren immer ausverkauft. Heute ist fast nichts mehr los auf der Freilichtbühne und im benachbarten Kurpark. Gerade deshalb kümmert sich ein Verein darum, dass sie erhalten bleiben. Und die Fischbacher stellen selbst etwas auf die Beine, zum Beispiel ihr "Weihnachten im Park". Dafür wird im Domizil des Heimat- und Traditionsvereins gewerkelt und gebastelt. Unter anderem eine Märchenleiter – aus einer nicht mehr trittsicheren Leiter, einer Lichterkette, Märchenmotiven auf Transparentpapier und genügend Phantasie, um alles zusammenzufügen.

Apropos Phantasie: in ihrer Vorstellung haben die Kinder der Jugendwehr schon ganz viele Brände heldenhaft gelöscht, aber an diesem Wochenende stehen sie vor echten Flammen - an der Übungslöschanlage, und sie werden zu Adventskranz-Sicherheitsexperten ausgebildet. Die großen Feuerwehrleute holen den – wie immer – beeindruckenden Weihnachtsbaum aus dem Wald. Er kommt – ebenfalls wie immer – vors Schloss. So heißt in Fischbach das Rathaus. Und das dorfeigene Bier von Hobby-Brauer Erik Egert nennt sich Fischbicher Mattesäck. Das ist Fischbacher Platt und bedeutet Quarkbeutel. Früher wurde in Fischbach in vielen Höfen Milch zu Quark verarbeitet. Die Stoffbeutel zum Quark-Auspressen waren die Mattesäck. Sie hingen überall zum Trocknen und so kamen die Fischbacher zu ihrem Spitznamen.


13:15 Ostwärts – durch Montenegro (43 Min.) (HDTV)
Gipfel und Seen an der Grenze zum Morgenland
Folge 2 von 2
Film von: Julia Finkernagel

Schwarze Berge, grünes Herz – das kleine aber feine Montenegro will entdeckt werden! Julia Finkernagel packt wieder ihren Rucksack und reist diesmal auf den Balkan. Mit Herzlichkeit und Humor trifft Julia auf den Montenegriner Suco, der ihr in den kommenden Wochen sein Land zeigen will.

"Ihr könnt Autos – aber wir können Schinken, Wein und Honig", sagt Suco und los geht's. Gemeinsam werden die beiden die zauberhaften Orte am südlichsten Fjord Europas, die zweittiefste Schlucht der Welt, Bergalmen und Traumstrände besuchen, immer geleitet von Neugier auf Julias Seite und Heimatstolz auf Suco Seite. Der Film lebt von den ungeplanten Begegnungen der Protagonistin mit den gastfreundlichen Einheimischen vor der Kulisse atemberaubender Landschaften und zauberhafter Städte.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


14:00 Sport im Osten (120 Min.) (HDTV, UT)
Fußall live


16:00 MDR vor Ort (25 Min.) (HDTV)
Bei der Bernburger Klosterweihnacht


16:25 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


16:30 Sport im Osten (90 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage


18:00 Heute im Osten – Reportage (15 Min.) (HDTV)
Mit deutschem Handwerk in die Zukunft – Die Brückenbauer von Mitrovica

Maurer, Fliesenleger, Friseur oder Schneider können die Jugendlichen werden, die seine Kurse besuchen. Der Deutsche Bernd Baumgarten und sein Team bieten im Kosovo Handwerkskurse an, damit die Jugend in Berufe erlernt, die im Kosovo wirklich gebraucht werden. Der 19-jährige Leotrim, Kosovo-Albaner, lässt sich gerade zum Heizungsinstallateur ausbilden. Er hofft, damit seine Chancen auf einen Job zu verbessern, denn rund die Hälfte der Jugend in seiner Altersklasse ist arbeitslos.

Seine Ausbildung macht er zusammen mit serbischen Azubis. Das gehört zum Konzept der deutschen Handwerkskurse: "Wir machen Friedensarbeit", erklärt Baumgarten. Die Jugendlichen sollen nicht nur gemeinsam lernen, ihr Land wiederaufzubauen, das nach einem blutigen Krieg in 1990er-Jahren 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärte. Junge Serben und Albaner, die sonst auch zehn Jahre nach der Unabhängigkeit in Mitrovica in getrennten Welten leben – auf verschiedenen Seiten eines Flusses – sollen hier beim Haareschneiden, Fliesenlegen die Trennlinien überwinden – und Brücken schlagen. Die Reportage begleitet die Jugendlichen und ihre Trainer bei den Herausforderungen, die das mit sich bringt.


18:15 Unterwegs in Sachsen (30 Min.) (HDTV, UT)
Wiesenbader Weihnachtszauber
Moderation: Beate Werner

Vor 500 Jahren soll sich eine sagenhafte Geschichte zugetragen haben: Ein Schäfer weidete seine Herde in der Rosenaue. Dort fand er einen warm sprudelnden Quell und badete seine kranken Beine darin. Alsbald ließ der Schmerz nach. Und damit war sie auf wundersame Weise entdeckt – eine Thermalquelle, die eine nunmehr über 500-jährige Kur- und Bädertradition im erzgebirgischen Wiesenbad begründete.

Noch heute bedient man sich des gesundheitsfördernden Wässerchens: konstant 26 Grad warm, fluorid- und kohlensäurehaltig, schmerzlindernd und entspannend. Der Schatz aus den Tiefen der Erde erhob Wiesenbad zum Thermalbad. Und dass diese Bezeichnung sogar fest zum Ortsnamen gehört, ist einmalig in Deutschland. Moderatorin Beate Werner probiert in Thermalbad Wiesenbad natürlich vom Gesundbrunnen, lässt sich in die Welt der Kräuter entführen und stimmt sich weihnachtlich ein. Sie entdeckt Geschenke aus Porzellan, Glas, Filz und Seide, schaut Holzkünstlern beim Schwibbogenbau über die Schulter und besucht das Modellbahnland Erzgebirge.


18:45 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Christina Schmole

Christina Schmole hat gerade ihr erstes Kind bekommen – und dieser Umstand ist ein besonderer Vertrauensvorschuss für die Frauen, die die Hebamme betreut. Jetzt kann sie selbst mitreden, wenn es um Sodbrennen und Übelkeit geht, um Rückenschmerzen und Rückbildungsgymnastik.

Der Berufswunsch Hebamme keimte in der jungen Frau auf, als sie nach dem Abitur ein Jahr in Malawi verbrachte. Sie hat in einer Grundschule, einem Waisenprojekt und schließlich auf einer Geburtsstation geholfen. Kinderkriegen ist dort – anders als in Deutschland – kein "Ereignis", es wird wenig Aufhebens darum gemacht. Nach ihrem Hebammenexamen sammelte Christina Schmole Überstunden und jede Menge Spenden, reiste 2017 für zwei weitere Monate nach Malawi und arbeitete als Hebamme. Inzwischen spricht sie schon ziemlich gut die Landessprache Chichewa. Und: Ein kleines Mädchen in Malawi trägt Christinas Namen – dieses "Dankeschön" rührt die junge Frau sehr.

Sehr bewusst hinterfragt die junge Mutter die eigene Schwangerschaft und Entbindung, vergleicht sie mit den Gepflogenheiten in Afrika. Das spornt die Katholikin an und sie sammelt weiter Spenden in den Gemeinden ihrer Lausitzer Heimat.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)
Fuchs und Elster
Eine Sternenkette für Frau Elster


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Adventsgeflüster – Die Sterne von Gladigau (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3
Allgemeiner Pressetext siehe Folge 1, MDR-Fernsehen, 01.12.2018, 19:50 Uhr

Seit es keinen Küster mehr in Gladigau gibt, schmückt die Familie des Pastors den Weihnachtsbaum für die Adventsgottesdienste – begleitet von Pastor Norbert selbst, der auf der Orgel stimmungsvolle Wärme in die eiskalte Kirche bringt.

Heiß geht es heute nur auf dem Fussballplatz her. Der SC Blau-Weiß Gladigau hat sein letztes Spiel vor der Winterpause und gewinnt. Mannschaftsleiter Torsten und seine 11 Freunde feiern erstmal ausgelassen, dann beginnen die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier des SC. Torsten hat sich für den Höhepunkt der Feier etwas ganz Besonderes ausgedacht: er will als Nikolaus auftreten und einen Sängerwettstreit der Fußballer initiieren. Der Hauptpreis gilt diesmal allerdings nicht den besten, sondern den schlechtesten Sängern des Vereins!


20:15 Ein Kessel Buntes (120 Min.) (HDTV, UT)
Supermix aus Adlershofer Unterhaltungsshow

Mitwirkende: Wolfgang Lippert
Peggy March
Katrin Weber
Chris Doerk


22:15 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


22:20 Das Konzert: Maite Kelly (60 Min.) (HDTV)
Konzertaufzeichnung aus dem Steintor-Varieté in Halle

Mit ihrem unvergleichlichen Stil, überragendem Talent und unwiderstehlichem Charme als Singer-Songwriterin hat sich Maite Kelly in kürzester Zeit einen festen Platz in der Schlager-Elite gesichert. Gerade ist ihre "Sieben Leben für dich" – Gold Edition erschienen, die Maite Kelly als Dankeschön ihrer riesigen und immer größer werdenden Fangemeinde widmet.

Neben den Hits von ihrem aktuellen Album macht sie sich, wie schon als Kind mit ihrer Familie, auf eine musikalische Weltreise. Dabei blickt sie auch auf ihr Leben zurück, auf spannende Begegnungen, die sich immer wieder musikalisch widerspiegeln – von Irish Folk, über große Balladen bis hin zu ihren heutigen Schlagern, mit denen sie bundesweit Erfolge feiert, die auf Platz 1 der Radiocharts landen und Klickraten jenseits der Millionengrenze im Internet erreichen. Und Maite Kelly wäre nicht Maite Kelly, wenn es dabei auf der Bühne nicht turbulent, chaotisch, lustig, mitreißend, aber auch melancholisch und nachdenklich zugehen wird. Die Rundum-Powerfrau beherrscht die lauten und leisen Töne, singt sich die Seele aus dem Leib, tanzt um ihr Leben und plaudert aus dem Nähkästchen. Ein ganz besonderer Konzertabend mit einer großartigen Entertainerin!

Mit ihren neuen und selbst geschriebenen Songs beweist Maite Kelly wieder einmal, dass sie sich treu geblieben ist. Diese Erkenntnis ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Stillstand. Im Gegenteil: Voller Enthusiasmus taucht die 38-Jährige in neue musikalische Farben ein, die sie vor den Augen ihrer Fans mehr denn je als exzellente Texterin und Interpretin erscheinen lassen. Die Hitsingle "Die Liebe siegt sowieso" überzeugt als hymnischer Ohrwurm und bringt alles mit, um als Nachfolger von "Sieben Leben für dich" den heißen Herbst einzuläuten. Das Album nimmt die Fans mit auf eine Reise durch die gesamte Musikalität der Maite Kelly - und durch sämtliche menschliche Gefühlslagen von Lachen und Weinen bis hin zu Zorn und Wut. Es weist aber auch einen Weg, um Hürden zu überwinden und den Moment zu leben. Jedem einzelnen Song dieses Albums ist anzumerken, dass die Vollblutmusikerin ihr Talent zum Schreiben stärker denn je ausgelebt hat. Und dass sie sich Zeit genommen hat, an ihnen zu arbeiten. Fast anderthalb Jahre schrieb Maite Kelly, arbeitete Ideen aus, verwarf sie wieder.

Zudem bringt sie den Mut und die Überzeugung mit, ihren Fans sagen zu können: "Liebe lohnt sich". Auch wenn "manche glauben, Liebe vergeht, manche glauben, Liebe kommt immer zu spät, manche sagen dir: Liebe ist ein Irgendwann", trägt Maite Kelly mit der vor Gewissheit strotzenden Zeile "Doch ich weiß, dass man lieben kann" die passende Antwort in die weite Welt. Sie sehen eine Konzertaufzeichnung aus dem Steintor-Varieté in Halle.


23:20 Ein Sack voll Geld (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2002

Rollen und Darsteller:
Wolfgang Paschke – Wolfgang Stumph
Patricia Paschke – Christina Plate
Stefan Staudinger – Jaecki Schwarz
Uwe Hagenbach – Gunter Berger
Rolli Wisotzki – Michael Brandner
René Henning – Thorsten Wolf
Paulchen Paschke – Robin Schneider
Corinna Lorenz – Saskia Valencia
Hermine Kringel – Christel Peters
Renate Staudinger – Sabine Kotzur

Regie: Hajo Gies
Drehbuch: Rolf-René Schneider
Musik: Rainer Oleak
Kamera: Lothar E. Stickelbrucks

Kurz vor Weihnachten: Paketzusteller Wolfgang Paschke hat alle Hände voll mit der Auslieferung zu tun. Selbst plagen ihn Sorgen. Seine finanzielle Lage ist wegen des Hausbaus sehr angespannt, sogar seine EC-Karte wird eingezogen. Zur gleichen Zeit überfallen zwei dumm-dreiste Ganoven, René Henning und Rolli Wisotzki, Paschkes Bank, zwingen den Direktor Staudinger den Tresor zu öffnen, doch die Alarmanlage geht los. Fluchtartig verlassen sie mit einem Sack voll Geld die Bank, doch überall ist schon die Polizei.

Paschke wird auf der Weihnachtsfeier von seinem unsympathischen Chef Krause zum Biertrinken gezwungen, in das heimlich Korn geschüttet wird. Kein Wunder, dass Paschke auf dem Weg nach Hause einen Unfall baut, von der Polizei erwischt wird und seinen Führerschein verliert. Doch damit nicht genug. Am nächsten Tag wird er auch noch von seinem Chef gefeuert. Beim Ausräumen seines Paketwagens macht er einen wundersamen Fund: Ein Sack voll Geld. Den trägt er nach Hause und damit auch eine Menge Probleme. Seine liebevolle Frau Patricia und sein neunjähriger Sohn Paulchen ahnen von dem ganzen Durcheinander nichts. Doch dann wird der Sack irrtümlich von der Kirchengemeinde abgeholt, in dem Glauben es sei Paulchens altes Spielzeug. Paschke jagt dem Sack als verkleideter Weihnachtsmann nach, die Ganoven sind ihm immer auf den Fersen und die Polizei glaubt, den Täter zu kennen. Hauptkommissar Hagenbach sieht in Paschke den Drahtzieher des Überfalls. Es kommt zu einer aberwitzigen Jagd der Polizei und der Ganoven nach Paschke. Denn alle wollen nur den Sack voll Geld!


00:45 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)
ARD 15.12.2018


01:25 Mein schönster Tag (45 Min.) (HDTV)

Mitwirkende: Sven Hentschel
Sean St. Lewis
Marcel Hampel


02:10 MDR vor Ort (25 Min.) (HDTV)
Bei der Bernburger Klosterweihnacht
MDR 15.12.2018


02:35 Sport im Osten (90 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage
MDR 15.12.2018

Ländermagazine


04:05 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 15.12.2018

Ländermagazine


04:35 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 15.12.2018

Ländermagazine


05:05 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 15.12.2018


05:35 – 05:50 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (15 Min.) (HDTV)

*

Sonntag, 16. Dezember 2018


05:50 Laila – Liebe unter der Mitternachtssonne (95 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland / Schweden, 1958

Rollen und Darsteller:
Anders Lind – Joachim Hansen
Mellet Omma – Birger Malmsten
Aslak Logje – Edvin Adolphson
Jompa, Aslaks Freund – Alfred Maurstad
Inger Lind – Ann-Marie Gyllenspetz
Elli Logje – Isa Quensel
Frau Johannsson – Sif Ruud
Sven Nielsen – Bengt Blomgren
Frau Nielsen – Anne Blomberg
Frl. Rasmussen, Lehrerin – Sonja Westerberg
Siedler Björneberg – Bengt Eklund
Gerda, Krankenschwester – Ninni Löfberg
Dr. Holm – Vincent Jonasson

Regie: Rolf Husberg
Drehbuch: Adolf Schütz, Rolf Husberg
Roman: Jens Andreas Friis
Musik: Lars-Erik Larsson
Kamera: Sven Nykvist

An einem klirrend kalten Wintertag findet der Lappe Aslak in weißer Einöde ein Baby. Er und seine Frau ziehen das Mädchen Laila liebevoll auf. Zur schönen jungen Frau herangewachsen, gerät Laila in einen schweren Konflikt – sie muss sich zwischen einem Lappen und einem schwedischen Händler entscheiden.

Als Säugling ist Laila (Erika Remberg) von dem Lappen Aslak Logje (Edvin Adolphson) wimmernd und fast erfroren in der Schneewüste aufgefunden worden. Ihre Eltern, die Nielsens (Bengt Blomgren, Anne Blomberg), schwedische Siedler im hohen Norden, waren mit ihr auf der Heimfahrt von Wölfen angefallen und getötet worden. Laila wächst inmitten des Nomadenstammes heran. Gut behütet und über alles geliebt von ihren Pflegeeltern Aslak (Edvin Adolphson) und Elli (Isa Quensel), die in ihr die Tochter sehen, die sie nicht bekommen konnten. Laila ahnt nicht, dass sie nicht ihre wirklichen Eltern sind. Mit jedem Tag wird das Mädchen schöner und begehrenswerter, die ersten Verehrer stellen sich ein. Aslak hat bald seine Wahl getroffen, wer Laila zur Frau nehmen darf – der reiche Lappe Mellet Omma (Birger Malmsten), Besitzer einer stattlichen Rentierherde, soll es sein. Doch Laila fühlt sich auf unerklärliche Weise zur Welt der Siedler, dieser den Lappen fremden Kultur, hingezogen, besonders zu dem jungen Händler Anders Lind (Joachim Hansen). Der Konflikt eskaliert, als die Eifersucht Mellet zu einem Mordversuch an seinem Rivalen treibt. Am festgesetzten Hochzeitstag mit Mellet sieht Laila keinen anderen Ausweg der Heirat zu entgehen, als heimlich zu verschwinden. Vor der versammelten Hochzeitsgesellschaft, dem Bräutigam und dem herbeigeeilten Anders erzählen die Pflegeeltern die Wahrheit über Lailas Herkunft. Jompa (Alfred Mauerstad), Aslaks Freund, führt Anders zu Laila.

In dem dramatischen Spielfilm "Laila – Liebe unter der Mitternachtssonne" erzählt der Regisseur und Co-Autor Rolf Husberg nach einem Roman von Jens Andreas Friis eine "gradlinige, volkstümlich und folkloristisch aufgezäumte Liebesgeschichte mit schönen Landschaftsaufnahmen vom Polarkreis" (Lexikon des Internationalen Films). Mit Sven Nykvist hatte einer der Großen seines Fachs – er war der bevorzugte Kameramann von Ingmar Bergman – die Kameraführung. Seine traumhaft schönen Bilder von der Natur nördlich des Polarkreises, von der Kultur des Lappenvolkes, von seinen Festen und Riten machen den Film zu einem Ereignis. Vorlage: Nach dem Roman "Fra Finmarken. Skildringer" von Jens Andreas Friis


07:25 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Christina Schmole
MDR 15.12.2018


07:30 Nah dran – Das Magazin für Lebensfragen (30 Min.) (HDTV, UT)
Was wurde aus …? Unsere berührendsten Geschichten
MDR 13.12.2018

selbstbestimmt! Die Reportage


08:00 Ziemlich hohe Hürden (30 Min.) (HDTV, UT)
Jobsuche mit Handicap
Film von: Michael Erler

Jeanette Schmidt ist ausgebildete Bankkauffrau. Vor über einem Jahr verlor sie ihre Arbeit. Danach fand die Mittvierzigerin keine neue Beschäftigung, kassierte bei ihren Bewerbungen stets Absagen. Auch André Melchert findet seit langer Zeit keine Arbeit, obwohl er über einen Berufsabschluss als Bürohelfer verfügt. Beide sind hoch motiviert und suchen eine Vollzeitstelle. Aber sie sind schwerbehindert. Viele potentielle Arbeitgeber stellen Menschen mit Behinderungen nicht ein, aus Vorsicht oder Unkenntnis. Sie scheuen vermeintliche Kosten für Umbauten oder Zusatzleistungen. Es gibt Berührungsängste und falsche Vorstellungen – auf beiden Seiten.

Doch Arbeit und berufliche Teilhabe sind für Menschen mit Handicap wichtig – für ihr Selbstverständnis, ihre Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz. Arbeitslosigkeit wird bundesweit abgebaut, Fachkräfte werden inzwischen dringend gesucht. Aber Menschen mit Einschränkungen profitieren von dieser Entwicklung bisher zu wenig. Das will die Berliner Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V." ändern, genauso wie die Bundesarbeitsagentur Sachsen-Anhalt-Thüringen. Beide versuchen, Menschen mit Handicaps wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen: Mit speziellen Trainingsprogrammen und Gesprächsvermittlungen zwischen Betroffenen und potentiellen Arbeitgebern. In Berlin sind die Voraussetzungen dafür ganz anders als in Sachsen-Anhalt: Hier die Hauptstadt mit großen Betrieben, Institutionen, Behörden. Dort ein Flächenland mit Ballungszentren, aber auch vielen spezialisierten mittelständischen Unternehmen und kleinen Betrieben.

"selbstbestimmt!" begleitet Menschen bei ihrem Bemühen, ziemlich hohe Hürden auf dem Weg zu einem Arbeitsplatz zu überwinden.


08:30 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)


09:00 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)


09:30 Zwei Königreiche aus Papier – Rokoko in Rudolstadt (43 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ria Weber

Die Tristesse im Sozialismus focht sie nicht an: Nach der täglichen Arbeit zum Wohl des Volkes zogen sich der Sonneberger Gerhard Bätz und der Berliner Manfred Kiedorf in den Absolutismus zurück. Aus Papier, Gips, mit Pinsel und Goldfarbe bauten sie sich ihre eigene prächtige Miniaturwelt: Pelarien und Dyonien, zwei Königreiche im Maßstab 1:50. Die Prunksucht der beiden begann in den 50ern unter der gemeinsamen Schulbank in Thüringen. Sie bekriegten sich mit Halmasteinen und Mini-Kanonen aus Blei. Die künstlerische "Fehde" hielt ein halbes Jahrhundert an und weitete sich ins Meisterhafte aus. Doch Anfang der 60er Jahre trennen sich ihre Wege. Der Traum vom gemeinsamen Kunststudium scheitert. Gerhard Bätz wird abgelehnt. Kein Arbeiterkind. Manfred Kiedorf bekommt den Studienplatz, verliert ihn wegen Aufmüpfigkeit gegen den Arbeiter- und Bauern-Staat. Manfred geht nach Berlin, Gerhard riskiert Republikflucht. Doch statt in Schweden landet er hinter schwedischen Gardinen, schreibt er seinem Freund.

Danach wird Bätz Restaurator am Deutschen Spielzeugmuseum Sonnenberg. Ihr Austausch von nun an – fast nur noch schriftlich. Es werden fast 5.000 Briefe in den 50 Jahren, in Geheimsprache, damit sie als "Royalisten" nicht auffliegen. Mit Bauplänen, Detailzeichnungen und der Geschichte wichtiger Figuren "bei Hofe", mit Revolution und Konterrevolution, Renovierung und Umbau bauten sie unermüdlich an ihren Königreichen. Daraus wurden filigrane Weltwunder – Rokoko en miniature. Das Gesamtkunstwerk ist seit 2007 in der Hofküche der Heidecksburg Rudolstadt zu sehen. Nun setzt ein neues Hoftheater dem Ganzen die Krone auf – Musonien. Aber es ist das unweigerlich letzte Schloss: Manfred Kiedorf ist 2015 verstorben und Gerhard Bätz hat mit schwindender Sehkraft die Lust am Prunk verloren. Auf der Rudolstädter Heidecksburg werden ihre Kunstwerke aber für immer zu sehen sein.


10:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


10:15 Der Gejagte – Ritter der Nacht (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1959

Rollen und Darsteller:
Henri de Lagardère – Jean Marais
Passepoil – Bourvil
Isabelle de Caylus/Aurore de Nevers – Sabine Sesselmann
Philippe de Gonzague – Francois Chaumette
Peyrolles – Jean Le Poulain
Philippe d'Orléans – Paul Cambo
Don Miguel – Edmond Beauchamp
Philippe de Nevers – Hubert Noël
Marthe – Paulette Dubost
Der Wirt – Alexandre Rignault
Marquis de Caylus – Georges Douking

Regie: André Hunebelle
Drehbuch: Pierre Foucaud, Jean Halain, André Hunebelle
Musik: Jean Marion
Kamera: Marcel Grignon

Frankreich zur Zeit Ludwig XIV. Henri de Lagardère, der Ritter der Nacht, wird unversehens zum Gejagten, als er dem sterbenden Herzog de Nevers verspricht, seinen Tod zu rächen und sich um dessen kleine Tochter Aurore zu kümmern. Erst nach 16 Jahren kehrt er mit der zu einer Schönheit erblühten jungen Frau an den französischen Hof zurück, um mit viel List und Verstand den Mörder ihres Vaters zu überführen.

Frankreich, 1701. Ludwig XIV. liebt es, Ehen zu stiften. So soll Herzog Philippe de Nevers (Hubert Noël) eine Nichte Seiner Majestät heiraten. Doch der Herzog ist schon seit zwei Jahren mit Isabelle de Caylus (Sabine Sesselmann) verheiratet – heimlich, weil ihr Vater, der Marquis de Caylus (Georges Douking), mit dem Geschlecht der Nevers verfeindet ist. Das Paar hat bereits eine Tochter, die einjährige Aurore. Das bringt den hinterhältigen Prinzen Gonzague (Francois Chaumette) auf eine mörderische Idee: Er gibt sich als treuer Freund Nevers' aus und drängt ihn, um dem drohenden Eklat zu entgehen, das Land schnellstens mit seiner kleinen Tochter zu verlassen. Hinterhältig beauftragt er jedoch Peyrolles (Jean Le Poulain), Hauptmann seiner Leibwache, Vater und Kind töten zu lassen, um das gesetzliche Erbe des Herzogs antreten zu können und nach dem König der mächtigste Edelmann des Landes zu werden.

Der erste Anschlag auf Nevers misslingt, da ihm der mutige Chevalier Henri de Lagardère (Jean Marais) zu Hilfe eilt. In der Fluchtnacht, als Philippe de Nevers mit seinem Töchterchen Schloss Caylus verlassen will, wird er wieder angegriffen, auch diesmal hat er den furchtlosen Chevalier und dessen Diener Passepoil (Bourvil) an seiner Seite. Während der Diener mit dem Mädchen fliehen kann, wird der Herzog de Nevers von seinem Cousin Gonzague hinterrücks erstochen. Sterbend bittet Nevers den Chevalier, sich um Aurore zu kümmern. Dieser Bitte kommt Henri de Lagardère gewissenhaft nach.

Da Gonzague ihn als Mörder Nevers beschuldigt und ihm in Frankreich die Todesstrafe droht, fliehen Lagardère, Passepoil und das Mädchen nach Spanien, wo Aurore unter der liebevollen Fürsorge der beiden Männer heranwächst. Gonzague hat inzwischen die ebenso schöne wie reiche Isabelle geheiratet, die ihm vertraut und glaubt, durch seine Beziehungen die vermeintlich entführte Tochter wiederzufinden. Nach Jahren – Aurore (Sabine Sesselmann) ist inzwischen 17 Jahre und in ihren Ritter verliebt – erfahren die Männer aus Paris, dass Gonzague einen Familienrat einberufen und Aurore durch gekaufte Zeugen für tot erklären lassen will. Nun beginnt der mutige Chevalier mit seinem Rachefeldzug. André Hunebelle, ein Meister des Unterhaltungskinos, inszenierte diesen spannenden, oft humorvollen Mantel- und Degenfilm, der auch durch eine schöne Landschaftsfotografie bezaubert. Ganz auf den Frauenliebling Jean Marais in der Titelrolle zugeschnitten, fasziniert der als tollkühner Abenteurer und wahrer Freund ebenso wie als charmanter Edelmann. Vorlage: Nach einem Roman von Paul Féval


12:00 Die kluge Bauerntochter (58 Min.) (HDTV, AD, UT)
Märchenfilm Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Die kluge Bauerntochter – Anna Maria Mühe
König – Maxim Mehmet
Königsmutter – Sunnyi Melles
Hofmeister von Müller – Rolf Kanies
Armer Bauer – Falk Rockstroh
Herr Vetter – Daniel Zillmann
Frau Cousine – Katharina Heyer
Magd – Sabine Krause
Bäuerin – Marie Gruber
Prinzessin Eulalia – Nicola Kastner
Ochsenbauer – Jörg Rühl
Coiffeur – Guido Hammesfahr
Fuhrmann – Georg Veitl

Regie: Wolfgang Eißler
Drehbuch: Gabriele Kreis
Musik: Marian Lux
Kamera: Armin Franzen

Ein Garten auf dem Dach ihrer ärmlichen Hütte! Mit dieser Idee verblüfft die kluge Bauerntochter den König dermaßen, dass er ihrem Vater das auf diese Weise trickreich erbetene Stück Rodeland tatsächlich überlässt. Soviel Witz und Selbstbewusstsein ist der König nicht gewohnt. Er ist gelangweilt von solchen Prinzessinnen wie Eulalia, die ihm seine Mutter in der Hoffnung auf eine standesgemäße Heirat einlädt. Viel lieber beobachtet der König mit seinem Fernrohr die Sterne. Statt zu regieren, denkt es sich Rätsel aus: "Komm zu mir, nicht gekleidet, nicht nackend, nicht geritten, nicht gelaufen, nicht gefahren, komm nicht bei Tag und nicht bei Nacht, komm mit Geschenk und ohne Geschenk."

Die kluge Bauerntochter kann es lösen. Der König verliebt sich in sie und will sie zur Frau nehmen. Äußerlich durch Kleider und Frisur verändert, bleibt die kluge Bauerntochter im Herzen selbstbewusst und gut, wie sie war. Das bringt sie in Gefahr. Denn der Vetter des Königs und vor allem dessen Frau, hofften, selbst den Thron zu besteigen und brauen ein giftiges Komplott. Am Ende ist es die Klugheit der Bauerntochter, die das Leben des Königs rettet und das romantische Finale dieser amüsant-unterhaltsamen Märchenverfilmung.


12:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


13:00 Engel, Karpfen und Laternen – Weihnachten im alten Prag (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jürgen Osterhage
28.12.2016

Die Gassen rund um den Hradschin strahlen im weihnachtlichen Lichterglanz. Verspätete Touristen bestaunen die Heiligen auf der Karlsbrücke oder verneigen sich vor dem reich geschmückten Prager Jesukind. Die Magie des alten Prag wechselt sich ab mit dem Leben der Großstadt. Am Nikolausabend schwirren Engel und Teufel durch die Stadt, ein süßer Schauer für die Allerkleinsten. Auf den Plätzen locken Weihnachtsmärkte und Glühweinstände; Touristen tragen blinkende Nikolausmützen, die Brauereien schenken starkes Weihnachtsbier aus – hier feiern Tschechen und Zugereiste das Weihnachten von heute.

Jürgen Osterhage begleitet eine junge Prager Familie bei den Vorbereitungen für das Fest. Mutter Pavla, Vater Jiri und ihre drei Töchter Alice, Patja und Brigi nehmen uns mit durch die Adventszeit und den Weihnachtstag. Wir begleiten sie bei geschäftigen Besorgungen, aber auch bei Momenten der Stille und des Innehaltens. Die Familie zeigt uns ihre ganz persönliche böhmische Weihnacht und zugleich die typischen Weihnachtsbräuche des Landes. In ihnen wohnt die Weihnacht von gestern – mit kunstvollen mechanische Krippen, filigranem gläsernen Baumschmuck und Laternenanzündern in den winterlichen Gassen des alten Prag.


13:45 Der dritte Prinz (83 Min.) (HDTV, AD, UT)
Märchenfilm Tschechoslowakei, 1982

Rollen und Darsteller:
Prinzessin vom Diamantenberg sowie Prinzessin Milena –
Libuse Safránkova
Prinz Jaromír/Jaroslav –
Pavel Trávnícek
Prinz Jindrich – Jirí Bartoska
König – Ludek Munzar
Königin – Jana Hláváková

Regie: Antonín Moskalyk
Drehbuch: Ota Hofman, Antonín Moskalyk
Roman: Karel Jaromír Erben
Musik: Ivan Kurz
Kamera: Jirí Sámal

Im Königreich des Löwen betrauern König und Königin ihren verschwundenen Sohn Jindrich. Der Prinz hatte sich in das Bildnis der wunderschönen Prinzessin vom Diamantenen Berg verliebt und war ausgezogen, sie zu freien. Doch er kehrte nie zurück.

Eines Tages weissagt eine junge Gauklerin der Königin, dass sie in einem Jahr sehr glücklich sein werde und in drei Jahren ihr verschwundener Sohn Jindrich heimkehrt. So wird sie Mutter der wundersam schnell wachsenden Zwillinge Jaromir und Jaroslav. Das Brüderpaar wird jedes Jahr gleich um sieben Jahre älter. Nur einer von beiden kann der Thronfolger werden.

Als sich der romantisch veranlagte Jaromir ebenfalls in das Bildnis der geheimnisvollen Felsenprinzessin verliebt, zieht er aus, sie zu erobern. Trotzdem bleibt er magisch verbunden mit seinem Zwillingsbruder Jaroslav. Wenn Jaromir etwas zustoßen sollte, würde das Schwert seines Zwillingsbruders als Warnzeichen zur Hälfte verrosten. Als dies tatsächlich geschieht, reist Jaroslav sofort los. Wird auch er dem Zauber der Felsenprinzessin erliegen wie seine beiden Brüder? Ein poetisches Märchen mit dem Traumpaar Libuse Safránková und Pavel Trávní?ek aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Drehbuch nach dem Märchen "Die Zwillingsbrüder" von Karel Jaromír Erben


15:08 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


15:10 Das singende, klingende Bäumchen (70 Min.) (HDTV, AD, UT)
Märchenfilm Deutsche Demokratische Republik, 1957

Rollen und Darsteller:
Die hochmütige Prinzessin – Christel Bodenstein
Der greise König – Charles Hans Vogt
Der schöne Prinz – Eckart Dux
Kräuterweib – Maria Besendahl
Schlosshauptmann – Günther Polensen
Gärtner – Friedrich Teitge
Bauer – Paul Pfingst
Wächter – Paul Knopf
Der böse Zwerg – Richard Krüger
Amme – Dorothea Thiesing
Minister – Fredy Barten
Hauptmann/ Zeremonienmeister – Egon Vogel

Regie: Francesco Stefanie
Musik: Heinz-Friedel Hedderhausen
Kamera: Karl Pfitzner
Vorlage: Anne Geelhaar

Der schöne Prinz kommt in das Schloss des greisen Königs, um dessen Tochter zu freien. Doch die hochmutige Prinzessin verschmäht sein Geschenk, eine Truhe voll kostbarer Perlen. Stattdessen fordert sie von ihm das singende, klingende Bäumchen. Nach langer erfolgloser Suche trifft der Prinz schließlich auf einen Zwerg, der ihm helfen will. Er gibt dem Prinzen das Bäumchen, das allerdings erst singen wird, wenn die Prinzessin diesen wahrhaft liebt. Bleibt das Bäumchen stumm, so muss der Prinz fortan im Reich des Zwerges leben. Als die Prinzessin das klanglose Gewächs sieht, weist sie den Prinzen erneut ab.

Traurig kehrt dieser mit dem Bäumchen zum Zwerg zurück, der sich als böse Kreatur entpuppt und ihn in einen Bären verwandelt. Die Prinzessin indes will das Bäumchen unbedingt singen hören und schickt den Vater es holen. Der König erhält es auch vom Bären und verspricht ihm dafür das erste, was ihm bei seiner Heimkehr im Schloss begegnet. Bedauerlicherweise ist es seine ungeduldige Tochter, die ihn zuerst begrüßt. Trotz strenger Bewachung dringt der Bär in das Schloss ein und entführt die Prinzessin in das reich des Zwerges, wo der ihr ein hässliches Gesicht entsprechend ihres Wesens verpasst. Durch gute Taten wird aus der trotzigen, verwöhnten Königstochter ein warmherziger Mensch, der mit seiner Hilfsbereitschaft und Liebe die Zauber des bösen Zwerges brechen kann und schließlich auch das Bäumchen zum Singen und Klingen bringt.


16:20 MDR aktuell (10 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


16:30 Sport im Osten (40 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage


17:10 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Überdruck
Folge 136
Fernsehserie Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Dr. Elias Bähr – Stefan Ruppe
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Julia Berger – Mirka Pigulla
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Prof. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Eva Ludwig – Sarina Radomski
Andrea Kirchner – Marina Frenk
Ingo Danquard – Sebastian Grünewald
Susanne Bähr – Ella Maria Gollmer
Dr. Markus Brosmann – Max Urlacher

Regie: Herwig Fischer
Drehbuch: Ulrike Molsen
Musik: Curt Cress, Manuel M. Mayer
Kamera: Victor Voß, Sebastian Altmann

Es ist es ein großer Tag für Assistenzarzt Dr. Elias Bähr, der seine kleine Schwester Suse für eine letzte ambulante Untersuchung zur OP-Vorbereitung ins JTK begleitet. Dort jedoch häufen sich unerklärliche Ausfälle und Suse hyperventiliert. Prof. Patzelt wird hinzugezogen, doch die Unregelmäßigkeiten in den Daten der jungen Frau nehmen zu und der OP-Termin, der Höhepunkt jahrelanger Forschungen mit Herzspezialist Markus Brosmann gerät zunehmend in Gefahr.

Als die Auszubildende Andrea Kirchner von ihrem Ausbilder Ingo Danquard mit gebrochener Hand in die Notaufnahme eingeliefert wird, treffen sie dort auf eine alte Bekannte von Andrea: Theresa. Wenig enthusiastisch beobachtet Dr. Moreau das Wiedersehen der beiden Frauen. Als Andrea kurz darauf operiert wird, bricht ein mysteriöses Fieber aus, das die Ärzte vor einige Fragen stellt. Denn medizinisch scheint es keine Erklärung für diese Komplikation zu geben. Dr. Moreau fühlt Andrea auf den Zahn – was verschweigt sie ihm? Erst als die Ärzte eine lebensgefährliche Herzwandentzündung entdecken, vertraut Andrea sich aufgelöst Theresa an. Sie nimmt seit Jahren heimlich Antibiotika ein, um ihr wahres Geheimnis zu verbergen.

Derweil belasten die Vorbereitungen auf die von Niklas angesetzte Zwischenprüfung seine Schützlinge über die Maßen. Auch Eva, die sich als neue Kollegin noch immer einarbeitet, leidet unter der Situation. Sie ist die einzige, die sich nicht auf den Tag der Prüfung vorbereiten muss. Dieser Umstand bringt Niklas auf eine Idee.


18:00 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


18:05 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Gefühlte Ewigkeit
Folge 836
Fernsehserie Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Jenne Derbeck – Patrick Kalupa
Nils Winter – Paul Stiehler
Sandra Muthold – Barbara Prakopenka
Julian Kessler – Johannes Heinrichs
Lisa Schroth – Ella Zirzow
Jonas Heilmann – Anthony Petrifke
Jakob Heilmann – Karsten Kühn
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Miriam Schneider – Christina Petersen
Kris Haas – Jascha Rust
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Dr. Kai Hoffmann – Julian Weigend
Linda Schneider – Isabel Varell

Regie: Christine Kabisch
Drehbuch: Klaus Jochmann
Musik: Oliver Kranz, Anselm Kreuzer, Carsten Rocker
Kamera: Bernhard Wagner, Markus Rößler

Lisa und Nils wollen ihre erste romantische Nacht verbringen, als Lisas Vater, Dr. Roland Heilmann, plötzlich in der Tür steht: Es gibt ein Spenderherz. Das Schäferstündchen erfährt ein abruptes Ende. Nils wird sofort untersucht und auf die Transplantation vorbereitet. In einer mehrstündigen Operation kämpfen Roland, Dr. Martin Stein und Dr. Maria Weber um das Leben des jungen Mannes. Da kommt es zu einer kritischen Situation.

Während die Ärzte um das Leben von Nils bangen, kommt es zu einem tragischen Autounfall, bei dem Jenne Derbeck, der Lebensgefährte von Dr. Lea Peters, mit Brandwunden lebensgefährlich verletzt wird. Da Jenne stark entstellt ist, begreift Lea erst im Schockraum anhand einer markanten Narbe, dass es sich bei dem Unfallopfer um ihren Freund handelt. Unter Schock begibt sich Lea gemeinsam mit Pfleger Kris auf die Suche nach ihrem Sohn Tim, der zum Unfallzeitpunkt ebenfalls im Auto saß.


18:50 Wetter für 3 (2 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:52 Unser Sandmännchen (8 Min.) (HDTV, UT)
Zweikanalton sorbisch/deutsch
Zweikanal

Pittiplatsch
Pitti und der Schimpfschneemann


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Die Eiskönigin aus Chemnitz (90 Min.) (HDTV, UT)
Ein Abend für Jutta Müller

Eine Legende zu Lebzeiten – auf Jutta Müller trifft diese Bezeichnung zweifellos zu. Die erfolgreichste Eiskunstlauftrainerin der Welt hat sich mit 57 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften unauslöschlich ins Sport-Geschichtsbuch geschrieben. Sie formte Persönlichkeiten auf dem Eis, deren Namen noch heute mit langem Echo nachklingen: Tochter Gaby Seyfert, Jan Hoffmann, Anett Pötzsch und natürlich Katarina Witt. Für sie und viele andere ist der 90. Geburtstag von Jutta Müller Anlass einer Reise durch gemeinsame Zeiten und eigene Erinnerungen. Sie kehren nach Chemnitz zurück, um ihre Trainerin zu überraschen, sich mit dankbaren Gesten vor der Eiskunstlaufikone zu verneigen und ihr den roten Teppich nicht nur symbolisch auszurollen.

Als "Grand Dame" aus dem Osten Deutschlands wird Jutta Müller zum Inbegriff von Perfektion und Stil. Die Bilder der gut gekleideten Sächsin mit Pelz und Pep gehen genauso um die Welt wie ihr Ruf. Der ist von Strenge, Disziplin, Unnachgiebigkeit geprägt, bringt Müller den Vergleich mit einem "eisernen Schmetterling". Doch die andere Seite der Trainerlegende ist sanft, mütterlich und mitfühlend, wenn sie in Diätzeiten von Katarina Witt mithungert oder die kranke Evelyn Großmann mit selbstgebackenem Apfelkuchen umsorgt. Sie kümmert sich um Frisuren und Kostüme, ist morgens die erste in der Trainingshalle und löscht abends das Licht. Ganze Radioredaktionen suchen für Müller eine bestimmte Musik, Eltern und Schulen ziehen mit der resoluten Meistermacherin an einem Strang. Das Leistungsdiktat hat seinen Preis – und bedeutet am Ende meistens eine Goldmedaille.

Es sind kleine Geschichten und große Gesten, die Müllers Ehemalige prägen und die sie gemeinsam mit ihrer Trainerin noch einmal Revue passieren lassen. Beim Kaffeeklatsch mit Tochter Gaby, in der Eislaufhalle am Küchwald mit Anett Pötzsch und Katarina Witt, an Jan Hoffmanns Seite vor einer überraschenden Ehrung wird der Mythos Müller fassbar. Er ist heute noch in Moskau, Wien und Oberstdorf spürbar, lebt in Aljona Savchenko, Robin Szolkowy oder Ingo Steuer weiter und wird von Chemnitzer Eislaufküken bewundert. Der Film bietet ein Wiedersehen mit Eiskunstlauflegenden wie Irina Rodnina, Beatrix Schuba, Emmerich Danzer und Alexander Gorschkow sowie den langjährigen internationalen Preisrichtern Walburga Grimm und Reinhard Mirmseker.

Der Zuschauer lernt die Familienmitglieder der Trainerin kennen und erfährt von Juttas ambivalentem Verhältnis zu Tochter Gaby, die die große Trainerkarriere ihrer Mutter begründete. In Russland, wo sie bis heute als "Nascha Gaby" verehrt wird, gelingt ihr 1965 als beste Kürläuferin Europas der internationale Durchbruch. Es folgen olympisches Silber, drei EM-, zwei WM-Titel und nur fünf Jahre später das abrupte, selbstbestimmte Ende ihrer Laufbahn. Gegen den Willen der Trainerin-Mutter. Auch Gaby Seyfert feiert 2018 einen runden Geburtstag, ihren 70.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

anschließend: das MDR-Wetter und Sport im Osten


22:05 Sportschau Bundesliga am Sonntag (20 Min.) (HDTV, UT)


22:25 Gysi (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Dokumentarfilm von: Nicola Graef, Florian Huber
MDR 14.01.2018

Als Gregor Gysi im Herbst 1989 die politische Bühne betrat, war er keineswegs ein unbeschriebenes Blatt. Er war seit über 20 Jahren SED-Mitglied und pflegte Kontakte in höchste Staatskreise. Als Vorsitzender des Kollegiums der DDR-Rechtsanwälte gehörte er zur Elite des Staates. Manche sahen ihn auf dem Weg nach ganz oben – auch wegen seiner Herkunft.

Gysis Eltern stammen aus großbürgerlichen Familien mit jüdischen Wurzeln und machten in der DDR Karriere. Vater Klaus Gysi war Minister für Kultur und später Staatssekretär für Kirchenfragen, loyal und kritisch zugleich. Mutter Irene Gysi war u.a. Verlagsleiterin. Ohne dieses Elternhaus lässt sich Gregor Gysi nicht begreifen. Der Rechtsanwalt Gysi verteidigte in politischen Prozessen Dissidenten und stand doch loyal zum DDR-Staat. Als SED-Vorsitzender verurteilte Gysi seine Partei und wollte sie dennoch unbedingt retten. Widersprüchlich erscheint auch Gysis Verhältnis zur Staatssicherheit der DDR. Gegen den Vorwurf, er habe als Inoffizieller Mitarbeiter seine Mandanten verraten, hat er oft und erfolgreich prozessiert. Dennoch wirft die Aktenlage im Stasi-Archiv Fragen auf. In ihrem 90-minütigen Dokumentarfilm zeichnen Nicola Graef und Florian Huber Gysis Aufstieg in der DDR nach, seine Rolle als Verteidiger von Dissidenten und gleichzeitig Chef aller DDR-Anwälte. Sie zeigen seinen Aufstieg zum "Parteipatron" der Linken und "Volkstribun" der Ostdeutschen, aber auch den Hass, der ihm auf der Straße wie im Bundestag entgegen schlug. Und sie lenken den Blick immer wieder auf das für ihn prägende Elternhaus.


23:55 Soundtrack Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Liefers und Prahl ermitteln
Folge 1 von 3

Folge 1 beginnt im Jahr 1987: Während Bowie nur wenige Meter vom Reichstag entfernt ein Open Air in Westberlin gibt, versammeln sich hunderte Jugendliche am Brandenburger Tor im Ostteil der Stadt, um zu demonstrieren. Es sind diese Musikfans, die erstmals lautstark fordern "Die Mauer muss weg!" und damit ganz große Steine ins Rollen bringen. Die Ermittlung führt Liefers und Prahl zurück ins Jahr 1945 – nach dem 2. Weltkrieg erfüllt der Schlager die Sehnsüchte in Ost und West, Rock 'n Roll und Beat erhitzen die Gemüter der Sittenwächter dies- und jenseits der Mauer. Soweit die Gemeinsamkeiten. Doch während der Osten sich einmauert, bescheren die Reisewelle und der Zuzug der Gastarbeiter Westdeutschland eine kulturelle Vielfalt, die die Musiklandschaft gerade heute prägt.

Adel Tawil, Sohn von aus Nordafrika stammenden Einwanderern, erzählt, wie ihm die Musik aus seiner Identitätskrise geholfen hat. Und Frank Schöbel erinnert sich, wie er als erster DDR-Musiker im West-Fernsehen auftreten durfte. Wir erfahren, wie Udo Jürgens half, die Unterhaltungspolitik der DDR zu reformieren und warum Herbert Grönemeyer, der 1982 für ein paar Monate in Ostdeutschland lebte, niemals in der DDR spielte. Peter Maffay verrät, warum er den Karat-Hit "7 Brücken" coverte und Clueso erinnert sich, warum er als 8-Jähriger gar nicht so glücklich war über den Fall der Mauer. Clueso: "Die Wiedervereinigung ist nicht geil gelaufen, aber sie ist geglückt! Für meine Generation gab es das schon nicht mehr, irgendwann ganz schnell war Osten nur noch eine Himmelsrichtung."

Adel Tawil: "Ich kenne das natürlich aus den arabischen Ländern, dass die Musik dort immer auch Ausdruck von Kritik war, an dem System, an der Politik, und das ist es hier in Deutschland auch. Es gibt Bands, die tolle Texte machen, die gesellschaftskritisch sind und sich mit der aktuellen Situation auseinandersetzen." Peter Maffay: "Meine Eltern sind aus Rumänien ausgewandert mit mir im Gepäck, um mir eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Das ist nichts anderes gewesen als diese Leute, die jetzt in Boote steigen und übers Mittelmeer schippern. Wir wollten aus dieser Enge, aus dieser Bedrohung, aus dieser Unfreiheit raus. Und Deutschland hat uns aufgenommen, wofür ich extrem dankbar bin." Herbert Grönemeyer: "Die haben ihre eigenen Musiker zensiert und dann gesagt "Jetzt holen wir aus dem Westen Musiker als Alibi herüber". Das fand ich zynisch und albern. Rockmusik muss, auch im Westen, immer etwas gegen die Politik tun und gegen die Regierung. Und deswegen habe ich auch im Osten nie gespielt. Ich kriegte auch sehr viel Post von Fans aus dem Osten, die sagten: "Bitte spiele hier nie!". Die Karten würden zentral vergeben, also nur an die Partei gehen, und sie würden nie eine Karte bekommen. Für diese Fans, so schrieben sie, wäre eine Welt zusammengebrochen."

Deutschlands erfolgreichstes Ermittler-Duo, Jan Josef Liefers und Axel Prahl, beide auch Musiker, Ossi und Wessi, machen sich in diesem Dokutainment-Format auf die Spuren der musikalischen Wiedervereinigung. Dabei nehmen uns die beiden Schauspieler und Freunde mit auf eine dreiteilige unterhaltsame Zeitreise und gehen der Frage nach, wie sehr die Musik die Menschen, deren Lebensgefühl und die Entwicklung beider Teile Deutschlands und schließlich die Wiedervereinigung beeinflusst hat. Unterstützung bekommen sie von Menschen mit "Täterwissen" – den Musikern, die mit ihren Songs den "Soundtrack Deutschland" mitgeschrieben haben.


00:40 Soundtrack Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Liefers und Prahl ermitteln
Folge 2 von 3

Folge 2 handelt von der Auflösung: Der gesamte Ost-Block erfährt unter dem großen Reformer Michael Gorbatschow einen enormen Wandel, nach der Lockerung der Reisebestimmungen siedeln Tausende Russlanddeutsche zurück in die BRD. Eine von ihnen ist die damals vierjährige Helene Fischer, die mit ihrer Familie von Sibirien nach Rheinland-Pfalz zieht. Honecker lehnt Glasnost und Perestroika ab – doch macht er Zugeständnisse an die Sehnsucht der Ostdeutschen nach Rockmusik aus dem Westen. Verstärkt dürfen West-Künstler in der DDR auftreten. Bruce Springsteen spielt 1988 in Weißensee vor 160.000 begeisterten "Ossis". Weltrekord im Guinness-Buch! Das Jugendradio DT64 spielt nun Musik aus dem Westen, im TV gibt es die tägliche zweistündige Jugendsendung "Elf 99". Zu spät! Kann man Musik verbeaten? Jan Josef Liefers und Axel Prahl tauchen ein ins Jahr 1965, in dem die Polizei in Leipzig mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen jugendliche Beatfans vorgeht. Wir erfahren, wie Bands wie City sich mit dem System arrangierten und warum Silly in den 80ern bereits einen Plattenvertrag im Westen hatte.

Campino berichtet von den Erfahrungen, die die Toten Hosen bereits Anfang der 80er machten, als sie unter falschem Namen in die DDR einreisten, um dort spontan einige Open Air- und Kirchenkonzerte zu geben. Von Westberlin aus startet Nena 1983 ihre Weltkarriere, 15 Jahre später waren es Rammstein, die von hier aus für Aufsehen sorgten. Auch Sido landet hier als 8-Jähriger, nachdem seiner Mutter 1988 der Ausreiseantrag bewilligt wurde. Mit nichts als einer alten Playstation und einem Musikprogramm fangen er und seine Freunde an, auf simpelsten Beats zu rappen. Sido: "Das schwere Leben, von dem ich immer rede in meinen Songs, das hatte ich nicht im Osten. Definitiv nicht. Das hatte ich im Westen." Campino: "Uns war im Nu klar, dass wir im Westen im Verhältnis zu den Kids im Osten auf einem Kindergeburtstag herum gelaufen sind, was Punkrock und Rebellion anging. Wir haben über die Geschichten und Gespräche erfahren, was es heißt, als Punk durch die Gegend zu laufen. Viele von den Jungs und Mädchen durften die Stadt damals nicht verlassen, mussten sich alle zwei Tage bei einer Polizeistelle melden. "

Toni Krahl, City: "Viele unserer Kollegen sind ja aus dem Westen in die DDR gereist, ob das Peter Maffay war oder Udo Lindenberg. Die haben hier ihre Konzerte gegeben und irgendeine kleine Frechheit gesagt. Wir sind hier geblieben, wir haben die ganze Zeit damit leben müssen und immer wieder unsere kleinen Sticheleien und Provokationen verteidigen müssen." Judith Holofernes: "Ich glaube, dass sich Berlin grundsätzlich auswirkt auf die Musik durch dieses Freiheitsgefühl, von dem ich sehr hoffe, dass es erhalten bleibt. Man hat der Kunst immer angemerkt, dass die Leute nicht darauf spekulieren müssen, damit irgendwann irgendwelches Geld zu verdienen. Und das hat eine große Freiheit mit sich gebracht. Und so eine ganz bestimmte "Scheiß-drauf-igkeit." Nena: "Die Mauer war für mich eine ständige Herausforderung. Natürlich gehörte sie zum sogenannten Alltagsbild von Westberlin, aber ich habe nie aufgehört, zu staunen, dass das möglich ist. Es war skurril, so völlig surreal."


01:25 Soundtrack Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Liefers und Prahl ermitteln
Folge 3 von 3

Folge 3 beginnt mit den Tagen rund um den Mauerfall und zeigt die Geschichte der Musikalischen Wiedervereinigung seit 1989.

Nach dem Mauerfall erlebt die deutsche Tonträgerindustrie in den 90ern einen Boom - genauso wie die "BRAVO" kann sie plötzlich 17 Millionen neue Kunden bedienen. Die Love Parade wird die erste große gemeinsame Party für den Osten und den Westen, Techno als gesamtdeutsche Musikrichtung erobert die Welt. Einige der wichtigsten DJs und Produzenten kommen aus dem Osten: Paul und Fritz Kalkbrenner oder Paul van Dyk. Neun Tage vor dem Mauerfall reist er gemeinsam mit seiner Mutter und nur zwei Koffern aus. Er beginnt seine Karriere im Berliner Techno-Tempel Tresor und wird einer der bekanntesten und erfolgreichsten DJs der Welt.

Udo Lindenberg verrät in einem intimen Gespräch, wie er die Tage nach dem Mauerfall erlebte und warum er heute mehr denn je an die Kraft der Musik glaubt. Und der Rostocker Jung Marteria, einer der wichtigsten Künstler des neuen Ostens, meint: "Wenn Musik Menschen in die rechte Szene ziehen kann, dann kann sie da auch wieder rausholen." Er ist einer der vielen Musiker, die "Soundtrack Deutschland" ihre Stimme geben. So erzählt Jeanette Biedermann von ihren Erlebnissen in der Prager Botschaft – 1989 ist die damals 9-Jährige mit ihren Eltern unter den DDR-Flüchtlingen, denen Hans-Dietrich Genscher am 30. September mitteilt, dass sie ausreisen dürfen. Die Prinzen erinnern sich an ihre Anfänge im Westen, wie sie 1994 als erste Popband aus dem ehemaligen Osten in Gesamtdeutschland gefeiert werden. Und Silbermond erzählen, wie sie die Nach-Wende-Jahre erlebt haben und warum sie deutsch singen.

Udo Lindenberg: "1990, die erste Tour nach dem Mauerfall, das war derartig emotional. Da war ich so glücklich, dass es endlich so weit war – wir haben uns alle in den Arm genommen, mussten alle weinen. Und das ist immer noch so. Das ist wahnsinnig intensiv, und ich kann Euch sagen: ich empfinde es als großes Geschenk, dass ich in meinem jungen Alter – also nach irdischer Zeitzählung – so was machen kann. Das ist ein hohes Privileg." Paul van Dyk: "Der allererste Bereich in beiden deutschen Gesellschaften, wo es so eine Wiedervereinigung gab, war die Club Szene um die elektronische Musik herum. Da war es völlig egal, ob du jetzt aus dem Osten kamst oder aus dem Westen – es war da einfach wichtig, dass du ein respektvoller, toleranter Mensch bist. Natürlich haben wir alle etwas anderes in der Musik gesehen, gesucht und gehört. Aber dieses Suchen hat auch dazu geführt, dass wir alle die gemeinsame Sehnsucht nach dieser Musik kannten, diese Liebe für die Musik."

Andreas Nowak, Silbermond: "Meine Eltern sind sehr viel zu Konzerten gefahren, z.B. Tina Turner, Fats Domino oder Ray Charles. Die haben das total ausgelebt – die haben gesagt: "Ach geil, jetzt können wir endlich diese Musik hören und zu Konzerten gehen, zu Leuten, die wir wirklich lieben und mögen und die Musik abfeiern". Das habe ich wirklich dann miterlebt, nach der Wende. Konzerte, Konzerte, Konzerte."

Die Prinzen: "Natürlich hat uns dieses ganze Ost-West-Ding am Anfang ganz stark geholfen. Weil viele Leute im Westen gesagt haben: "Guck mal hier, die Ossis! Wenn die sich ein bisschen Mühe geben …geht doch!" Und die Leute im Osten haben gesagt: "Hey, unsere Jungs!" Das hat uns definitiv geholfen, aber das reicht nicht lange. Am Ende geht es darum, was du für Songs schreibst."


02:10 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.12.2018


02:35 Sport im Osten (40 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage
MDR 16.12.2018


03:15 Nah dran – Das Magazin für Lebensfragen (30 Min.) (HDTV, UT)
Was wurde aus …? Unsere berührendsten Geschichten
MDR 13.12.2018


03:45 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (20 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:05 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.12.2018

Ländermagazine


04:35 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.12.2018

Ländermagazine


05:05 – 05:35 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.12.2018

*

Montag, 17. Dezember 2018


05:35 Unterwegs in Sachsen (30 Min.) (HDTV, UT)
Wiesenbader Weihnachtszauber
MDR 15.12.2018


06:05 Sehen statt Hören (30 Min.) (HDTV, UT)
Magazin


06:35 Die Weihnachtswunderstadt (25 Min.) (HDTV, UT)
Annaberg-Buchholz
Folge 1
MDR 30.11.2017

Der Markt in Annaberg ist noch leer und es ist ruhig im Städtchen. Doch die Stille trügt. Christian Eberhard von der Stadt hat ein riesiges Problem. Im Sommer schon wurde ein wunderschöner großer Weihnachtsbaum ausgesucht und jetzt stellt sich heraus: der Boden ist zu morastig und der Kran kann dort nicht hin. Jetzt gibt es zwar einen Ersatzbaum, doch dieser steht mitten in einem Wohngebiet. Alles muss abgesperrt werden. Und der gesamte Aufbau des Marktes versschiebt sich um einen Tag nach hinten.

Karl-Heinz Buschmann, Gastronom seit 40 Jahren, "Kartoffelklitscherkönig" und Dienstältester auf dem Markt, begutachtet die letzten Handgriffe an seiner neuen Hütte. "De Stub" – wie er sie liebevoll nennt. Damit will er seinen Beitrag leisten, dass der Annaberger Weihnachtsmarkt ein Höhepunkt des erzgebirgischen Weihnachtszauberlandes bleibt. Mit seinem Ehrgeiz ist er nicht allein: auch Räucherkerzchenhersteller HUSS hat eine neue Hütte herstellen lassen. Aus 200 Jahre alten Holzstämmen und von Tischlern aus der Region gefertigt. Die Hütte ist schwer, der Transport schwierig, der Markt eng. Katrin Baumann gestaltet Spielzeug und hat ein Theaterstück zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes geschrieben. Jetzt muss sie die letzten Wichtelumhänge fertig nähen. Und die Kinder müssen beruhigt werden, die zur Generalprobe noch immer nicht genau wissen, wann der Nussknacker im Theaterstück wie auftritt.

Die Trommler aus dem Bergmusikkorps "Frisch Glück", Veit Nestler und Bernhard Schramm beginnen gerade erst wieder, Weihnachtslieder zu üben. Sie haben ganz schön Druck: Vor ihnen liegt ein großes Jubiläumskonzert und die Weihnachtszeit mit unzähligen Konzerten, Bergmannsumzügen und einer Theateraufführung im Theater der Stadt. Die Nachtwächter Reiner Eckel und Dieter Frank haben noch ein wenig Ruhe. Zwar suchen sie im Stadtarchiv bereits ein paar neue Geschichten, doch ihre Rundgänge starten erst in einigen Tagen. So können sie ganz entspannt der Tradition des "Männl weckens" nachgehen: Nussknacker, Engel, Schwibbögen und der Weihnachtsberg sollen zum ersten Advent in warmem Licht erstrahlen.


07:00 Planet Wissen (60 Min.) (HDTV, UT)


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3057
Fernsehserie Deutschland, 2018


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 Elvis und der Kommissar (50 Min.) (UT)
Kubanische Zigarren
Folge 1 von 6
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Hans Behringer – Jan-Gregor Kremp
Rosa Behringer – Ruth Maria Kubitschek
Lilo Behringer – Tessa Mittelstaedt
Werner Seibold – Florian Fitz
Anja Nolte – Birge Schade
Uli Pröttl – Stefan Haschke
Helga Kieling – Marion Breckwoldt
Frau Pösnecker – Angela Stresemann
Müller Wolf – Dietrich Sprenger
Eugen Schranz – Veit Stübner
Richard Schnabel – Karl Kranzkowski
Udo Lenz – Andreas Thiele
Anneliese Lenz – Franziska Arndt

Regie: Ulrich Stark
Drehbuch: Michael Baier
Musik: Birger Heymann
Kamera: Wolf Siegelmann

Kommissar Hans Behringer hat ein lästiges Anhängsel: Elvis, den kleinen Norwich-Terrier seiner Mutter Rosa. Sie liebt das Tier abgöttisch, aber da Hundehaltung in ihrer noblen Seniorenresidenz nicht gern gesehen wird, drückt Rosa den Hund ihrem Sohn aufs Auge bzw. in die Aktentasche. Und so hat sie einen Grund mehr, sich ständig in das Leben ihres Sohnes einzumischen. Egal, ob es um die Pflege von Elvis oder um sein Liebesleben geht - ihr Sohn kann es ihr nicht recht machen. Dennoch erträgt er mit stoischer Ruhe Rosas Launen – und auch die Töle, meistens zumindest.

Beruflich läuft es gut. Behringer löst mit sicherem Gespür und viel Einfühlungsvermögen seine Fälle. Sein Assistent Uli Pröttel, frisch von der Polizeischule, ist ihm dabei als etwas ängstlicher und wenig stressresistenter Partner keine große Hilfe. Auch sein ehemaliger Partner und jetziger Chef der Mordkommission, Werner Seibold, macht Behringer das Leben nicht leichter. Beruflich hält er Seibold für einen Emporkömmling, privat ist Seibold mit Behringers Ex-Frau Lilo liiert. Wie gut, dass Behringer von Anja, der Wirtin seiner Stammkneipe, nicht nur mit Hausmannskost über den Verlust von Lilo und den Zugewinn von Elvis hinweggetröstet wird.


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 136

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Mehrweg-Träume
Folge 321
MDR 31.07.2009

Ratte in der Flasche

Bei den Fetten Sandratten gibt es ein Sorgenkind. Die Frau eines Pärchens frisst nicht mehr richtig und hat nur noch wenig auf den Rippen. Ein Fall für die medizinische Abteilung. Doch Doktor Sandra Langguth kann bei einem Hausbesuch nicht weiter helfen. Sie vermutet ein Problem im Maul und entschließt sich für eine Narkosebehandlung in der Tierklinik. Da der Eingriff schonend verlaufen soll, wird eine ganz besondere Variante zum Einschlummern gewählt.

Zweiter Versuch

Auch in Pongoland gibt es ein Sorgenkind. Vor elf Tagen brachte Schimpansendame Dorien ihr Baby zur Welt – doch Frank Schellhart ist sich noch nicht sicher, ob das Kleine bisher schon den Weg an Mamas Brust gefunden hat. Vor einem Jahr hatte die unerfahrene Mutter ihr erstes Kind verloren, daher steht sie unter besonderer Beobachtung. Ob Dorien aus ihren Fehlern gelernt hat?

BLK for Africa

Nach dem Tod vor Ortrud wird in Afrika bereits seit Monaten nach einem würdigen Bereichs-Katzen-Ersatz gesucht. Nun ist man offenbar fündig geworden. Bereichsleiter Jens Hirmer hat aus eigener Zucht eine elf Wochen alte Mieze für den Dienst in Kiwara ausgemacht und der medizinischen Abteilung vorgestellt. Doch bevor es auf Mäusejagd geht, erwartet die "Bereichsleiterkatze" nicht nur eine zweiwöchige Eingewöhnungszeit in einem Separee, sondern auch zahlreiche Katzenfans mit kreativen Namensvorschlägen.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Glaube, Liebe, Hoffnung
Folge 769
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Susanne Lorenz – Isabel Schosnig
Horst Steighöfer – Walter Kreye
Leonard Lorenz – Kai Ivo Baulitz
Sophia Müller – Susan Hoecke
Dominik Lorenz – Jonah Rausch
Miriam Schneider – Christina Petersen
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Frauke Thielecke
Drehbuch: Thomas Frydetzki
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Bernhard Wagner, Christoph Poppke

Sechs Wochen nach seiner Knochenmarkstransplantation muss Dominik Lorenz erneut in die Sachsenklinik. Scheinbar gefasst begegnet der Junge diesem Schicksalsschlag und der dadurch nochmals notwendig werdenden Therapie-Tortur. Seine Eltern Susanne und Leonhard gehen derweil durch ihre eigene Hölle, schwankend zwischen Resignation und Hoffnung. Doch der Hiobs-Botschaften sind es noch nicht genug, denn Dominiks Hände sind plötzlich gelähmt. Die Ursache ist ein Tumor an der Wirbelsäule, der sich als nur bedingt behandelbar erweist. Dominik verliert zusehends den Lebensmut. Das Ärzteteam um Dr. Martin Stein, Klinikchef Dr. Roland Heilmann und Neuro-Chirurgin Dr. Lea Peters sucht nach weiteren Therapiemöglichkeiten, um Dominik wieder aufzubauen.

Dr. Martin Stein hat mit seiner ehemaligen Patientin Sophia Müller ein lockeres Verhältnis angefangen. Das Ex-Model würde zu gern die Frau an seiner Seite werden, aber Martin ist freundlich distanziert. Familie und Freunde wissen nichts von dieser Liaison – warum auch, denn für ihn ist es nichts Ernstes. Doch aufgrund einer Indiskretion von Roland muss Martin die "Neue" dann doch der Familie vorstellen, was ihm erstmal so gar nicht behagt. Sophia versteht sich prächtig mit Otto, Charlotte hingegen kann ihre Skepsis nicht verbergen.


12:30 HalloHallo (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Schweden, 2014

Rollen und Darsteller:
Disa – Maria Sid
Kent – Johan Holmberg
Wenche – Tina Råborg
Laban – Carl Jacobson
Alva – Miri Klarquist
Elin – Celina Almquist
Mary – Karin Ekström
Ditte – Gunilla Nyroos
Håkan – Tomas Laustiola
Irene – Ann Petrén
Micke – David Lindgren
Lisa – Sofia Rönnegård
Camilla – Isabelle von Saenger

Regie: Maria Blom
Drehbuch: Maria Blom
Musik: Anders Nygårds
Kamera: Ari Willey

Nach der Trennung von ihrem Ehemann muss Krankenschwester Disa, Mutter zweier Töchter, ihr Leben neu ordnen. Um neues Selbstvertrauen zu tanken, meldet sich Disa bei einem Kampfsportkurs an. Dort lernt sie, sich zu verteidigen und ihre eigenen Grenzen zu überwinden. Auch die Begegnungen mit dem charmanten Kent, der lebensfrohen Wenche und der störrischen Patientin Mary, machen Disa bewusst, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss.

Das Leben der pflichtbewussten Krankenschwester Disa (Maria Sid) gerät aus den Fugen, als sich ihr Mann Laban (Calle Jacobson) nach fast 20 gemeinsamen Jahren von ihr trennt. Die beiden sind seit der Schulzeit ein Paar und haben zwei kleine Töchter. Während Laban schon frisch verliebt mit seiner neuen Flamme Camilla (Isabelle von Saenger) Zukunftspläne schmiedet, trauert Disa noch der gemeinsamen Vergangenheit hinterher. Im Alltag stets bemüht, es allen anderen recht zu machen, vergisst Disa, was sie eigentlich selbst will. Um wieder Selbstvertrauen zu tanken, meldet sie sich kurz entschlossen bei einem Krav Maga-Selbstverteidigungskurs an. Das Training ist hart, aber sie lernt, sich zu wehren und ihre eigenen Grenzen zu überwinden.

Eines Tages begegnet ihr der charmante Kent (Johan Holmberg). Misstrauisch beäugt die Krankenschwester seine offene Art. Doch seine unkonventionelle Lebenseinstellung macht sie neugierig. Der beziehungserprobte, siebenfache Vater eröffnet Disa einen anderen Blickwinkel auf das Leben und die Liebe. Warum nicht einfach mal loslassen und das Leben genießen? Und warum nicht auch mal Hilfe von anderen annehmen? Zum Beispiel von der quirligen Wenche (Tina Råborg), die der verblüfften Disa mehrfach aus der Patsche hilft, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Auch im Krankenhaus macht Disa neue Erfahrungen. Die grantige Patientin Mary (Karin Ekström) weist sie in die Schranken und verschafft sich so ihren Respekt. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich an und schließlich ist es Disa, die dafür sorgt, dass Marys letzter Wunsch in Erfüllung geht. Nach dem erfolgreichen Kinodebüt "Zurück nach Dalarna!" (2004) ist "HalloHallo" eine weitere Komödie der schwedischen Regisseurin Maria Blom. Warmherzig erzählt der Film über den schwierigen Neuanfang nach einer langen Beziehung, die Reise zu sich selbst und die Kraft der Freundschaft und des Mitgefühls. "Getragen wird der Film von seiner glänzenden Hauptdarstellerin, die die Atmosphäre zwischen Tragik und Komik wunderbar ausbalanciert", urteilt der Filmdienst. "HalloHallo" gewann 2014 die Publikumspreise beim Filmfest Hamburg und bei den Nordischen Filmtagen Lübeck.


14:00 MDR um 2 (73 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 274

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Selbstgemachte Steckfrisuren fürs Fest
Spezial-Person: Sven Hentschel

u.a. mit Starfriseur Sven Hentschel

Die Gans ist fertig, der Baum ist geschmückt, alles passt – außer der Frisur. Wie trage ich mein Haar zum schönsten Fest des Jahres? Kann man mit wenigen und vor allem einfachen Handgriffen schöne Hochsteckfrisuren zaubern? Ja, das geht! Wie, das zeigt unser Starfriseur Sven Hentschel.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Der kleine König
Winteranfang


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)

Das MDR-Spiel


20:15 Lauras Wunschzettel (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2005

Rollen und Darsteller:
Laura Sebald – Christine Neubauer
Sebastian Dobel – Francis Fulton-Smith
Christiane Dobel – Nadja Tiller
Weihnachtsmann – Walter Giller
Margot Degenschildt – Marion Mitterhammer
Johanna Sebald – Barbara Focke
Birgit Lohmann – Floriane Daniel
Anna Sebald – Gina Luisa Naumann
Peter Dobel – Thaddäus Reich

Regie: Gabi Kubach
Drehbuch: Henner Höhs
Musik: Stefan Melbinger
Kamera: Thomas Etzold

Die Goldschmiedin Laura Sebald lebt mit ihrer Tochter Anna in Berlin. Seit dem tragischen Unfalltod ihres Verlobten hat sich die attraktive Frau sehr zurückgezogen – bis sie im vorweihnachtlichen Berlin den charmanten Unternehmer Sebastian Dobel kennenlernt: Vom ersten Augenblick an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Sollte damit Lauras sehnlicher Wunsch nach Liebe tatsächlich in Erfüllung gehen?

Die attraktive Laura Sebald (Christine Neubauer) lebt mit ihrer Tochter Anna (Gina Luisa Naumann) in Berlin, wo sie als Goldschmiedin eine kleine Galerie betreibt. Trotz aller Bemühungen ihrer besten Freundin Birgit (Floriane Daniel) geht die attraktive Frau jeder Männerbekanntschaft aus dem Weg, seit ihr Verlobter vor fünf Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Als sie in der Vorweihnachtszeit das Grab ihrer großen Liebe besucht, begegnet Laura einem mysteriösen alten Mann (Walter Giller), der ihr eine merkwürdige Prophezeiung macht: Alle ihre Wünsche könnten in Erfüllung gehen, wenn sie sie nur aufschreibt.

Wenig später lernt Laura im Café Dobel, wo Birgit als Geschäftsführerin arbeitet, durch Zufall Sebastian Dobel (Francis Fulton-Smith) kennen, den österreichischen Besitzer der Kaffeehauskette und Betreiber einer Schokoladenfabrik in Salzburg. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick – wenngleich sie kaum zwei Sätze miteinander wechseln, bevor sich ihre Wege wieder trennen. Von Birgit erfährt Laura, dass Sebastian verwitwet und Vater eines Sohnes ist. Aber Laura hat eine mächtige Konkurrentin: Denn auch die elegante Margot Degenschildt (Marion Mitterhammer) hat es auf den sensiblen Schokoladenfabrikanten abgesehen. Verzweifelt erinnert sich Laura an den Rat des alten Mannes und schreibt ihren sehnlichsten Wunsch auf: Liebe!

Kurz darauf ermöglicht es ihr eine glückliche Fügung, nach Salzburg zu reisen, um eine Kunsthandwerks-Messe zu besuchen. Bei einem Bummel durch die Altstadt wird sie von einer Clique Jugendlicher überfallen, die ihren gesamten Schmuck rauben. Umso gerührter ist Laura, als einer der Jungs am Abend fast die gesamte Beute in ihr Hotel zurückbringt. Sie ahnt nicht, dass es sich bei dem kleinen Peter (Thaddäus Reich) um Sebastians Sohn handelt, der von zu Hause ausgerissen ist, weil ihn sein Vater wieder einmal versetzt hatte. Erst als sie ihn am Abend beim Jubiläumsfest des Mutterhauses Dobel wiedertrifft, geht Laura ein Licht auf. Wie sein Sohn ist auch Sebastian überglücklich, Laura wiederzusehen.

Aber gerade als ein Happy End zwischen den beiden in Sichtweite ist, gibt Sebastians Mutter Christiane (Nadja Tiller) überraschend die Verlobung ihres Sohnes mit Margot Degenschildt bekannt. Und als am gleichen Abend ein wertvoller Familienring der Dobels verschwindet, lenkt die eifersüchtige Margot den Verdacht auf die ahnungslose Laura. "Lauras Wunschzettel" ist ein anrührender Liebesfilm vor der malerischen Kulisse des vorweihnachtlichen Salzburg. Voller überraschender Wendungen und mit viel Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt der Film die Geschichte einer Frau, die lernen muss, die Vergangenheit hinter sich zulassen, um ihr Glück zu finden. In den Hauptrollen glänzen Christine Neubauer und Francis Fulton-Smith als romantisches Traumpaar. In weiteren Rollen sind Nadja Tiller und Walter Giller zu sehen.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Fakt ist! (58 Min.) (HDTV, UT)
Aus Dresden,


23:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:05 Das Kaninchen bin ich (110 Min.) (HDTV, s/w, UT)
Spielfilm Deutsche Demokratische Republik, 1965

Rollen und Darsteller:
Maria Morzeck – Angelika Waller
Paul Deister – Alfred Müller
Tante Hete – Ilse Voigt
Dieter Morzeck – Wolfgang Winkler
Der Bürgermeister – Helmut Schellhardt
Gabriele Deister – Irma Münch
Grambow – Rudolf Ulrich
Edith Grambow – Annemarie Esper
Herbert Wolf – Hans Hardt-Hardtloff
Major Helmrich – Christoph Engel
Kellner Oskar – Willi Narloch
Polizist im Gerichtssaal – Walter Lendrich
Schuldirektor – Walter Jupé
Vorsitzender des Gerichts – Peter Borgelt

Regie: Kurt Maetzig
Drehbuch: Manfred Bieler
Musik: Reiner Bredemeyer, Gerhard Rosenfeld
Kamera: Erich Gusko

Ost-Berlin nach dem Mauerbau. Die kesse 19-jährige Kellnerin Maria findet bei dem viel älteren Paul Deister ihre erste wirklich große Liebe. Doch dann erfährt sie, dass Paul der Richter ihres Bruders war, der ihn wegen "staatsgefährdender Hetze" zu drei Jahren Zuchthaus verurteilte. Sie versucht beides voneinander zu trennen, doch je mehr sie Paul kennen lernt, desto weniger gelingt es.

Die elternlose Maria Morzeck (Angelika Waller) lebt bei ihrer Tante Hete (Ilse Voigt) und arbeitet als Kellnerin im "Bayrisch-Zell". Eigentlich wollte sie Slawistik studieren und Dolmetscherin werden. Doch weil ihr Bruder Dieter (Wolfgang Winkler) wegen "staatsgefährdender Hetze" zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, ließ man sie nicht zum Studium zu. Durch puren Zufall lernt Maria Paul Deister (Alfred Müller) kennen, ihre erste große Liebe. Als sich herausstellt, dass er der Richter ihres Bruders war, versucht sie, diese Liebe nicht mit Dieters Fall zu belasten. Doch je näher sie Paul kennen lernt, desto mehr Fragen drängen sich ihr auf. Sie merkt, dass er Menschen ebenso wie Gesetze nur für seine Karriere benutzt. Sie schreit ihm ihre Verachtung ins Gesicht und verlässt ihn enttäuscht. Als der vorzeitig entlassene Bruder von dem Verhältnis erfährt, schlägt er seine Schwester zusammen. Maria zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und ist entschlossen, um ihren Studienplatz zu kämpfen.

Kurt Maetzig, einer der renommiertesten DEFA-Regisseure, glaubte nach dem Bau der Mauer, dass man kritischer mit dem DDR-Alltag im Film umgehen könne. Er wolle etwas "vom Lebensgefühl der jungen Generation vermitteln und zwar ohne Schablone und ins Bild gesetztes Wunschdenken", erklärte er während der Dreharbeiten. Doch er hätte gewarnt sein müssen – schon die literarische Vorlage, ein Roman von Manfred Bieler, durfte nicht erscheinen, auch Maetzigs Film wurde verboten. Dies geschah im Zusammenhang mit dem 11. Plenum des ZK der SED im Dezember 1965, wo Walter Ulbricht alle ihm nicht genehmen Gegenwartsfilme als "Kaninchenfilme" beschimpfte. Der Film erlebte erst im November 1989 seine Kinopremiere – und das Publikum war erstaunt ob des entlarvenden Humors, mit dem die klarsichtige Gesellschaftskritik vermittelt wurde.

Auch die ausgezeichneten Darstellerleistungen überzeugten, unter ihnen Wolfgang Winkler. Der gebürtige Görlitzer absolviert eine Ausbildung als Lokführer, bevor er an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg studiert. "Das Kaninchen bin ich" ist sein Leinwanddebüt. Mit zahlreichen Fernsehrollen wird der Schauspieler einem breiten Publikum bekannt. Von 1996 bis 2013 ermittelt er erfolgreich an der Seite von Jaecki Schwarz als Hauptkommissar Herbert Schneider in der Krimireihe "Polizeiruf 110" des MDR. Seit 2015 spielt er eine Hauptrolle in der Serie "Rentnercops". Daneben wirkt er immer wieder in Fernsehfilmen mit, steht auf der Theaterbühne und geht gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Jaecki Schwarz auf Lesetour. Vorlage: Nach seinem Roman "Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich"


00:55 Aussicht (8 Min.) (HDTV, UT)
Kurzfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Thomas – Josef Heynert
Anna – Alexandra Martini
Swantje – Isabel Bongard
Mischka – Leonard Carow
Dörte – Gro Swantje Kohlhof
Jürgen – Heinz Wanitschek
Boris – Sven Reese

Regie: Marco Gadge
Drehbuch: Marco Gadge
Musik: Andreas Moisa, Philipp Kümpel
Kamera: Niklas J. Hoffmann

Als wäre das Auftauchen aus einer Badewanne in einem fremden Zimmer nicht genug, so erlebt Thomas für einen kurzen Moment den Wahnsinn einer Wohngemeinschaft. "Aussicht" ist eine turbulente Großstadtgeschichte über die Liebe und das Leben.


01:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV) (VPS: 01:18)
MDR 17.12.2018


01:05 Fakt ist! (58 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:20)
Aus Dresden,
MDR 17.12.2018


02:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV) (VPS: 02:18)
MDR 17.12.2018


02:05 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (140 Min.) (HDTV) (VPS: 02:20)

Ländermagazine


04:25 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 17.12.2018

Ländermagazine


04:55 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 17.12.2018

Ländermagazine


05:25 – 05:55 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 17.12.2018

*

Dienstag, 18. Dezember 2018


05:55 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)
ARD 17.12.2018


06:35 Die Weihnachtswunderstadt (25 Min.) (HDTV, UT)
Annaberg-Buchholz
Folge 2
MDR 07.12.2017

Annaberg-Buchholz: die Stadt steht für Erzgebirge und vor allem für Weihnachten. Wenn es heißt: "Die Stadt – ein einziger Weihnachtsberg" – dann sind es die Menschen von Annaberg, die dafür sorgen, dass ihre kleine Stadt mit 22.000 Einwohnern dem Ansturm von 110.000 Besuchern standhält und ihrem Ruf gerecht wird. Und um diese Menschen geht es in der fünfteiligen Dokusoap. Ab November befinden sich die Einwohner von Annaberg-Buchholz wahrhaftig in einem "Ausnahmezustand". Eine Handvoll von ihnen steht exemplarisch für die vielen Erzgebirger, die mit Herz und Verstand ihre Tradition verteidigen, zu ihrer Sprache stehen und für sich genau wissen: was ist Kitsch und was ist keiner.

Der große Weihnachtsbaum auf dem Markt ist in Gefahr! Schon monatelang hatte die Stadt einen geeigneten Baum gesucht – und auch gefunden – mitten im Wald. Doch dann die Erkenntnis: da kommt der Kran nicht heran. Von heute auf morgen entscheidet sich Marktmeister Christian Eberhardt um. Jetzt wird ein Baum mitten im Wohngebiet gefällt, aus einem privaten Garten, umringt von Häusern. Die Hausbesitzer ringsum bangen um ihre Dächer. Katrin Baumann geht zur Generalprobe der Wichtel, in den Hort nach Elterlein. Im Gepäck: Die fertigen Wichtelumhänge. Ob die Kinder sich tatsächlich auf die pinken Umhänge stürzen werden? Ob es Streit geben wird? Ob sie alle ihren Text können? Und der Markt füllt sich: Hütte folgt auf Hütte. Auch Karl-Heinz Buschmann baut seine neue Bude auf, richtet sie ein und hofft, dass sich die Leute in seiner "Stub" wohlfühlen werden. Riesige Figuren rollen an, die Pyramide wird aufgebaut und im Rathaus werden die Schwibbögen aufgestellt.


07:00 Planet Wissen (60 Min.) (HDTV, UT)


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3058
Fernsehserie Deutschland, 2018


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 Elvis und der Kommissar (50 Min.) (UT)
Zweimal sterben gilt nicht
Folge 2 von 6
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Hans Behringer – Jan-Gregor Kremp
Rosa Behringer – Ruth Maria Kubitschek
Lilo Behringer – Tessa Mittelstaedt
Werner Seibold – Florian Fitz
Anja Nolte – Birge Schade
Uli Pröttl – Stefan Haschke
Helga Kieling – Marion Breckwoldt
Dr. Sylvia Paulus – Doreen Nixdorf
Jan-Erik Andersen – Krystian Martinek
Bruno Hübner – Gustav Peter Wöhler
Graf von Hohenbrück – Eckart Dux
Sekretärin Susi – Katrin Weisser

Regie: Ulrich Stark
Drehbuch: Michael Baier
Musik: Birger Heymann
Kamera: Wolf Siegelmann

Im Stadtpark wird eine tote Frau gefunden. Alles deutet auf den Serienmörder hin, der in den letzten Monaten schon vier andere Frauen auf ähnliche Art und Weise umgebracht hat – nur fehlen diesmal charakteristische Tatmerkmale. Behringer möchte sogleich die Ermittlungen aufnehmen, aber seine Ex-Frau Lilo bittet ihn, diesen öffentlichkeitswirksamen Fall ihrem neuen Lebenspartner, Dezernatsleiter Seibold, zu überlassen. Behringer kann seiner Ex-Frau die Bitte natürlich nicht abschlagen und meldet sich im Präsidium unverzüglich krank - nur um heimlich im Hintergrund zu ermitteln und Seibold über seinen Assistenten Pröttel mit Hinweisen zu versorgen. Denn eins ist klar: Ohne Behringers Hilfe löst Seibold bestenfalls ein einfaches Kreuzworträtsel.

Behringer findet schnell heraus, dass das angebliche Opfer Vera Viegas in Wirklichkeit die Frau des bekannten Hamburger Kaffeerösters Andersen ist, die angeblich schon vor einigen Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen war. Da kein Mensch zweimal sterben kann, kombiniert Behringer richtig, dass Andersen damals mit dem fingierten Unfall und dem anschließenden Versicherungsbetrug seine angeschlagene Firma gerettet hat. Als seine Frau nun aus ihrem mexikanischen Exil zurückgekehrt ist, um von ihrem Mann Geld zu erpressen, hat dieser sie kurzerhand um die Ecke gebracht und die Tat dem Serienmörder untergeschoben. Unter Einsatz seines Lebens und mit der heldenhaften Hilfe von Hund Elvis und seinem Assistenten Pröttel gelingt es Behringer, Andersen festzunehmen – während Seibold wie immer komplett im Dunkeln tappt.


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 137

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant,Tiger & Co. (25 Min.)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Vorhang auf
Folge 322
MDR 07.08.2009

Ein neuer Krake zieht ins Aquarium. Er ist ein wahrer Meister der Illusion, kann seine Form verändern. Fabian Schmidt und sein Team wollen es dem winzigen Exoten in Leipzig besonders komfortabel einrichten. Das fängt an mit der Wassertemperatur und hört auf bei den Speisen. Denn was nur mag der kleine Mimikry-Octopus am liebsten fressen? Wird sich der kleine Krake in Leipziger Gewässern wohlfühlen?

Abschied nehmen

Die Zeit zum Abschied nehmen ist gekommen. Zwei junge Tüpfelhyänen verlassen den Zoo in Richtung Gelsenkirchen. Doch noch ist nicht klar, ob die Reise wirklich beginnen kann. Erst wenn Doktor Bernhardt und Christa Bachmann die letzten Tests gemacht haben und alle Unterlagen inklusive Pass vorliegen, kann es losgehen. Doch dafür müssen die zwei quirligen Jungtiere erst einmal in Narkose versetzt werden.

Schnupperstunde

In der Tiger-Taiga geht es wild her. Tomaks Rasselbande darf zum ersten Mal auf die große Anlage. Da ist Aufregung vorprogrammiert, auch bei Franka Friedel, denn der neue Spielplatz hat es in sich. Elektrozaun, Wassergraben und dann noch die vielen ungewohnten Gerüche, das ist schon eine Herausforderung für Selenga, Angara und Taimyr. Trotz Mama Bellas ständiger Beobachtung kann auf dem Outdoor-Spielplatz auch mal etwas Unvorhergesehenes passieren, schließlich kann sie nicht alle drei Tigerkinder zugleich im Auge haben.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fallstricke des Lebens
Folge 770
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Luise Brenner – Monika Lennartz
Anna Kluge – Amelie Plaas-Link
Timo Schönherr – Nicholas Reinke
Moritz Weber – Johannes Hallervorden
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Frauke Thielecke
Drehbuch: Thomas Frydetzki
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Bernhard Wagner, Christoph Poppke

Anna Kluge wird nach einem Zusammenbruch kurz vor ihrem Ja-Wort im Standesamt in die Sachsenklinik eingeliefert. Dr. Martin Stein übernimmt die Behandlung. Zunächst sieht alles nach einem harmlosen Schwächeanfall aus, vermutlich ausgelöst durch den Stress der Hochzeit. Doch die weiteren Tests decken auf, dass Anna unter einem angeborenen Herzfehler leidet, der nur mit einer aufwändigen Operation zu korrigieren ist.

Hans-Peter Brenners Mutter Luise geht es nach ihrem Schlaganfall weiterhin schlecht. Nach der Trennung von Horst hat sie ihren Lebensmut verloren. Hans-Peter und Schwester Ulrike versuchen, Luise aufzumuntern. Angespornt durch Gespräche mit den beiden will Luise allein aufstehen und stürzt. Ein komplizierter Schulterbruch ist die Folge. Als der Brief mit den Prüfungsergebnissen von der Universität kommt, hat Hans-Peter Brenner zu große Angst vor weiteren schlechten Nachrichten und schafft es nicht, ihn aufzumachen.


12:30 Wenn wir uns begegnen (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Prof. Max Singer – Uwe Kockisch
Dr. Hannah Cornelsen – Muriel Baumeister
Thomas Cornelsen – Stephan Kampwirth
Karina Meisner – Esther Zimmering
Lili Ferber – Rosemarie Fendel
Edgar Wurlitzer – Michael Gwisdek
Darius Horwath – Michael Lott
Dr. Holling – Anian Zollner
Schwester Farki – Pegah Ferydoni
Tobias Riedel – Karl Alexander Seidel
Anne Riedel – Adelheid Kleineidam
Dr. Kreisler – Johannes Herrschmann

Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Martin Kluger, Maureen Herzfeld
Musik: Michael Hofmann de Boer
Kamera: Dragan Rogulj

In der Notaufnahme eines Krankenhauses bereitet man sich auf Heiligabend vor. Zum Team gehören: Chefarzt Professor Singer, der seine Frau verloren hat, und die Chirurgin Hannah Cornelsen, die über der Arbeit ihre Eheprobleme vergessen kann. Durch die Begegnungen mit den Schicksalen unterschiedlichster Patienten haben sie und alle, die in dieser Nacht in der Notaufnahme stranden, die Chance, ihr Glück wiederzufinden.

Heiligabend in Deutschland. In der Notaufnahme eines Kreiskrankenhauses herrscht nicht unbedingt besinnliche Stimmung. Vielmehr bereiten die Ärzte und Pfleger sich wie jedes Jahr auf eine ereignisreiche Nacht vor. Dabei plagen einige Mitglieder des Teams erhebliche persönliche Probleme: Der renommierte Chefarzt Professor Max Singer (Uwe Kockisch) zum Beispiel verlor vor genau zwei Jahren seine Frau bei einer Hirntumor-Operation. Von schweren Schuldgefühlen gequält, hat er seither nicht mehr operiert. Auch die junge Neurochirurgin Hannah Cornelsen (Muriel Baumeister) sieht den Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen, haben sie und ihr Mann Thomas (Stephan Kampwirth) sich doch schon lange auseinandergelebt. Was Hannah nicht ahnt: Thomas hat sich in die Kunststudentin Karina (Esther Zimmering) verliebt, die sehr darunter leidet, dass er den Heiligabend nicht mit ihr verbringt. Unterdessen nehmen sich Hannahs Eltern (Jochen Senf und Barbara Focke) auf dem Weg zu ihrer Tochter des kleinen Tobias' (Karl Alexander Seidel) an, der auf dem Weihnachtsmarkt zusammengebrochen ist. Im Krankenhaus stellt sich heraus, dass der Junge an einem lebensbedrohlichen Hirntumor leidet und sofort operiert werden muss.

Die reichlich fantasiebegabte Rentnerin Lili (Rosemarie Fendel), wollte in der Notaufnahme ihrer Einsamkeit entfliehen und steht nun Tobias, dessen Mutter als Zugbegleiterin unterwegs ist, liebevoll bei. Harmloser ist der Fall des sensiblen Pfarrers Darius Horwath (Michael Lott). Er hat sich einen Arm gebrochen und wird in der Klinik mit viel Fürsorge von der jungen, hübschen Krankenschwester Farki (Pegah Ferydoni) betreut, die schon lange heimlich in den Gottesmann verliebt ist. Was aber verbindet Horwath mit dem Krankenhaus-Psychologen Dr. Holling (Anian Zollner), der immer wieder mit spitzen Bemerkungen in seiner Nähe auftaucht? Zur selben Zeit wird die unglückliche Karina nach einem Suizidversuch in die Notaufnahme eingeliefert, nicht ahnend, dass sie gerade hier auf Thomas' Frau treffen wird. So wird das Krankenhaus an Heiligabend zu einem Mikrokosmos, in dem unterschiedlichste Menschen und Schicksale aufeinandertreffen – und für alle wird am kommenden Morgen das Leben in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Mit "Wenn wir uns begegnen" hat der renommierte Regisseur Sigi Rothemund einen berührenden Weihnachtsfilm inszeniert. Auf intelligente Weise verwebt das besinnliche Melodram eine Vielzahl von Geschichten zu einem Panoptikum der Menschlichkeit. In den Hauptrollen sind Uwe Kockisch und Muriel Baumeister zu sehen. Zum großen Ensemble gehören außerdem Stephan Kampwirth, Rosemarie Fendel und Jochen Senf sowie Michael Gwisdek als Weihnachtsmann.


14:00 MDR um 2 (73 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 275

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Sylvia Seifert

u.a. mit Fitness- und Sportexpertin Sylvia Seifert


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)
Rita und das Krokodil
Schnee


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin


20:15 Umschau extra (90 Min.) (HDTV, UT)
Wie Ostmarken die Wende überlebten

ORWO, Malimo, Robotron und Simson – Das sind Marken, die in der DDR viele kannten, die aber nach der Wende verschwanden. Andere dagegen – wie Spee, Radeberger oder Zetti - konnten sich mit neuen Eigentümern und Konzepten behaupten. "Umschau"-Reporter haben recherchiert, was die einen richtig, die anderen falsch gemacht haben. Sie erzählen in dieser 90-minütigen Extra-Ausgabe des MDR-Magazins "Umschau" Marken- und Warengeschichten aus der DDR- und Nachwendezeit.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

Der Osten im Privatfilm


22:05 8mm DDR (43 Min.) (AD, UT)
Folge 1 von 2
MDR 05.12.2017

Etwa 100.000 Amateurfilmer drehten in der DDR unzählige Filmminuten auf 8mm, Super 8 oder sogar 16mm. Diese ganz privaten Zeugnisse der DDR-Kulturgeschichte erzählen – mal linientreu, mal harmlos, mal versteckt erotisch, mal subversiv vom Leben in der DDR. Vieles von dem, was gedreht wurde, fiel unter die staatliche Kontrolle der 500 Filmclubs.

Aber eben nicht alles: Es entstanden auch Filmbilder abseits ideologischer Vorgaben, auf Filmrollen, die "übrig" waren. Weil es die nicht im Überfluss gab, wurde jede Filmsekunde überdacht, abgewogen und kurz gehalten. Lange Filmstrecken sind die Ausnahme, man musste sparsam sein und genügsam mit dem auskommen, was zur Verfügung stand. Gerade deshalb bieten diese Filme eine ganz pointierte andere Sicht auf den DDR-Alltag, die sich den Kameras des DDR-Fernsehens entzog: Privatheit. Hochzeiten mit Familie und Freunden. Schrebergärten als Rückzugsorte, Wassersport mit selbstgebauten Surfbrettern oder Reparaturen Marke Eigenbau.

Ein Bäckermeister aus Döllnitz filmt das Dorfleben nach dem Krieg, ein Freiberger Filmamateur hält den Ferienlageralltag im Sommer 1955 fest, mit Karl-Heinz Bosse unternehmen wir vorm Mauerbau eine Spritztour zur Verwandtschaft nach Hannover und mit Metzgermeister Berger nebst Familie aus dem sächsischen Dorfhain kommen wir Ende der 60er Jahre sogar an Bulgariens Sonnenstrand. Aber auch die politischen Entwicklungen spiegeln sich im Leben der "ganz normalen Menschen": Maikundgebung, Kampfgruppen-und Pionierlager, GST-Übungen und Schulhof-Appelle, auch das ist Alltag in der DDR. Was aus diesem vielstimmigen Chor der Amateurchronisten entsteht, ist nicht weniger als ein authentisches, ungeschöntes Bild der DDR-Wirklichkeit – ein Blick in den Alltag Ost mit all seinen Facetten.


22:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


22:50 Polizeiruf 110 (65 Min.) (UT)
Lohnraub
Kriminalfilm Deutsche Demokratische Republik, 1974

Rollen und Darsteller:
Oberleutnant Fuchs – Peter Borgelt
Leutnant Vera Arndt – Sigrid Göhler
Wachtmeister Subras – Alfred Rücker
Emma Schnabel – Marion van de Kamp
Friedrich Brümmer – Norbert Christian
Frau Dornberg – Ursula Braun

Regie: Helmut Krätzig
Drehbuch: Georg Redmann
Musik: Hartmut Behrsing
Kamera: Bernd Sperberg

In einem Schiffsausrüstungswerk sind Lohngelder gestohlen worden. Durch widersprüchliche Spuren und Verdachtsmomente wird der Fall für Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt komplizierter, als es im ersten Moment scheint. Die Ermittlungen ziehen sich in die Länge. Verdächtige gibt es, aber es fehlen eindeutige Beweise. Der Täter indes glaubt, dass die Polizei völlig im Dunkeln tappt. Er fühlt sich sicher und begeht einen zweiten Einbruch. Doch er hat sich zu sicher gefühlt und Oberleutnant Fuchs und Leutnant Arndt unterschätzt. Nach seinem zweiten Einbruch wird er gestellt.


23:55 Hauptstadtrevier (48 Min.) (HDTV, UT)
Besuch aus der Vergangenheit
Folge 31
Fernsehserie Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Julia Klug – Friederike Kempter
Johannes Sonntag – Matthias Klimsa
Marianne Klug – Kirsten Block
Jürgen Klug – Torsten Michaelis
Patrick Klug – Oliver Bender
Elke Büning – Julia Becker
Nadja Bock – Floriane Daniel
Karla – Hannes Wegener
Kleinkind Ellie Klug – Pauline Böttcher
Diana Fabich – Nina Gnädig
Franz Moor – Wolfgang Maria Bauer
Annoncier Donald Mertens – Nils Nelleßen

Regie: Bodo Schwarz

In einem Berliner Nobel-Hotel wird in einem Konferenzzimmer ein Kellner erschossen. Als Johannes Sonntag am Tatort eintrifft, ist Julia Klug bereits da. Die sonst so taffe Kollegin scheint verwirrt. Sie sitzt benommen in einem Sessel direkt neben der Leiche und kann sich an nichts erinnern. Ihre Waffe fehlt. Was ist hier geschehen? Hat Julia ohne Wissen der Kollegen auf eigene Rechnung ermittelt?

Julia macht widersprüchliche Angaben zum Geschehen. In ihrem Blut finden sich Spuren von K.O.-Tropfen. Hat sie deshalb Gedächtnislücken oder verschweigt sie etwas? Sie sagt aus, dass sie das Opfer noch nie gesehen hat, doch Johannes erfährt, dass sie den Kellner aus dem Fitnessstudio des Hotels kennt. Julia ist jetzt keine Zeugin mehr, sondern eine Tatverdächtigte. Nadja Bock zieht die selbstbewusste Kommissarin Diana Fabich hinzu, was Johannes irritiert. Er setzt alles daran, die Unschuld seiner Kollegin zu beweisen, aber er muss erkennen, dass er es alleine nicht schafft.

Plötzlich meldet sich ein Hotelgast und macht eine Aussage, die Julia schwer belastet: Er habe eine kleine, blonde Frau im Streit mit dem Kellner gesehen, kurz bevor die Schüsse fielen. Wer ist der Mann, der unter falschem Namen im Hotel eingecheckt hat? Julia, vom Dienst beurlaubt, trifft sich heimlich mit dem Unbekannten. Liegt der Schlüssel zu dem Fall in ihrer eigenen Vergangenheit? Offensichtlich hat sie in den letzten Jahren Dinge erlebt, von denen selbst ihre eigene Familie nichts ahnt.


00:43 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 18.12.2018


00:45 Umschau extra (88 Min.) (HDTV, UT)
Wie Ostmarken die Wende überlebten
MDR 18.12.2018


02:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 18.12.2018


02:15 Hart aber fair (75 Min.) (HDTV, UT)
ARD 17.12.2018


03:30 Heute im Osten – Reportage (15 Min.) (HDTV)
Mit deutschem Handwerk in die Zukunft – Die Brückenbauer von Mitrovica


03:45 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (40 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:25 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 18.12.2018

Ländermagazine


04:55 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 18.12.2018

Ländermagazine


05:25 – 05:55 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 18.12.2018

*

Mittwoch, 19. Dezember 2018


05:55 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)


06:35 Die Weihnachtswunderstadt (25 Min.) (HDTV, UT)
Annaberg-Buchholz
Folge 3
MDR 14.12.2017


07:00 Planet Wissen (60 Min.) (HDTV, UT)


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3059
Fernsehserie Deutschland, 2018


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 Elvis und der Kommissar (50 Min.) (UT)
Todesursache Eigentor
Folge 3 von 6
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Hans Behringer – Jan-Gregor Kremp
Rosa Behringer – Ruth Maria Kubitschek
Lilo Behringer – Tessa Mittelstaedt
Werner Seibold – Florian Fitz
Anja Nolte – Birge Schade
Uli Pröttl – Stefan Haschke
Helga Kieling – Marion Breckwoldt
Paule Peter – Heinrich Brix
Gina Höfferer – Katrin Wrobel
Assistenztrainer Otto – Joachim Kappl
Rochus Liebermann – Luc Feit
Kellner Angelo – Kai Schumann

Regie: Ulrich Stark
Drehbuch: Michael Baier
Musik: Birger Heymann
Kamera: Wolf Siegelmann

Früh am Morgen stürmt Dezernatsleiter Werner Seibold aufgeregt in Hauptkommissar Behringers Wohnung, weil er seine verschwundene Lebensgefährtin Lilo dort vermutet. Tatsächlich war Behringer die Nacht über nicht allein: Anja war bei ihm – allerdings hatte sie nicht Behringer im Arm, sondern den kranken Elvis, der sich die ganze Nacht übergeben musste. Behringer macht sich sofort auf die Suche nach Lilo, die sich kurz darauf bei ihm meldet. Sie hat die Nacht ohnmächtig in der Wohnung des Fußballstars Kurt Schowanitzki verbracht, den sie wegen seiner bevorstehenden Hochzeit mit dem Model Gina Höfferer interviewen wollte. Als sie – Stunden, nachdem sie durch einen unglücklichen Sturz auf den Hinterkopf ohnmächtig geworden war – wieder aufwacht, liegt Schowanitzki neben ihr tot auf dem Teppichboden. Behringer fährt sofort in die Wohnung des Toten, um Lilo zu helfen. Er verspricht Lilo, den Fall zu lösen, ohne dass Seibold etwas merkt.

Das erweist sich aber schwieriger als gedacht. Zunächst einmal verschwindet Elvis zusammen mit einem Obdachlosen, der wohl am Tatort etwas beobachtet hat, aber nicht reden möchte. Genausowenig wie der Trainer von Schowanitzki, der immerhin preisgibt, dass der Fußballstar in der Mannschaft nur wenig beliebt war – was Seibold dazu veranlasst, die ganze Mannschaft zu verhören. Von Schowanitzkis Verlobter Gina erfährt Behringer, dass dieser homosexuell war und sie die Heirat deshalb absagen wollte. Behringer macht sich auf die Suche nach dem Obdachlosen – nicht zuletzt in der Hoffnung, dadurch Elvis schnell wiederzufinden, um mit ihm seinen täglichen Pflichtbesuch bei seiner Mutter Rosa zu absolvieren. Tatsächlich findet er Elvis bei dem Obdachlosen, der Behringer auf die richtige Spur zum Täter führt.


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 138

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 323

Weg von den Damen: Wildpferdhengst Hank hat seine Schuldigkeit getan: Fünf kleine Fohlen tollen über die Anlage, eins wird noch erwartet. Nun kann Hank erstmal Pause machen und ohne seine anspruchsvollen Wildpferddamen wieder zu Kräften kommen. Martina Molch hat ihn in einem Kurort auf dem Land angemeldet. Dort soll er auf einen alten Bekannten, Professor Eulenberger, treffen. Aber will Hank sich überhaupt von der Stadt aufs Land abschieben lassen?

Ran an die Damen: Elefantenbulle Mekong war auch für einige Zeit aus dem Verkehr gezogen. Der potente Calvin hatte seinen Platz bei den Damen eingenommen, sollte endlich für Nachwuchs sorgen. Doch nun, drei Monate nach Calvins Abreise Richtung Tschechien, stellt sich heraus: Der Nebenbuhler hat es auch nicht gebracht. Indra ist wieder heiß, das heißt: nicht tragend. Jetzt darf Mekong wieder ran. Aber was, wenn es ihm zu heiß ist? Nur für starke Herren: Zwei riesige Anakondas wohnen seit kurzem im Terrarium. Doch sie hatten blinde Passagiere an Bord: Bakterien, die nur mit Antibiotika zu vertreiben sind. Sandra Langguth möchte das Medikament so patientenfreundlich wie möglich in die Schlange bringen. Dafür spickt sie leckere Meerschweinchen mit Tabletten. Die Schlangen aber wollen die pelzige Pille nicht schlucken. Jetzt muss Walter Hinze ran. Wird er die Anakondas überzeugen?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wie mit 16
Folge 771
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Frida Semmler – Pauline Rénevier
Konstantin Semmler – Dirk Martens
Felix Sonntag – Jochen Matschke
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Miriam Schneider – Christina Petersen
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Heidi Kranz
Drehbuch: Anne Rabe
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Florian Licht, Daniel Blaum

Die 16-jährige Frida Semmler kommt nach einem Skateboard-Unfall in die Sachsenklinik. Dr. Brentano diagnostiziert einen Bruch des Handgelenks. Für Frida ist es vor allem wichtig, dass sie nicht operiert werden muss. Als Dr. Brentano hört, dass Frida vor dem Unfall kurz schwindelig war, zieht er Lea Peters hinzu. Schnell stellt Lea fest, dass es sich nicht um eine wie von Frida angegebene Migräne handelt, sondern um eine angeborene Missbildung der Hirngefäße, die mit einem erheblichen Schlaganfallrisiko einhergeht. Lea rät Frida zur offenen OP, aber Frida will sich partout nicht operieren lassen.

Dr. Heilmanns Tochter Lisa Schroth hat vor einiger Zeit bei einem Streit eine Mitschülerin schwer verletzt. Dafür wurde sie zu Sozialstunden verpflichtet, die in der Sachsenklinik abzuleisten sind. Dabei wird sie schnell von Verwaltungschefin Sarah Marquardt in Beschlag genommen. Sarah kann nicht offen zugeben, dass sie mit der Liebe zu IT-Techniker Felix Sonntag noch nicht abgeschlossen hat. Sie löscht eine Datei auf ihrem Computer und schickt Lisa mit dem vermeintlich kaputten Gerät in die IT-Abteilung. Felix aber durchschaut das Spiel.


12:30 Lauras Wunschzettel (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2005

Rollen und Darsteller:
Laura Sebald – Christine Neubauer
Sebastian Dobel – Francis Fulton-Smith
Christiane Dobel – Nadja Tiller
Weihnachtsmann – Walter Giller
Margot Degenschildt – Marion Mitterhammer
Johanna Sebald – Barbara Focke
Birgit Lohmann – Floriane Daniel
Anna Sebald – Gina Luisa Naumann
Peter Dobel – Thaddäus Reich

Regie: Gabi Kubach
Drehbuch: Henner Höhs
Musik: Stefan Melbinger
Kamera: Thomas Etzold

Die Goldschmiedin Laura Sebald lebt mit ihrer Tochter Anna in Berlin. Seit dem tragischen Unfalltod ihres Verlobten hat sich die attraktive Frau sehr zurückgezogen – bis sie im vorweihnachtlichen Berlin den charmanten Unternehmer Sebastian Dobel kennenlernt: Vom ersten Augenblick an fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Sollte damit Lauras sehnlicher Wunsch nach Liebe tatsächlich in Erfüllung gehen?

Die attraktive Laura Sebald (Christine Neubauer) lebt mit ihrer Tochter Anna (Gina Luisa Naumann) in Berlin, wo sie als Goldschmiedin eine kleine Galerie betreibt. Trotz aller Bemühungen ihrer besten Freundin Birgit (Floriane Daniel) geht die attraktive Frau jeder Männerbekanntschaft aus dem Weg, seit ihr Verlobter vor fünf Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Als sie in der Vorweihnachtszeit das Grab ihrer großen Liebe besucht, begegnet Laura einem mysteriösen alten Mann (Walter Giller), der ihr eine merkwürdige Prophezeiung macht: Alle ihre Wünsche könnten in Erfüllung gehen, wenn sie sie nur aufschreibt. Wenig später lernt Laura im Café Dobel, wo Birgit als Geschäftsführerin arbeitet, durch Zufall Sebastian Dobel (Francis Fulton-Smith) kennen, den österreichischen Besitzer der Kaffeehauskette und Betreiber einer Schokoladenfabrik in Salzburg. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick – wenngleich sie kaum zwei Sätze miteinander wechseln, bevor sich ihre Wege wieder trennen. Von Birgit erfährt Laura, dass Sebastian verwitwet und Vater eines Sohnes ist. Aber Laura hat eine mächtige Konkurrentin: Denn auch die elegante Margot Degenschildt (Marion Mitterhammer) hat es auf den sensiblen Schokoladenfabrikanten abgesehen. Verzweifelt erinnert sich Laura an den Rat des alten Mannes und schreibt ihren sehnlichsten Wunsch auf: Liebe!

Kurz darauf ermöglicht es ihr eine glückliche Fügung, nach Salzburg zu reisen, um eine Kunsthandwerkmesse zu besuchen. Bei einem Bummel durch die Altstadt wird sie von einer Clique Jugendlicher überfallen, die ihren gesamten Schmuck rauben. Umso gerührter ist Laura, als einer der Jungs am Abend fast die gesamte Beute in ihr Hotel zurückbringt. Sie ahnt nicht, dass es sich bei dem kleinen Peter (Thaddäus Reich) um Sebastians Sohn handelt, der von zu Hause ausgerissen ist, weil ihn sein Vater wieder einmal versetzt hatte. Erst als sie ihn am Abend beim Jubiläumsfest des Mutterhauses Dobel wiedertrifft, geht Laura ein Licht auf. Wie sein Sohn ist auch Sebastian überglücklich, Laura wiederzusehen. Aber gerade als ein Happy End zwischen den beiden in Sichtweite ist, gibt Sebastians Mutter Christiane (Nadja Tiller) überraschend die Verlobung ihres Sohnes mit Margot Degenschildt bekannt. Und als am gleichen Abend ein wertvoller Familienring der Dobels verschwindet, lenkt die eifersüchtige Margot den Verdacht auf die ahnungslose Laura.

"Lauras Wunschzettel" ist ein anrührender Liebesfilm vor der malerischen Kulisse des vorweihnachtlichen Salzburg. Voller überraschender Wendungen und mit viel Gespür für emotionale Zwischentöne erzählt der Film die Geschichte einer Frau, die lernen muss, die Vergangenheit hinter sich zulassen, um ihr Glück zu finden. In den Hauptrollen glänzen Christine Neubauer und Francis Fulton-Smith als romantisches Traumpaar. In weiteren Rollen sind Nadja Tiller und Walter Giller zu sehen.


14:00 MDR um 2 (73 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 276

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Kultautos
Spezial-Person: Andreas Keßler

u.a. mit Autoexperte Andreas Keßler

Kennen Sie noch den Studebaker Avanti? So mancher hielt diesen Wagen für den schönsten der Autogeschichte. Oder kennen Sie die: Triumph, Riley, Borgward, Morris, Tolbot, Austin oder Leyland? Diese historischen Automarken sind Kult, auch wenn sie kaum noch einer kennt. Legendär sind inzwischen auch Autos wie der Trabant, der Wartburg, der MB 1.000 und der Saab. Wir stellen einige Kult-Marken vor und klären mit unserem Autopapst Andreas Keßler, was einen Autotyp zum Kultobjekt macht.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Jan & Henry
Das Monster vorm Kühlschrank


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiermagazin
Moderation: Uta Bresan


20:15 Wenn Engel träumen (90 Min.) (HDTV, UT)
Die schönsten Weihnachtslieder
Moderation: Gunther Emmerlich

Alle Weihnachtslieder haben eine Geschichte. Eine historische oder eine moderne. Oft waren es große und berühmte Komponisten und Texter, die auf diese Weise ihre Liebe und Verbundenheit mit dem Weihnachtsfest ausgedrückt haben. Gunther Emmerlich, selbst ein Weihnachtsfan, kennt sie alle. Die Lieder und ihre Entstehungsgeschichte. Er weiß, was Martin Luther mit den Beatles, Händel mit Mariah Carey, Bach mit Queen und Mozart mit Bob Geldorf verbindet: Sie alle haben mindestens ein Weihnachtslied geschrieben.

Und er kennt viele Künstler und Stars aus allen Bereichen der Musik persönlich. Weil er mit ihnen schon gemeinsam auf der Bühne stand, oder sie als Gastgeber in einer seiner zahlreichen Sendungen begrüßen konnte. Seine liebsten Weihnachtslieder aus aller Welt stellt er heute vor. Gesungen von Mireille Mathieu, Helmut Lotti, der Kelly Family, Andrea Bocelli, dem Dresdner Kreuzchor, Stefanie Hertel, André Rieu, Helene Fischer und vielen anderen. Außerdem plaudert er mit Rudy Giovannini über Weihnachten in Italien und erfährt, wie man in Südtirol und Sizilien die Festtage verbringt, was dort das Christkind bringt, und welche Rolle eine böse Hexe dabei spielt.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Tatort (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Kinderland
Kriminalfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissarin Eva Saalfeld – Simone Thomalla
Hauptkommissar Andreas Keppler – Martin Wuttke
Hauptkommissar Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Hauptkommissar Freddy Schenk – Dietmar Bär
Anna Römer – Lotte Flack
Claudia Tremmel – Margarita Boich
Gerd Tremmel – Hendrik Duryn
Paul Tremmel – Leonard Proxauf
Olaf Dürer – Sebastian Weber
Sonja Römer, Annas Mutter – Susann Uplegger
Lisa Noack – Norina Butzloff
Marianne Noack, Lisas Mutter – Katrin Filzen
Janina – Charleen Deetz
Tanja – Anna Willecke
Julia – Friederike Westphal
Kriminaltechniker Wolfgang Menzel – Maxim Mehmet
Rechtsmediziner Dr. Johannes Reichau – Kai Schumann
Inge Saalfeld – Swetlana Schönfeld
Franziska Lüttgenjohann – Tessa Mittelstaedt
Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth – Joe Bausch

Regie: Thomas Jauch
Drehbuch: Jürgen Werner
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Clemens Messow

Die 15-jährige Anna Römer wird von ihrer Mutter als vermisst gemeldet. Kurz darauf wird ein junges Mädchen in der Nähe eines Leipziger Kinderstrichs tot aufgefunden. Doch bei dem Mordopfer handelt es sich nicht um Anna, sondern um die auf der Straße lebende Lisa Noack. Die Kommissare Saalfeld und Keppler hören sich in der Straßenkinderszene um und stoßen dabei auf Gerd Tremmel, den Leiter des Hilfsvereins "Kinderland e.V.", und seine Frau Claudia, die Lisa als Ärztin kostenlos behandelt hat. Ihr Sohn Paul war der Freund von Lisa und hatte kurz vor ihrer Ermordung einen heftigen Streit mit ihr. Die Kommissare finden heraus, dass Lisa schwanger war, aber Paul das Kind nicht behalten wollte.

Zur gleichen Zeit wird auch in Köln eine 15-Jährige tot aus dem Rhein geborgen. Erste Ermittlungen ergeben eine Verbindung nach Sachsen: Sarah Stellwag war in Leipzig mehrfach wegen Prostitution aufgegriffen worden. Die Kölner Kommissare Ballauf und Schenk machen sich auf den Weg – allerdings ohne sich vorher bei ihren Leipziger Kollegen anzumelden. Als Keppler, der auf dem Kinderstrich ermitteln will, Hauptkommissar Ballauf für einen Freier hält, kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung. Diplomatisch einigen sich die 4 Kommissare anschließend auf gemeinsame Ermittlungen. Die vermisste Anna Römer hat unterdessen Unterschlupf bei Olaf Dürer gefunden, einem zwielichtigen Mittdreißiger, der obdachlose junge Mädchen für ein paar Nächte bei sich aufnimmt – angeblich, ohne eine Gegenleistung dafür zu fordern. Nach Hinweisen aus der Szene kommen Ballauf und Keppler auf seine Spur und können ihn nach einem Fluchtversuch auch stellen. In seiner Wohnung finden die Kommissare die völlig verängstigte Anna, die von zu Hause weggelaufen war, weil sie herausgefunden hatte, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Mutter ist.


23:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:35 Die große Lachmesse-Gala (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2

Moderation: Katrin Weber, Lars Redlich


00:20 Sting – Beyond The Police (58 Min.) (HDTV)
Dokumentation

Der Film von Christian Wagner erzählt von den Stationen in Stings Leben, von seiner tristen Jugend im Industriemilieu des englischen Nordwestens, vom überwältigenden Erfolg mit The Police sowie seiner bis heute andauernden Karriere als Solokünstler.

Sting alias Gordon Matthew Thomas Sumner gehört zu den wenigen heute noch aktiven Pop-Superstars der 1980er-Jahre. Geboren am 2. Oktober 1951 als Sohn eines Milchmanns, verbrachte er seine Jugend in Wallsend in der englischen Provinz. Anfang der 1970er-Jahre absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer für Englisch und Musik. 1977 gründete er mit Stewart Copeland und Andy Summers in der New Wave-Ära The Police. Das Konzept: eingängige Popsongs, gespielt mit zwei der damals wichtigsten Elemente: Tempo und Reggae. Dazu die sehr individuelle Stimme von Sting und seine Fähigkeit, eingängige Songs zu komponieren. Der Rest ist Geschichte. "Roxanne", "Message In A Bottle" oder "Every Breath You Take" waren weltweite Nummer-1-Hits und katapultierten The Police in die erste Liga der Popmusik. Für Sting folgte die Solokarriere mit Hits wie "Englishman in New York", "Fragile" und "Fields of Gold". Er hat bis heute alles: Talent, gutes Aussehen, Präsenz, Eloquenz und Souveränität in allen Lebenslagen. Im Zentrum des Porträts steht ein ausführliches Exklusivinterview mit Sting, in dem er über die vielen Stationen seines Lebens spricht – die Anfänge, The Police als Superstars der 1980er-Jahre und seine Solokarriere. Sting hat sich Gedanken über seine Zukunft gemacht und beschlossen, unnötigen Ballast abzuwerfen. Er will sich für den Rest seines Lebens nur noch mit den für ihn wichtigen Dingen beschäftigen. Seinen Lebensrhythmus beschreibt er mit "Wandern und Träumen" - eine Erinnerung an die Jugend, als er jeden Tag vor Sonnenaufgang mit dem Vater die Milch in seiner Kleinstadt verteilte. Das Porträt enthält neben dem zentralen Interview mit Sting ergänzende Statements zu den verschiedenen Stationen seiner Karriere, unter anderem von Stewart Copeland, Dominic Miller, Eberhard und Stefanie Schoener, Jools Holland, Phil Sutcliffe, John Watts und Rhani Krija. Und natürlich sind die vielen Hits von The Police & Sting im Film zu sehen und zu hören.


01:18 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 19.12.2018


01:20 Lindenstraße (28 Min.) (HDTV, UT)
Geht das gut?
Folge 1700
Fernsehserie Deutschland, 2018
ARD 16.12.2018


01:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 19.12.2018


01:50 Wenn Engel träumen (90 Min.) (HDTV, UT)
Die schönsten Weihnachtslieder
MDR 19.12.2018

Moderation: Gunther Emmerlich


03:20 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 17.12.2018

Das MDR-Spiel


03:45 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (40 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:25 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)

Ländermagazine


04:55 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)

Ländermagazine


05:25 – 05:55 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)

*

Donnerstag, 20. Dezember 2018


05:55 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)


06:35 Die Weihnachtswunderstadt (25 Min.) (HDTV, UT)
Annaberg-Buchholz
Folge 4
MDR 21.12.2017


07:00 Planet Wissen (60 Min.) (HDTV, UT)


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3060
Fernsehserie Deutschland, 2018


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 Elvis und der Kommissar (50 Min.) (UT)
Tod auf Warteliste
Folge 4 von 5
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Hans Behringer – Jan-Gregor Kremp
Rosa Behringer – Ruth Maria Kubitschek
Lilo Behringer – Tessa Mittelstaedt
Werner Seibold – Florian Fitz
Anja Nolte – Birge Schade
Uli Pröttl – Stefan Haschke
Frau Pösnecker – Angela Stresemann
Horst Schirmer – Uwe Friedrichsen
Dr. Hönich – Dietrich Hollinderbäumer
Herr Oldenburg – Jürgen Janza
Herr Glotz – Gernot Endermann
Herr Mönkmeier – Harald Burmeister

Regie: Ulrich Zrenner
Drehbuch: Michael Baier
Musik: Birger Heymann
Kamera: Wolf Siegelmann

Während Behringers Besuch bei seiner Mutter Rosa findet Elvis im Park der Residenz einen toten Jogger. Der rüstige Rentner, Herr Bäumler, ist bereits der dritte Residenzbewohner, der in letzter Zeit unerwartet zu Tode gekommen ist. Als Behringer daraufhin in der Residenz seine Ermittlungen aufnimmt, wird die Direktorin, Frau Pösnecker, grantig. Sie fürchtet um das gute Image des Hauses, wenn polizeilich ermittelt wird. Während Frau Pösnecker sich bei Behringers Chef, dem Dezernatsleiter Werner Seibold, beschwert, entdeckt Behringer im Medizinschrank von Herrn Bäumler ein seltenes Herzmittel, das der Residenzarzt Dr. Hönich ihm offenbar verschrieben hat. Eine Laboruntersuchung ergibt, dass Bäumler dieses Medikament kurz vor seinem Tod in zu hoher Dosierung genommen hat.

Rosa hat, während Behringer in ihrer Nähe ermittelt, ihre liebe Not mit dem hartnäckigen Verehrer Heribert Kölmel, der gern bei ihr in der Residenz wohnen würde. Kurzzeitig hat Rosa sogar Angst, Herr Kölmel könnte in die Todesfälle verwickelt sein. Behringer aber kann sie beruhigen. Die Indizien deuten vielmehr auf den Residenzarzt Dr. Hönich hin. Bald darauf erscheint Seibold und enthebt Behringer wegen Befangenheit des Falles. Frau Pösnecker hat Seibold nämlich gesteckt, dass Rosa vielleicht die Täterin ist, da sie sich mit den toten Residenzbewohnern im Clinch befunden habe. Während Seibold also Rosa festnimmt, erfährt Behringer den möglichen Hintergrund der Tat: Alle Opfer waren Mitglieder einer Lottotippgemeinschaft, die vor zwei Wochen einen Millionengewinn gemacht hat. Zwei der Mitglieder sind noch am Leben. Ist einer von ihnen der Täter? Und was ist mit dem undurchschaubaren Residenzarzt Dr. Hönich? In letzter Sekunde kann Behringer verhindern, dass es noch weitere Tote gibt.


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 139

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 324

Der erzürnte König: Tierärztin Sandra Langguth will die Löwen gegen Katzenschnupfen impfen. Noch haben Matadi und Luena keine Bekanntschaft mit der neuen Tierärztin gemacht. Bisher kam immer Professor Eulenberger mit Rohr und Spritze. Und genau auf diesen Überraschungseffekt baut Sandra Langguth. Doch der König der Tiere erkennt das gefürchtete Blasrohr sofort und Matadi geht mit lautem Gebrüll in die Offensive. Wird die Tierärztin dennoch einen Treffer landen können?

Die leidende Regentin: Die Erdmännchen im Ausnahmezustand. Seit Wochen ist ihre Königin schwer krank, hat heftige epileptische Anfälle. Pfleger und Mediziner haben sich schweren Herzens entschlossen, die todkranke Regentin von ihren Leiden zu erlösen. Doch am Tag der Entscheidung ist die Königin plötzlich verschwunden, kommt nicht mehr an die Erdoberfläche. Jens Hirmer und Christoph Urban in großer Sorge: Hat sich die geschwächte Regentin unter der Erde zum Sterben niedergelegt, leidet sie unerreichbar für die Pfleger in einem der Gänge? Es bleibt nur eins: Hoffen, dass die Königin der Erdmännchen die Kraft findet, sich wieder an die Oberfläche zu schleppen – und dann ihre Leiden beenden.

Die heimlichen Herrscher: Seit Monaten haben die Pfleger auf die Niederkunft von Gnu-Dame Audrey gewartet. Schon machten Gerüchte die Runde, Audrey wäre einfach nur dick und gar nicht trächtig. Doch jetzt ist er da, der lang ersehnte Gnu-Nachwuchs. Ein gesundes Mädchen – und das erste kleine Gnu überhaupt in Leipzig. Jetzt sollen Mutter und Kind die anderen Savannenbewohner kennenlernen. Eine echte Gnufamilie hält zusammen und ist äußerst wehrhaft. Nicht mal Zebras und Giraffen wagen sich an die heimlichen Herrscher der Savanne heran. Doch dieses Mal ist die Neugier groß. Alle wollen einen Blick aufs kleine Gnu werfen. Ob das gutgeht?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (50 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:50 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Berg- und Talfahrt
Folge 772
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Susanne Lorenz – Isabel Schosnig
Leonard Lorenz – Kai Ivo Baulitz
Dominik Lorenz – Jonah Rausch
Jenne Derbeck – Patrick Kalupa
Melanie Bender – Carolin Garnier
Jan Michalski – Paul Hartmann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Frauke Thielecke
Drehbuch: Lars Morgenroth
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Bernhard Wagner, Christoph Poppke

Dominik Lorenz wird noch immer in der Sachsenklinik behandelt. Zusätzlich zu seiner schweren Leukämie sind seine Hände gelähmt. Die Ursache ist ein Tumor an der Halswirbelsäule, der nicht mehr entfernt werden kann. Nick verliert nun ganz seinen Lebensmut und will keine weitere Behandlung mehr. Auch Martin Steins Versuch, ihn von einer weiteren Knochenmarktransplantation zu überzeugen, ändert nichts daran. Nick glaubt nicht mehr, dass er den Krebs besiegen kann. Kris will ihn aufbauen und ihm einen großen Wunsch erfüllen. Er nimmt sich Arzus Autoschlüssel und entführt Nick zu einer Spritztour.

Philipp Brentano erfährt, dass Jenne noch gar keine Ahnung hat, dass er Vater wird und die schwangere Lea Peters auch nicht vorhat, es ihm zu sagen. Arzu macht Philipp jedoch klar, dass er sich nicht einmischen soll. Trotzdem taucht Leas Ex-Freund Jenne Derbeck am nächsten Tag in der Klinik auf und traut seinen Augen nicht, als er Leas Schwangerschaftsbauch sieht. Er erklärt ihr, dass er als leiblicher Vater Mitspracherecht habe und fordert dieses nachdrücklich ein.


12:35 Alles Samba (85 Min.) (AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Katharina Diezmann – Gudrun Landgrebe
Claudio Bachmann – Günther Maria Halmer
Marcia – Amy Mußul
Gerd – Ulrich Mühe
Wegener – Ernst Stankovski
Frau von Lengsdorf – Inge Keller
Nachbarin Funke – Roswitha Schreiner
Choreografin – Sonia de Oliviera
Weihnachtsbaumverkäufer – Ernst-Georg Schwill
Erster Zwilling – Chris Matzas
Zweiter Zwilling – Eric Matzas

Regie: Bernd Böhlich
Drehbuch: Gabriele Pfeiffer, Bernd Böhlich
Musik: Markus Lonardoni
Kamera: Eberhard Geick

Katharina Diezmann fällt aus allen Wolken, als eines Tages die kleine Brasilianerin Marcia, für die sie vor Jahren eine Spendenpatenschaft übernommen hat, vor ihrer Tür steht. Die Kleine ist mit ihrer Sambatruppe über Weihnachten in Berlin und hat nur einen Wunsch: endlich einmal echten Schnee zu sehen! Katharina will den Besuch so schnell wie möglich wieder loswerden, doch bald erobert die lebhafte Brasilianerin das Herz der einsamen Karrierefrau.

Eigentlich läuft für die Kunstexpertin Katharina Diezmann (Gudrun Landgrebe) alles Bestens. Sie hat einen verantwortungsvollen Posten in einem renommierten Berliner Auktionshaus, lebt in einer eleganten Wohnung und wird von ihren Geschäftspartnern als kultivierte Dame geschätzt. In Gerd (Ulrich Mühe), dem Neffen ihres Chefs, hat sie zudem einen liebenswerten Kollegen – aber die alleinstehende Katharina konzentriert sich lieber auf ihre Karriere als auf Privates. Umso überraschter ist sie, als sie eines Tages unerwarteten Besuch bekommt: Die elfjährige brasilianische Vollwaise Marcia (Amy Mußul) ist Katharinas "Patenkind" und anlässlich der brasilianischen Kulturtage mit ihrer Sambatruppe in der Stadt. Überglücklich, ihre Patentante endlich kennenzulernen, wird das Mädchen von Claudio Bachmann (Günther Maria Halmer), dem Leiter des deutsch-brasilianischen Kulturzentrums, bei der verdutzten Katharina einquartiert. Die hätte sich freilich nicht träumen lassen, dass ihre Fürsorgepflicht je über eine monatliche Geldspende hinausgehen würde. Marcia dagegen freut sich schon auf das gemeinsame Weihnachtsfest und hofft, dass ihr größter Wunsch in Erfüllung geht: einmal im Leben echten Schnee sehen!

Völlig ungeübt im Umgang mit Kindern, will Katharina ihren kleinen Gast möglichst schnell wieder loswerden. Doch schon am ersten Tag entpuppt sich die aufgeweckte Marcia als überaus hilfreich bei einem wichtigen Geschäftstermin. Katharina spürt, dass das Mädchen eine Fröhlichkeit in ihr Leben bringt, die ihr abhandengekommen war. In dem weisen Claudio findet sie zudem einen Freund, der ihr vor Augen führt, wie unerfüllt ein Leben in arbeitsamer Einsamkeit letztlich ist. Als Katharina jedoch Urlaub nehmen will und dafür eine wichtige Geschäftsreise absagt, kommt es zu einem Eklat mit ihrem verständnislosen Chef Wegener (Ernst Stankovski). Katharina bleibt standhaft und verbringt entspannte Tage mit Marcia und Claudio – bis ein kindliches Versehen Marcias die mütterliche Beziehung zu Katharina schwer erschüttert.

Mit "Alles Samba" ist Bernd Böhlich ein sensibel erzählter, stimmungsvoller Weihnachtsfilm gelungen. Gudrun Landgrebe überzeugt als Karrierefrau, die plötzlich erkennen muss, dass das wahre Leben jahrelang an ihr vorübergezogen ist. Neben der damals elfjährigen Newcomerin Amy Mußul als lebenslustiger Brasilianerin spielen Ulrich Mühe, Günther Maria Halmer und in einer Nebenrolle Inge Keller.


14:00 MDR um 2 (73 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 277

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Gesund durch Kälte
Spezial-Person: Dr. Thomas Dietz
u.a. mit Mediziner Dr. Thomas Dietz

Kälte kann gesund sein, gesund machen. Kälte wird schon sehr lange zur Behandlung von Schmerzen und Schwellungen verwendet. Eisige Temperaturen z.B. lindern Schmerzen und führen zum Ausstoß von Glückshormonen. In Kältekammern werden Patienten mit minus 110 Grad behandelt. Die extreme Kälte wirkt entzündungshemmend und hilft bei bestimmten Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen. Für wen ist Kälte ein gutes Mittel, um Schmerzen loszuwerden, besser mit Schmerzen zu leben? Und wem hilft Kälte gar nicht?


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant Classix (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Kallis Gute Nacht-Geschichten
Kalli-Roboter


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Der Kreuzchor (25 Min.) (HDTV, UT)
Engel, Bengel und Musik
Folge 27


20:15 Der Kreuzchor live (100 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Weihnachtskonzert aus Dresden
live,

Der Dresdner Kreuzchor lädt auch in 2018 zum größten Weihnachtskonzert unter freiem Himmel. Bei dem riesigen Event vor 25.000 Zuschauern im Stadion von Dresden singt ganz Mitteldeutschland die schönsten Weihnachtslieder. Das wird ein unvergesslicher emotionaler Abend. Als Höhepunkt werden besondere musikalische Gäste dabei sein, zum Beispiel Peter Maffay.


21:55 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

Der Osten im Privatfilm


22:15 8mm DDR (43 Min.) (AD, UT)
Folge 2 von 2
MDR 12.12.2017

Etwa 100.000 Amateurfilmer drehten in der DDR unzählige Filmminuten auf 8mm, Super 8 oder sogar 16mm. Diese ganz privaten Zeugnisse der DDR-Kulturgeschichte erzählen – mal linientreu, mal harmlos, mal versteckt erotisch, mal subversiv vom Leben in der DDR. Vieles von dem, was gedreht wurde, fiel unter die staatliche Kontrolle der 500 Filmclubs. Aber eben nicht alles: Es entstanden auch Filmbilder abseits ideologischer Vorgaben, auf Filmrollen, die "übrig" waren. Weil es die nicht im Überfluss gab, wurde jede Filmsekunde überdacht, abgewogen und kurz gehalten. Lange Filmstrecken sind die Ausnahme, man musste sparsam sein und genügsam mit dem auskommen, was zur Verfügung stand. Gerade deshalb bieten diese Filme eine ganz pointierte andere Sicht auf den DDR-Alltag, die sich den Kameras des DDR-Fernsehens entzog: Privatheit. Hochzeiten mit Familie und Freunden. Schrebergärten als Rückzugsorte, Wassersport mit selbstgebauten Surfbrettern. Reparaturen Marke Eigenbau.

Anfang der siebziger Jahre heißt der erste Mann im Staat nicht mehr Ulbricht sondern Honecker. Der neue SED-Chef verspricht, den Lebensstandard der Ostdeutschen spürbar zu heben. Der Wohlstand wächst und auch ideologisch lockert die Partei die Zügel. Wir begleiten mit den Amateurfilmern unter anderem das Kollektiv des VEB Thüringer Obertrikotagen Kombinat Apolda beim Betriebsausflug nach Dresden, den Ingenieur Dieter Fickert zum Camping auf Rügen und besuchen wilde Studentenpartys im Jugendklubhaus Vorwärts in Karl-Marx-Stadt. Was aus diesem vielstimmigen Chor der Amateurchronisten entsteht, ist nicht weniger als ein authentisches, ungeschöntes Bild der DDR-Wirklichkeit – ein Blick in den Alltag Ost in all seinen Facetten.


22:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:00 Der Mann mit dem Fagott (100 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Folge 1 von 2)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Udo Jürgens – Udo Jürgens
Heinrich Bockelmann – Christian Berkel
Udo (jung) – David Rott
Udo (als Kind) – Alexander Kalodikis
Rudi Bockelmann – Ulrich Noethen
Rudi (als Kind) – Joel Eisenblätter
Anna – Melika Foroutan
Gitta – Valerie Niehaus
Onkel Erwin – Herbert Knaup
Tourmanager – Gunther Gillian
Aljoscha Kasajev – Otto Tausig
Mann mit Fagott (jung) – Henning Stoll

Regie: Miguel Alexandre
Drehbuch: Miguel Alexandre, Harald Göckeritz
Musik: Udo Jürgens, Nic Raine
Kamera: Gernot Roll

Bremen, 1891. Nachdenklich schlendert Udo Jürgens' Großvater Heinrich über den Weihnachtsmarkt. Seit Tagen quält den jungen Mann eine folgenschwere Entscheidung: Soll er nach Amerika auswandern oder sein Glück in Moskau suchen? Die anrührende Darbietung eines Straßenmusikers, der auf seinem Fagott ein russisches Lied spielt, gibt ihm eine unerwartete Entscheidungshilfe. Heinrich bricht nach Russland auf – und damit beginnt eine schicksalhafte Geschichte, die drei Generationen und zwei Weltkriege umfasst.

Deutschland, September 2010. Nach erfolgreichem Konzert sitzt Udo Jürgens (Udo Jürgens) erschöpft in der leeren Halle, als sein Tourmanager (Gunther Gillian) ihm ausrichtet, ein gewisser Kasajev (Otto Tausig) aus Moskau habe ihn zu erreichen versucht. Es ginge um eine Bronzestatue: "Der Mann mit dem Fagott". Udo ist tief bewegt, vor seinem geistigen Auge entrollt sich ein ganzer Film. Die Geschichte seines Vaters und seines Großvaters beginnt 1891 auf dem Bremer Weihnachtsmarkt: Die russisch klingende Musik eines Fagottspielers (Henning Stoll) verzaubert den 21-jährigen Heinrich Bockelmann (Christian Berkel) so sehr, dass er nach Moskau auswandert. Sein Mut wird belohnt, gut 20 Jahre später ist er Direktor einer einflussreichen Privatbank. Sein Glück ist perfekt, als seine Frau Anna (Melika Foroutan) ihm eine Bronzestatue schenkt, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Fagottspieler aus Bremen hat.

Die deutsche Kriegserklärung an Russland stellt die Familie vor eine Zerreißprobe. Nur durch Bestechung gelingt es dem prominenten Bankier, dass Frau und Kinder ins sichere Schweden ausreisen können. Heinrich wird denunziert und als vermeintlicher Spion in ein sibirisches Lager deportiert. Dessen Kommandant (Jurij Rosstalnyj) schlägt dem Klassenfeind ein skurriles Geschäft vor: Der reiche Häftling soll Gelder aus seinem Privatvermögen an das bankrotte Gefängnis überweisen. Heinrich erhält einen Passierschein nach Moskau, wo das Unglaubliche geschieht: Er trifft den Mann mit dem Fagott wieder. Das Erlebnis beflügelt ihn so sehr, dass er die Flucht nach Schweden wagt.

Die bewegende Familiensaga basiert auf dem autobiografischen Roman, den Udo Jürgens gemeinsam mit der österreichischen Autorin Michaela Moritz verfasste. Miguel Alexandre verfilmte die drei Generationen umspannende Familiengeschichte in Deutschland, Österreich und Tschechien. Als aufstrebender Schlagersänger hat David Rott täuschende Ähnlichkeit mit dem jungen Udo Jürgens. Dessen Großvater spielt Christian Berkel, Vater Rudi wird von Ulrich Noethen verkörpert. Udo Jürgens selbst steht in einer Schlüsselrolle vor der Kamera.


00:40 Der Mann mit dem Fagott (103 Min.) (HDTV, UT)
(Folge 2 von 2)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Udo Jürgens – Udo Jürgens
Heinrich Bockelmann – Christian Berkel
Udo (jung) – David Rott
Udo (als Kind) – Alexander Kalodikis
Rudi Bockelmann – Ulrich Noethen
Rudi (als Kind) – Joel Eisenblätter
Anna – Melika Foroutan
Gitta – Valerie Niehaus
Onkel Erwin – Herbert Knaup
Kasajev – Lenn Kudrjawizki

Regie: Miguel Alexandre
Produzent: Albrecht Ganskopf
Drehbuch: Miguel Alexandre, Harald Göckeritz
Musik: Udo Jürgens, Nic Raine
Kamera: Gernot Roll

Ein brutaler Schlag auf den Kopf zerfetzt dem jungen Udo das Trommelfell, seither ist er auf einem Ohr beinahe taub. Doch die Liebe zur Musik ist stärker als die rohe Gewalt eines nationalsozialistischen Fanatikers. Der Junge wächst zu einem talentierten Sänger und Pianisten heran – zum Leidwesen der Familie. Udo bleibt jedoch auf seinem Weg, setzt sich auch gegen die Engstirnigkeit der Schallplattenmanager durch, die in ihm nur den Schnulzensänger sehen.

Mit knapper Not schafft Großvater Heinrich Bockelmann (Christian Berkel) die Flucht nach Schweden, wo er seine Familie wohlbehalten wiedertrifft. Die Jahre ziehen ins Land, und seine Kinder wachsen zu tüchtigen Männern heran. Der ehrgeizige Sohn Rudi (Ulrich Noethen) wird Bürgermeister im österreichischen Ottmanach. Doch der prinzipienstrenge Vater tadelt ihn wegen der Kollaboration mit den Nazis. Mit wem er sich eingelassen hat, wird Rudi klar, als sein Sohn Udo (Alexander Kalodikis) bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungzugführer so brutal geschlagen wird, dass es ihm das Trommelfell zerfetzt. Der musikalische Junge, der sich das Klavier spielen selbst beibrachte, ist zutiefst betrübt, denn er wird auf dem linken Ohr nie mehr so hören wie zuvor. Sein Vater tröstet ihn: "Der Mann mit dem Fagott" – jene Bronzestatue, die schon im Leben des Großvaters eine wichtige Rolle spielte – wird auch Udo immer beschützen.

In den Wirren des Krieges muss Rudi Bockelmann die Figur jedoch dem russischen Zwangsarbeiter Kasajev (Lenn Kudrjawizki) anvertrauen. Seither ist sie verschollen. Mit dem aufkeimenden Wirtschaftswunder treten Rudis Söhne als Geschäftsmänner in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Großvaters. Allein Udo (David Rott), der für ein Trinkgeld in Bars klimpert, ist aus der Art geschlagen. Der vom Jazz inspirierte 18-Jährige hat eine musikalische Vision, doch bornierte Musikproduzenten wollen aus ihm einen zweiten Freddy Quinn machen. Erst das Vertrauen des visionären Managers Hans Beierlein (Fritz Hammel) ebnet dem ambitionierten Sänger und Komponisten die Karriere: Mit dem Gewinn des Grand Prix Eurovision de la Chanson 1966 erlebt Udo Jürgen Bockelmann alias Udo Jürgens seinen ersten Karrierehöhepunkt. Doch erst Jahrzehnte später erhält er den Anruf eines alten Mannes aus Moskau – und damit das größte Geschenk seines Lebens: Die Bronzestatue "Der Mann mit dem Fagott" kehrt zurück in die Hände der Familie Bockelmann.

Das Etikett Schlagersänger wird Udo Jürgens nicht gerecht. Mit gehaltvollen Kompositionen weichte der Künstler die Grenzen zwischen E- und U-Musik auf, seine anspruchsvollen Texte bewegen seit mehr als fünf Jahrzehnten ein Millionenpublikum. Im Jahr 2004 erschien sein autobiografischer Roman "Der Mann mit dem Fagott". Das wochenlang in der Bestseller-Liste des "Spiegel" vertretene Buch erzählt die faszinierende Geschichte seiner Familie über drei Generationen. In Miguel Alexandres zweiteiliger Adaption erlebt der Zuschauer zudem den künstlerischen Werdegang des Ausnahmesängers mit. "Dass unser Buch nun tatsächlich durch einen Film noch einmal auf neue Weise zum Leben erweckt wird, bedeutet mir unendlich viel, und manchmal kann ich das selbst noch immer nicht ganz glauben", erklärte Udo Jürgens.


02:23 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 20.12.2018


02:25 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (120 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:25 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)

Ländermagazine


04:55 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)

Ländermagazine


05:25 – 05:55 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)

*

Freitag, 21. Dezember 2018


05:55 Brisant Classix (40 Min.) (HDTV, UT)


06:35 Die Weihnachtswunderstadt (25 Min.) (HDTV, UT)
Annaberg-Buchholz
Folge 5


07:00 Planet Wissen (60 Min.) (HDTV, UT)


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3061
Fernsehserie Deutschland, 2018


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 Elvis und der Kommissar (50 Min.) (UT)
Das Mädchen mit den blonden Haaren
Folge 5 von 6
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Hans Behringer – Jan-Gregor Kremp
Rosa Behringer – Ruth Maria Kubitschek
Lilo Behringer – Tessa Mittelstaedt
Werner Seibold – Florian Fitz
Anja Nolte – Birge Schade
Pröttl – Stefan Haschke
Helga Kieling – Marion Breckwoldt
Dr. Wölfert – Victoria Trauttmansdorff
Andrea Heidenreich – Anna Hausburg
Dr. Heidenreich – Dietmar Mues
Rolf Michels – Jona Mues
Haushälterin – Dagmar Laurens
Markus Reiser – Moritz Grove

Regie: Ulrich Zrenner
Drehbuch: Michael Baier
Musik: Birger Heymann
Kamera: Wolf Siegelmann

Feierabend im "Nolte-Eck". Kneipenwirtin Anja hat Hauptkommissar Behringer endlich einmal zu einem Tanz überreden können, als plötzlich Markus Reiser, ein junger Mann, mit gezogener Waffe hereinstürmt und die Tageseinnahmen fordert. Während Behringer bemüht ist, die Situation unter Kontrolle zu halten, beißt Elvis Reiser ins Hosenbein. Bei dem anschließenden Tumult schießt Reiser auf Elvis und verletzt ihn. Reiser flieht nach draußen zu einem bereitstehenden Moped, auf dem ein Mädchen mit langen blonden Haaren auf ihn wartet. Kurz darauf hört Behringer einen fürchterlichen Knall. Am Unfallort findet er Reiser tot auf dem Boden liegend – von dem Mädchen keine Spur. Den angeschossenen Elvis lässt Behringer von seiner Kollegin, der Pathologin Dr. Wölfert, verarzten.

Am nächsten Morgen macht sich Behringer auf die Suche nach der verschwundenen Zeugin und findet eine Spur, die ihn über Oberregierungsdirektor Heidenreich direkt zu dessen Tochter Andrea führt. So recht weiter kommt er aber nicht, weil sie die Aussage verweigert. Während Seibold mal wieder auf dem falschen Dampfer sitzt und fest an einen Racheakt des Kneipenbesitzers Atze Garbarek glaubt, versucht Behringer seiner Mutter behutsam zu erklären, wie es zu der Verletzung von Elvis gekommen ist. Müde kommt Behringer am Abend in sein geliebtes "Nolte-Eck", und als Anja sich gerade auf einen romantischen Abend mit ihm freut, taucht unerwartet Andrea auf.


09:40 Quizduell – Olymp (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 4

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 325

Amtseinführung: Die neue Erdmännchenkönigin soll das Regiment übernehmen. Die Untertanen sollen nicht lange ohne Führung bleiben. Ein spannender Moment für Jörg Gräser, diese Amtseinführung. Doch irgendetwas stimmt nicht, er hat schon früh ein mulmiges Gefühl. Was ist bloß mit dieser Königin los?

Überrumpelungstaktik: Die kleinen Wildpferdfohlen haben Durchfall. Nicht schön, und bei der Hitze sogar gefährlich. Deshalb will Dr. Sandra Langguth den Kleinen ein Medikament verabreichen: Doch die Mütter wollen sich nicht von ihren Jungtieren abtrennen lassen. Was tun? Martina Molch hat einen Plan: Die Überrumpelungstaktik. Die medizinische Abteilung soll überfallmäßig durch die Hintertür kommen. Na, ob das gut geht? Namensgebung: Das kleine Gnu, erst wenige Tage alt, entwickelt sich prächtig. Zum großen Glück fehlt nur noch ein Name! Unter Vorsitz von Jens Hirmer wird eine Namensfindungskommission einberufen. Der Grund: Da Mutter Audrey mit A anfängt, muss auch das Kleine mit A anfangen und da die Mutter den Namen einer Schauspielerin trägt, muss auch das Kleine usw., usw. eine komplizierte Sache. Also: Eine Schauspielerin mit A ist gesucht: Angelina Jolie? Angelica Domröse? Wer macht das Rennen?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (50 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:50 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Mach's gut, Nick
Folge 773
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Susanne Lorenz – Isabel Schosnig
Leonard Lorenz – Kai Ivo Baulitz
Dominik Lorenz – Jonah Rausch
Renate Hardenberg – Lisa Kreuzer
Luise Brenner – Monika Lennartz
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Miriam Schneider – Christina Petersen
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Heidi Kranz
Drehbuch: Inka Fromme
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Florian Licht, Daniel Blaum

Dominik Lorenz (16) wird seit einigen Wochen in der Sachsenklinik wegen Leukämie behandelt. Mehrere Chemotherapien und die drohende Bewegungsunfähigkeit durch einen Tumor an der Halswirbelsäule haben in ihm den Entschluss reifen lassen, so nicht weiter leben zu wollen. Martin Stein als Dominiks behandelnder Arzt hofft, Dominik von einer weiteren Knochenmarkspende überzeugen zu können. Klinikchef Roland Heilmann und Chefärztin Kathrin Globisch akzeptieren Dominiks Entschluss und setzen alles daran, wenigstens seine Schmerzen zu lindern. Es ist Dominiks Vater, der das wahre Ausmaß von Dominiks Leid erfasst. Er erkennt, dass Dominik einen weiteren langen Leidensweg vor sich hat. Der Tumor wird seinen Körper lähmen und Dominik letztendlich qualvoll ersticken lassen. Leonhard begreift, dass er seinem Sohn helfen muss. Er besorgt sich ein starkes Schmerzmittel aus dem Giftschrank der Klinik, das überdosiert verabreicht zum Tod führt. In den Armen seiner Eltern verabschiedet sich Dominik von der Welt.

Pfleger Kris Haas, der sich in den vergangenen Wochen mit Dominik angefreundet hat, wird durch dieses Erlebnis in seinen Grundfesten erschüttert. Seine bis dahin sorglose, heile Welt gerät ins Wanken und sein Glauben an das Gute wird auf eine harte Probe gestellt. Trost und Kraft findet er bei der hochbetagten Patientin Renate Hardenberg, die ihn unterstützt, ganz ohne zu wissen, was vorgefallen ist.


12:35 Utta Danella – Die Himmelsstürmer (85 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Caro Waldheim – Jule Ronstedt
Wolfgang Waldheim – Friedrich von Thun
Martin Waldheim – Günther Maria Halmer
Dr. Florian Mayring – Alexander Beyer
Maxi – Suzanne von Borsody
Mia Waldheim – Julia Niegel
Herr Schmelzer – Gerd Lohmeyer
Karina – Kerstin Heiles
Prof. Dr. Hahnenkamp – Joachim Lätsch
Gerichtsvollzieher – Wolfgang Haas
Mandy – Nina Brandt
Bülent – Kailas Mahadevan
Sekretärin – Eva Maria Bayerwaltes
Tobi – Wasti Wallner

Regie: Thomas Kronthaler
Drehbuch: Astrid Ruppert
Musik: Helmut Zerlett
Kamera: Christof Oefelein

Kioskbesitzerin Caro hat ihre Schwierigkeiten mit Zahlen immer geschickt verheimlicht, doch dank ihrer chaotischen Buchhaltung droht nun die Insolvenz. Verschämt meldet die alleinerziehende Mutter sich in einem Rechenkurs an, um das kleine Einmaleins nachzuholen. Ihr Mathematiklehrer Florian, ein etwas versponnener junger Astrophysiker, überspringt leider die Grundrechenarten und beginnt gleich mit der Relativitätstheorie. Caro ist mit den Nerven am Ende, doch dann wird ihr klar, dass sie und Florian eine gemeinsame Leidenschaft teilen.

Caro (Jule Ronstedt) betreibt einen Kiosk im bayerischen Traunstein. Das Geschäft könnte glänzend laufen, hätte sie nicht dieses Problem mit Zahlen: Sie kann einfach nicht rechnen, weder im Kopf noch auf dem Papier. Um ihre Schwäche vor den Kunden zu verbergen, gibt sie Wechselgeld nach Gefühl heraus. Mit diesen kleinen Tricks hat die alleinerziehende Mutter der 13-jährigen Mia (Julia Niegel) sich geschickt durchs Leben gemogelt. Nur ihrem Vater Wolfgang (Friedrich von Thun), der stets an ihr herumnörgelt, kann sie es nie recht machen. So verschweigt sie ihm auch, wie schlecht es finanziell um den Kiosk bestellt ist, und besucht heimlich einen Rechenkurs, mit dem der geniale, aber etwas weltfremde Astrophysiker Florian (Alexander Beyer) sich ein Zubrot verdient.

Die Welt der Zahlen kann auch er ihr nicht begreiflich machen, doch dank ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Sterne finden beide heraus, dass ihre Schwächen und Stärken sich ergänzen wie die linke und die rechte Seite einer Gleichung. Unterdessen hat auch Caros Vater eine aufwühlende Begegnung: Die Aussöhnung mit seinem jüngerer Bruder Martin (Günther Maria Halmer), mit dem er sich vor 40 Jahren zerstritten hat, lässt ihn die Tochter mit anderen Augen sehen. Als die ehemalige Lehrerin Maxi (Suzanne von Borsody) ihm erklärt, warum Caro sich mit Zahlen so schwer tut, kann auch Wolfgang endlich einmal fünf gerade sein lassen.

Das gefühlvolle Melodram nach Motiven von Utta Danella erzählt von einer kaum bekannten Störung, die erstaunlich vielen Menschen das Leben erschwert: Dyskalkulie, einer besonderen Art der Rechenschwäche. Jule Ronstedt glänzt als lebenskluge Kioskbesitzerin, die Zahlen und Rechenoperationen buchstäblich nicht auf die Reihe bekommt. Als zerstreutes Genie lebt Alexander Beyer in der Welt der Zahlen, doch ohne Caro als rettenden Anker ist auch er verloren. Thomas Kronthaler packt die originelle Geschichte um Mathematik und Liebe in atmosphärische Bilder. Dank der ansprechenden Musik von Helmut Zerlett kann man sinnlich miterleben, wie es ins Caros Kopf beim Rechnen rattert. Vorlage: Nach Motiven von Utta Danella


14:00 MDR um 2 (73 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 278

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Weihnachtsgenuss á la Henze
Spezial-Person: Christian Henze

u.a. mit Profikoch Christian Henze

Die kulinarische Herausforderung des Jahres steht an: Der Weihnachtsbraten. Christian Henze erklärt, warum man eine Gans nicht vollstopfen sollte, was er vom Begießen des Bratens hält und wie dieser garantiert knusprig wird. Dazu wird er zeigen, wie man Gänsekeule oder -brust im kleinen Haushalt perfekt zubereitet. Und er hat sich eine leckere vegetarische Alternative zum Gänsebraten ausgedacht.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant Classix (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)
Pondorondos Lieder
So viel Heimlichkeit


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 804


20:15 Das Adventsfest der 100.000 Lichter (195 Min.) (HDTV, AD, UT)
ARD 01.12.2018

Moderation: Florian Silbereisen

Mitwirkende: Kelly Family
Michelle Hunziker
André Rieu
Mireille Mathieu
Ben Zucker
Kerstin Ott
Rolando Villazón
Maite Kelly
Eloy de Jong
Oli. P.

Florian Silbereisen präsentiert die große Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte Florian Silbereisen präsentiert die große Show zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte: "Das Adventsfest der 100.000 Lichter"! Der Showmaster zündet gemeinsam mit vielen Stars die ersten Kerzen an und stimmt die Zuschauer mit den schönsten Advents- und Weihnachtsliedern auf die besinnlichste Zeit des Jahres ein.

Ein feierlicher Höhepunkt der Eurovisionsshow wird das Eintreffen des Friedenslichts aus der Geburtsgrotte in Bethlehem sein, das wieder an den tiefen Sinn von Weihnachten erinnern soll. Florian Silbereisen erwartet zahlreiche prominente Gäste wie die Kelly Family, Michelle Hunziker, André Rieu, Mireille Mathieu, Ben Zucker, Kerstin Ott, Rolando Villazón, Maite Kelly, Eloy de Jong, Oli. P. und viele weitere.


23:30 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


23:35 Matthias Reim – Das Geburtstagskonzert (53 Min.) (HDTV, UT)

Matthias Reim lud zu seinem 60. Geburtstag ein zu einem exklusiven Konzert. Dabei spielt er die größten Hits und feiert mit Fans und Freunden. In dem Konzert in Berlin stellt Matthias Reim auch drei Songs seines neuen Albums "Meteor" vor. Der MDR zeigt dieses besondere Konzert.


00:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


00:30 Zehn kurze Filme zum Kurzfilmtag 2018 (38 Min.) (HDTV)

Short Film
Kurzfilm
Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Mann, 45 – Jan Kummer
Mann, 20 – Till Kummer
Junge, 7 Lotta Kummer
Opa, 65 – Günther Kummer

Regie: Olaf Held
Drehbuch: Olaf Held
Musik: Max Marschk
Kamera: Ralf Glaser

Ein junger Mann entdeckt, dass das Leben viel kürzer sein kann als gedacht.

Outsourcing
Kurzfilm
Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Vater – Frank Röth
Mutter – Gesa Badenhorst
Thomas – Tom Siegert
Gabi – Anne Wittig
Maria – Shirin Kühn

Regie: Markus Dietrich
Drehbuch: Markus Dietrich, Hanna Reifgerst
Musik: Philipp Kümpel
Kamera: Urs Zimmermann

Sonntagmorgen in einer idyllischen Vorstadtsiedlung. Ein Vater kommt vom Bäcker und setzt sich zu seiner Familie an den Frühstückstisch. Als die Mutter einen Brief auf ihrem Teller entdeckt, ist sie zunächst freudig erregt. Nach dem Öffnen entgleisen ihr jedoch alle Gesichtsmuskeln: Sie ist gekündigt worden – von ihrer eigenen Familie. Was die Mutter für einen schlechten Scherz hält, entpuppt sich bald als bittere Wahrheit. Die älteste Tochter hat auf ihrem Laptop ein Diagramm vorbereitet, das veranschaulichen soll, wie das Leistungs-Nutzen-Prinzip der Mutter sich in den letzten Monaten verschlechtert hat. Auch die Qualität des Essens hat nachgelassen, so dass man die Mutter durch eine Mikrowelle wunderbar ersetzen kann.

Weitere Maßnahmen folgen. So soll die Küche und das elterliche Schlafzimmer auf eBay verkauft werden. Alles in allem werde man, so die Tochter, in spätestens zwölf Monaten wieder schwarze Zahlen schreiben. Trotz alledem bietet man der Mutter eine Beschäftigung auf 1-Euro-Basis an. Sie könne demnach drei Mal die Woche putzen kommen. Das Gespräch am Tisch eskaliert, als die kleine Tochter begreift, dass man ihre Mutter rausschmeißen will.

Der Nachbar
Kurzfilm
Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Nachbar – Tilo Krügel
Junge Frau – Ariane Ott

Regie: Beate Kunath, Marlen Pelny
Drehbuch: Beate Kunath, Marlen Pelny
Musik: Marlen Pelny
Kamera: Beate Kunath

Eine junge Frau begegnet ihrem neuen Nachbarn auf eine ungewöhnliche Art und Weise.

Good Luck, Bunny!
Kurzfilm
Deutschland / USA, 2010

Rollen und Darsteller:
Das Mädchen – Morgan Fernie
Die Chefin – Margret Avery

Regie: Martin Menzel
Drehbuch: Antje Thiele, Martin Menzel
Musik: Philipp F. Kölmel
Kamera: Rodrigo Sanchez

Überhastet macht sich eine junge Frau in New York auf den Weg zu einem Vorstellungsgespräch. In letzter Sekunde bemerkt sie, dass sie in der Hektik die völlig falschen Schuhe trägt. Sie flüchtet sich verzweifelt auf die Toilette des Büros. Da bemerkt sie eine andere Frau in einer Kabine und trifft eine folgenreiche Entscheidung.

Der Maulwurf
Kurzfilm
Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Herr Krause – Markus Lange

Regie: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer, Markus Lange
Drehbuch: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer, Markus Lange
Kamera: Michael Sommermeyer

Eigentlich beginnt der Tag wunderschön für Herrn Krause. Der leidenschaftliche Gärtner bewundert sein Gemüsebeet und freut sich schon auf die kurz bevorstehende Ernte. Doch plötzlich taucht ein Maulwurf auf, der den gepflegten Garten zu ruinieren droht. Natürlich schreitet Herr Krause sofort ein und macht sich auf eine wilde Verfolgungsjagd nach dem blinden Eindringling. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da ist das Chaos vorprogrammiert!

Die Schreibmaschine
Kurzfilm
Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Gevatter Tod – Phil Valentine
Das Schicksal – André Miroir

Regie: Andreas Spiegel
Drehbuch: Andreas Spiegel
Musik: Andreas Spiegel
Kamera: Christian Kortüm

Gevatter Tod versucht eine Geschichte zu schreiben. Obwohl er sich mit verschiedenen Substanzen zu inspirieren versucht, scheint er immer wieder zu scheitern. Plötzlich klopft das Schicksal ausgerechnet an seine Tür. Drehbuch frei nach einem Cartoon von Bernd Zeller

Buchtwacht
Kurzfilm
Deutschland, 2011

Mitwirkende:
Manuel Francescon
Andreas Grossmann
Antonina Billig
Jonathan Sommermeyer

Regie: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer
Drehbuch: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer
Musik: Philipp Balzereit
Kamera: Michael Sommermeyer

Dranske, ein idyllischer Badeort auf Rügen. Die Sonne scheint, Badegäste erfrischen sich in der See, Kinder bauen in der Brandung Burgen – ein Urlaubstag, wie er sein sollte! Wirklich? Nein! Denn in den kühlen Fluten lauert ein hungriger Räuber! Lässt sich das gefährliche Monster stoppen?

Ein mörderischer Auftrag auf Leben und Tod für die Helden von der Buchtwacht!

Das letzte Rad
Kurzfilm
Deutschland, 2009

Mitwirkende:
Akhtarjan Saidi
Axel Ranisch
Christian Otto Hille

Regie: Olaf Held
Drehbuch: Olaf Held
Musik: Benjamin Dickmann
Kamera: Dylen E. Thompson

Ein alter Mann beendet das letzte Rad für den großen Ausbruch.

In einem dunklen, feuchten Gefängnis kommen die Insassen auf eigenartige Ideen. Um ihrem Verlies zu entkommen, benutzen sie ihre Körper auf eine sehr eigenwillige Art und Weise. Eine beeindruckende Mischung aus Animation und Spielfilm, mit stimmungsvollen Bildern und höchst kunstvoller Umsetzung.

Super8 Bootcamp
Kurzfilm
Deutschland, 2008

Mitwirkende:
J. Helmert
Ole Franz
M. Sommer
Manuel Francescon
B. Fröhner

Regie: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer
Drehbuch: Manuel Francescon, Michael Sommermeyer
Musik: Philipp Balzereit
Kamera: Michael Sommermeyer

In einer Zeit, in der Jugendliche verwahrlosen und Werte wie Respekt und Disziplin keine mehr sind, verbindet das Super8 Bootcamp militärischen Drill mit der selbstdisziplinierenden Kraft des klassischen Amateurfilmhandwerks. Es ist eine kleine Revolution auf dem Gebiet der Resozialisierungspädagogik!

Vanitas – Tanz durch die Zeit
Kurzfilm
Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Tänzerin – Robina Steyer

Regie: Nadine Müller, Anne Zohra Berrached
Drehbuch: Nadine Müller
Musik: Matthias Rethberg
Kamera: Roland Stuprich

Die Tänzerin (Robina Steyer) kämpft gegen die Vergänglichkeit ihres Körpers und begibt sich dabei in einen Wechsel von Raum und Zeit. Die Musik des Dresdner Matthias Rethberg Trio und der zeitgenössische Tanz Robina Steyers verschmelzen zu ästhetischen Bildfolgen.


01:08 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


01:10 Schneewittchen und die sieben Gaukler (110 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland / Schweiz, 1962

Rollen und Darsteller:
Dr. Anita Rossi – Caterina Valente
Hotelier Norbert Lang – Walter Giller
Subdirektor Säuberlich – Ernst Waldow
Ines del Mar – Hanne Wieder
Schulreiter Marcel – Günther Schramm
Clown Lukas – Georg Thomalla
Kraftmensch Simson – Rudolf Rhomberg
Clown Roderich – Gaston Palmer
Clown Wenzel – Otto Storr
Messerwerfer Vitali – Aladar Hudi
Dompteur Toni – Helmut Brasch
Friseur Burghalter – Peter W. Staub

Regie: Kurt Hoffmann
Drehbuch: Günter Neumann
Musik: Heino Gaze
Kamera: Sven Nykvist

Kurz vor Weihnachten erbt der Bankangestellte Norbert ein baufälliges Hotel in St. Moritz. Zum Glück greifen ihm die Ingenieurin Anita und sieben arbeitslose Zirkusartisten tatkräftig unter die Arme.

Erben schafft Sorgen. Das erlebt der Bankangestellte Norbert Lang (Walter Giller), der kurz vor Weihnachten in St. Moritz ein baufälliges Hotel übernehmen darf. Für die Feiertage ist es zwar schon ausgebucht, aber: die Heizung spuckt, für Silvester fehlt das Unterhaltungsprogramm und dann läuft auch noch das gesamte Personal weg. Die Installationsfirma in Zürich verspricht dem geplagten Jung-Hotelier einen kundigen Ingenieur. Für Silvester engagiert er die recht eigenwillige Sängerin Ines del Mar (Hanne Wieder), bei der allerdings die Sinneslust vor der Sangeslust zu rangieren scheint. Ingenieur Rossi (Caterina Valente) andererseits entpuppt sich als ausgesprochen charmante junge Frau, die bald schon vom Nothelfer für Heizungsrohre zum wahren Weihnachtsengel in allen Belangen aufrückt. Kräftig unterstützt wird Anita Rossi dabei von einer Truppe heimatloser Zirkusartisten, die schon bald als wendige Hotelhelfer Teller und Gläser buchstäblich fliegen lassen. Außerdem fliegen ein paar Gäste bei Schnee und Glatteis auf die Nase, Ines del Mar fliegt aus ihrem Engagement und der junge Hotelier, wie könnte es anders sein, fliegt schlussendlich auf seinen schwarzhaarigen Engel.

Ein filmisches Musical, das eine einfache – aber spezielle – Geschichte erzählt. Günter Neumann, einer der Großen in der damaligen deutschen Kabarettszene, schrieb zum handfesten Drehbuch reimverliebte, witzige Lieder. Der renommierte Ingmar-Bergman-Kameramann Sven Nykvist stand hinter der Kamera. Für Spaß sorgt eine Elite-Auswahl an Unterhaltungskünstlern: Weltstar Caterina Valente ist Dr. Rossi; Walter Giller, wie immer mit unwiderstehlichem, jungenhaftem Charme, gibt den unerfahrenen Hotelier. Chansonsängerin Hanne Wieder mit der sündig tiefen Reibeisenstimme präsentiert erotisch ihre fast anzüglichen Schmalzlieder. Peter W. Staub reimt als fingerfertiger Friseur zum Steinerweichen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen unter anderem mit Georg Thomalla, Zarli Carigiet, Horst Tappert und Günther Schramm.


03:00 Adventsgeflüster – Die Sterne von Gladigau (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3
MDR 15.12.2018


03:25 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (30 Min.) (HDTV) (VPS: 04:55)


03:55 Winterabenteuer in Sibirien – Biwak nonstop (15 Min.) (HDTV) (VPS: 05:25)

Ländermagazine


04:10 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:25)

Ländermagazine


04:40 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:55)

Ländermagazine


05:10 – 05:40 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 04:25)  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR Fernsehen – Programminformationen
51. Woche – 15.12. bis 21.12.2018
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Zuschauerredaktion:
Telefon: 0341 3009696
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veröffentlicht im Schattenblick zum 7. Dezember 2018

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