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TV - ARTE/1097: Woche vom 15.12. bis 21.12.2018


arte – 51. Programmwoche vom 15.12. bis 21.12.2018


Samstag, 15. Dezember 2018


05:05 Best of ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 22/12


05:30 Eine Nacht in Florenz (55 Min.) (HDTV)
Schätze der Renaissance
Dokumentation Italien, 2016
Wiederholung vom 12.12.

Regie: Gabrielle Cipollitti


06:25 Tempest Storm – Königin der Burlesque (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 02.12.

Regie: Nimisha Mukerji


07:20 Die Eloquenz der Tiere (55 Min.) (HDTV)
Die Sprache, der Mensch und das Tier
Folge 2 von 2
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Jérôme-Cécil Auffret


08:15 Stadt Land Kunst Spezial (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Fabrice Michelin


08:55 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Kanada – Mit der Hebamme durch die Badlands
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 27.11.

Regie: Maria-Christina Degen


09:45 360° Geo Reportage (70 Min.) (UT)
Jonathan, der Flugakrobat
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Jean-Baptiste Mathieu


10:55 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Plattensee
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 02.12.

Regie: Ulrike Neubecker, Kristian Kähler


11:20 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (20 Min.) (HDTV)
Kap Verde, Insel Santiago
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 02.11.

Regie: David Perrier


11:40 Napoleon Bonapartes Russland-Feldzug (65 Min.) (HDTV)
Die Moskwa
Dokumentation Frankreich, 2013
Online verfügbar von 15/12 bis 23/12

Regie: Fabrice Hourlier

Napoleon braucht einen schnellen, entscheidenden Sieg, der den Zaren zur Kapitulation zwingt. Die Russen weigern sich jedoch zu kämpfen und verlegen sich auf die Taktik der verbrannten Erde, um den Vormarsch des Angreifers zu verhindern, ihn zu schwächen beziehungsweise auszuhungern. Bei drückender Hitze marschiert die Grande Armée im Sommer 1812 von Kaunas nach Smolensk. Die Soldaten brechen zusammen, verdursten oder erliegen dem Typhus. Doch die Moral der Truppe bleibt gut. Der Grenadier der kaiserlichen Garde, Sergent Bourgogne, vertraut auf einen erneuten Sieg Napoleons.
Bereits im Alter von 27 Jahren wurde er Veteran der napoleonischen Armee. Es gelingt ihm, seine angsterfüllten jungen Kameraden zu beruhigen. Als Smolensk im August 1812 bei einem ersten größeren Gefecht in Flammen aufgeht und weder die historische Altstadt noch die Zivilbevölkerung verschont bleiben, löst das in der russischen Bevölkerung eine schwere Krise aus. Der Zar muss die Achtung seines Volkes zurückgewinnen und will im Kampf gegen den Besatzer und den "Antichristen" die Reihen hinter sich schließen. Tausende Leibeigene werden ihren Familien entrissen und eingezogen. Es ist an der Zeit, dem Feind die Stirn zu bieten. Bis Moskau, zum "Herzen Russlands", sind es nur noch drei Tagesmärsche. Bei Borodino, etwa 100 Kilometer vor Moskau, ließen sich die Russen unter dem Oberkommando von Fürst Michail Kutusow am 7. September auf den blutigsten Kampf des Krieges ein. Das Gemetzel endete mit dem Tod von 80.000 Soldaten. Die Schlacht weckt in Frankreich erneut Hoffnungen auf einen triumphalen Sieg Napoleons. Die Russen treten den Rückzug an und die Grande Armée marschiert am 14. September 1812 in Moskau ein. Dort erwartet Napoleon ein verhängnisvolles Geschenk: eine menschenleere Stadt und verlassene Paläste. Als die Flammen himmelhoch auflodern, schnappt die Falle zu: Moskau verwandelt sich in ein brennendes Labyrinth.

Hintergrundinfo:
Juni 1812: Die größte europäische Armee aller Zeiten überquert den Grenzfluss Memel und marschiert gen Osten – der Beginn von Napoleons Russland-Feldzug. Mit rund einer halben Million Männer verschiedenster Nationalitäten, darunter auch Zivilisten, setzt sich die Grande Armée in Bewegung. Sie schien zunächst unschlagbar, doch der Feldzug endet in einer militärischen Katastrophe mit bis zu einer Million Toten. Die Doku-Fiktion von Fabrice Hourlier ("Das Schicksal Roms", "Die Siege Athens") vermittelt ein lebendiges Bild von den mehr als sechs Monate dauernden Kämpfen, die das internationale Machtgefüge für immer veränderten.


12:45 Napoleon Bonapartes Russland-Feldzug (50 Min.) (HDTV)
Die Bjaresina
Dokumentation Frankreich, 2013
Online verfügbar von 15/12 bis 23/12

Regie: Fabrice Houlier

Durch den Brand von Moskau hat die Grande Armée große Entbehrungen hinzunehmen, es fehlt an Unterkünften und Lebensmitteln. Doch Napoleon hält Zar Alexander I. für einen Schwächling und glaubt weiter an seinen guten Stern. Er bleibt so lange in der Stadt, bis er schließlich den Tatsachen ins Auge sehen muss: Der Zar würde niemals kapitulieren. Michail Kutusow, Generalfeldmarschall der russischen Armee, lehnt Verhandlungen über einen Waffenstillstand grundsätzlich ab. Napoleon hat keine andere Wahl, als den Rückzug anzutreten. Die ungeordneten Reihen der Grande Armée brechen gen Westen auf. Doch der harte russische Winter mit Schnee und arktischen Temperaturen unter minus 30 Grad Celsius trifft sie unvorbereitet. Den Pferden mangelt es an Heu, sie werden immer schwächer. Zuletzt werden die Tiere geschlachtet, um die hungernden Soldaten zu ernähren. Es ist ein schier endloser Leidensweg. Als das Pferdefleisch ausgeht, stillen die Soldaten ihren Hunger mit dem Fleisch toter Kameraden. Jeder ist sich selbst der Nächste. Und Gott stehe dem bei, der sich wie Sergent Bourgogne im Schneesturm verläuft und den Kosaken in die Hände fällt. An der Bjaresina im heutigen Weißrussland kam es Ende November 1812 zur letzten großen Schlacht. Nach Napoleons taktischem Sieg über Kutusow stellt die Überquerung des Flusses den fatalen Höhepunkt des Rückzugs dar. Trotz der heldenhaften Leistungen der Pontoniere und Sappeure kommt es zu einer Katastrophe: Das dramatische Gedränge auf den Brücken führt zu unzähligen Opfern unter Zivilisten, Kranken und Verletzten, die in das Eiswasser stürzen oder am falschen Flussufer zurückbleiben. Die Reste der Grande Armeé können sich bei großen Verlusten ans andere Ufer retten. Napoleon erfährt, dass ein gewisser General Claude-François Malet in Paris einen Putschversuch gegen ihn unternommen habe. Daraufhin lässt er seine Armee im Stich und reist mit General Caulaincourt im Schlitten zurück nach Frankreich. Die Memel, Ausgangspunkt des Feldzuges, erreichten im Dezember nur noch 20.000 halbverhungerte Gestalten. Der Sieg über Napoleon bildet die Grundlage eines identitätsstiftenden Patriotismus, der es Russland schließlich ermöglicht, sich dauerhaft als Großmacht zu etablieren.

Hintergrundinfo:
Juni 1812: Die größte europäische Armee aller Zeiten überquert den Grenzfluss Memel und marschiert gen Osten – der Beginn von Napoleons Russland-Feldzug. Mit rund einer halben Million Männer verschiedenster Nationalitäten, darunter auch Zivilisten, setzt sich die Grande Armée in Bewegung. Sie schien zunächst unschlagbar, doch der Feldzug endet in einer militärischen Katastrophe mit bis zu einer Million Toten. Die Doku-Fiktion von Fabrice Hourlier ("Das Schicksal Roms", "Die Siege Athens") vermittelt ein lebendiges Bild von den mehr als sechs Monate dauernden Kämpfen, die das internationale Machtgefüge für immer veränderten.


13:35 Pionier der Arktis – Jean-Baptiste Charcot (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich, 2016
Wiederholung vom 11.11.

Regie: Marc Jampolsky


15:05 Die Nordsee von oben (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2013
Wiederholung vom 01.11.

Regie: Christian Wüstenberg, Silke Schranz


16:35 Stadt Land Kunst Spezial (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 13/02
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Durch San Francisco mit Armistead Maupin
Eine glitzernde Bucht, liebliche Hügel und eines der größten Schwulenviertel der Welt: In den 1970er Jahren begann ein bis dato unbekannter Journalist, über San Francisco und seine Bewohner zu schreiben. Seine Geschichten wurden zum Welterfolg. Die Offenheit und Toleranz der Stadt waren und sind prägend für Armistead Maupin und seine Stadtgeschichten. Ein Streifzug durch San Francisco mit den Augen des Schriftstellers.

(1): Durch San Francisco mit Armistead Maupin
(2): Kalifornien: Big Sur, die Küste der Gegenbewegung
(3): Das absolute Muss: Die Cable Cars von San Francisco


17:15 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


18:10 Mit offenen Karten (10 Min.) (HDTV)
Stadtverkehr: Nicht ohne mein Auto
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 13/02

Moderation: Emilie Aubry

Weltweit zieht es die Menschen in Städte und urbane Ballungsräume: Dort versprechen sie sich Arbeitsplätze und eine hohe Lebensqualität. Durch die Urbanisierung wachsen die Großstädte immer weiter an, was wiederum zu einem immer dichteren Stadtverkehr, zur Überlastung der Straßen und einer immer stärkeren Luftverschmutzung führt. Wie könnte die urbane Infrastruktur der Zukunft aussehen?

Hintergrundinfo:
Jede Woche untersucht "Mit offenen Karten" die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt anhand detaillierter geografischer Karten.


18:20 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Harris Tweed – Rückkehr einer Legende
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 14/01

Regie: Therese Engels

Die Weberin Rebecca Hutton, die auf den Hebriden vor Schottlands Küste lebt, arbeitet mit Harris Tweed. Sie ist auf der Suche nach einem neuen Muster. Die 35-Jährige will etwas Neues versuchen, abseits der gängigen Muster, die ihre Landsleute auf den heimischen Webstühlen für die großen Spinnereien der Insel herstellen. Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich der raue Wollstoff, der Landwirte und Fischer vor Nässe und Kälte schützte, zum noblen Tuch der britischen Aristokratie. Bis in die 1960er Jahre herrschte Hochkonjunktur. Danach geriet der Stoff in Vergessenheit. 2006 war beinahe Schluss. Harris Tweed konnte mit Billigtextilien aus Fernost nicht mehr mithalten. Viele Bewohner mussten die Inseln verlassen, um anderswo Arbeit zu finden. Heute steht langlebige und nachhaltige Ware wieder hoch im Kurs. Clò-Mòr, das große Tuch, wie Harris Tweed auf Gälisch heißt, ist gefragt. Rebecca Hutton ist deshalb auf ihre Heimatinsel zurückgekehrt. Wie alle Weber arbeitet sie zuhause. So ist es vorgeschrieben. Der Name Harris Tweed ist seit 1993 per Gesetz geschützt. Der Stoff muss aus reiner Schurwolle sein, das Garn darf nur auf den Äußeren Hebriden gesponnen und gefärbt werden. Größter Kunde ist Großbritannien für klassische Sakkos und Interieur Design. Aber auch Japan, mit einer Vorliebe für Accessoires in grellen karierten Stoffen, hat einen Anteil am Aufschwung von Harris Tweed. Um das Interesse an ihrem Stoff aufrecht zu erhalten, müssen die Weber immer wieder neue Märkte erschließen. Unter anderem mit neuen Mustern. Rebecca Hutton hat gefunden, was sie sucht. Nun muss sie es nur noch schaffen, das komplizierte alte Muster neu zu weben.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 16/12


19:30 Kirgistan (45 Min.) (HDTV, UT)
Hochgebirgsland voller Schätze
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 15/03
Erstausstrahlung

Regie: Till Lehmann

In der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan lagern gigantische Goldvorkommen und im Issyk-Kul, einem der größten Gebirgsseen der Erde, schlummern versunkene Geheimnisse der Seidenstraße. Das Land ist geprägt durch die Gebirgszüge des Tienschan, auch "Himmelsgebirge" genannt. Fast die Hälfte der Fläche Kirgistans liegt auf über 3.000 Meter Höhe. Trotz Unruhen gilt der Staat als einzige parlamentarische Republik Zentralasiens mit demokratisch gewählter Regierung.
Die bildstarke Dokumentation zieht mit Nomaden in die Berge, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und bietet viele spannende Einblicke in das Hochgebirgsland voller Schätze.
Die Mitglieder der Großfamilie Satybaldiev sind Halbnomaden: Mitte Mai verlassen sie ihr Winterquartier in einem kleinen Dorf im Süden Kirgistans und ziehen in die Berge. Eine besondere Herausforderung ist es, ihre alte Jurte aufzubauen. Tynybek, Myrzabek und Berdibek sind Goldsucher. Früher waren alle drei Männer bei einer großen Kolchose angestellt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie arbeitslos, nun suchen sie nach Gold. Ümöt Dolootov ist elf Jahre alt und wohl der jüngste Rezitator des Manas-Epos über den Nationalhelden und Gründer Kirgistans. Es steht seit 2013 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes. Urlanbai Sulaimanov schützt die "Geister der Berge", so nennen Kirgisen die bedrohten Schneeleoparden. Unter der Schirmherrschaft des berühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatov wurden Schutzgebiete und eine Pflegestation eingerichtet, mitfinanziert vom Naturschutzbund Deutschland.

Hintergrundinfo:
Die bildstarke Dokumentation zieht mit Nomaden in die Berge, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden und bietet spannende Einblicke in das Hochgebirgsland.


20:15 Sakrale Bauwerke (90 Min.) (HDTV)
Von betenden Menschen und prächtigen Moscheen
Folge 1 von 4
Dokumentarfilmreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 06/01
Erstausstrahlung

Regie: Bruno Ulmer

Moscheen zeugen vom Glauben der Menschen und von der Macht großer muslimischer Herrscher. In ihrer Vielfalt, Schönheit und Größe erzählen sie die Geschichte des Islams, der jüngsten der drei monotheistischen Religionen. Die erste Folge der vierteiligen Dokumentationsreihe "Sakrale Bauwerke" gewährt Einblicke in die muslimische Sakralarchitektur und führt von Jerusalem nach Delhi, von Córdoba nach Kairo, von Istanbul nach Isfahan. Geniale Bautechniken, riesige Räume, raffinierte Verzierungen: Die Gebetsstätten, die auch heute noch von Gläubigen besucht werden, sind Denkmäler großer muslimischer Dynastien der Vergangenheit, wie der Umayyaden, Abbasiden und Osmanen. Der Islam entstand im 7. Jahrhundert nach Christus, nach Judentum und Christentum, und ist somit die jüngste monotheistische Religion. Von der Arabischen Halbinsel aus traten der Prophet Mohammed und seine Schüler ihren Siegeszug durch die ganze Welt an. Der Islam verbreitete sich rasant und ließ neue Gotteshäuser entstehen: die Moscheen.
Geniale Bautechniken, riesige Räume, raffinierte Verzierungen: Die Gebetsstätten, die auch heute noch von Gläubigen besucht werden, sind Denkmäler großer muslimischer Dynastien der Vergangenheit. Die Dokumentation führt von Jerusalem nach Delhi, von Córdoba nach Kairo, von Istanbul nach Isfahan und gewährt Einblicke in die muslimische Sakralarchitektur: Der Felsendom in Jerusalem ist ein Meisterwerk des Umayyaden-Stils und der erste muslimische Sakralbau, der außerhalb Arabiens, der Geburtsstätte des Islams, errichtet wurde. Auch die Mezquita-Catedral im spanischen Córdoba zeugt vom architektonischen und künstlerischen Können der Umayyaden. Ihr Bau begann im 8. Jahrhundert als Moschee.
Im Zuge der Reconquista wurde sie zur Kathedrale umgewidmet. Heute ist sie ein Symbol für die jahrhundertelange Präsenz der Muslime auf der Iberischen Halbinsel. Die Ibn-Tulun-Moschee in Kairo ist typisch für den abbasidischen Stil. Sie wurde im 9. Jahrhundert errichtet und gehört damit zu den ältesten Moscheen in der ägyptischen Hauptstadt. Später beherrschte mit den Osmanen eine weitere große Dynastie die Geschichte. Sie erbauten etwa die Süleymaniye-Moschee in Istanbul, zu Ehren von Sultan Süleyman dem Prächtigen. Ihre harmonische Form, ihre terrassierten Medresen und ihr lichtdurchflutetes Inneres machen sie zu einem besonders bemerkenswerten Bauwerk.


21:45 Wilde Medizin (55 Min.) (HDTV, UT)
Die Superkräfte der Tiere
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 15/03
Erstausstrahlung

Regie: Heiko de Groot

Um Tiere mit Superkräften zu finden, reicht der Blick in die heimische Natur. Rothirsche etwa sind in der Lage, jedes Jahr ein neues Geweih auszutreiben. Wissenschaftler untersuchen, wie das Wachstum ausgelöst wird. Dieses Geheimnis könnte ihnen verraten, wie auch der Mensch sein Knochenwachstum stimulieren könnte, um Krankheiten wie Osteoporose zu behandeln.
Auch für Menschen mit Herzproblemen verspricht ein Mittel aus der Tierwelt Heilung - Schlangengift. Was nach Science Fiction klingt, ist im OP-Saal Alltag: Spezielle Wirkstoffe aus dem sonst für Mensch und Tier tödlichen Gift lösen Verstopfungen auch in den feinsten Blutbahnen auf. Um Herzinfarkte zu behandeln oder ihnen vorzubeugen, werden die Wirkstoffe in die durch Blutgerinnsel verschlossenen Herzkranzgefäße injiziert.
Und was kann die Forschung in Sachen Muskeln von den Tieren lernen? Während der menschliche Körper schon nach einer kurzen Phase der Immobilität mit dem Muskelabbau beginnt, bleibt die Muskelmasse des Schwarzbären trotz seiner mehrere Monate andauernden Winterruhe erhalten. Ein einzigartiges Recyclingsystem von Abfallprodukten aus seinem Stoffwechsel macht das möglich. Ließe sich auch beim Menschen der Stoffwechsel auf diese Art reduzieren, wäre das ein großer Fortschritt für die medizinische Versorgung.

Hintergrundinfo:
Der Filmemacher Heiko De Groot hat Forschungsprojekte in Europa und Amerika mit der Kamera besucht. Sein Film zeigt eindrücklich, wie tierische Regenerationsprozesse auch in der Humanmedizin Anwendung finden können – und dass der Mensch dem Tier doch häufig näher ist als gedacht.


22:40 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Nach der Flut
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 13.12.

Regie: Marion Pöllmann


23:25 Streetphilosophy (25 Min.) (s/w)
Sei mal wild!
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 15/12
Erstausstrahlung

Moderation: Ronja von Rönne

Beim Zusammenpacken erzählt Ronja Milosz von ihrer Begegnung mit Lommel, der in den 70ern den Motorradclub "Born to be wild" gegründet und drei Jahre im Gefängnis verbracht hat. Heute ist er fast 70 Jahre alt. Fordert ein wildes Leben irgendwann seinen Tribut? Gibt es Dinge, die Lommel bereut? Und ist Wildheit ein Privileg der Jugend – oder kann man auch im Alter noch wild sein? Das versucht Ronja am Rande eines Bikertreffens herauszufinden. Milosz erinnert sich unterdessen an seine Begegnung mit dem Landvermesser Martin Ullner, dessen Beruf das Gegenteil von wild ist. Er vermisst Grundstücke, schafft mit seinen Messgeräten Ordnung und Klarheit, wo vorher Chaos war – und schlichtet dadurch auch Nachbarschaftskonflikte. "Ich schaffe Grenzfrieden", sagt Martin. Stimmt das? Oder hat Rousseau recht, wenn er behauptet, dass mit der Abgrenzung von Privateigentum Krieg und Leid in die Welt kommen? Dabei scheint die Zivilisation doch eindeutig Vorteile für uns Menschen zu haben. Auch Rousseau hat schließlich erkannt, dass es einen Gesellschaftsvertrag braucht.
Und muss man überhaupt die Stadt verlassen, um Wildheit zu finden? Vielleicht reicht es schon, sich eine Maske aufzusetzen und durchzudrehen – wie beim Karneval. Das erinnert Ronja an eine orgiastische Kostümparty in Kreuzberg, bei der sie den Kostümverleiher Wolf und seinen Gewandmeister König Klaus kennengelernt hat. Für die beiden ist klar: Wildheit liegt in der Natur des Menschen. Und das Kostüm gibt dir die Möglichkeit, ein ganz anderer zu sein, wenn auch nur für eine Nacht.


23:50 Square Idee (35 Min.)
Wer braucht noch Helden?
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 14/01

Ob im Kino, Stream, in Ausstellungen oder Games – Superhelden werden verehrt und sind auch darum Zuschauermagnet. So zum Beispiel Captain America, Hulk, Thor, Spider Man und Black Panther vereint in "Avengers: Infinity War".
Batman gibt es in diversen Versionen. Die Superkräfte der Superhelden sind ein Supermagnet. Oftmals als Comic in der Zeit zwischen Börsencrash und Zweitem Weltkrieg erdacht, repräsentieren Superhelden die amerikanischen Werte Unabhängigkeit und Individualismus. Scheinbar widerstehen sie sogar einer Welt im Wandel. In der heutigen Welt wiederum werden auch Menschen des Alltags zu Helden (gemacht) und bereichern ganz real die Domäne der virtuellen Helden aus den 30er Jahren.

Hintergrundinfo:
"Square" ist das bimediale Magazin auf ARTE. Die Sendung stellt die philosophischen, literarischen, künstlerischen und technischen Innovationen unserer heutigen Gesellschaften in den Mittelpunkt. Es geht um neue Ideen in allen Bereichen – nicht nur in Deutschland und Frankreich, sondern weltweit.


00:25 Kurzschluss – Das Magazin (50 Min.)
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 15/12 bis 15/03
Erstausstrahlung

Produzent: Kontrastfilm

"Kurzschluss – Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt – und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews. Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss

Untravel

Ihr ganzes Leben hat das Mädchen in einer grauen Stadt verbracht, umgeben von einer unüberwindbaren Grenze. "Untravel" befasst sich mit der Angst vor dem Fremden, der Grenze, der Unfähigkeit, Hindernisse hinzunehmen und Neues zu erfahren. Eine beeindruckende Animation von Ana Nedeljkovic und Nikola Majdak.

Hintergrundinfo:
Ana Nedeljkovic hat Malerei studiert, Nikola Majdak ist Kameramann. Nach ihrer Ausbildung an den Akademien Belgrads sind sie in der Stadt geblieben. Die Geschichte Serbiens hat ihre Spuren hinterlassen. Diese führen die Filmemacher direkt ins Universum ihrer Geschichten. Schon ihr erster Film "Rosa Karnickel" brachte dem Duo einen gläsernen Bären und zahlreiche weitere Preise ein. Mit "Untravel" haben sie ein weiteres Zeugnis ihrer Generation geschaffen.

Drop by drop

Die Sirenen der Stadt ertönen. Der Fortschritt verlangt seinen Tribut, die Jugend verlässt das Land und die Dörfer sterben aus. Die letzten Bewohner eines solchen Dorfes lehnen es allerdings ab, in die Vergessenheit zu versinken …

Hintergrundinfo:
Laura Gonçalves studierte zunächst an der Kunsthochschule von Lissabon, wo sie ihren Bachelor in den Fächern Medienkunst und Animation machte. Nach einem Erasmus-Aufenthalt in Southampton 2009 ging sie an die Kunsthochschule in die Kunsthochschule von Bournemouth. Dort machte sie 2012 mit "Three Weeks in December" ihren Master in Animation.
Alexandra Ramires, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Xà, wurde 1987 geboren. Sie studierte ebenfalls an der Kunsthochschule von Lissabon. Seit 2013 arbeitet sie für das Animationsstudio Bando à Parte. "Drop by drop" ist ihr erster animierter Kurzfilm in Ko-Regie mit Laura Gonçalves.

Zoom

Der Kurzfilmtag 2018

Die dunkle Jahreszeit nähert sich ihrem Höhepunkt: Am 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres und das heißt: Kurzfilmtag in Deutschland. Und das nun zum siebten Mal! Ob im Fußballclub oder im Museum, auf einer Waldlichtung oder im Wohnzimmer – jeder kann dann sein eigenes Kurzfilm-Event starten. In diesem Jahr steht der Kurzfilmtag im Zeichen von "Stadt – Land – Fluss", in Anlehnung an seinen Namensvetter, das beliebte deutsche Wissensspiel.

Big Bag

Hintergrundinfo:
Eine ganz kurze Slapstick-Komödie: Ein Backpacker kommt mit seinem riesigen Rucksack nicht zurecht. Im Kampf Mensch gegen Rucksack zieht der Mensch den Kürzeren …

Staplerfahrer Klaus – Der erste Arbeitstag

Klaus freut sich – er hat gerade seinen Führerschein als Gabelstaplerfahrer bestanden. Nun beginnt sein erster Arbeitstag und er kann sein Wissen unter Beweis stellen. Dummerweise geschehen ab da jede Menge grausige, wenn auch lehrreiche Unfälle. Nur wenige überleben das Blutbad … Der Film ist eine längst fällige Würdigung des berufsgenossenschaftlichen Sicherheitslehrfilms.


01:15 Aus dem Tagebuch eines Hochzeitsfotografen (40 Min.) (HDTV, UT)
Myomano Shel Tzlam Hatonot
Kurzfilm Israel, 2016
Produktion: Pie Films
Online verfügbar von 15/12 bis 15/03

Rollen und Darsteller:
Fotograf – Ohad Knoller
Braut – Naama Preis
Bräutigam – Dan Shapira

Regie: Nadav Lapid
Produzent: Osnat Handelsman-Keren, Talia Kleinhendler
Drehbuch: Nadav Lapid

Ein talentierter Hochzeitsfotograf hat ausgesprochen ungewöhnliche Methoden, um auf Hochzeitsfeiern bemerkenswerte Aufnahmen zu machen, die das Hochzeitspaar besonders natürlich und liebevoll zeigen. Allerdings kann die Wahrheit der emotionalen Bindung eines Paares ein zweischneidiges Schwert sein, das auch unerwartete Gefühle und Erkenntnisse ans Licht bringt – was dem Film eine unerwartete Wendung beschert …

Hintergrundinfo:
Nadav Lapid wurde 1975 in Tel Aviv geboren. Zunächst studierte er Philosophie und Geschichte in Tel Aviv sowie von 1999 bis 2001 Französisch in Paris. Im Anschluss studierte er an der Sam Spiegel Film & Television School in Jerusalem. Seine dortige Zweitjahresarbeit ist der Kurzfilm "Road", der 2005 auf zahlreichen Festivals zu sehen war, unter anderem auf der Berlinale. 2006 folgte sein Abschlussfilm "Emils Freundin". Das Filmfestival von Cannes wählte ihn 2006 in der Kategorie "Cinéfondation" aus. Nadav Lapids erster Spielfilm mit dem Titel "Der Polizist" (2011) wurde vom Filmfestival Cannes im Rahmen des Atelier-Programms zur Förderung junger Filmemacher unterstützt. 2014 stellte er in Cannes seinen Spielfilm "Ich habe ein Gedicht" vor, 2015 auf der Berlinale seinen Kurzfilm "Warum?". Derzeit arbeitet er an seinem neuesten Film "Synonymes".


01:55 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung


02:20 Indischer Sommer (70 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 1 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 15/12 bis 23/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Lord Willingdon – Patrick Malahide
Stafford Armitage – Richard McCabe

Regie: Anand Tucker
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: David Higgs
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Beverley Mills

März 1932: Die britischen Kolonialherren beherrschen den indischen Kontinent. Jeden Sommer entfliehen sie der Hitze der Städte und reisen an die Ausläufer des Himalaya nach Simla. Auch der Privatsekretär des britischen Vizekönigs Lord Willingdon, Ralph Whelan, hat seinen Lebensmittelpunkt in den idyllischen Ort verlegt. Seine Schwester Alice hat sich mit ihrem kleinen Sohn von England auf den Weg nach Indien gemacht. Doch schon die Reise im Zug, bei der sie den Missionar Douglas Raworth und seine redselige Frau Sarah kennenlernt, wird abrupt unterbrochen. Ein Junge, ein eurasisches Mischlingskind, liegt leblos auf den Schienen. Douglas und seine Assistentin Leena nehmen sich des Jungen an. Alice und Sarah treten die gemeinsame Weiterreise an. Auch der junge Schotte Ian McLeod schließt sich den beiden Frauen an. Er will in Simla seinem Onkel Stafford Armitage auf dessen Teeplantage unter die Arme greifen.
Währenddessen bereitet sich der Rest der britischen High Society auf die anstehende Sommersaison vor. Die einflussreiche Militärwitwe Cynthia Coffin trifft alle Vorbereitungen zur Eröffnung des Royal Simla Club, eines Treffpunkts für alle Briten während der Saison. Doch nicht nur die bevorstehende Ankunft der Briten sorgt in Simla für Unruhe. In der Stadt sind die revolutionären Bestrebungen des restlichen Landes zu spüren. Eine Wand auf Whelans Anwesen wird mit antibritischen Parolen beschmiert. Der Indische Nationalkongress unter der Führung von Mahatma Gandhi will die Unabhängigkeit Indiens durchsetzen.
Dann, am feierlichen Eröffnungsabend des Royal Simla Club, wird ein Attentat auf Ralph Whelan verübt. Er kommt mit einem Schrecken davon, doch sein Mitarbeiter Aafrin Dalal ist zur falschen Zeit am falschen Ort …

Hintergrundinfo:
Mit "Indischer Sommer" wagte sich Creator und Autor Paul Rutman auf neues Terrain, zuvor schrieb er vor allem Drehbücher zu Krimi-Serien wie "Lewis – Der Oxford Krimi" (2008-09), der Neuauflage von "Agatha Christie's Marple" (2009-10) oder "Vera – Ein ganz spezieller Fall" (2011-14).
Mit Henry Lloyd-Hughes als Ralph Whelan und Julie Walters als vornehme Cynthia glänzt "Indischer Sommer" durch seine Star-Besetzung. Während Lloyd-Hughes in den Neuverfilmungen von "Anna Karenina" (2012) und "Madame Bovary" (2014) zu sehen war, erlangte Julie Walters durch ihre Rolle in "Billy Elliot – I Will Dance" (2000) und als Molly Weasley in den "Harry Potter"-Filmen internationale Bekanntheit.
"Indischer Sommer" wurde auf der malaysischen Insel Pinang gedreht, da dort noch Originalgebäude aus der britischen Kolonialzeit zu finden sind. Diese Häuser im heutigen Shimla werden seither größtenteils von der indischen Regierung oder mittlerweile auch als Hotels genutzt.


03:30 28 Minuten (90 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 14/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:16 Sendeschluss

*

Sonntag, 16. Dezember 2018


05:00 Abgedreht! (35 Min.) (HDTV)
John Lennon
Magazin Frankreich, 2017
Online verfügbar von 16/12 bis 15/01

Ikone: "Imagine"
1971 brachte Lennon sein zweites Soloalbum heraus. Die Fangemeinde war gespannt: Hatte der Ex-Beatle das Zeug für eine zweite Karriere, oder war er zu sehr von den Bed-ins mit Yoko Ono vereinnahmt? Lennons Antwort wurde zum Welthit: "Imagine". Rückblick auf den Jahrhundertsong.

(1): Story: Lennons Jugend
(2): Story: Lennon – Porträt
(3): Ikone: "Imagine"
(4): Rare Perle: Lennon im Interview


05:35 Drachen! (25 Min.)
Chinesische Legenden
Folge 3 von 4
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 15/01
Erstausstrahlung

Regie: Yannis Metzinger, Alexis Metzinger

Beängstigend und faszinierend zugleich empfindet der Mensch das wohl bestialischste Fabelwesen, das seiner Fantasie je entsprungen ist: den Drachen. Schon in den ältesten Sagen und Legenden der Menschheit ist der Drache als zerstörerisches Ungeheuer präsent - und das in nahezu allen Zivilisationen: von Babylon über das Aztekenreich und das antike Griechenland bis ins chinesische Kaiserreich. Doch auch aus der zeitgenössischen Kultur, ob Fantasy-Roman, TV-Serie oder Videospiel ist die ledergeschuppte Bestie nicht wegzudenken. Was ist so faszinierend an Drachen und welche gar tiefenpsychologische Bedeutung tragen sie in sich?

Hintergrundinfo:
Nach der Dokumentationsreihe "Auf den Spuren der Hobbits" begleitet John Howe, Drachenzeichner und Schöpfer des berühmten Drachen Smaug aus Peter Jacksons "Hobbit"-Trilogie, ARTE nun ins nächste Abenteuer. In der vierteiligen Dokumentationsreihe "Drachen!" begibt er sich auf eine Entdeckungsreise, in der er uralten Legenden ebenso nachspürt wie modernen Avataren.


06:00 The Art of Museums (55 Min.) (HDTV)
Das Kunsthistorische Museum, Wien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 09.12.

Regie: Kurt Mayer


06:55 Karambolage (15 Min.) (HDTV, UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 09.12.

Regie: Claire Doutriaux


07:10 Botswana, die Königinnen des Heavy Metal (45 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 01.12.

Regie: Sarah Vianney


07:55 Kleine Hände im Großen Krieg (20 Min.) (HDTV)
Die Revolution
Kindersendung Deutschland / Frankreich / Niederlande, 2014
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12

Regie: Matthias Zirzow

Ein neunjähriger Junge in Russland verliert im Krieg seine Eltern. Das Einzige, was ihm bleibt, ist sein Glaube an die Macht des zaristischen Russlands. Er findet Zuflucht in der russischen Armee und kommt an die Ostfront. Doch auch dort findet er keinen Halt. Ständig muss er sich entscheiden: zwischen den Soldaten und seinem Vorgesetzten, zwischen der Revolution und dem Zaren, zwischen Frieden und Krieg. In dieser Folge wird vermittelt, wie wichtig die soziale Ordnung einer Gesellschaft für deren Mitglieder ist. Obwohl die bestehende gesellschaftliche Ordnung in Russland veraltet erschien, gab sie der Bevölkerung eine gewisse Orientierung im Leben. Auch wenn es für die Kommunisten verlockend war, die alte Ordnung des zaristischen Russlands zu zerstören, so hatten sie doch Probleme damit, eine neue Gesellschaft aufzubauen. Traditionen, in denen Menschen jahrhundertelang verhaftet waren, können nicht einfach durch politische Ideologien abgeschafft werden. Wenn der politische und soziale Umbruch zu schnell vonstattengeht, verlieren die Bürger ihre Orientierung. Jahrzehnte nach der kommunistischen Revolution kämpfen die Menschen noch immer darum, ihre kulturellen und religiösen Traditionen zu bewahren, die damals hinweggefegt wurden.


08:15 Blickpunkt Junior (30 Min.) (HDTV)
Kakao
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 14/02
Erstausstrahlung

Regie: Sara Neale, Jens Schmidt

Los geht es mit Schokolade. Wir nehmen die kakaohaltige Versuchung unter die Lupe und klären, was sie so besonders macht. Außerdem besuchen wir die Männer, ohne die es Kakao nicht geben würde: die Kakaobauern aus Panama. Wir zeigen, wie hart dieser Job wirklich ist. Und wir machen den Schokoladenvergleich: Was unterscheidet eine handgefertigte Schokolade vom Massenprodukt?

Hintergrundinfo:
"Blickpunkt Junior" ist ein Magazin für junge Zuschauer. In drei zehnminütigen Reportagen wird jede Woche ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Thema heute bei "Blickpunkt Junior": Kakao.


08:45 Kleine Hände im Großen Krieg (20 Min.) (HDTV)
Die Strafe
Kindersendung Deutschland / Frankreich / Niederlande, 2014
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12

Regie: Matthias Zirzow

Nachdem sie ihren Ehemann im Ersten Weltkrieg verloren hat, kann eine französische Mutter den Bauernhof nicht mehr bewirtschaften. Das gelingt ihr erst, als ihr ein deutscher Kriegsgefangener zum Arbeitseinsatz zugeteilt wird. Ihre drei Kinder projizieren ihren Schmerz über den Verlust ihres Vaters auf diesen "Feind". Dieselbe Ideologie prägt auch die Friedensverhandlungen von Versailles – und sät so die Saat für einen neuen Krieg. Diese Folge behandelt das Problem, dass Kriegssieger oft versucht sind, sich an den Besiegten zu rächen. Auch in den Friedensverhandlungen von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg wurden die besiegten Länder zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet, die sie als Entschädigung an die Siegerländer zahlen mussten. Aus diesem Verhalten heraus – aus Rachegelüsten und der Erniedrigung ehemaliger Feinde – entstehen jedoch oft noch mehr Konflikte und Kriege, wie die Geschichte gezeigt hat. So waren die Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg zu leisten hatte, ein Grund für die Wirtschaftskrise der Weimarer Republik. Diese Krise begünstigte rechtsextreme Ansichten unter den deutschen Wählern, die Hitler zur Macht verhalfen. Aber auch andere militärische Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts wie der Kalte Krieg und der Nahostkonflikt sind auf den Ersten Weltkrieg und die Verträge von Versailles zurückzuführen. Um Kriege langfristig zu vermeiden, sollten Staaten auf Verständigung und Mitgefühl statt auf Rache setzen, damit würden sie auch in ihrem eigenen Interesse handeln.


09:05 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12
Erstausstrahlung


09:20 Kleine Ziege, sturer Bock (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015
Wiederholung vom 14.12.
Produktion: die Film GmbH, a.pictures, ZDF, ARTE

Rollen und Darsteller:
Jakob – Wotan Wilke Möhring
Mai – Sofia Bolotina
Julia – Julia Koschitz
Jakobs Mutter – Karin Heine
Jakobs Vater – Tilo Prückner

Regie: Johannes Fabrick
Produzent: Uli Aselmann
Drehbuch: Petra K. Wagner
Musik: Christoph Zirngibl
Kamera: Helmut Pirnat
Kostüm: Astrid Möldner
Szenenbild: Patrick Steve Müller
Redaktion: Daniel Blum, Olaf Grunert, Andreas Schreitmüller
Schnitt: Tobias Haas


10:50 Vox Pop (30 Min.) (HDTV)
Altersheime vor der Pleite?
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 14/02

Regie: Nicolas Thepot
Moderation: Nora Hamadi

Die Kinder von YouTube
Als Fünf-, Sieben- oder Elfjährige erzielen YouTube-Kinderstars Monatsgehälter von mehreren Tausend Euro. Die Videos der Mini-YouTuber werden von großen Marken gesponsert und von Hunderttausenden Abonnenten verfolgt. Jenseits aller gesetzlichen Vorschriften scheffeln die jungen Videokünstler viel Geld. Oft werden sie von den Eltern dazu ermutigt. Eine neue Form der Kinderarbeit?
Zu Gast bei "Vox Pop" ist diese Woche Michèle Creoff, Vizepräsidentin des französischen Rats für Kinderschutz (CNPE). Sie prangert die Auswüchse dieses Geschäfts an. Die Reportage im Vereinigten Königreich blickt hinter die Kulissen einer neuartigen Schule: Die 2017 gegründete Tubers Academy hilft Kindern, die ihren eigenen Videoblog starten möchten.
Und wie immer berichten "Vox-Pop"-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche. In einigen Mitgliedstaaten hat sich rund um Kinder-YouTuber ein lukrativer Markt entwickelt.

Hintergrundinfo:
Diese Woche stößt das Magazin wieder zwei Diskussionen an: Eine Recherche in Großbritannien nimmt die wirtschaftliche Lage von Altersheimen unter die Lupe und im Gespräch mit Michèle Creoff, Vizepräsidentin des französischen Rats für Kinderschutz (CNPE), geht es um Videoblogs von Kindern auf YouTube.


11:20 Kirgistan (45 Min.) (HDTV, UT)
Hochgebirgsland voller Schätze
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 15.12.

Regie: Till Lehmann


12:05 Die Vermessung der Erde (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Christopher Gerisch


13:35 Looking for Picasso (110 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich, 2013
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12

Regie: Hugues Nancy

Zeit seines Lebens hat Picasso nur einen kleinen Teil seines Werks der Öffentlichkeit preisgegeben. 1973 starb mit Pablo Picasso eines der größten Künstlergenies des 20. Jahrhunderts. Danach begann in den elf Domizilen des Malers die Bestandsaufnahme eines unglaublichen Nachlasses: Über 50.000 Werke wurden entdeckt, darunter Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Keramikarbeiten. Die Inventur dauerte drei Jahre. Das immense OEuvre, das dabei ans Licht kam, entpuppte sich als ganz persönliches und intimes Logbuch des Künstlers. Die Frauen in seinem Leben, sein politisches Engagement, die Freundschaften und Verluste sind in Form von Tausenden Werken festgehalten. Der Dokumentarfilm ist eine Bestandsaufnahme von Picassos Leben anhand seines Erbes. Seine Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen lesen sich wie ein Tagebuch, das den Betrachter Seite für Seite seinem Geheimnis näher bringt. Dieses Tagebuch hat Picasso im April 1973 als Erbe hinterlassen. Ausgehend von seinem Nachlass und der komplexen Erbschaftsgeschichte geht die Dokumentation auf Spurensuche und beleuchtet so das Leben Picassos und die Entstehungsgeschichte seines Werks aus neuer Perspektive. Das von Konflikten begleitete Begräbnis des Malers spiegelte das komplexe Gefüge einer Familie wider, die aus seinen wechselnden Liebschaften entstanden ist. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde die sterbliche Hülle Picassos von Mougins nach Vauvenargues gebracht, ein Schloss am Ausläufer des Sainte-Victoire, dem Berg, den Cézanne so sehr liebte. Kompromisslos organisierte Jacqueline, Picassos letzte Frau, sein Begräbnis unter Ausschluss der Öffentlichkeit und vor allem ohne Maya, Claude und Paloma, die drei unehelichen Picasso-Kinder, denen sie den Zugang zum Schloss verwehrte. Das Erbe, das Picasso der Nachwelt hinterlässt, ist enorm: Es handelt sich laut des von Maurice Rheims erstellten Inventars um 1.885 Gemälde, 1.228 Skulpturen, 2.800 Keramiken sowie jeweils mehrere Tausend Radierungen, Lithographien und Zeichnungen. An den Staat gingen 20 Prozent einer auf etwa 1,3 Milliarden Francs geschätzten Erbschaft. Dann begann die Aufteilung innerhalb der Familie: An Jacqueline Picasso, die letzte Gattin des Malers, sowie an Picasso-Sohn Paulo beziehungsweise dessen Kinder Bernard und Marina geht der Löwenanteil der gigantischen Erbschaft. Maya, Claude und Paloma teilen unter sich die Hälfte des Anteils auf, der an den älteren Bruder gegangen wäre. Als Pablo Picasso 1973 stirbt, hat er mehr als 70 Jahre in Frankreich gelebt, aber es gibt kaum ein Gemälde von ihm in den staatlichen Museen des Landes. Im Pariser Picasso-Museum, das 1985 seine Pforten öffnet, sind schließlich auch einige der Werke zu sehen, die erst nach dem Tod des Meisters entdeckt wurden. Verborgene Seiten aus seinem Privatleben offenbarten Frauenporträts und Bilder seiner ehelichen oder auch unehelichen Kinder. Schilderungen von Menschen aus Picassos Umfeld, Aufnahmen aus dem Familienarchiv und bisher unveröffentlichte Filmdokumente lassen das Porträt eines unbekannten Picasso entstehen und geben tiefe Einblicke in sein mannigfaltiges Lebenswerk.


15:25 The Art of Museums (55 Min.) (HDTV)
Das Rijksmuseum, Amsterdam
Folge 4 von 8
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12
Erstausstrahlung

Regie: Julie Kirchhoff, Barbara Weissenbeck

Die Sammlung des Rijksmuseum besteht fast vollständig aus niederländischer Kunst und schafft eine ganz besondere Atmosphäre, denn statt sonst so häufiger Helden- und Schlachtengemälde werden hier Alltagsszenen aus dem niederländischen Leben, insbesondere des 17. Jahrhunderts, ausgestellt.
Erwin Olaf, einer der wichtigsten Mode- und Kunstfotografen der Niederlande, führt im Film durch das Rijksmuseum. Er erzählt emotional von der Wirkung der Meisterwerke auf ihn als Betrachter, und führt die Zuschauer zu Bildern von Jan Vermeer, Jan Asselijn und zu Publikumsmagneten wie der "Nachtwache" von Rembrandt. Die Bedeutung des Hauses für die Niederlande fasst er kurz zusammen: "Wir haben unseren König und wir haben das Rijksmuseum. Das ist unsere nationale Identität." Als das Haus aufgrund von Sanierungsarbeiten von 2003 bis 2013 geschlossen blieb, machte dies den Bürgern die Bedeutung des Museums noch einmal klar. Die Wiedereröffnung kam damals einer Wiedergeburt gleich.
Der Film blickt zurück auf die bewegte Geschichte des Hauses, schaut bei Restaurierungsarbeiten an Meisterwerken zu und lässt Mitarbeiter des Hauses, Prominente und Künstler zu Wort kommen. Der englische Kunsthistoriker Matt Lodder ergänzt die Eindrücke mit Hintergrundinformationen.

Hintergrundinfo:
"The Art of Museums" zeigt acht bedeutende Museen aus acht verschiedenen Ländern und ihre bedeutendsten Werke, deren Faszination von prominenten Kunstliebhabern wie Vivienne Westwood, Sasha Waltz, Wolfgang Joop und Karl Ove Knausgård erklärt werden. Das Rijksmuseum in Amsterdam ist das kulturelle Herz der Niederlande, seine Kunstwerke zeigen den ganzen Stolz des Landes auf das goldene Zeitalter seiner Malerei.


16:20 Drachen! (30 Min.)
Götterdämmerung
Folge 4 von 4
Dokumentationsreihe Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 15/01
Erstausstrahlung

Regie: Yannis Metzinger, Alexis Metzinger

Beängstigend und faszinierend zugleich empfindet der Mensch das wohl bestialischste Fabelwesen, das seiner Fantasie je entsprungen ist: den Drachen. Schon in den ältesten Sagen und Legenden der Menschheit ist der Drache als zerstörerisches Ungeheuer präsent - und das in nahezu allen Zivilisationen: von Babylon über das Aztekenreich und das antike Griechenland bis ins chinesische Kaiserreich. Doch auch aus der zeitgenössischen Kultur, ob Fantasy-Roman, TV-Serie oder Videospiel ist die ledergeschuppte Bestie nicht wegzudenken. Was ist so faszinierend an Drachen und welche gar tiefenpsychologische Bedeutung tragen sie in sich?

Hintergrundinfo:
Nach der Dokumentationsreihe "Auf den Spuren der Hobbits" begleitet John Howe, Drachenzeichner und Schöpfer des berühmten Drachen Smaug aus Peter Jacksons "Hobbit"-Trilogie, ARTE nun ins nächste Abenteuer. In der vierteiligen Dokumentationsreihe "Drachen!" begibt er sich auf eine Entdeckungsreise, in der er uralten Legenden ebenso nachspürt wie modernen Avataren.


16:50 Metropolis (45 Min.)
Pristina
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 16/03

Porträt: Ebony Bones
Die Jungle-Punk-Queen mischt Englands Musikszene auf. Ebony Bones ist eine echtes Multitalent: Produzentin, Sängerin und Aktivistin. Für ihr aktuelles Album "Nephilim" hat sie mit dem Pekinger Philharmonieorchester zusammengearbeitet. Die entstandenen Songs beschäftigen sich mit den großen Fragen der Zeit: Zensur, Rassismus, Brexit und der Zukunft Europas. "Metropolis" besucht sie in ihrem Londoner Studio und begleitet sie durch ihren Heimatstadtteil Brixton.

(1): Metropole: Pristina
(2): Porträt: Ebony Bones


17:35 Stille Nacht (55 Min.)
Dokumentation Deutschland / Österreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Hannes M. Schalle

ARTE läutet die besinnliche Zeit des Jahres mit der wohl berühmtesten Weihnachtshymne aller Zeiten ein: "Stille Nacht". Denn das 1818 von Franz Xaver Gruber vertonte Weihnachtslied feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag. Weltweit in 300 Sprachen und Dialekte übersetzt, brachte die Hymne im Ersten Weltkrieg die deutschen und britischen Truppen dazu, im Grabenkampf einen Tag ihre Waffen niederzulegen. Bis heute ist sie an Heiligabend aus keinem Wohnzimmer wegzudenken. Der Regisseur Hannes Michael Schalle wandelt auf den 200-jährigen Spuren des herzerwärmenden Liedes und lässt dabei berühmte Künstler von ihrer eigenen Beziehung zu "Stille Nacht" erzählen.
Das Gedicht "Stille Nacht" von Joseph Mohr wurde 1818 von Franz Xaver Gruber vertont – in einer Zeit, die von Krieg, Hunger, Krankheit und Naturkatastrophen gezeichnet war. Nach seiner Uraufführung am Weihnachtsabend desselben Jahres machte das Lied eine Reise über Tirol, Berlin und Hamburg in die USA und später um die ganze Welt.
Das Lied wurde bis heute in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt und schlägt damit Brücken zwischen den Kontinenten. "Stille Nacht" brachte den Grabenkampf zwischen Deutschen und Briten an Heiligabend im Ersten Weltkrieg einen Tag lang zum Stillstand. Bing Crosbys Aufnahme von "Silent Night" verkaufte sich bis heute 30 Millionen Mal und ist somit die drittmeistverkaufte Musiksingle aller Zeiten. Die UNESCO erklärte "Stille Nacht" 2011 zum immateriellen Kulturerbe.
Der Regisseur Hannes Michael Schalle wandelt in dieser Dokumentation auf den Spuren des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes: Wie hat sich das Lied verbreitet? Wie machte Bing Crosby "Silent Night" zum Welthit und welche Interpreten haben diese wunderbar einfache, aber doch so herzerwärmende Komposition bis heute schon gesungen?
Die Dokumentation bringt den Zuschauer an verschiedenste Orte weltweit. Allen voran ins winterliche Salzburg, die Geburtsstätte des Liedes, aber auch in Metropolen wie New York, London oder Berlin, die zur Weihnachtszeit in ganz besonderem Glanz erstrahlen. Immer in Begleitung von berühmten Künstlern, die von ihren persönlichen Weihnachtstraditionen, ihren Lieblingsweihnachtsliedern und natürlich ihrer Beziehung zu "Stille Nacht" erzählen.


18:30 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Graubünden
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 16/12 bis 15/01

Regie: Hanna Leissner

Der Kanton Graubünden im Südosten der Schweizer Alpen beeindruckt mit imposanten Panoramen und malerischen Bergdörfern. Die Bergwelt ist in der Bündner Küche allgegenwärtig. In den kurzen Gebirgssommern gedeihen vor allem widerständige Gewächse wie Mangold, der für Capuns – Krautwickel mit Spätzleteigfüllung – verwendet wird. Oder auch Gerste, die als Grundlage für einen kräftigen Eintopf dient, die Bündner Gerstensuppe. In den Bergen haben sich haltbare Speisen bewährt. Die bekanntesten Spezialitäten sind die Bündner Nusstorte mit karamellisierter Walnussfüllung und das magere Bündnerfleisch, das über viele Monate an der Luft getrocknet wird. Eine Besonderheit der Region wächst in den Hochlagen der Bündner Alpen. Die Arve, auch als Zirbelkiefer bekannt, ist reich an ätherischen Ölen, deren intensiver Duft über Jahre erhalten bleibt. Die Pflanze wird jedoch nicht nur für Möbel und ganze Zimmerausstattungen wie das Arvenstübli verwendet. Ihre Extrakte eignen sich auch zum Verzehr. Barbara Schuler-Rozzi führt in dritter Generation eine Schreinerei in Bergün, einem Dorf an der Straße über den Albulapass. Barbara arbeitet in ihrer Werkstatt oft mit Arvenholz, experimentiert damit aber auch gern in der Küche. Mit Arvenholzspänen aromatisiert sie Eis, und aus getrockneten Arvennadeln bereitet sie ein schmackhaftes Bett für warmen Ziegenkäse. Weil dem Duft der Arve eine beruhigende Wirkung zugeschrieben wird, baut die Schreinerin auch richtige Betten aus Arvenholz, unter anderem für ihren jüngsten Sohn Maurus, der gerade von zu Hause auszieht und so den Geruch der Heimat in sein neues Leben mitnimmt.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutisch


18:55 Karambolage (15 Min.) (HDTV, UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 30/11
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Was mir fehlt
Alicja Jablonska stammt aus Polen. Sie fühlt sich sehr wohl in ihrer Wahlheimat Paris, nur eines fehlt ihr an Weihnachten: warmes Bier.

Hintergrundinfo:
Sonntags gegen 19.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück … vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 17/12


19:30 Tiermythen (45 Min.) (HDTV, UT)
Im Auge des Löwen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015

Regie: Angela Graas-Castor

Jahrtausende lang haben die San, die Buschmänner Namibias, als Jäger und Sammler gelebt. Im Einklang mit einer atemberaubenden, aber oft lebensfeindlichen Natur. Viele ihrer alten Mythen und Legenden haben bis heute überlebt: Sie erzählen von einer Urzeit, in der die Seelen von Mensch und Tier noch nicht getrennt waren. Löwen haben schon immer eine wichtige Rolle in den traditionellen Geschichten gespielt. Doch seit viele San in Dörfern leben und Vieh besitzen, nehmen die Konflikte mit den gefährlichen Raubkatzen zu. Denn Kühe sind eine leichte Beute für Löwen. Immer wieder kommt es zu Angriffen. Und auch wenn seit längerem keine der wilden Tiere mehr in der Nähe gesehen worden sind, leben im nur 40 Kilometer entfernten Botsuana noch etliche. Grenzzäune, die die Tiere aufhalten könnten, gibt es keine. So auch in Doupost, einem kleinen Dorf im Nordosten Namibias. Die San leben hier heute zwischen Tradition und Moderne. Immer seltener gehen die Männer - so wie früher üblich – auf die Jagd. Als eines Tages wieder die großen Raubkatzen das Dorf bedrohen, begeben sich die Ältesten auf eine Reise in ihre Vergangenheit; auch die jungen Menschen in Doupost sollen sich über ihre tiefen Wurzeln wieder bewusster werden. Mit jedem Tag wird für die San der Spagat zwischen ihrer jahrtausendealten Tradition und der Konfrontation mit einem bequemen Leben schwieriger. Am Ende werden vielleicht nur ihre Geschichten überleben …


20:15 Flucht von Alcatraz (110 Min.) (HDTV, UT)
(Escape from Alcatraz)
Spielfilm USA, 1979
Produktion: Paramount Pictures, The Malpaso Company

Rollen und Darsteller:
Warden – Patrick McGoohan
Frank Morris – Clint Eastwood
Doc – Roberts Blossom
Clarence Anglin – Jack Thibeau
John Anglin – Fred Ward
English – Paul Benjamin
Charley Butts – Larry Hankin
Wolf – Bruce M. Fischer
Litmus – Frank Ronzio

Regie: Donald Siegel
Produzent: Donald Siegel, Fritz Manes
Drehbuch: Richard Tuggle
Musik: Jerry Fielding
Kamera: Bruce Surtees
Schnitt: Ferris Webster

Der wegen Raub zu einer langen Haftstrafe verurteilte Frank Morris kann bereits mehrere erfolgreiche Gefängnisausbrüche verzeichnen, und so wird er auf die Gefängnisinsel Alcatraz verlegt. Die dort erbaute Hochsicherheitsanlage gilt als die sicherste ihrer Zeit und ist von einem Todesstreifen, scharfen Klippen und eiskaltem Wasser umgeben. Der zynische Gefängnisdirektor macht dem intelligenten und charismatischen Morris bereits zu Beginn der Haft seine Ambitionen für das berühmt-berüchtigte Alcatraz klar: Man wolle keine besseren Menschen aus den Gefangenen machen, sondern sie als Häftlinge behandeln, die sich ihrer Bestimmung und Bedeutung als Anomalie der Gesellschaft bewusst werden. Das führt so weit, dass der sensible Mithäftling Doc sich vor den Augen der Wärter und Mitgefangenen die Finger abhackt. Der Direktor hatte dem leidenschaftlichen Maler aus Willkür sein Handwerk verboten.
Morris entwickelt daraufhin einen ausgeklügelten Fluchtplan, und er findet Verbündete. Der Film nimmt sich Zeit, die Planung der Flucht, Akribie, Geschick und strategische Intelligenz zu dokumentieren. Hier liegt der eigentliche Plot des Films, seine Botschaft, die über die Mauern des Gefängnisses hinaus Gültigkeit erlangt: Nicht unbedingt das Ergebnis, sondern die zielführende, sinnstiftende Tätigkeit selbst ist es, die das Leben eines Menschen zu erfüllen vermag.
Eines Nachts bricht Morris gemeinsam mit seinen Zellennachbarn Charley Butts und den Brüdern Clarence und John Anglin auf, um die persönliche Freiheit zu erlangen. Doch als der größte Gegner könnte sich die Naturgewalt des eiskalten Wassers in der San Francisco Bay herausstellen …

Hintergrundinfo:
Die "Flucht von Alcatraz" ist ein spannendes Gefängnisdrama, das auf einer wahren Begebenheit beruht. Auf der legendären Gefängnisinsel unweit von San Francisco wurden zudem eine ganze Reihe filmischer Klassiker gedreht, unter anderem "Der Gefangene von Alcatraz" (1962) oder "The Rock – Fels der Entscheidung" (1996). In der Romanverfilmung von Donald Siegel aus dem Jahr 1979 brilliert Clint Eastwood als der berühmte Ausbrecher Frank Morris.


22:05 Sergio Leone – Spiel mir das Lied von Amerika (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12
Erstausstrahlung

Regie: Jean-François Giré

Mit dem Satz "Es war einmal …" beginnt die Dokumentation wie ein Märchen. Sie zeichnet den Werdegang Sergio Leones anhand der drei großen Themen seines Lebens nach: Filme, Freundschaft und Familie. Der Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin wuchs zu Zeiten des Faschismus auf. Er widmete sein Leben dem Kino, war Italiens jüngster Regieassistent und wirkte an über 50 Filmen mit. Als der klassische US-Western in den 60er Jahren aus der Mode geriet, erfand Leone den Italowestern; eine ästhetische Revolution, nicht zuletzt durch den Einsatz der Musik. Sie verleiht den Filmen etwas Opernhaftes. Das neue Genre machte den unbekannten Schauspieler Clint Eastwood zum Star und Leone zum Milliardär. Mit nur sieben eigenen Regiearbeiten schuf Sergio Leone ein international überaus erfolgreiches Lebenswerk, das bis heute Regisseure auf der ganzen Welt beeinflusst. Anhand von Archivmaterial und neuen Aufnahmen von Orten seiner Kindheit in Rom sowie von den andalusischen Landschaften, in denen Leone seine persönliche Sicht des Wilden Westens inszenierte, zeichnet die Dokumentation die Entwicklung seines filmischen Schaffens von der berühmten Dollar-Trilogie bis zur Amerika-Trilogie nach. Unveröffentlichte Tonaufnahmen und die Erzählungen von Wegbegleitern lassen Stück für Stück die Persönlichkeit des Regisseurs sichtbar werden. Zu Wort kommen auch Freunde Leones wie der italienische Regisseur Luca Verdone und der französische Biograph Noël Simsolo, sein Stammkomponist Ennio Morricone, der Drehbuchautor Luciano Vincenzoni sowie zwei seiner Schauspielstars: Clint Eastwood und Claudia Cardinale.


23:00 The Devil's Horn (85 Min.) (HDTV, UT)
Die dunkle Seite des Saxophons
Dokumentarfilm Kanada, 2016
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12

Regie: Larry Weinstein

Dieses Instrument kann schmeichelnd säuseln, ebenso kraftvoll röhren und wurde damit für die einen zum Inbegriff der Musik des 20. Jahrhunderts und für andere wegen seiner Verführungskraft zu einem gefährlichen Ding, das es zu bekämpfen galt: Für sie ist das Saxophon "The Devil's Horn". Mitte des 19. Jahrhunderts – entwickelt von Adolphe Sax, diesem ebenso genialen wie besessenen Instrumentenbauer mit einer unglaublichen Biografie voll von Rückschlägen und Todesgefahren – trat das Saxophon innerhalb weniger Jahre seinen weltweiten Siegeszug sowohl in der klassischen Musik als auch in Unterhaltungs- und Militärkapellen an. Was vielen Komponisten und Arrangeuren so verlockend schien, war für andere aber ein Grund, das Saxophon zu verbannen: Das "wollüstige" Instrument war bei Nazis und Kommunisten verboten, im zaristischen Russland ebenso wie im imperialistischen Japan und wurde schließlich sogar vom Papst verurteilt. In den 50er Jahren kam das Saxophon selbst in der Traumfabrik Hollywood wegen seiner "offensichtlichen Sexualität" auf die schwarze Liste.

Hintergrundinfo:
Larry Weinstein erzählt die Geschichte des "Devil's Horn" von der Werkstatt des Adolphe Sax über die legendären Jazz- und Bebop-Zeiten bis zu den "geheiligten" Konzertbühnen der klassischen Musikwelt als modernes Märchen im Mix von Doku- und Spielelementen. Mit faszinierendem Archivmaterial und bildstark inszenierten Erzählblöcken knüpft er an die Erfolge seiner vielfach preisgekrönten Filme wie "Ravel's Brain" (2001), "Beethoven's Hair" (2005) oder "The War Symphonies: Shostakovich Against Stalin" (1997) an.


00:25 Jordi Savall in Concert (75 Min.) (HDTV)
Jerusalem – Die Stadt der zwei Frieden
Musik Deutschland, 2017
Online verfügbar von 16/12 bis 23/12

Regie: Michael Beyer

Mitwirkende: Lior Elmaleh (Gesang)
Waed Bouhassoun (Gesang; Oud)
Dirigent: Jordi Savall

Unter dem Titel "Jerusalem – die Stadt der zwei Frieden" brachte Jordi Savall in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin die wechselvolle Geschichte der Stadt Jerusalem im Dezember 2017 im Berliner Pierre Boulez Saal auf die Bühne. Mit dem Ensemble Hespèrion XXI, den Sängern von La Capella Reial de Catalunya und diversen Gastmusikern aus dem Mittelmeerraum lieferte Savall ein musikalisches Feuerwerk ab. Tänzerische und rhythmisch treibende Passagen wechseln sich ab mit improvisierten Zwischenspielen und hoch emotionalen Gesangsnummern: Auch wer mit der vielsprachigen Geschichte der religiös und politisch umkämpften Stadt nicht vertraut ist, kommt auf seine Kosten. Zu den vielen Höhepunkten zählen die virtuosen hebräischen und arabischen Solo-Gesänge, aber auch die eingängigen Lieder, die manches Mal an eine frühe Form nahöstlich beeinflusster Art Popmusik denken lassen. Beeindruckend sind auch die "Trompeten von Jericho", die wie aus einer anderen Zeit und einer anderen Sphäre bisweilen in das Geschehen eingreifen. Wer sich unter Alter Musik eine gepflegte Form von traditionsbewusster Musikpflege vorstellt, der darf sich hier eines Besseren belehren lassen! Es spielen La Capella Reial de Catalunya und das Ensemble Hespèrion XXI. Zu den Mitwirkenden gehören außerdem Lior Elmaleh (Gesang) und Waed Bouhassoun (Gesang, Oud) sowie Gastmusikerinnen und -musiker aus Israel, Palästina, Syrien, Armenien, Griechenland und der Türkei.


01:40 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung


02:00 Indischer Sommer (50 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 2 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 16/12 bis 24/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Adam – Shachin Sailesh Kumar
Stafford Armitage – Richard McCabe
Eugene Mathers – Edward Hogg
Madeleine Mathers – Olivia Grant
Ramu Sood – Alyy Khan
Chandru Mohan – Mano Maniam

Regie: Anand Tucker
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: David Higgs
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Beverley Mills

Bei dem Missionarsehepaar Raworth hängt der Haussegen schief, denn Douglas verbringt mehr Zeit im Waisenhaus mit seiner Assistentin Leena als mit seiner Frau Sarah zu Hause … Bei einem Attentat auf Ralph Whelan wurde sein Mitarbeiter Aafrin Dalal angeschossen. Nun liegt er immer noch schwer verletzt im Krankenhaus. Alice, die sich um Aafrin sorgt, besucht dessen Familie und bietet ihre Hilfe an. Nebenbei sucht sie die Freundschaft der reichen Amerikanerin Madeleine, die mit ihrem Bruder Eugene Sommergast bei Ralph ist – Ralph und Madeleine haben eine Affäre miteinander.
Als ein Regierungsvertreter kommt, um den Anschlag zu untersuchen, versucht Ralph aus unerfindlichen Gründen, die Ermittlungen zu behindern, und besucht den festgenommenen Attentäter Chandru Mohan. Im Gefängnis wird er von Mohan ein weiteres Mal angegriffen. Ratsuchend wendet er sich an Cynthia Coffin, die verspricht, sich um die Sache zu kümmern. Kurz danach wird Ralph Whelans Attentäter tot in seiner Zelle aufgefunden. Währenddessen macht der Schotte Ian McLeod Bekanntschaft mit dem Inder Ramu Sood, dem Nachbarn seines Onkels. Armitage verweigert jeden Kontakt zu Sood und beleidigt ihn, schuldet ihm aber anscheinend eine große Summe Geld.
Auch bei der Missionarsgattin Sarah und ihrem Mann Douglas herrscht schlechte Stimmung. Douglas verbringt sehr viel Zeit im Waisenhaus mit seiner Assistentin Leena, vor allem als der kleine Junge Adam spurlos verschwindet. Sarah ist enttäuscht, sowohl von ihrem Mann als auch von der britischen High Society, zu der sie keinen Zugang findet …

Hintergrundinfo:
Mit "Indischer Sommer" wagt sich Creator und Autor Paul Rutman auf neues Terrain, denn in der Vergangenheit schrieb er vor allem die Drehbücher von Krimi-Serien wie "Lewis Der Oxford Krimi" (2008-09), der Neuauflage von "Miss Marple" (2009-2010) oder "Vera Ein ganz spezieller Fall" (2011-2014).Regisseur Anand Tucker ist gebürtiger Thailänder und vor allem für Filme wie das Drama "Hilary & Jackie" (1998) oder die romantischen Komödien "Shopgirl" (2005) und "Verlobung auf Umwegen" (2010) bekannt. Mit Henry Lloyd-Hughes als Ralph Whelan und Julie Walters als vornehme Cynthia glänzt "Indischer Sommer" durch seine Star-Besetzung. Während Lloyd-Hughes schon in den Neuverfilmungen von "Anna Karenina" (2012) und "Madame Bovary" (2014) zu sehen war, erlangte Julie Walters durch ihre Rolle in "Billy Elliot" (2000) und als Molly Weasley in den "Harry Potter"-Filmen internationale Bekanntheit.


02:50 Indischer Sommer (50 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 3 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 16/12 bis 24/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Stafford Armitage – Richard McCabe
Sooni Dalal – Aysha Kala
Ramu Sood – Alyy Khan
Chandru Mohan – Mano Maniam

Regie: Anand Tucker
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman, Nicole Taylor
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: David Higgs
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Beverley Mills

Ralph Whelan bietet Aafrin Dalal eine Beförderung zum Bürovorsteher an, als der sich von seiner Verletzung erholt hat. Von nun an muss Aafrin den Verhaltenskodex der höheren britischen Beamten erlernen und sich ihren Gewohnheiten anpassen. In der Zwischenzeit werden die politischen Proteste gegenüber der britischen Kolonialherrschaft immer lauter. Bei einer Kundgebung, an der Aafrins Schwester Sooni teilnimmt, wird sie mit anderen Demonstrantinnen festgenommen.
Aafrin bittet Ralph um Unterstützung, um Sooni wieder freizubekommen. Im Gegenzug erwartet Ralph, dass Aafrin bei der Zeugenbefragung zum Attentat dieselbe Aussage wie seine Schwester Alice macht. Alice ist wenig begeistert, sich den Mund verbieten zu lassen, und will nicht bei den Intrigen ihres Bruders mitspielen. Doch bei der Vernehmung beschließt sie, ihren Bruder zu unterstützen. Aafrin zweifelt an der politischen Motivation des Attentats und nimmt heimlich ein gefälschtes Dokument an sich, das bestätigt, Chandru Mohan habe der Partei Ghandis angehört.
Als die jährliche Sipi Fair naht, während der auch Inder den Royal Simla Club betreten dürfen, ist das Attentat schon fast vergessen. Allerdings läuft auch dort nicht alles ganz friedlich ab. Sarah beschuldigt die Assistentin ihres Mannes, Leena, sich zwischen sie und ihren Mann zu drängen. Tatsächlich haben sich zarte Gefühle zwischen Leena und Douglas entwickelt. Zwischen Armitage und Ramu Sood kommt es zu einem Zwischenfall. Armitage erleidet einen Herzinfarkt und muss ins Krankenhaus gebracht werden.

Hintergrundinfo:
Mit "Indischer Sommer" wagt sich Creator und Autor Paul Rutman auf neues Terrain, denn in der Vergangenheit schrieb er vor allem die Drehbücher von Krimi-Serien wie der Neuauflage von "Miss Marple" (2009-2010). Der britische Regisseur Jamie Payne, der heute hauptsächlich für das Fernsehen arbeitet, begann seine Karriere zunächst als Schauspieler und Theaterintendant. Er führte Regie bei erfolgreichen Serien wie "Ashes to Ashes – Zurück in die 80er" (2010), "Call the Midwife – Ruf des Lebens" (2012) oder der Krimiserie "Legends" (2015). "Indischer Sommer" wurde im malaysischen Penang gedreht, da dort noch Originalgebäude aus der britischen Kolonialzeit zu finden waren. Die Gebäude in Simla werden heute größtenteils von der indischen Regierung genutzt oder wurden bereits zu Hotelkomplexen umfunktioniert.


03:40 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (25 Min.) (HDTV)
Brasilien, Recife
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 05.11.

Regie: Laurent Sardi


04:05 Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse (30 Min.) (HDTV)
"Die Frauen von Algier in ihrem Gemach", 1834 – Eugène Delacroix
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Online verfügbar von 16/12 bis 14/02

Regie: Carlos Franklin

Im Pariser Salon des Jahres 1834 erregte Eugène Delacroix' Bild großes Aufsehen. Es zeigt das Innere eines Harems, in dem drei leicht bekleidete Frauen die Besucher schweigend mustern. Der Realismus der Szene irritierte das Publikum, das an die schwül-erotischen, idealisierten Darstellungen der orientalistischen Malerei gewöhnt war.
Im Gegensatz zur Tradition ließ sich Delacroix nicht von einer Erzählung oder Legende inspirieren. Er malte eine sehr reale Szene, die er in Algier gesehen hatte. Zwei Jahre zuvor begleitete der Maler eine diplomatische Mission in Nordafrika, die den Sultan von Marokko dazu bewegen sollte, sich nicht mehr in die Angelegenheiten des algerischen Territoriums einzumischen, das gerade französische Kolonie geworden war. Diese Reise faszinierte Delacroix über alle Maßen: Farben, Licht und Orte, Natur- und Stadtlandschaften, Kleidung und Schmuck – aber vor allem die Menschen. Er füllte unzählige Zeichenblöcke. Statt zum französischen Kolonialkrieg in Algerien Stellung zu nehmen, der ihn abstieß, räumte Delacroix mit der bis dahin üblichen orientalistischen Malerei auf, deren Künstler keine Ahnung vom Orient hatten.


04:35 Silex and the City (25 Min.) (HDTV)
Geekolithisch für Anfänger
Fernsehserie Frankreich, 2016
Online verfügbar von 16/12 bis 25/11

Regie: Jean-Paul Guigue

"OMG!" steht für "O meine Grotte!" Aber was zum Teufel ist die Darwin-Crush-Saga oder ein Homoticon? Spam kommt langsam nicht mehr mit. Web, Url und Werther geben ihr Unterricht in Geekolithisch.

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:38 Sendeschluss

*

Montag, 17. Dezember 2018


05:00 Carnevale 1729, ein Konzert in Venedig (50 Min.) (HDTV)
Musik Frankreich, 2018
Wiederholung vom 25.11.

Regie: Andy Sommer

Mitwirkende: Ann Hallenberg (Mezzosopran)
Dirigent: Zefira Valova


05:50 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Der Vollkorntest – Vollkorn – Viel mehr als nur gesund
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 14.12.

Moderation: Carolin Matzko, Gunnar Mergner


06:15 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (30 Min.) (HDTV)
Die Seychellen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 08.11.

Regie: Jacques Offre


06:45 Reise durch Amerika (25 Min.) (HDTV)
Oaxaca, Mexiko
Dokumentationsreihe USA, 2015
Online verfügbar von 17/12 bis 24/12

Regie: Daniel Duncan

Mehr als 60 ethnische Gruppen leben im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Während den großen Feierlichkeiten um das Osterfest kommen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ethnien im Süden des Landes besonders deutlich zum Vorschein. So spiegelt sich auch in den Traditionen der Küsten-Mixteken eine Mischung aus indianischen und christlichen Bräuchen wider. Von ihren Vorfahren wurde die Karnevalstradition bis ins kleinste Detail an sie weitergegeben. Während der Fastenzeit werden die klassischen Tänze und Bräuche jedes Jahr wieder lebendig, für die Kunsthandwerker beginnt eine arbeitsreiche Zeit: Aus Holz schnitzen sie außergewöhnliche Tiermasken, die sich von denen ihrer Nachbarn grundlegend unterscheiden. Auch traditioneller Kopfschmuck und Musikinstrumente werden für die Festtage angefertigt. Ein besonders farbenfrohes Spektakel voller Musik ereignet sich jedes Jahr an der Küste von Oaxaca: In San Juan Cacahuatepec, aztekisch für "Erdnusshügel", führen rivalisierende Gruppen aus den Vororten der Stadt ihre Tänze auf. Der Historiker Bill Beezley kennt die Kultur der Mixteken sehr gut und begleitet Yetman bei der Suche nach Antworten auf die Frage, warum die Zeit um Ostern für die Mexikaner eine so aufregende Jahreszeit ist.

Hintergrundinfo:
Der Sozialwissenschaftler, Autor, Fotograf und promovierte Philosoph David Yetman bereist in dieser Staffel unter anderem Uruguay, Mexiko und Brasilien sowie die beiden Karibikinseln Trinidad und Tobago. Dabei führt er durch faszinierende Landschaften und stellt unbekannte Völker und Geschichten vor. Heute reist Yetman in den mexikanischen Bundesstaat Oaxaca, in dem viele indigene Traditionen noch sehr lebendig sind. Besonders in der Fastenzeit und an Ostern zeigt sich das in den Tänzen und Bräuchen des Mixteken-Volkes, deren Vorfahren sich dort vor Tausenden von Jahren niederließen.


07:10 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 24/12


07:20 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Hamburg, die Stadt der Schwäne
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 13.12.

Regie: Viviane Schmidt-Gaster


08:05 Eine Sommerreise am Polarkreis (40 Min.) (HDTV)
Taimyrhalbinsel, Norilsk
Dokumentationsreihe Finnland, 2013
ARTE / YLE
Online verfügbar von 17/12 bis 24/12

Regie: Iris Olsson

Ville fliegt im Hubschrauber zu einem Erdgasfeld des Energiekonzerns Gazprom. In Bowanenkowo auf der Halbinsel Jamal beginnt die Gaspipeline Nord Stream. Ville versucht zu verstehen, wie sich das Verhältnis zwischen Gazprom und den nomadischen Nenzen gestaltet. Denn mit der Erdgasförderung hat sich die Gegend stark verändert – so müssen zum Beispiel die Fundamente der Fabrik auf dem Permafrostboden ständig gekühlt werden, um ein Einsinken zu verhindern.
Auf der Taimyrhalbinsel liegt Norilsk, das aufgrund seiner Nickel-Industrie zu den am stärksten verschmutzten Städten der Welt zählt. Ausländern ist das Betreten nur mit Sondererlaubnis gestattet. Ville hat eine solche bekommen und besichtigt die Stadt, die aus einem Arbeitslager entstanden ist. In einer 1.300 Meter tiefen Nickelmine trifft er sich mit den Bergarbeitern.
In Norilsk begegnet Ville einer Gruppe von Umweltschützern. Der Wissenschaftler Wladimir Larin hat sein Leben dem Erhalt des nahe gelegenen Naturreservats Putorana verschrieben. Sein Einsatz hat sich gelohnt: Inzwischen steht die Landschaft auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes. Weit außerhalb der Stadt trifft sich der Finne mit Gennadi, der das rastlose Moskau verlassen und sich mitten in der Natur angesiedelt hat. Auf seinem Bauernhof in Sibirien pflegt er entlaufene und verletzte Tiere und züchtet Huskys. Mit seinen Hunden engagiert er sich auch sozial und besucht autistische Kinder. Dann geht das Abenteuer weiter auf dem Fluss Jenissei.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Eine Sommerreise am Polarkreis" durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. Zu Land, zu Wasser und in der Luft legt der bekannte finnische Schauspieler Ville Haapasalo gewaltige 6.000 Kilometer zurück. Die abenteuerliche Reise führt in 30 Tagen durch die legendäre Nordostpassage – von der arktischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße.
Der finnische Schauspieler Ville Haapasalo lädt in der zehnteiligen Dokumentationsreihe zu einer ereignisreichen Reise durch den Kaukasus ein. Das Gebirge mit seinen beeindruckenden Gipfeln und tiefen Tälern erstreckt sich über eine Länge von mehr als 1.200 Kilometern zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. Es bildet die natürliche Grenze zwischen Europa und Asien. Die ländliche Region an der Kreuzung strategischer Handelswege und militärischer Invasionsrouten besticht durch eine große Vielfalt. Die Reihe zeigt die unterschiedlichen Gesichter des Kaukasus und stellt seine bewegte Geschichte und seine Bewohner vor.


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 14.12.

Regie: Fabrice Michelin

Erstausstrahlung


09:35 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Rooibos, der rote Tee Südafrikas
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 16/01
Erstausstrahlung

Regie: German Kral

Südafrika ist die Heimat des weltweit begehrten Rooibos-Tees. Die Rooibos-Pflanze wächst ausschließlich in der Gegend um die Zederberge in der südafrikanischen Provinz Westkap. Alle Versuche, sie in anderen Ländern der Welt anzubauen, sind gescheitert. Wann genau die Khoi San, die Ureinwohner des südlichen Afrikas, die Rooibospflanze und deren Nutzung als Teegetränk entdeckt haben, ist nicht genau belegt. Jedoch ist der Herstellungsprozess seit Jahrhunderten gleich geblieben: Der frisch geerntete, noch grüne Rooibos muss geschnitten, zerdrückt und zum Fermentieren angehäuft werden. Erst dann wird er in der südafrikanischen Sonne getrocknet. Nur wenn all das richtig abläuft, erhält der Tee seine typische, ziegelrote Färbung. Maans Fortuin ist Farmer in einer Kooperative, seit frühester Kindheit begleitet ihn der Rooibos. Der Tee ist für ihn viel mehr als nur ein Produkt: "Das Schönste für mich ist, wenn ich eine volle Ernte sehe. Das ist für mich großartig. Ich bin stolz und glücklich. Es spült Geld in die Taschen der Bauern, es verändert das Leben der Ärmsten der Armen – es bringt Essen auf ihren Tisch." Überall in der Provinz Westkap wurden in den letzten Jahren Kooperativen von Kleinbauern gegründet, sie produzieren "handmade" Tee mit Bio-Zertifikat. Der Tee erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen seiner guten Eigenschaften – er ist komplett koffeinfrei und seine entzündungshemmende Wirkung ist medizinisch belegt. Mit viel Lebensmut und Kreativität bewältigen die Rooibos-Bauern den Alltag. Doch die ohnehin harte Arbeit wird in diesem Jahr zusätzlich durch die anhaltende Trockenheit belastet – der Wassermangel macht allen schwer zu schaffen.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:25 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Neuseeland – die Tiere vom Ende der Welt
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 16/01
Erstausstrahlung

Regie: Bettina Pohlmann

Die Maori, das indigene Volk Neuseelands, nennen ihre Heimat "Aotearoa" – "Land der langen weißen Wolke". Das jüngste Land der Erde liegt mitten im Pazifik und besteht aus einer Nord- und einer Südinsel. Mit einer Bevölkerungsdichte von gerade einmal 18 Einwohnern pro Quadratmeter ist die Naturvielfalt der beiden Inseln noch vergleichsweise unberührt. Auf der Südinsel, in der Region Otago, brüten die nur hier lebenden Königsalbatrosse. Obwohl sie extrem geschützt sind und sich ihnen niemand ohne Erlaubnis nähern darf, haben in dieser Saison nur 14 Küken überlebt, halb so viele wie in den Vorjahren. Warum, das kann niemand sagen. Königsalbatrosse können 190.000 Kilometer am Stück fliegen – ohne den Boden zu berühren. Nur alle zwei Jahre kehren sie an den Ort ihrer Geburt zurück. Pro Brutzeit legen sie ein Ei – wenn überhaupt. Keine leichten Voraussetzungen für Nachwuchs. Ranger Hoani Langbury versucht die Ursachen für das Schrumpfen der Population zu ergründen. Auch weiter nördlich auf der Südinsel sind Tiere bedroht – Gelbaugenpinguine, die zweitgrößte Pinguinart Neuseelands. Zwei Frauen betreiben hier ein Pinguin-Krankenhaus und päppeln verletzte und kranke Tiere liebevoll wieder auf. Am stärksten betroffen sind derzeit jedoch die Maui-Delfine auf der Nordinsel. Im angesagten Sportlerparadies Raglan sind Surfer früher noch mit den kleinen Delfinen geschwommen – heute bekommt sie niemand mehr zu Gesicht. 55 Tiere soll es angeblich nur noch geben. "360° Geo Reportage" hat Menschen getroffen, deren Leben vom Kampf um den Erhalt dieser Tierarten geprägt ist und zeigt, wie sehr die Neuseeländer um ihre traumhaft schöne Natur kämpfen.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:20 Manuel Down Under (30 Min.) (HDTV, UT)
Das Abenteuer beginnt
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 10.12.

Regie: Carsten Stormer, Marcel Mettensiefen


11:50 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (25 Min.) (HDTV)
Brasilien, Rio de Janeiro
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 06.11.

Regie: Jacques Offre


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV)
Mama auf Entzug – Fürs Baby raus aus der Sucht
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 14.12.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 18/12


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.) (HDTV)
Réunion / Schottland / Die Kathedrale in Reims
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 15/02

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Die Kathedrale in Reims
Sie gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten Frankreichs. Französische Könige wurden dort gekrönt. Mit ihren gotischen Verzierungen und den berühmten Chagall-Fenstern zieht die Kathedrale von Reims jedes Jahr über eine Million Besucher an – die nicht ahnen, dass die Kirche einst in einer Dezembernacht völlig auf den Kopf gestellt wurde …

(1): Réunion: Lust und Heiterkeit und Pracht mit Baudelaire
(2): Schottland: Die Ehre der Highlander
(3): Das absolute Muss: Die Kathedrale in Reims


14:00 Flucht von Alcatraz (165 Min.) (HDTV, UT)
(Escape from Alcatraz)
Spielfilm USA, 1979
Wiederholung vom 16.12.
Produktion: Paramount Pictures, The Malpaso Company

Rollen und Darsteller:
Warden – Patrick McGoohan
Frank Morris – Clint Eastwood
Doc – Roberts Blossom
Clarence Anglin – Jack Thibeau
John Anglin – Fred Ward
English – Paul Benjamin
Charley Butts – Larry Hankin
Wolf – Bruce M. Fischer
Litmus – Frank Ronzio

Regie: Donald Siegel
Produzent: Donald Siegel, Fritz Manes
Drehbuch: Richard Tuggle
Musik: Jerry Fielding
Kamera: Bruce Surtees
Schnitt: Ferris Webster


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Marmor – Vom Steinbruch zum Luxusprodukt
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 17/12 bis 17/03

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Marmor ist ein Luxusprodukt. Der Stein, dessen Struktur über Jahrtausende durch Hitze und Druck entstand, ist der Inbegriff der Opulenz. Sein Abbau ist teuer und aufwendig. Auf dem Markt gibt es Tausende von Marmor-Arten von schwarz bis weiß, von grau bis blau sowie gelb, rosa und grün. Der weiße Carrara-Marmor aus Italien zählt zu den bekanntesten weltweit. Aber auch in Frankreich wird der Stein abgebaut. Der weißgeäderte rote Marmor hat die Gemeinde Caunes-Minervois berühmt gemacht, er wurde schon in den Prunkbauten Ludwig XIV. verbaut. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug folgen der Spur des königlichen Marmors im südfranzösischen Caunes-Minervois vom Abbau im Steinbruch bis zum Schleifen und Polieren.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Die Seele des Essens (30 Min.) (HDTV)
Sauerkraut und Kimchi
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 17/12 bis 24/12
Erstausstrahlung

Regie: Clio Sozzani, Claudia Palazzi

Susanne lebt auf einem Biobauernhof in Dithmarschen an der Nordseeküste und hat sich auf die Herstellung eines typisch deutschen Produkts spezialisiert: auf Sauerkraut! Zusammen mit ihrem Mann baut sie auf biologische Weise verschiedene Kohlsorten an und hat eine Möglichkeit gefunden, das rohe Sauerkraut unpasteurisiert zu verkaufen, denn so ist es am gesündesten. Nun ist Susanne ins ferne Südkorea gereist, um dort, direkt an der nordkoreanischen Grenze, zu lernen, wie man Kimchi herstellt. Kimchi ist in Südkorea ebenfalls so etwas wie ein Nationalgericht und wird zu allen Speisen als Beilage serviert. Jong-hwa lebt in der Provinz Gangwon-do und möchte Susanne zeigen, wie sie ihr beliebtes Kimchi herstellt. Beim Verkosten des deutschen Sauerkrauts ist sie etwas skeptisch: Kann etwas, das aus nur zwei Zutaten besteht, wirklich gut schmecken? In ihr Kimchi kommen neben dem obligatorischen Chinakohl mindestens ein Dutzend Dinge, allen voran eine Menge Chili, gefolgt von getrockneten Garnelen und Pulver aus Maulbeerbaumblättern. Die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb und machen sich gemeinsam an die Arbeit. Susanne ist beeindruckt von der zeitaufwendigen Kimchi-Herstellung. Die für koreanische Geschmäcker üblichen Chilimengen sind jedoch zu viel für ihre Geschmacksnerven. Zusammen experimentieren Susanne und Jong-hwa mit einem traditionellen koreanischen Pfannkuchen, den sie statt mit Kimchi mit Sauerkraut herstellen. Der schmeckt auch Jong-hwas Freundinnen. Nun plant Susanne, in Deutschland selbst Kimchi zu machen. Allerdings eines, das weniger scharf ist.


17:40 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Kreta – Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 19.11.

Regie: Vincent Froehly


18:35 Russlands versteckte Paradiese (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 16/01
Erstausstrahlung

Regie: Iris Gesang

Mit einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern ist Russland mit Abstand das größte Land der Erde – und auch eines der abwechslungsreichsten. Seine gewaltige Ausdehnung umfasst mehr als einhundert Naturschutzgebiete, Nationalparks und Biosphärenreservate zwischen der Tiefebene im Westen und den Feuerbergen auf Kamtschatka im Osten. Engagierte Forscher und Naturschützer kämpfen täglich dafür, dass dieser Schatz erhalten bleibt. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für Russlands versteckte Paradiese. Den westlichsten Zipfel Russlands bildet die Exklave Oblast Kaliningrad zwischen Litauen und Polen und die vor ihrer Küste liegende Kurische Nehrung: ein schmaler Landstreifen, der in die Ostsee ragt. Für Zugvögel ist die Nehrung Rastplatz auf ihren Reisen zu den Brutgebieten im Norden und zu den Winterquartieren im Süden. Hier befindet sich auch die älteste ornithologische Forschungsstation der Welt. Dort wird seit mehr als hundert Jahren das Treiben der Vögel beobachtet. Im fernen Osten auf Kamtschatka liegt der Kurilensee, ein Paradies für die größten Braunbären der Welt. Zur Zeit der Lachswanderung finden sie Nahrung im Überfluss. Eine engagierte Anti-Wilderer-Einheit schützt die etwa 500 Bären. Hoch im Norden in einer Wüste aus Eis leben die Rentierherden der Nenzen. Seit Jahrhunderten sind die Huftiere und die nomadisch lebenden Menschen bestens an die extremen Bedingungen auf der Halbinsel Jamal angepasst. Im Süden begrenzt der mächtige Kaukasus das Land. Die uralten Bergwälder in Nordossetien bieten ideale Lebensräume für Europas größte Ur-Rinder, die Wisente.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 18/12


19:40 Re: (35 Min.)
Die Bar der Hoffnung – Wie eine Italienerin Flüchtlingen hilft
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 17/12 bis 17/03
Erstausstrahlung

Nur wenige Schritte vom Bahnhof des 25.000-Einwohner-Städtchens Ventimiglia entfernt, betreibt Delia Buonomo das kleine Bistro "Hobbit". Bis zum Sommer 2015 war ihr Café sehr beliebt bei den Einwohnern von Ventimiglia. Die älteren Männer aus der Nachbarschaft spielten dort stundenlang Karten, aßen und tranken. Doch dann kamen die Flüchtlinge. Vor drei Jahren fing alles an, als Delia auf dem Bürgersteig vor ihrer Bar Mütter mit ihren Kindern weinen sah – vor Hunger. Delia bat sie herein, gab ihnen zu essen und zu trinken. Ihre Solidarität sprach sich schnell herum, die Flüchtlinge nennen sie heute "Mamma Africa". Allen voran der Sudanese Jacopo Osman Mohammad, der für Delia mittlerweile eine Art Sohn geworden ist.
Doch die Nächstenliebe wird für Delia zum Problem: Weil sie die Geflüchteten oft gratis versorgt, droht ihr selbst inzwischen die Pleite. Denn viele ehemalige Stammkunden meiden heute ihr Bistro. Manche beleidigen und bespucken Delia sogar. "Re:" berichtet über einen italienischen Grenzort, der mit der aktuellen Flüchtlingssituation völlig überfordert scheint, und über eine Frau, die selbstlos ihr Leben der Hilfe für Andere widmet.


20:15 Der (erste) große Eisenbahnraub (105 Min.) (HDTV, UT)
(The First Great Train Robbery)
Spielfilm Großbritannien, 1978
Produktion: Starling Films

Rollen und Darsteller:
Robert Agar – Donald Sutherland
Edward Pierce – Sean Connery
Edgar Trent – Alan Webb
Miriam – Lesley-Anne Down
Burgess – Michael Elphick
Henry Fowler – Malcolm Terris
Sharp – Robert Lang

Regie: Michael Crichton
Produzent: John Foreman
Drehbuch: Michael Crichton
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Geoffrey Unsworth
Schnitt: David Bretherton, Peter Elliott

Ein risikoreiches Unterfangen und zugleich ein Raub, der sich lohnt: Regelmäßig bringt ein Zug 25.000 Pfund Gold von London nach Folkestone, zur Besoldung der britischen Soldaten im Krimkrieg. Edward Pierce, ebenso charmant wie verschlagen, will sich das Geld unter den Nagel reißen. Auf zwei Komplizen kann er dabei bauen: Zum einen ist da seine Freundin Miriam, zum anderen der Schlüsselspezialist Agar.
Pierce hat jede Unterstützung nötig, schließlich wurden die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Zug gerade von Scotland Yard verstärkt. Zudem stellt es sich als schwierig heraus, an die vier nötigen Tresorschlüssel zu gelangen. Um den Aufbewahrungsort des ersten Schlüssels zu erfahren, muss sich Edward zunächst als Heiratskandidat in die snobistische Familie eines hohen Bankbeamten einschleusen und unbemerkt in deren Weinkeller eindringen.
Um an den zweiten Schlüssel zu kommen, den ein Bankier stets um seinen Hals trägt, ködert er diesen mit Hilfe seiner Freundin und lockt ihn in ein Bordell. Während einer fingierten Razzia durchsucht er dann dessen Kleidung. Die letzten beiden Schlüssel erfordern ein besonderes Kunststück, es muss in die stark bewachte Amtsstube des Bahnhofs eingebrochen werden. Und dann bietet die Zugfahrt selbst noch das eine oder andere Hindernis …

Hintergrundinfo:
Der Film gewann 1980 den Edgar Allan Poe Award als bester Film. Der kurz nach den Dreharbeiten verstorbene Kameramann Geoffrey Unsworth wurde 1979 von der British Society of Cinematographers für die beste Kameraarbeit nominiert. Im letzten Drittel des Films muss Sean Connery auf dem Dach des Zuges vom Gepäckwagen nach vorn laufen. Der Zug fuhr dabei fast 90 Stundenkilometer, über 30 Stundenkilometer schneller als geplant. Connery führte den Stunt selbst aus.


22:00 Runaway Train – Express in die Hölle (110 Min.)
(Runaway Train)
Spielfilm USA, 1985
Produktion: Golan-Globus Productions, Northbrook Films

Rollen und Darsteller:
Oscar 'Manny' Manheim – Jon Voight
Sara – Rebecca De Mornay
Buck McGeehy – Eric Roberts
Frank Barstow – Kyle T. Heffner
Warden Ranken – John P. Ryan
Dave Prince – T.K. Carter
Eddie MacDonald – Kenneth McMillan

Regie: Andrej Kontschalowski
Produzent: Yoram Globus, Menahem Golan
Drehbuch: Paul Zindel, Djordje Milicevic, Edward Bunker
Musik: Trevor Jones
Kamera: Alan Hume
Schnitt: Henry Richardson

Oscar "Manny" Manheim sitzt im Hochsicherheitsgefängnis Stonehaven im unwirtlichsten Teil Alaskas eine lange Freiheitsstrafe ab. Nach zwei Ausbruchsversuchen war er sogar drei Jahre davon in Einzelverwahrung. Doch weil auch diese seinen Widerstand nicht brechen konnte, sind dem zynischen Gefängnisdirektor Ranken alle Mittel recht, um sich seiner zu entledigen. Nach einem gescheiterten Mordversuch weiß Manny, dass er trotz ungünstiger Witterung fliehen muss. Mit Hilfe des etwas einfältigen Muskelprotzes Buck gelingt ihm der Ausbruch. Die lebensfeindliche Eiswüste jenseits der Gefängnismauern wird nur von einem Schienenstrang durchschnitten. Manny und Buck schlagen sich halb erfroren bis zu einem Güterbahnhof durch und verstecken sich in einem Zug, der nur aus vier schweren Dieselloks besteht. Doch das Schicksal will es, dass der Zugführer kurz darauf an einem Herzinfarkt stirbt. Und auch die Elektrik der alten Loks fällt sukzessive aus, so dass der Zug bald ungebremst durch die Eiswildnis rauscht. Mit Hilfe von Sara, einer Bahnangestellten, die ebenfalls an Bord des Zuges ist, machen sich Manny und Buck auf den lebensgefährlichen Weg in den Führerstand der ersten Lok auf. Wenn man den Zug bremsen kann, dann nur dort. Unterdessen verfolgt Ranken die Ausbrecher mit einem Helikopter und in der Leitstelle wird diskutiert, den Zug auf ein totes Gleis umzuleiten, um Mann und Maschine letztendlich in einen Abgrund stürzen zu lassen. Basierend auf einer Skriptidee von Akira Kurosawa inszenierte Andrej Kontschalowski einen existenzialistischen Actionfilm.

Hintergrundinfo:
"Runaway Train – Express in die Hölle" ist ein bemerkenswertes Zwitterwesen aus einem knallharten Actionfilm und einem düsteren Gleichnis über die "conditio humana". Die Firma Cannon, die ihr Geld vor allem mit billigen B- und C-Filmen machte, legte die Produktion in die Hände des sowjetischen Emigranten und Theaterspezialisten Andrei Kontschalowski. Jon Voight war für seine Darstellung des "Manny" für den Oscar nominiert und gewann 1986 den Golden Globe.


23:50 Furusato (90 Min.) (HDTV, AD)
Wunde Heimat
Dokumentarfilm Deutschland / USA, 2016
Online verfügbar von 17/12 bis 24/12
Erstausstrahlung

Regie: Thorsten Trimpop

In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist sein "Furusato". So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich für ihre Heimat, die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, ihre Mitmenschen oder Tiere. Menschen wie der Aktivist Bansho, die junge Pferdezüchterin Miwa oder die ältere Frau Noda – sie alle bleiben in der Heimat, mit zum Teil bereits spürbaren Folgen für ihre Gesundheit. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen. Entschädigungszahlungen für ihre unbewohnbaren Häuser haben nur wenige erhalten, andere haben keinerlei Hilfen bekommen. Sie können es sich schlicht nicht leisten, zu gehen. Wie auch den Schulkindern, die im Chor "Ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg" singen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben. "Furusato – Wunde Heimat" beginnt da, wo die gewöhnliche Berichterstattung in den Medien aufgehört hat, und zeigt, wie es den Menschen in den verstrahlten Gebieten in den ersten Jahren nach der Katastrophe geht. Wie lebt es sich an einem Ort, dem jede Zukunft genommen wurde? Gibt es Hilfe und verlässliche Informationen von Regierungsseite? Wer kann sich einen Neuanfang außerhalb der verstrahlten Heimat leisten, und wer ist dazu überhaupt bereit? Wie geht man mit der allgegenwärtigen Gefahr für die Gesundheit um?

Hintergrundinfo:
Im Januar 2012 war der Regisseur Thorsten Trimpop das erste Mal in Minamisoma, neun Monate nach dem Tsunami, der Japans Ostküste in Schutt gelegt, Tausende Menschen getötet und mehrere Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi zur kompletten Kernschmelze gebracht hatte. In den folgenden Jahren drehte er immer wieder dort. "Furusato" wurde 2016 bei DOK Leipzig mit der Goldenen Taube als Bester Film im Deutschen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ausgezeichnet. 2017 erhielt er im Wettbewerb des Newburyport Documentary Filmfestivals ebenfalls den Preis als bester Film.


01:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.12.


01:40 Indischer Sommer (50 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 4 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 17/12 bis 25/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Lord Willingdon – Patrick Malahide
Stafford Armitage – Richard McCabe
Eugene Mathers – Edward Hogg
Madeleine Mathers – Olivia Grant
Ramu Sood – Alyy Khan
Sita – Ellora Torchia
Ronnie Keane – Rick Warden
Inspektor Rowntree – Guy Williams
Sooni Dalal – Aysha Kala

Regie: Anand Tucker
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: David Higgs
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Beverley Mills

Der große Tag ist gekommen: Der britische Vizekönig Lord Willingdon kommt nach Simla, um seine Residenz zu beziehen. Doch auch ein Abschied steht an. Eugene Mathers will noch am selben Tag mit seiner Schwester Madeleine abreisen, denn er ist fest davon überzeugt, Ralph nutze seine Schwester nur aus und sei nicht wirklich an ihr interessiert. Ralph scheint zunächst tatsächlich nicht traurig über die Abreise der beiden. Doch als ihm der Vizekönig in einer privaten Unterredung zu einem seriösen Lebenswandel rät, bittet er Madeleine, bei ihm zu bleiben, und beschließt, ihr einen Heiratsantrag zu machen. Bei einer Dinner-Party mit dem Vizekönig erfährt Aafrin, dass Inspektor Rowntree nach dem Dokument sucht, das er bei der Zeugenbefragung gestohlen hat. Aafrin gerät in Panik und bittet Alice um Hilfe. Sie soll seiner heimlichen Freundin Sita einen Brief überbringen, in dem Aafrin seine Schwester Sooni bittet, das Dokument zu vernichten. Doch Sita leitet die Nachricht nicht weiter …
Währenddessen nimmt Cynthia Ian McLeod unter ihre Fittiche, denn dessen Onkel stirbt nach seinem Herzinfarkt auf dem Weg zurück nach Großbritannien. Ramu Sood fordert nun das geliehene Geld zurück. Auch die Teeplantage wird verpfändet und fällt an Sood. McLeod ist verzweifelt, da macht Sood ihm ein verlockendes Angebot, von dem Cynthia aber vehement abrät …


02:30 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Jäger
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 10.12.

Regie: Florian Guthknecht


03:15 28 Minuten (50 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 16/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:05 Hundert Meisterwerke und ihre Geheimnisse (30 Min.) (HDTV)
"Das bunte Leben", 1907 – Wassily Kandinsky
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 25.11.

Regie: Carlos Franklin


04:35 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Beim Steinzeit-Zahnarzt
Fernsehserie Frankreich, 2016
Online verfügbar von 17/12 bis 26/11

Regie: Jean-Paul Guigue

Mit viel Überwindung geht Blog zum Zahnarzt und bekommt ein paar neue Reißzähne. Das Fressen-und-gefressen-Werden kann weitergehen, mit Süßigkeiten ist allerdings erstmal Schluss.

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:38 Sendeschluss

*

Dienstag, 18. Dezember 2018


05:05 Mozart – Von Gottes Gnaden (70 Min.) (HDTV)
Musik Frankreich, 2016
Wiederholung vom 09.12.
Originalvertonung

Regie: Colin Laurent Dirigent: Laurence Equilbey


06:15 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Marmor – Vom Steinbruch zum Luxusprodukt
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 17.12.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


06:45 Reise durch Amerika (25 Min.) (HDTV)
Der Staat Ceará in Brasilien
Dokumentationsreihe USA, 2015
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12

Regie: Daniel Duncan

Brasilien ist ein Land voll unentdeckter Vielfalt. Die Menschen im Nordosten des Landes denken und fühlen ganz anders als die Einwohner der Metropolen Rio de Janeiro oder São Paulo. Ein Bundesstaat, der den Charakter des Nordostens in all seinen Facetten widerspiegelt, ist Ceará. Das Binnenland Cearás wird vom Sertão geprägt, einer halbwüstenartigen Landschaft mit trockener, dorniger Vegetation. Aber in der Region gibt es noch viel mehr zu entdecken: Berge, bedeckt mit tropischen Regenwäldern. und endlose Küsten. Yetman beginnt seine Reise in der Hauptstadt Fortaleza. Diese ist heute trotz ihres Ursprungs als Kolonialstadt eine fortschrittliche Metropole. Aufgrund der schweren Dürreperioden ziehen zunehmend Brasilianer vom Land in die urbanen Gebiete. Dadurch ist die Stadt innerhalb kürzester Zeit beträchtlich gewachsen und mittlerweile die fünftgrößte des Landes. Von Fortaleza aus reist Yetman entlang der Küste Richtung Westen zur größten Bergkette Cearás. Auf dem Weg macht er unter anderem Halt im Fischerdorf Caetanos, in dem etwa 400 Familien leben. Das einige Kilometer entfernte Dünengebiet gehört zu einem der weltweit beliebtesten Reiseziele für Paraglider und Kitesurfer. Im Nationalpark Jericoacoara erwarten Yetman Dünen, traumhafte Strände und kristallklares Wasser. Einblicke in ein Wiederaufforstungsprojekt erhält der Philosoph anschließend in Guaraciaba do Norte.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 24.11.

Regie: Galina Kirsunowa


08:00 Eine Sommerreise am Polarkreis (45 Min.) (HDTV)
Jenissei, Dudinka
Dokumentationsreihe Finnland, 2013
ARTE / YLE
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12

Regie: Iris Olsson

Ville begibt sich in die Stadt Dudinka mit ihrem Seehafen an der Flussmündung des Jenissei. Er ergreift die Gelegenheit, um einem Freund des Geschäftsmanns Plaxunow aus Murmansk den mitgegebenen Sextanten auszuhändigen. Der alte Seemann ist zwar nicht da, aber sein Sohn verspricht, ihm das Geschenk zu geben. Der junge Kapitän Slawa zeigt Ville den Hafen und überlässt ihm sogar das Steuer seines Lotsenboots. Ein zweimotoriges Boot zu steuern ist allerdings nicht gerade ein Kinderspiel.
Die Nganasanen sind die Ureinwohner von Taimyr und mit ihnen geht Ville auf Fischfang. Doch die Fischer haben ihre Netze vergessen und ziemlich bald fällt einer der Motoren aus. Schließlich ist es Ville, der die Boote wieder heil an Land zurückbringt.
In einer Schule von Taimyr trifft Ville Jugendliche. Einige der jungen Leute stellen ihm Fragen über sein Leben und seinen Beruf. Dazu gibt es eine musikalische Vorstellung der besonderen Art: Ein traditionelles Instrument der Nganansanenkultur wird dabei mit Beatboxing kombiniert.
Der nächste Halt nach Taimyr ist Jakutien. Doch das Wetter wirft Villes Pläne um: Ein Sturm wütet auf See und sein Flugzeug kann nicht starten. Schließlich kann das Abenteuer weitergehen: Ville verlässt die Industriestadt in Richtung Tiksi am Ufer des Arktischen Ozeans.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Eine Sommerreise am Polarkreis" durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. Zu Land, zu Wasser und in der Luft legt der bekannte finnische Schauspieler Ville Haapasalo gewaltige 6.000 Kilometer zurück. Die abenteuerliche Reise führt in 30 Tagen durch die legendäre Nordostpassage – von der arktischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße.


08:45 Stadt Land Kunst (60 Min.) (HDTV)
Réunion / Schottland / Die Kathedrale in Reims
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.12.

Regie: Fabrice Michelin


09:45 Die Eloquenz der Tiere (50 Min.) (HDTV)
Die Sprache, der Mensch und das Tier
Folge 1 von 2
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 01.12.

Regie: Jérôme-Cécil Auffret


10:35 Die Eloquenz der Tiere (55 Min.) (HDTV)
Die Sprache, der Mensch und das Tier
Folge 2 von 2
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Jérôme-Cécil Auffret


11:30 Singvögel in Not (45 Min.) (HDTV)
Bedrohte Lebensräume
Dokumentation Großbritannien, 2015
Wiederholung vom 10.12.

Regie: Su Rynard


12:15 Re: (35 Min.)
Die Bar der Hoffnung – Wie eine Italienerin Flüchtlingen hilft
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 17.12.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 19/12


13:00 Stadt Land Kunst (55 Min.) (HDTV)
Schottland / La Réunion / Paris
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 16/02

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Das Museum Jeu de Paume in Paris
Zwischen den Bäumen des Tuileriengartens und dem Obelisk der Place de la Concorde liegt - eher unauffällig – das Museum Jeu de Paume. Lange Zeit wurde hier tatsächlich das "Jeu de Paume" praktiziert (wörtlich: "Spiel mit dem Handteller"), ein Vorläufer des Tennis. Jetzt dient das Gebäude als Ausstellungsort für zeitgenössische Fotografie. Einst spielte hier eine bescheidene Heldin eine wichtige Rolle …

(1): Walter Scott, ein schottischer "Braveheart"
(2): Réunion: Schmerz und religiöse Inbrunst der indischstämmigen Bevölkerung
(3): Das absolute Muss: Das Museum Jeu de Paume in Paris


13:55 Der (erste) große Eisenbahnraub (115 Min.) (HDTV, UT)
(The First Great Train Robbery)
Spielfilm Großbritannien, 1978
Wiederholung vom 17.12.
Produktion: Starling Films

Rollen und Darsteller:
Robert Agar – Donald Sutherland
Edward Pierce – Sean Connery
Edgar Trent – Alan Webb
Miriam – Lesley-Anne Down
Burgess – Michael Elphick
Henry Fowler – Malcolm Terris
Sharp – Robert Lang

Regie: Michael Crichton
Produzent: John Foreman
Drehbuch: Michael Crichton
Musik: Jerry Goldsmith
Kamera: Geoffrey Unsworth
Schnitt: David Bretherton, Peter Elliott


15:50 Grenzenloses Frankreich (50 Min.) (HDTV)
Neukaledonien
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 20.11.

Regie: Xavier Lefebvre


16:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Eisen – Warum wir es zum Überleben brauchen
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 18/12 bis 18/03

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Ob Pflanze, Tier oder Mensch – alle sind vom Eisen abhängig. Ohne Eisen in unserem Körper könnten wir keine sportliche Leistung erbringen, nicht einmal atmen. Wir müssen es täglich mit der Nahrung zu uns nehmen, denn unser Körper kann es nicht selbst produzieren. Warum können wir ohne Eisen nicht leben? Der Körper eines Erwachsenen enthält im Durchschnitt vier bis fünf Gramm Eisen. Nach dem Verzehr von eisenhaltigen Lebensmitteln oder Getränken wird es aufgespalten und gelangt ins Knochenmark. Dort wird das Spurenelement bei der Bildung von Hämoglobin benötigt. Hämoglobin befindet sich in unseren roten Blutkörperchen und transportiert den Sauerstoff im Blut. Deshalb brauchen wir Eisen für unsere Atmung. Während die "Xenius"-Moderatorin Emilie Langlade ihren Eisengehalt im Blut testen lässt, findet "Xenius"-Moderator Adrian Pflug heraus, wie viel Eisen in verschiedenen Lebensmitteln enthalten ist.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Die Seele des Essens (30 Min.) (HDTV)
Ziegenkäse auf Reisen
Folge 2 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12
Erstausstrahlung

Regie: Clio Sozzani, Claudia Palazzi

Umgeben von grünen Bergen liegt Chitlang, ein Tal im Südwesten Nepals. Dort lebt Ashok mit seiner Familie und stellt Ziegenkäse her. Das ist ungewöhnlich für Nepal, ein Land, in dem in der Regel Yak-Käse verzehrt wird. Doch Ashok, der bei einer Reise nepalesischer Landwirte nach Europa die Käseherstellung kennengelernt hat, ist von seinem Produkt überzeugt und als Pionier der Käseproduktion in Nepal fast schon berühmt. Er freut sich, endlich wieder nach Europa reisen zu dürfen. Dieses Mal besucht er Rebecca, eine Ziegenbäuerin aus Leidenschaft, in den französischen Alpen. Sie lebt dort mit ihrer Familie und produziert – wie Ashok – Ziegenkäse. Der höfliche Ashok und die übersprudelnde Rebecca arbeiten auf Anhieb wunderbar zusammen, auch wenn Rebecca schockiert ist, dass die Milch zur Käseherstellung in Nepal pasteurisiert werden muss. Sie war bisher felsenfest davon überzeugt, dass nur Rohmilchkäse gut schmecken kann! Ashok seinerseits ist überrascht von den vergleichsweise lockeren Hygienebedingungen in Frankreich. Rebecca gibt Ashok wertvolle Tipps, dafür schenkt er ihr selbst gesammelten nepalesischen Wildpfeffer, mit dem er zu Hause seinen Käse verfeinert. Ashoks Besuch in Savoyen ist nicht nur auf professioneller Ebene ein voller Erfolg. Die beiden stellen schnell fest, dass trotz der kulturellen Unterschiede zwischen Asien und Europa vor allem eines wichtig ist: die Liebe zur Natur, zu den Tieren und den Zutaten, die diese hervorbringen.


17:40 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV, UT)
Sibirien, die Eisstraße ins Polarmeer
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 03.12.

Regie: Wolfgang Mertin

Festtagsprogramm
Erstausstrahlung


18:30 Russlands wildes Meer (50 Min.) (HDTV)
Kampf ums Überleben
Folge 1 von 2
Dokumentation Österreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12
Erstausstrahlung

Regie: Franz Hafner

Das Ochotskische Meer am östlichsten Rand Russlands ist ein rauer Ort, an dem Stürme häufig tagelang das Meer aufwühlen und Tod und Verderben bringen. Im Winter herrschen am Nordrand des Meeres Temperaturen bis unter minus 40 Grad Celsius. Das Klima ist extrem, die Vegetation karg. Und doch sind zahlreiche Tierarten hier beheimatet, die sich den klimatischen Bedingungen über Jahrtausende angepasst haben. Darunter der Braunbär Kamtschatkas, der bis zu 600 Kilogramm wiegt und zu den größten Landraubtieren der Welt gehört. Er verbringt einen Großteil der langen Wintermonate in seiner Höhle. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten wurden am Ochotskischen Meer Wale fast bis zur Ausrottung gejagt. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei und die großen Meeressäuger kehren allmählich in die Gegend zurück. Insbesondere Buckelwale sind regelmäßig anzutreffen, aber auch Orcas. Bei der Nahrungssuche wenden beide Walarten völlig unterschiedliche, jedoch gleichermaßen erfolgreiche Jagdstrategien an. Vereinzelt leben auch Menschen am Ochotskischen Meer: Die Koryaken sind das indigene Volk dieser Region. Als Nomaden ziehen sie an der Seite von Rentieren durch die Tundra. Rentiere bieten den Koryaken Nahrung, Wärme und Transport. Dafür schützen die Menschen sie vor den Angriffen der Wölfe. Über Jahrtausende hat sich diese einzigartige Lebensgemeinschaft entwickelt. Der Winkelzahnmolch wiederum führt das Gegenteil eines Nomadenleben und hält die Stellung: Er verbringt die Wintermonate tiefgefroren im Eis und produziert zum Überleben sein eigenes Frostschutzmittel. Ein ständiger Wandel ist hier die einzige Konstante, alles Lebendige muss sich dem anpassen.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 19/12


19:40 Re: (35 Min.)
Durstige Kälber – Der Kampf gegen Tiertransporte
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Die Tierschützerin folgt mit ihren Kollegen heimlich Transportern. Sie berichtet über ungeeignete Tränkesysteme, dokumentiert Missstände, schreibt Beschwerden und Anzeigen. Immer wieder alarmiert sie die Polizei, die Transporter dann stoppt. Die Bilanz solcher Kontrollen: unversorgte, geschwächte oder eingeklemmte Tiere. Bei den Beamten ist Baumgärtner eine respektierte Praktikerin. Im EU-Parlament tritt sie als Expertin bei Anhörungen auf. Die Ungerechtigkeit gegenüber Tieren treibt sie an. "Kälber sind ein Nebenprodukt der Milchindustrie", sagt Baumgärtner. In der EU gibt es etwa 20 Millionen Milchkühe. Und ohne Kälber keine Milch. Für die Milchbauern sind die Tiere oft eine Belastung. Sie sind fast nichts wert. Es lohnt sich nicht, sie lange auf dem Hof zu füttern. Sobald sie nach dem Gesetz transportfähig sind, werden sie oft in Mastbetriebe gefahren.
Die langfristige Lösung ist für Baumgärtner ein Kurswechsel in der Agrarpolitik. Doch bis dahin sei es ein weiter Weg. Vorerst ist ihr Ziel eine Begrenzung des Transports von Jungtieren auf acht Stunden.


20:15 China erobert die Welt (75 Min.)
Themenabend
China gilt als aufstrebende Wirtschaftsmacht und gewinnt auf dem weltpolitischen Parkett
zunehmend an Einfluss. THEMA schaut einen Abend lang hinter die Kulissen dieses Erfolgs
und fragt nach den geopolitischen Folgen. "Die Welt des Xi Jinping" zeichnet den Aufstieg
und die politischen Zukunftspläne des chinesischen Präsidenten nach. Außerdem:
Wachstum durch Wirtschaftsspionage? "Der tausendköpfige Drache" beleuchtet die
Praktiken des chinesischen Geheimdienstes. Im Anschluss: Musik und Geopolitik. In
"Taiwan: Mit Heavy Metal ins Parlament" begleiten wir den Kampf eines Künstlers um
demokratische Unabhängigkeit.
Chinas Wirtschaft wächst und auch politisch gewinnt die Volksrepublik zunehmend an
Einfluss. Von Strafzöllen und Sanktionen seitens der US-amerikanischen Regierung lässt
sich hier niemand einschüchtern. Doch geopolitische Konflikte sind noch immer ungelöst.
THEMA widmet der Region einen Abend und macht sich auf, Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft im Reich der Mitte zu verstehen.
In "Die Welt des Xi Jinping" geht THEMA den Motiven des Staatspräsidenten und
kommunistischen Führers auf den Grund. Als Schlüsselperson der chinesischen Politik lenkt
er das Land seit 2013 mit nüchternem Pragmatismus und Kalkül. Sowohl innen-, als auch
außenpolitisch.
Danach begibt sich ARTE mit "Der tausendköpfige Drache" auf die Spuren weltweiter
Wirtschaftsspionage. Der China-Experte François Reinhardt deckt ein umfassendes
chinesisches Spionagenetzwerk auf. Welchem Bestreben folgt die Volksrepublik und was
wissen deutsche und französische Geheimdienste?
Anschließend widmen wir uns einem alten Konflikt: Wie steht es um die Ein-China-Politik der
Volksrepublik und das Verhältnis zu Taiwan? In "Taiwan: Mit Heavy Metal ins Parlament"
zeigt ARTE, wie ein Musiker für die Unabhängigkeit seines Landes kämpft.
Außerdem wirft THEMA einen Blick auf die Sonderverwaltungszone Hongkong. Die
ehemalige britische Kolonie sieht sich und seine boomende Wirtschaft einer neuen
chinesischen Kolonisation ausgesetzt. "Hongkong – Aufstand der Demokraten" verschafft
den Verfechtern echter Demokratie in der Region Gehör.


China erobert die Welt
20:15 Die Welt des Xi Jinping (75 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/12 bis 16/02
Erstausstrahlung

Regie: Sophie Lepault, Romain Franklin

Nie zuvor in der Geschichte war China so erfolgreich und verfolgte so ehrgeizige Ziele. Und nie zuvor hat China das weltpolitische Gleichgewicht so sehr durcheinandergebracht. Größtenteils verantwortlich dafür ist der Staatspräsident der Volksrepublik Xi Jinping. Als Schlüsselperson der chinesischen Politik lenkt er das kommunistische Land seit 2013 mit nüchternem Pragmatismus und Kalkül.
Sein freundliches Auftreten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Xi Jinping zu allem bereit ist, um den Auftrag seiner Kommunistischen Partei zu erfüllen: China bis 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik, zur führenden Wirtschafts- und Militärmacht zu machen - zum Wohle der Chinesen und der Menschheit. 2017 wurde Xi Jinping nach umfangreichen politischen Säuberungen vom Nationalen Volkskongress zum "Präsidenten auf Lebenszeit" ernannt. Sein Schlachtruf ist der "chinesische Traum", eine neue Ideologie mit nationalistischen Tönen. Wer nicht spurt, landet im Gefängnis und muss öffentlich Abbitte leisten. Dazu soll ein neues elektronisches Überwachungssystem künftig zwischen guten und schlechten Bürgern unterscheiden.
Auf internationaler Bühne versucht Xi Jinping unter dem Deckmantel eines angeblich für alle Seiten vorteilhaften "Win-Win" ein Gesellschaftsmodell zu etablieren, das für die westlichen Demokratien Grund zur Besorgnis gibt.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation über den rätselhaften Präsidenten Xi Jinping ist die erste ihrer Art. Ein Oberst der Volksbefreiungsarmee am Puls der Macht, ein Historiker aus Beijing, mehrere Regimekritiker, ein ehemaliger US-Botschafter in China und verschiedene Biografen versuchen, die kompromisslose Strategie des neuen starken Mannes zu entschlüsseln.


China erobert die Welt
21:30 Gesprächsrunde (10 Min.)
Diskussion


China erobert die Welt
21:40 Der tausendköpfige Drache (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Online verfügbar von 18/12 bis 17/01

Regie: François Reinhardt

Wie geht die Volksrepublik China vor, um die für das eigene Land als entwicklungs- und sicherheitsrelevant erachteten Daten zu erlangen? Der Film von François Reinhardt und Franck Renaud zeigt die grenzenlose Gier des Reichs der Mitte nach ausländischen Firmeninterna und die Machenschaften eines weltweiten Spionagenetzes, das einem "tausendköpfigen Drachen" ähnelt. Ebenso wie andere Großmächte verbirgt China kaum mehr seinem Absichten: Das 2006 von der Kommunistischen Partei angekündigte Konzept "Neuland" verfolgt etwa das Ziel, ausländisches Wissen einzuführen und es durch die Hinterlegung inländischer Patente in chinesisches Eigentum umzuwandeln. Diese Art von Technologie-"Transfer" ist nicht neu und hat in den vergangenen Jahren bereits einige namhafte Industrieunternehmen wie TGV und Airbus getroffen. Das Vorgehen war den europäischen Geheimdiensten und Außenministerien durchaus bekannt, doch Europas Interesse am gigantischen chinesischen Binnenmarkt verstellt den Politikern und Diplomaten oftmals den Blick. So bemächtigen sich die Chinesen weiterhin fleißig fremden geistigen Eigentums und breiten ihr Einflussnetz aus. Auch kontrolliert Peking schärfer denn je alle Exilchinesen, die für die Vorherrschaft der Partei gefährlich werden könnten. Millionen Beamte, aber auch über eine Milliarde andere Chinesen stehen im Dienste der gigantischen Maschinerie. Teilweise stellen sie sich aus Patriotismus freiwillig zu Verfügung, teilweise bleibt ihnen gar keine Wahl. Der Investigation auf vier Kontinenten – Europa, Asien, Amerika und Australien – liegt eine zehnjährige Recherche der Autoren zugrunde.


China erobert die Welt
22:40 Taiwan: Mit Heavy Metal ins Parlament (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2017
Online verfügbar von 18/12 bis 25/12
Erstausstrahlung

Regie: Marco Wilms

Er ist das schillernde Symbol für die neue politische Kraft der taiwanesischen Jugend und macht sich stark für mehr Transparenz, soziale Gerechtigkeit und eine größere Unabhängigkeit von China. Der Filmemacher Marco Wilms hat den ungewöhnlichen Politiker und Visionär einer modernen Demokratie für Taiwan ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Seine Fans kennen ihn im schwarzen Bühnen-Outfit und mit wilder Bemalung im Gesicht. Seit 2016 müssen sie sich an ein neues Kostüm gewöhnen: Mit Anzug und Krawatte, die langen Haare zum diskreten Pferdeschwanz gebunden, sitzt Freddy Lim, der Leadsänger der Heavy-Metal-Band Chthonic nun als Abgeordneter der New Power Party in Taiwans Parlament.
Lims Geschichte erzählt viel von der Desillusionierung, die die Jugendlichen in Taiwan in den vergangenen Jahren erfuhren und von ihrem politischen Aufbruch im Frühjahr 2014. Damals fanden sich Schüler und Studenten im Protest zur sogenannten Sonnenblumen-Bewegung zusammen. Sie sahen sich als Verlierer der Annäherung an China, als Verlierer einer Politik, deren Profite nur in die Taschen des Establishments gingen. Freddy Lims New Power Party ist ein Versuch, mit der 2014 aufgekommenen Energie die Politik zu retten. "Ich habe Angst", sagt er, "dass all die Kraft sonst verpufft."

Hintergrundinfo:
Über ein Jahr lang begleitete der Filmemacher Marco Wilms Freddy Lim bei dessen Auftritten im Parlament und in der Öffentlichkeit, wo er für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und soziale Gerechtigkeit sowie weniger Abhängigkeit von China eintrat. Er reiste mit ihm nach Washington, wo Lim unter Chinas heftigem Protest an der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump teilnahm, nach Dharamsala zu seinem Idol, dem Dalai Lama, und nach New York, wo Lim für die Aufnahme Taiwans in die Vereinten Nationen warb.


China erobert die Welt
23:35 Hongkong – Aufstand der Demokraten (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017

Regie: Alain Lewkowicz

Im Herbst 2016 lösen vier frisch gewählte Abgeordnete der ehemaligen britischen Kolonie ein politisches Erdbeben aus, als sie sich weigern, den gesetzlich vorgeschriebenen Amtseid abzulegen. Yau Wai-ching, Sixtus Leung, Nathan Law und Eddie Chu sind nicht bereit, die Sonderverwaltungszone Hongkong als untrennbaren Bestandteil der Volksrepublik China anzuerkennen, was diese seit dem 1. Juli 1997 de facto ist. Die vier jungen Volksvertreter kommen aus der Schüler- und Studentenbewegung und sind neben Joshua Wong die bekanntesten Gesichter der sogenannten Regenschirm-Revolution. Nun fordern sie das Recht Hongkongs auf Selbstbestimmung ein und damit China heraus. Ihrer Meinung nach sollte Hongkong nicht von Peking, sondern von Hongkong aus geführt werden. 20 Jahre nach der Rückkehr Hongkongs ins chinesische Staatsgefüge und nach der Einführung des Prinzips "Ein Land, zwei Systeme", das Hongkong noch bis 2046 vor der vollständigen und endgültigen Machtübernahme durch China schützt, ist Alain Lewkowicz nach Hongkong gereist. Er porträtiert diese Generation, die sich dem schrittweisen Verlust der individuellen Freiheiten und der Kultur Hongkongs entgegenstellt. Wer sind die jungen Volksvertreter und führenden Köpfe dieser Generation? Wofür setzen sie sich ein? Wen repräsentieren sie? Wie kämpfen sie und welches sind die Mittel ihrer demokratischen "Revolution" in Asien? Alain Lewkowicz, Regisseur und Produzent bei France Culture, verfolgt die Entwicklungen in Hongkong bereits seit 20 Jahren.


China erobert die Welt
00:35 Liebe im Reich der Mitte (55 Min.) (HDTV, UT)
Chinas Frauen im Aufbruch
Dokumentation Deutschland, 2016
Online verfügbar von 18/12 bis 18/03

Regie: Laetitia Schoofs

Im "Happy Sex Salon" der Sexualtherapeutin Dr. Hongli in Peking treffen sich Frauen aus allen Milieus, um den Gebrauch von Dildos zu erlernen, sich über weibliche Sexualität aufklären zu lassen und ihre Rolle als Frau neu auszuloten. 40 Jahre nach Maos Kulturrevolution findet in China eine sexuelle Revolution statt. In ihrem Zentrum stehen die Frauen. Vor vier Jahren starb der Mann der 49-jährigen Hausfrau Li Hua. Es war eine Vernunftehe. Nun macht sich Li Hua auf die Suche nach der großen romantischen Liebe und findet sie am Ende auch – nach Sex-Salon, Tanzschule und Beziehungsberatung. Die 32-jährige Food-Bloggerin Wen-Wen gilt als "Leftover Woman" und muss sich fragen lassen, warum sie mit über 30 immer noch unverheiratet ist. Die 67-jährige frühere Journalistin Ms. Wang erinnert sich an die Jahre der Kulturrevolution, als Liebe und Sex noch als verbotene Ablenkung von der Revolution galten. Im Wohnzimmer der Studentin Hua-Ying trifft sich seit 2012 die feministische Bcome Group: junge Aktivistinnen, die mit verstörenden Performances auf die Lage der Frauen im heutigen China aufmerksam machen. Das bleibt nicht ohne Folgen: Am Weltfrauentag 2015 wurden drei Aktivistinnen verhaftet. Von der Unmöglichkeit eines Coming-out erzählen Ping und Ting, die nur in der Anonymität der Großstadt Peking als lesbisches Paar ihre Liebe leben können.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation "Liebe im Reich der Mitte – Chinas Frauen im Aufbruch" ist ein intimer und selten offener Einblick in eine Revolution im Verborgenen, ein radikales Erwachen, das in den kommenden Jahren die chinesische Gesellschaft transformieren wird.


01:30 Indischer Sommer (45 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 5 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 18/12 bis 26/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Ian McLeod – Alexander Cobb
Sooni Dalal – Aysha Kala
Adam – Shachin Sailesh Kumar
Cynthia Coffin – Julie Walters
Eugene Mathers – Edward Hogg
Madeleine Mathers – Olivia Grant
Ramu Sood – Alyy Khan
Sita – Ellora Torchia
Dr. Kamble – Sanjeev Bhaskar
Jaya – Hasina Haque

Regie: Jamie Payne
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: St John O'Rorke

Madeleine und Ralph machen ihre Verlobung offiziell. Rund um die Verlobungsfeier werden unterschiedliche Erwartungen gehegt. Sarah Raworth möchte an einem besseren Platz an der Tafel sitzen. Um dies zu bewerkstelligen, erpresst sie Alice damit, die Wahrheit über ihren angeblich verstorbenen Ehemann ans Licht zu bringen … Ralph Whelan selbst nutzt das Fest für seine politischen Absichten. Er will den gesellschaftlich geächteten Unberührbaren einen Sitz im Parlament verschaffen, um sich so deren Unterstützung gegen Gandhi zu sichern. Zum Entsetzen aller lädt er deren Vertreter, Dr. Kamble, sogar zu seiner Verlobungsfeier ein.
Währenddessen ist Alice zu der Überzeugung gelangt, Aafrin habe sie mit dem von ihr überbrachten Brief gegen ihren Bruder Ralph ausspielen wollen. Aafrin bestreitet das und wundert sich gleichzeitig über Sita, die beteuert, den Brief an Sooni übergeben zu haben. Alice behält das Geheimnis für sich, aber dabei wird es nicht bleiben. Auch Eugene Mathers und Cynthia teilen ein Geheimnis: Eugene gesteht, dass seine Familie durch den Börsenkrach völlig mittellos geworden ist. Auch Ian McLeod bereitet Cynthia Sorge, denn der hat Ramu Soods Jobangebot angenommen.
Und dann taucht plötzlich eine mysteriöse Inderin in zerschlissenen Kleidern mit dem Jungen Adam auf, und es scheint, als ob Ralph sie kenne …


02:15 Indischer Sommer (50 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 6 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 18/12 bis 26/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Adam – Shachin Sailesh Kumar
Ramu Sood – Alyy Khan
Sita – Ellora Torchia
Captain Billy Farquhar – Jamie Maclachlan
Jaya – Hasina Haque

Regie: Jamie Payne
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: St John O'Rorke

Zwischen Alice und Aafrin Dalal herrscht nach dem Kuss angespannte Stimmung. Alice vertraut Aafrin sogar die Wahrheit über ihren Mann an. Doch er weiß, dass er niemals mit Alice zusammen sein kann. Außerdem hat seine Familie gerade akzeptiert, dass er Sita heiraten wird. Zudem hat Alice einen neuen Verehrer, Captain Billy Farquhar. Der ist auf der Durchreise und macht Alice Avancen, bis er sie bedroht, weil er weiß, dass Alices Mann nicht verstorben ist. Ralph bemerkt, dass der Captain Alice belästigt, und verletzt ihn schwer. Der Captain verlässt daraufhin Simla, ohne Alice zu verraten.
Zudem hat Ralph in Liebesdingen selbst zu kämpfen: Er hat in der mysteriösen Inderin seine alte Liebe Jaya erkannt. Ralph ignoriert den Rat von Cynthia, sich nicht auf Jaya einzulassen, und trifft sich mit ihr. Er will, dass sie aus Simla verschwindet, bietet ihr aber an, sie an einem sicheren Ort unterzubringen. Auch um Adam, in dem er nun seinen Sohn erkennt, will er sich kümmern. Er bietet an, das Waisenhaus finanziell zu unterstützen. Doch Jaya will, dass Ralph seinen Sohn kennenlernt, und sie vereinbaren, sich heimlich zu treffen. Für diesen Anlass stiehlt Jaya das Hochzeitskleid der verstorbenen Frau von Ramu Sood. Doch Jaya wird hinterrücks überrascht, und Ian McLeod hört auf seinem Rückweg von Sood verzweifelte Schreie …
In Simla werden die Beziehungsgeflechte kompliziert: Nach dem Kuss auf der Verlobungsfeier distanziert sich Aafrin von Alice. Er sieht keine gemeinsame Zukunft für sie und ihn. Außerdem hat sich Aafrins Familie gerade damit angefreundet, Sita in die Familie aufzunehmen. Zudem hat Alice einen neuen Verehrer. Doch der wird bald aufdringlich, denn er weiß von Alices prekärer Lüge …

Hintergrundinfo:
Mit "Indischer Sommer" wagt sich Creator und Autor Paul Rutman auf neues Terrain, denn in der Vergangenheit schrieb er vor allem die Drehbücher von Krimi-Serien wie der Neuauflage von "Miss Marple" (2009-2010). Der britische Regisseur Jamie Payne, der heute hauptsächlich für das Fernsehen arbeitet, begann seine Karriere zunächst als Schauspieler und Theaterintendant. Er führte Regie bei erfolgreichen Serien wie "Ashes to Ashes – Zurück in die 80er" (2010), "Call the Midwife – Ruf des Lebens" (2012) oder der Krimiserie "Legends" (2015). "Indischer Sommer" wurde auf der malaysischen Insel Pinang (ehemals Penang) gedreht, da dort noch Originalgebäude aus der britischen Kolonialzeit zu finden sind. Die Gebäude im heutigen Shimla (ehemals Simla) werden mittlerweile größtenteils von der indischen Regierung oder als Hotelkomplexe genutzt.


03:05 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Reise der Krokodile
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 11.12.

Regie: Marion Pöllmann


03:50 28 Minuten (46 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 17/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:36 Sendeschluss

*

Mittwoch, 19. Dezember 2018


05:00 Justice in Concert (70 Min.) (HDTV)
Woman Worldwide, Paris 2017
Musik Frankreich, 2017
Wiederholung vom 14.12.
Originalvertonung

Regie: Sebastien Lefebvre


06:10 Klimpern mit Anna (15 Min.) (HDTV)
C, D, E im Violin-Schlüssel
Kindersendung Frankreich, 2013
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12

Regie: Philippe Le Dem

Eddy liebt Musik, hat aber im Prinzip keine Ahnung, wie man Musik macht, geschweige denn, was Musik überhaupt ist. Deshalb beschließt er, Musikunterricht zu nehmen – und zwar bei der erfahrenen Klavierlehrerin Anna. Die Serie eröffnet Kindern spielerisch die nicht immer leicht zugängliche Welt der Musik: Welche Instrumente gibt es? Welche Rolle spielten sie in der Geschichte? Und welche Berufe und Musikrichtungen gibt es? Die amüsante Kindersendung führt die Zuschauer in kleinen Schritten und mit viel Humor an die Musiklehre heran.
Die zwei sympathischen Hauptfiguren – die erfahrene Musiklehrerin Anna und ihr völlig unbedarfter Schüler Eddy – vermitteln Kindern mit viel Leichtigkeit und Humor erste musikalische Grundkenntnisse. Darüber hinaus unternimmt die Sendung einen spielerischen Streifzug durch das weite Feld der Musik, so dass die Zuschauer verschiedene Instrumente und Berufe in der Musik kennenlernen.

Hintergrundinfo:
Nach einer klassischen Klavierausbildung am Pariser Konservatorium studierte Anna-Zofia Borowiec Musikpädagogik und erforscht seitdem immer wieder neue Wege der Musikvermittlung. Auf ihrer 2012 von der Académie Charles Cros ausgezeichneten Doppel-CD "Pianotine" spielte sie selbst komponierte Neuinterpretationen bekannter Kinderstücke ein. Seit mehr als 15 Jahren unterrichtet Anna-Zofia Borowiec Kinder und Erwachsene im Fach Klavier.


06:25 Klimpern mit Anna (15 Min.) (HDTV)
C, D, E, F im Violin-Schlüssel
Kindersendung Frankreich, 2013
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12

Regie: Philippe Le Dem

Eddy liebt Musik, hat aber im Prinzip keine Ahnung, wie man Musik macht, geschweige denn, was Musik überhaupt ist. Deshalb beschließt er, Musikunterricht zu nehmen – und zwar bei der erfahrenen Klavierlehrerin Anna. Die Serie eröffnet Kindern spielerisch die nicht immer leicht zugängliche Welt der Musik: Welche Instrumente gibt es? Welche Rolle spielten sie in der Geschichte? Und welche Berufe und Musikrichtungen gibt es? Die amüsante Kindersendung führt die Zuschauer in kleinen Schritten und mit viel Humor an die Musiklehre heran.
Die zwei sympathischen Hauptfiguren – die erfahrene Musiklehrerin Anna und ihr völlig unbedarfter Schüler Eddy – vermitteln Kindern mit viel Leichtigkeit und Humor erste musikalische Grundkenntnisse. Darüber hinaus unternimmt die Sendung einen spielerischen Streifzug durch das weite Feld der Musik, so dass die Zuschauer verschiedene Instrumente und Berufe in der Musik kennenlernen.

Hintergrundinfo:
Nach einer klassischen Klavierausbildung am Pariser Konservatorium studierte Anna-Zofia Borowiec Musikpädagogik und erforscht seitdem immer wieder neue Wege der Musikvermittlung. Auf ihrer 2012 von der Académie Charles Cros ausgezeichneten Doppel-CD "Pianotine" spielte sie selbst komponierte Neuinterpretationen bekannter Kinderstücke ein. Seit mehr als 15 Jahren unterrichtet Anna-Zofia Borowiec Kinder und Erwachsene im Fach Klavier.


06:40 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Eisen – Warum wir es zum Überleben brauchen
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 18.12.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Polen, Winter in den Waldkarpaten
Reportage Deutschland, 2015
Wiederholung vom 11.12.

Regie: Thorsten Niemann


08:00 Eine Sommerreise am Polarkreis (45 Min.) (HDTV)
Jakutien, Tiksi
Dokumentationsreihe Finnland, 2013
ARTE / YLE
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12

Regie: Iris Olsson

Ville wartet, bis der Sturm sich legt, um nach Tiksi weiterzureisen. Während dieser unfreiwilligen Wartezeit macht er sich mit der örtlichen Kultur vertraut. Er begegnet zwei Schamanen: Den ersten hält er für einen Scharlatan, dem zweiten dagegen vertraut er und lässt sich auf eine spirituelle Reise mit ihm ein.
Der Himmel in Tiksi klart auf und der Flug 1.000 Kilometer nach Norden verläuft problemlos. Der russische Hafenort nahe dem Flussdelta der Lena leidet unter der Abwanderung der Bevölkerung. Wladimir Iljus, der Leiter eines Naturschutzgebietes im Lena-Delta, erzählt Ville von der ruhmreichen Vergangenheit des heute eher verschlafenen Hafengürtels. Er erfährt, dass vor zwei Jahren, als die Temperaturen drei Wochen lang unter 50 Grad Celsius gefallen waren, viele Menschen erfroren sind, weil die Heizungen nicht funktionierten.
Ville trifft den Hafenmeister, der sich nach der Zeit zurücksehnt, als hier noch lebhaftes Treiben herrschte. Die Zukunft war vielversprechend, heute langweilen sich die Leute. Da läuft das Frachtschiff "Narva" ein, das Material der Gazprom für Bohrungen und die Förderung von Erdgas transportiert. Den Einheimischen zufolge ist Tiksi nicht ganz so tot, wie man auf den ersten Blick meinen möchte.
Das älteste Gebäude von Tiksi ist die Wetterstation, die von internationalen Geldgebern hauptsächlich aus den USA und Finnland mitfinanziert wird. Ville besucht die Station und lässt mit den Meteorologen einen Wetterballon aufsteigen.
Für die Abreise aus Tiksi braucht es viel Geduld. Die Naturgewalten müssen einem wohlgesonnen sein. Ville hat Glück und kann ohne Probleme nach Tschukotka abfliegen, den östlichsten Bezirk Russlands.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Eine Sommerreise am Polarkreis" durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. Zu Land, zu Wasser und in der Luft legt der bekannte finnische Schauspieler Ville Haapasalo gewaltige 6.000 Kilometer zurück. Die abenteuerliche Reise führt in 30 Tagen durch die legendäre Nordostpassage – von der arktischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße.


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Schottland / La Réunion / Paris
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.12.

Regie: Fabrice Michelin


09:25 Die Vermessung der Erde (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Christopher Gerisch


10:55 Die Neuvermessung der Welt (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2016
Wiederholung vom 09.12.

Regie: Christian Schidlowski


11:50 Manuel Down Under (25 Min.) (HDTV, UT)
Sightseeing mit Hindernissen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 12.12.

Regie: Carsten Stormer


12:15 Re: (35 Min.)
Durstige Kälber – Der Kampf gegen Tiertransporte
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 18.12.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 20/12


13:00 Stadt Land Kunst (45 Min.) (HDTV)
Valencia / Kuba / Biarritz
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 17/02

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Biarritz – Der Jungfrauenfelsen
Der "Rocher de la Vierge" hat die Form eines Schiffsrumpfs und ist das Wahrzeichen von Biarritz. Auf der Spitze des Felsvorsprungs im Meer mit der atemberaubenden Sicht auf den Golf von Biskaya wacht seit dem 19. Jahrhundert eine Marienstatue über Schiffsleute und Badegäste. Doch sie ist nicht die einzige …

(1): Valencia, die fröhliche Heimat des Joaquin Sorolla
(2): Kuba, das Oldtimer-Paradies
(3): Das absolute Muss: Biarritz – Der Jungfrauenfelsen


13:45 Northanger Abbey (100 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Großbritannien, 2006
Produktion: Granada Television Ltd, WGBH Boston
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12

Rollen und Darsteller:
Catherine Morland – Felicity Jones
Mrs. Allen – Sylvestra Le Touzel
Mr. Allen – Desmond Barrit
Isabella Thorpe – Carey Mulligan
John Thorpe – William Beck
Henry Tilney – J.J. Feild
Eleanor Tilney – Catherine Walker
James Morland – Hugh O'Conor
Captain Frederick Tilney – Mark Dymond
General Tilney – Liam Cunningham

Regie: Jon Jones
Produzent: Keith Thompson
Drehbuch: Andrew Davies
Musik: Charlie Mole
Kamera: Ciarán Tanham
Kostüm: Grania Preston
Bühnenbild: David Wilson
Schnitt: Sue Wyatt

Catherine Morland ist ein junges Mädchen, dessen größtes Hobby das Lesen von Schauerromanen ist. Vor lauter Begeisterung für die Novellen vermischt sie oft Realität und Fiktion und träumt davon, selbst Figur eines spannenden Romans zu sein. Als Jugendliche kommt sie zu dem wohlhabenden und kinderlosen Ehepaar Mr. und Mrs. Allen nach Bath. Dort freundet sie sich mit Isabella und deren Bruder John an. John hat ein Auge auf Catherine geworfen, doch diese interessiert sich vielmehr für den sympathischen Henry Tilney, den sie auf einem Ball kennengelernt hat und mit dessen Schwester Eleanor Catherine sofort Freundschaft geschlossen hat. Catherines Bruder James wiederum schwärmt für Isabella, die beiden verloben sich. Doch Isabella lässt sich, sehr zu Catherines Sorge, weiterhin Schmeicheleien von Henrys Bruder, dem Frauenheld Frederick, gefallen.
Eines Tages lädt General Tilney, der verwitwete Vater von Henry, Eleanor, Frederick und Catherine auf das majestätische Familienanwesen Northanger Abbey ein. Dies kommt Catherines Vorliebe für Schauerromane entgegen, denn auf dem Anwesen soll es spuken. Vor Ort erfährt Catherine von mysteriösen Umständen, unter denen die Mutter der Familie vor Jahren umgekommen sein soll. Trotz ausdrücklichen Verbots begibt sich Catherine im Anwesen auf Spurensuche und mischt sich in sensible Familienangelegenheiten ein. Schließlich hat Catherine sogar den Hausherrn im Verdacht, den Mord an seiner Gattin begangen zu haben, was ihren auserwählten Henry ganz und gar entrüstet. Zur selben Zeit erhält Catherine einen Brief ihres Bruders James, der sie über die Auflösung seiner Verlobung mit Isabella informiert. Isabella hatte das Spiel mit Frederick auf die Spitze getrieben und James betrogen. In derselben Nacht wird Catherine von dem wütenden Mr. Tilney gezwungen, Northanger Abbey sofort zu verlassen. Der Rauswurf kommt für Catherine völlig unvermittelt. Hat Henry seinem Vater etwa von ihren Verdächtigungen erzählt? Catherine ist bestürzt und sieht keinen Weg mehr, wie sie Henrys Herz erobern könnte.

Hintergrundinfo:
Die filmische Adaption von Jane Austens "Northanger Abbey" ist nicht nur eine charmante Liebesgeschichte, sondern auch ein spannender Film mit Einflüssen aus der Schwarzen Romantik.
Drehbuchautor Andrew Davies schrieb bereits die Drehbücher für Diarmuid Lawrences Adaption von Jane Austens "Emma" (1996) sowie die Miniserie "Sinn und Sinnlichkeit" (2008) unter der Regie von John Alexander. 2016 adaptiere er erfolgreich Tolstois Roman "Krieg und Frieden" für die BBC.
Jon Jones führte Regie bei der vierteiligen Miniserie "Titanic" (2012), der BBC-Serie "The Diary of Anne Frank" (2009) sowie der Romanverfilmung "Archangel – Die rote Verschwörung" mit Daniel Craig aus dem Jahr 2005.
Felicity Jones, hier in der Rolle der Catherine, schaffte den internationalen Durchbruch mit ihrer Hauptrolle in dem 2011 erschienenen US-amerikanischen Drama "Like Crazy" von Drake Doremus, für die sie sowohl den New Hollywood Award als auch den Spezialpreis der Jury beim Sundance Film Festival erhielt. 2015 wurde Jones für ihre schauspielerische Leistung in der Hauptrolle des Films "Die Entdeckung der Unendlichkeit" sowohl für einen Oscar als auch für einen Golden Globe nominiert.


15:25 Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See (25 Min.) (HDTV)
Indien, Chennai
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 09.11.

Regie: Jacques Offre


15:50 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Guadeloupe
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 21.11.

Regie: Xavier Lefebvre


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Trüffel – Juwel aus dem Untergrund
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 19/12 bis 19/03

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Erschnüffelt werden sie von Hunden oder Schweinen. Die Stars unter ihnen sind die weißen Trüffel. Wo kommen Trüffel überall vor, und wie kann man sie züchten? Früher durfte man sie auch in Deutschland im Wald suchen. Doch inzwischen stehen Trüffel hier unter Naturschutz und dürfen nur noch aus wissenschaftlichen Gründen in freier Natur gesammelt werden. Anders ist es in Frankreich, Italien oder auf dem Balkan. Da werden sie noch – meist mit Hunden – in lichten Wäldern gesucht. Inzwischen kommt jedoch ein Großteil der unterirdischen Pilze aus Plantagen. An der Qualität und am Preis ändert das nichts: Noch immer muss man für hundert Gramm der dunklen Burgundertrüffel etwa 80 Euro bezahlen und sogar 800 Euro für hundert Gramm der berühmten weißen Alba-Trüffel. In der Nähe von Freiburg besuchen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug eine Burgundertrüffelplantage. Dort zeigt ihnen die Biologin Silke Friedrich, wie man junge Setzlinge mit Trüffelsporen beimpft und wie man diese Bäumchen anschließend pflanzt. Buchen und Haselnusssträucher eignen sich besonders gut, aber es müssen junge Pflanzen sein, denn ältere Bäume sind schon eine Symbiose mit anderen Pilzen eingegangen. Es dauert also einige Jahre, bis geerntet werden kann.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Die Seele des Essens (30 Min.) (HDTV)
Fladenbrot weltweit
Folge 3 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12
Erstausstrahlung

Regie: Clio Sozzani, Claudia Palazzi

In Lappland, im äußersten Norden Schwedens, wo man den Eindruck hat, dass eigentlich immer Winter ist, hat Susanne ihren Bürojob aufgegeben und macht das, was ihr wirklich am Herzen liegt: In der nordschwedischen Stadt Luleå verkauft sie in ihrem eigenen Laden regionale Produkte. Dazu gehört, dass sie in ihrer eigenen Backstube Gakkhu herstellt, ein traditionelles dünnes Fladenbrot aus Mehl, Hefe und Gewürzen. Das Interesse an ihrer eigenen Kultur der Samen lässt sie neugierig auf andere Kulturen sein. Und so macht sich Susanne auf die weite Reise in die Stadt Udaipur nach Indien, um zu erfahren, wie dort Fladenbrot hergestellt wird. In Indien heißt es Chapati und wird traditionell zu jeder Mahlzeit gereicht. Susanne trifft Julie, die ebenfalls einen kleinen Bioladen betreibt. Julie ist besonders stolz auf ihre berufliche Selbstständigkeit, die im traditionellen Indien nicht selbstverständlich ist. Susanne lässt sich Julies Arbeitsalltag zeigen und ist beeindruckt von der Präzision bei der Chapati-Herstellung. Am Ende steht ein gemeinsames Experiment: Können die beiden Frauen eine Art länderübergreifendes Crossover-Fladenbrot backen, das die Eigenschaften von Gakkhu und Chapati miteinander vereint? So viel sei verraten: Es gelingt – zumindest, wenn man den eingeladenen Picknickgästen glaubt. Und die beiden Frauen haben noch viel mehr erreicht: Ihnen ist ein kultureller Austausch über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg gelungen und sie haben sich angefreundet – nur wegen ihrer Liebe zum Brot.


17:40 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Kanada – Mit der Hebamme durch die Badlands
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 27.11.

Regie: Maria-Christina Degen


18:35 Russlands wildes Meer (45 Min.) (HDTV)
Jahre im Überfluss
Folge 2 von 2
Dokumentation Österreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 26/12
Erstausstrahlung

Regie: Franz Hafner

Russlands einzigartige Meereswildnis, das Ochotskische Meer, ganz im Osten des Landes gelegen, ist von Extremen geprägt: Sind die Winter noch so eisig und karg, dass die Tierwelt ums Überleben kämpft, scheint die Natur im Sommer ein Fest zu feiern und das Leben explodiert. Auf der nordjapanischen Insel Hokkaido sind die Winter verhältnismäßig kurz. Bereits im Februar beginnt hier das Eis auf den Flüssen zu schmelzen. Zeit für die etwa Tausend Mandschurenkraniche, sich zu paaren. Diese größten aller Kraniche genießen in Japan besonderen Schutz, da sie als Vögel des Glücks verehrt werden. Tausend Kilometer nördlich ist das Ochotskische Meer zu dieser Zeit noch mit Packeis bedeckt, von Frühling keine Spur. Doch der Schein trügt, denn unter dem Eis verbirgt sich einer der größten Reichtümer dieses Meeres: riesige Seelachsschwärme. Als eines der fischreichsten Meere weltweit lockt das Ochotskische Meer nicht nur Hochseeschiffe, die hier täglich jeweils bis zu 300 Tonnen Seelachs fangen und verarbeiten. Auch für Möwen ist die Seelachsfischerei ein gigantisches Fest. Zehntausende Vögel begleiten die Schiffe, um die abfallenden Reste zu erbeuten. Die Halbinsel Kamtschatka hat der Winter bis Mitte April fest im Griff. Nur im Tal der Geysire sprießt frisches Gras aus dem Boden und die Braunbären verlassen früh ihre Winterquartiere, ist die Gegend doch sozusagen ein gemütliches Wohnzimmer inmitten einer Eiswüste. Die Natur rund um das Ochotskische Meer kann eine Hölle sein, feindlich und tödlich. Und genauso oft ist sie ein Paradies, eines der letzten dieser Erde. Immer aber ist sie Heimat für eine fantastische Vielfalt.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 20/12


19:40 Re: (35 Min.)
Genua nach der Katastrophe – Das Leben nach dem Brückeneinsturz
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 19/12 bis 19/03
Erstausstrahlung

Um 11:36 Uhr passierte es. Genua, 14. August, die Morandi-Brücke stürzte ein. 43 Menschen kamen ums Leben. Bis heute weiß niemand genau, warum die Brücke einstürzte. Von Baufälligkeit ist seither die Rede, immer wieder sei vor einem Einsturz gewarnt worden. Der Autobahnbetreiber steht unter Anklage. Überlebende berichten für "Re:" aus der ‚zona rossa', der "roten Zone" unter der Brückenruine.
"Du sitzt in deinem Lastwagen und fährst wie jeden Tag deine Ware zu den Kunden. Auf der Morandi-Brücke regnet es so stark, dass man nichts sehen kann. Plötzlich hörst du ein höllisches Krachen und alle Autos vor dir auf der Autobahnbrücke verschwinden im Nichts …"
"Du bist bei der Arbeit, in deiner Firma unterhalb der Brücke, lädst vom Lastwagen Kabel zum Recyceln ab, plötzlich hörst du quietschende Reifen, du schaust nach oben und als die Staubwolke sich lichtet, ist die Brücke nicht mehr da. Gleich danach eine erschreckende Stille …"
"Du kommst mit deiner Mutter aus dem Urlaub und kannst nicht mehr in dein Haus unter der Brücke. Sperrzone. Du weißt, wärst du nicht in den Urlaub gefahren, wärst du jetzt vielleicht nicht mehr am Leben. Einerseits bist du dankbar, aber dann das Leben im Hotel, ohne deine vertraute Umgebung, weit weg von deinem Viertel. Täglich Staus, weil deine Stadt in zwei Teile zerrissen wurde. Und das seit bald drei Monaten."
Stillstand. Der einzige Lastwagen, der immer noch auf der Brücke steht, ein Mahnmal. Ein Mahnmal ist aber auch die zerbrochene Brücke selbst – für Schlamperei, für Chaos, für Gewinnsucht. Für die 43 Todesopfer und ihre Hinterbliebenen eine mörderische Brücke seit dem 14. August 2018.


20:15 Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (105 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann)
Spielfilm Schweden, 2013
Produktion: NICE FLX Pictures

Rollen und Darsteller:
Allan Karlsson – Robert Gustafsson
Julius – Iwar Wiklander
Polizeiinspektor – Ralph Carlsson
Benny – David Wiberg
Gunilla – Mia Skäringer
General Franco – Koldo Losada
Robert Oppenheimer – Philip Rosch
Herbert Einstein – David Shackleton

Regie: Felix Herngren Produzent: Malte Forssell, Felix Herngren, Henrik Jansson-Schweizer, Patrick Nebout Drehbuch: Felix Herngren, Hans Ingemansson Musik: Matti Bye Kamera: Göran Hallberg Schnitt: Henrik Källberg

Allan Karlsson ist ein 99-jähriger Junggeselle mit einer eigentümlichen Vorliebe für Sprengstoff. Weil er einen Fuchs in die Luft jagte, der seinen geliebten Kater Molotow totgebissen hat, sperren die Behörden den greisen Bombenleger ins Altersheim. Dort herrscht aber zu seinem Leidwesen Langeweile pur. Während die Betreuer eine betuliche Zeremonie für seinen 100. Geburtstag vorbereiten, steigt der rüstige Senior heimlich aus dem Fenster und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise.
Schon am nächsten Bahnhof gerät er gegen seinen Willen in den Besitz eines Koffers voller Geldscheine. Diese stammen aus der Beute einer martialischen Bikergang, die sich nun ebenso an seine Fersen heftet wie ein begriffsstutziger Polizeiinspektor. Glücklicherweise lernt Allan den Gelegenheitsdieb Julius, den Langzeitstudenten Benny und die Tierschützerin Gunilla kennen. Ein ums andere Mal helfen die drei ihm dabei, den grimmigen Gesellen zu entkommen.
Mindestens genauso spannend wie ihre gemeinsamen Abenteuer sind die Erzählungen aus seinem ereignisreichen Leben: Allan hat General Franco das Leben gerettet, Oppenheimer beim Bau der Atombombe den entscheidenden Tipp gegeben und im sowjetischen Gulag den debilen Zwillingsbruder von Albert Einstein kennengelernt. Sogar für den Fall der Berliner Mauer ist er verantwortlich. Seine spezielle Vorliebe für Sprengstoff spielte dabei stets eine nicht unerhebliche Rolle. Und überraschende Knalleffekte hält er auch für die Rocker bereit.

Hintergrundinfo:
Felix Herngrens Literaturverfilmung ist ein Roadmovie, das durch den schwedischen Starkomiker Robert Gustafsson getragen wird. Die Komik des Films entsteht durch eine sanft gespielte Gleichgültigkeit des Hundertjährigen Allan, der sich im Altersheim langweilt und der ihm gebührenden 100. Geburtstagsfeier entflieht. "Eine liebevoll-beherzt und mit für europäische Verhältnisse erstaunlichem Aufwand inszenierte Komödie, deren reizvoll-komplexe Konstruktion aus der Buchvorlage herrührt, dem schwedischen Besteller von Jonas Jonasson." (Filmdienst)


22:00 Cyrano von Bergerac (135 Min.) (HDTV)
(Cirano de Bergerac)
Spielfilm Frankreich, 1990
Produktion: Hachette Première et Cie, Caméra One, Films A2, CNC, UGC

Rollen und Darsteller:
Cyrano von Bergerac – Gérard Depardieu
Roxane – Anne Brochet
Christian de Neuvillette – Vincent Perez
Comte de Guiche – Jacques Weber
Ragueneau – Roland Bertin

Regie: Jean-Paul Rappeneau
Produzent: René Cleitman, Michel Seydoux
Drehbuch: Jean-Claude Carrière, Jean-Paul Rappeneau
Musik: Jean-Claude Petit
Kamera: Pierre Lhomme
Kostüm: Franca Squarciapino
Schnitt: Noëlle Boisson

Zu Zeiten Richelieus steht der Edelmann Cyrano von Bergerac einer Eliteeinheit des Hochadels vor, die für ihre Raufereien, Zechgelage und Liebeshändel berühmt ist. Ebenso schlagfertig ist Cyrano auch mit Worten. Abgöttisch liebt er seine Cousine Roxane, die Schönste in der Pariser Gesellschaft. Das größte Hindernis, im wahrsten Sinne des Wortes, ist seine lange Nase.
Wegen ihr traut er sich nicht, Roxane seine Liebe zu offenbaren. Diese verliebt sich zudem in den gut aussehenden Christian, der gerade in Cyranos Regiment aufgenommen wurde. Zunächst enttäuscht und entmutigt, ist Cyranos Liebe aber so groß, dass er den jungen Soldaten auf Roxanes Bitten hin protegiert. Er ist dem geistig ungelenken Nebenbuhler sogar bei der Abfassung von glühenden Liebesschwüren zu Diensten, um der Angebeteten wenigstens in seinen Versen nahezukommen.
Der Plan funktioniert, Roxane und Christian heiraten. Doch bevor sich das Paar seiner Liebe hingeben kann, muss Christian mit Cyrano in den Krieg gegen die Spanier ziehen. Als der junge Soldat merkt, dass es in Wirklichkeit die Verse Cyranos sind, die das Herz seiner Geliebten entflammen, wird er von Selbstzweifeln geplagt. Doch bevor er Roxane über die Abmachung zwischen ihm und Cyrano aufklären kann, stirbt er im Gefecht.
Jahre später ist Roxane immer noch in tiefer Trauer. Bei einem Treffen mit ihrem Cousin Cyrano wird ihr klar, wer der wahre Wortkünstler war. Doch nun ist es zu spät, Cyrano wurde aus dem Hinterhalt angegriffen und ist schwer verwundet …

Hintergrundinfo:
"Cyrano von Bergerac" ist eine aufwendige, in prachtvollen Bildern gestaltete Neuverfilmung des gleichnamigen romantischen Theaterstücks von Edmond Rostand, die sich eng an die Vorlage hält, alle Dialoge in Versform darbietet und die Geschichte mit Elementen des Abenteuer- und Actionfilms verbindet. Jean-Paul Rappeneaus Adaption des Versdramas, mit einem furiosen Gérard Depardieu in der Titelrolle, wurde nicht nur in Frankreich zu einem Riesenerfolg. 1991 erhielt der Film zehn Césars, in den USA einen Golden Globe sowie fünf Oscar-Nominierungen. Ein Oscar ging an Franca Squarciapino für die besten Kostüme. Gérard Depardieu wurde 1990 auf dem Filmfestival in Cannes als bester Schauspieler und 1991 mit dem "Super-César" als bester männlicher Darsteller der 80er Jahre ausgezeichnet.


00:15 Die große Literatour (50 Min.) (HDTV)
Goethes Italien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 19/12 bis 19/03

Regie: Markus Augé, Jonas Niewianda

"Den 3. September früh 3 Uhr stahl ich mich aus dem Carlsbad weg, man hätte mich sonst nicht fortgelassen. Man merckte wohl daß ich fort wollte." So lautet der erste Eintrag im Reisetagebuch des Kaufmanns Johann Philipp Möller aus Leipzig. Doch Möller heißt gar nicht Möller und ist auch kein Kaufmann. Es ist kein anderer als der gefeierte Beststellerautor Johann Wolfgang von Goethe, der sich heimlich und unter falschem Namen von seinem Kuraufenthalt in Carlsbad Richtung Italien abgesetzt hatte.
Die fluchtartige Reise hat Goethe von langer Hand geplant. Er will seinen Pflichten in Weimar als Berater des Herzogs Carl August entfliehen und Italien, von dem er schon so viel gehört und gelesen hat, endlich mit eigenen Augen sehen. Seine fast zweijährige Italienreise hält Goethe in zahlreichen Briefen an seine Freunde in Weimar fest. Später entsteht daraus die "Italienische Reise".
Mit diesem autobiographischen Prosatext entsteht ein neuer Typus der Bildungsreise, der einflussmächtig auf das 19. Jahrhundert wirkt. Deutschlands größter Dichter hat mit seiner "Italienischen Reise" eine Sehnsucht – insbesondere bei den Deutschen – nach Italien geweckt, die bis heute anhält. Der Film begibt sich auf die Spur Goethes anhand seines Werks und entdeckt Italien durch die Augen des Dichterfürsten.

Hintergrundinfo:
"Die große Literatour" begibt sich auf die Spuren von acht der spannendsten Reiseschriftsteller der Geschichte, folgt ihren Reisen nach und sieht die Länder aus ihren Blickwinkeln.


01:05 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.12.


01:30 Indischer Sommer (45 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 7 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 19/12 bis 27/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Adam – Shachin Sailesh Kumar
Ramu Sood – Alyy Khan
Inspektor Rowntree – Guy Williams
Sergeant Mujinder Singh – Sudarshan Kumar
Jaya – Hasina Haque

Regie: Jamie Payne
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman, Lisa McGee
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: St John O'Rorke

Der Leichnam der ertränkten Jaya wird von den Kindern des Waisenhauses gefunden. Sogleich nimmt Inspektor Rowntree die Ermittlungen auf. Währenddessen wacht Ian McLeod nach dem Abend mit Ramu Sood verkatert auf und erfährt von der jungen Frau, die in einem Hochzeitkleid aufgefunden wurde. Er erinnert sich, dass das Kleid von Soods verstorbener Frau gestohlen wurde, und meldet sich mit diesem Hinweis sogleich bei Rowntree. Ihm ist nicht bewusst, dass er damit Sood ins Verderben stürzt. Dieser wird sogleich festgenommen und des Mordes beschuldigt. Cynthia nimmt den verstoßenen McLeod sogar wieder in den Royal Simla Club auf. Doch McLeod ist von Soods Unschuld überzeugt und gibt dem Verdächtigen zur Verwunderung aller ein Alibi. Ralph befürchtet derweil, dass die Wahrheit über Jaya und ihren gemeinsamen Sohn im Zuge der Ermittlungen ans Licht kommt. Außerdem macht ihm der Tod seiner einstigen Liebe mehr zu schaffen als gedacht.
Alice ahnt, dass ihr Bruder Ralph etwas vor ihr verheimlicht. Vor allem als sie von Leena erfährt, dass Jaya Adams Mutter war, und sie Ralph auf der Beerdigung der Toten entdeckt. Auch Leena vermutet, Ralph Whelan sei Adams Vater, denn er zeigt plötzlich ein großes Interesse am finanziellen Wohlergehen des Waisenhauses … Als Sergeant Singh versucht, Aafrin mit dem von ihm gestohlenen Dokument zu erpressen, vermutet dieser, Alice habe den Brief nie überbracht.


02:15 Indischer Sommer (55 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 8 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 19/12 bis 27/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Sooni Dalal – Aysha Kala
Adam – Shachin Sailesh Kumar
Ramu Sood – Alyy Khan
Sita – Ellora Torchia
Vinod Mukesh – Ikhlaq Khan
Hugh Slater – Peter Sullivan
Jaya – Hasina Haque

Regie: David Moore
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman, Anna Symon
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Elen Pierce Lewis

Die Gerichtsverhandlung um den Mord an Jaya nimmt ihren Lauf. Der Angeklagte Ramu Sood wird von dem ortsansässigen Anwalt Vinod Mukesh vertreten. Ian McLeod einigt sich mit ihm, vor Gericht auszusagen. Doch Sood will McLeod davon überzeugen, bei der Gerichtsverhandlung nicht zu erscheinen – denn eine Aussage würde ihn höchstwahrscheinlich sein Ansehen bei den Briten kosten.
Auch Leena bricht in der Verhandlung ihr Schweigen und bezeugt, dass Jaya Adams Mutter war. Ihre Vermutung über den Vater des Jungen behält sie für sich. Als der Ankläger Hugh Slater sie bedrängt, greift Douglas Raworth schützend ein. Seine Frau Sarah, die sich unter die Schaulustigen gesellt hatte, sieht dies mit Entsetzen – und als sie sich vor lauter Übelkeit übergeben muss, wird sie auch noch zum Gespött des voll besetzten Gerichtssaals.
McLeod jedoch ist zu dem Zeitpunkt, an dem er aussagen soll, spurlos verschwunden und wird sturzbetrunken von Sooni und Aafrin aufgefunden, die sich auf die Suche gemacht hatten. Trotz seines Zustands entschließt er sich, doch noch eine Aussage zu machen. Im Gerichtssaal unterstellt Slater McLeod jedoch ein Alkoholproblem und zweifelt die Glaubwürdigkeit seiner Aussage an – damit scheint Soods Schicksal besiegelt.
Als Aafrin erfährt, dass Sita den Brief an seine Schwester nie überbracht hat, entschuldigt er sich bei Alice und gesteht ihr sein Leid: Zwar liebe er Sita nicht, doch hätte eine Trennung für sie den Verstoß aus ihrer Familie zur Folge. Beim nächsten Treffen mit Sita kann Aafrin seine wahren Gefühle für Alice nicht länger verheimlichen …


03:10 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Rückkehr der Blumentiere
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 12.12.

Regie: Bernhard Rübe


03:55 28 Minuten (40 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 18/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
An der Grottacabana
Fernsehserie Frankreich, 2016
Online verfügbar von 19/12 bis 28/11

Regie: Jean-Paul Guigue

Spam und Blog erzählen von ihrer Hochzeitsreise nach Lascaux de Janeiro. Spam schwärmt vom Strand der Grottacabana, Blog schwelgt in Erinnerungen an das Maracaverne-Stadion. Haben die beiden wirklich die gleiche Reise unternommen?

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:38 Sendeschluss

*

Donnerstag, 20. Dezember 2018


05:00 Gnade (130 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Norwegen, 2011
Produktion: Schwarzweiss Filmproduktion, Knudsen & Streuber Medienmanufaktur, Ophir Film, Neofilm, ZDF, ARTE
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12

Rollen und Darsteller:
Niels – Jürgen Vogel
Maria – Birgit Minichmayr
Markus – Henry Stange
Linda – Ane Dahl Torp
Wenche – Maria Bock
Mads – Bjørn Sundquist

Regie: Matthias Glasner
Produzent: Kristine Knudsen, Matthias Glasner, Andreas Born
Drehbuch: Kim Fupz Aakeson
Musik: Home Sweet Home
Kamera: Jakub Bejnarowicz
Kostüm: Sabine Keller
Szenenbild: Claus Rudolf Amler
Redaktion: Daniel Blum, Anne Even
Schnitt: Heike Gnida

Niels, Maria und ihr gemeinsamer Sohn Markus sind aus Deutschland nach Norwegen ausgewandert, um ihrem Leben neuen Schwung zu geben. In Hammerfest, der nördlichsten Stadt der Welt, arbeitet Niels auf einer Erdgasverflüssigungsanlage, während Maria eine Anstellung als Krankenschwester in einem Hospiz findet. Es dauert nicht lange, da finden die überwunden geglaubten Probleme ihren Weg zurück in den Alltag: Niels hat eine neue Geliebte, Maria opfert sich für todgeweihte Patienten auf und verschließt die Augen vor dem Zerfall der Familie. Auch findet ihr Sohn Markus keinen Anschluss in der neuen Heimat. Eines Abends auf dem Heimweg überfährt Maria scheinbar ein Tier. Da sie im Rückspiegel nichts erkennen kann, fährt sie verängstigt weiter. Eine verhängnisvolle Entscheidung, wie sich herausstellt, denn es war tatsächlich ein junges Mädchen, das tags darauf tot aufgefunden wird. Maria gesteht ihrem Mann den Unfall, doch da es keine Zeugen gibt, beschließen sie, nichts zu sagen.
Ihr gemeinsames Geheimnis schweißt die beiden zusammen. In der entfremdeten Ehe werden neue, unbekannte Gefühle freigesetzt. Auch Markus bemerkt die Stimmungsänderung, sie gibt ihm Kraft, sich seinen Mitschülern neu zu stellen. Aus einer scheinbar verwerflichen Entscheidung entstehen plötzlich positive Energien. Aber Niels plagen Gewissensbisse, als er beim Eisfischen mit seinem Sohn auf die Eltern des verstorbenen Mädchens trifft. Als die Mutter ihm für seine Anteilnahme dankt, wird ihm klar, dass sie die Schuld, die sie auf sich geladen haben, nicht mehr für sich behalten können und auf Gnade hoffen müssen …

Hintergrundinfo:
Regie bei "Gnade" führte Matthias Glasner. Er ist für ARTE kein Unbekannter: Von ihm kommen Filme wie "Sexy Sadie", "Fandango", "Der freie Wille" oder "Eine gute Mutter". Der Filmautor mit eigener Handschrift realisierte auch die ARTE-Koproduktion "Die Stunde des Wolfes". In "Gnade" spielt Jürgen Vogel den Familienvater Niels. Die Liste der Filme unter seiner Mitwirkung ist lang. Es zählen dazu "Das Leben ist eine Baustelle", "Der freie Wille", "Emmas Glück" und "Schwerkraft". Die Rolle der Maria übernahm Birgit Minichmayr. Für "Alle Anderen" bekam sie 2009 den Silbernen Bären der Berlinale.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (UT)
Jonathan, der Flugakrobat
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.12.

Regie: Jean-Baptiste Mathieu


08:00 Eine Sommerreise am Polarkreis (45 Min.) (HDTV)
Tschuktschen-Halbinsel, Lorino
Dokumentationsreihe Finnland, 2013
ARTE / YLE
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12

Regie: Iris Olsson

Ville erreicht den Autonomen Kreis der Tschuktschen im äußersten Nordosten Russlands. Kaum ein Tourist hat sich je hierher verirrt, und mit Einreisegenehmigungen ist man in Tschukotka wie in allen Bezirken an der russischen Ostküste sehr sparsam. Wie in den meisten Regionen östlich des Urals ist das Verkehrsnetz in Tschukotka schlecht ausgebaut. Flugzeugreisen sind den Wetterbedingungen unterworfen – und an 300 Tagen im Jahr liegt Tschukotka im dichten Nebel. Die Häuserfassaden sind bunt angestrichen und dekoriert, um auch bei Schnee und Nebel sichtbar zu sein.
Ville trifft sich mit Irina, die sich der undankbaren Aufgabe widmet, den lokalen Tourismus zu fördern. Dann spricht er mit den Fischern des Dorfes. Die Tschuktschen leben vom Fischfang und von der Jagd auf Wale und Walrosse. Anschließend nutzt Ville die einzige Straße, die von Tschukotka nach Lorino führt. Der Walfang wird weltweit heftig kritisiert, doch Ville kann die Tschuktschen verstehen: Der von ihnen gejagte Grauwal ist nicht vom Aussterben bedroht, und ein einziger Wal kann das ganze Dorf einen Monat lang ernähren.
Auf seiner Reise zur Beringstraße entdeckt Ville heiße Quellen, die bei den Bewohnern der Gegend sehr beliebt sind. In der nächsten Folge fährt Ville noch weiter gen Osten. Bald schon erreicht er das Ziel seiner Reise, das Kap Deschnjow.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Eine Sommerreise am Polarkreis" durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. Zu Land, zu Wasser und in der Luft legt der bekannte finnische Schauspieler Ville Haapasalo gewaltige 6.000 Kilometer zurück. Die abenteuerliche Reise führt in 30 Tagen durch die legendäre Nordostpassage – von der arktischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße.


08:45 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Valencia / Kuba / Biarritz
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 19.12.

Regie: Fabrice Michelin


09:25 Poker ums Öl (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2018
Wiederholung vom 04.12.

Regie: Jean Crépu


10:25 Nach dem Eis (55 Min.) (HDTV)
Was passiert mit der Arktis?
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 04.12.

Regie: Marvin Entholt, Peter Bardehle


11:20 Mit Kompass und Köpfchen auf Hoher See (30 Min.) (HDTV)
Madagaskar, Toliara
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 07.11.

Regie: Laurent Sardi


11:50 Manuel Down Under (25 Min.) (HDTV, UT)
Das Outback ruft!
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 13.12.

Regie: Carsten Stormer


12:15 Re: (35 Min.)
Genua nach der Katastrophe – Das Leben nach dem Brückeneinsturz
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 19.12.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 21/12


13:00 Stadt Land Kunst (75 Min.) (HDTV)
Le Clézio und Seoul / Vendée / Venice Beach
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 18/02

Regie: Fabrice Michelin

Als die Vendée protestantisch war
Die in Westfrankreich südlich der Bretagne gelegene Vendée ist eine traditionsreiche Region, die stolz auf ihren Widerstandsgeist ist. Während der Französischen Revolution erhoben sich hier königstreue Katholiken, und auch heute noch ist die Vendée für ihren katholischen Eifer bekannt. Doch im 16. Jahrhundert fanden auch die Lehren Luthers Gehör bei manchen Adligen und in den Hafenstädten und Dörfern der Region.

(1): Le Clézio und sein faszinierendes Seoul
(2): Als die Vendée protestantisch war
(3): Das absolute Muss: Venice Beach Watch bei L.A.


14:15 Mansfield Park (95 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm Großbritannien, 2007
Produktion: Company Pictures, WGBH Boston
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12

Rollen und Darsteller:
Fanny Price – Billie Piper
Lady Bertram – Jemma Redgrave
Sir Thomas Bertram – Douglas Hodge
Edmund Bertram – Blake Ritson
Mary Crawford – Hayley Atwell
Henry Crawford – Joseph Beattie
Julia Bertram – Catherine Steadman
Maria Bertram – Michelle Ryan
James Rushworth – Rory Kinnear
William Price – Joseph Morgan

Regie: Iain B. MacDonald
Produzent: Suzan Harrison
Drehbuch: Maggie Wadey
Musik: John Keane
Kamera: Nick Dance
Kostüm: Mike O'Neill
Szenenbild: Tim Hutchinson
Schnitt: Melanie Oliver

19. Jahrhundert in England. Fanny Price, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, wurde schon als Kind von ihren Eltern zu ihrer reichen Tante Lady Bertram und deren Mann Sir Thomas nach Mansfield Park geschickt. Dort wächst sie wohlbehütet mit ihren zwei Cousins und zwei Cousinen auf, fühlt sich aber nie als Teil der Familie, da sie unter ihrer gefühlskalten Tante und den verwöhnten Cousinen leidet. Nur ihr Onkel, Sir Thomas, und ihr Cousin Edmund meinen es gut mit ihr. Aus der tiefen Freundschaft zu Edmund wird im Laufe der Jahre Liebe, die Fanny Edmund jedoch nie gesteht. Als Sir Thomas geschäftlich für längere Zeit verreisen muss, bekommt die Familie Besuch von dem Geschwisterpaar Mary und Henry Crawford. Die forsche Mary hat es auf Edmund abgesehen, während es sich Henry zum Ziel gesetzt hat, dessen Schwestern Julia und Maria den Kopf zu verdrehen, dabei ist Maria bereits mit dem reichen Mr. Rushworth verlobt.
Doch überraschenderweise verliebt sich Henry in die zurückhaltende Fanny. Um ihr seine Zuneigung zu zeigen, holt er Fannys Bruder William nach Mansfield Park und verhilft ihm zu beruflichem Erfolg. Schließlich hält er um Fannys Hand an, doch diese kann seine Gefühle nicht erwidern, ihr Herz schlägt weiterhin für ihre Jugendliebe Edmund, der sich jedoch zu Fannys Leidwesen in Mary verliebt hat.
Sir Thomas ist enttäuscht von seiner Nichte, da diese den Antrag des angesehenen und wohlhabenden Henry abgelehnt hat, und will sie zurück zu ihrer armen Familie schicken, um ihr vor Augen zu halten, wie gut sie es bei Henry gehabt hätte. Doch diverse Schicksalsschläge brechen über die Familie herein und bringen die wahren Gefühle der einzelnen Familienmitglieder an den Tag.

Hintergrundinfo:
"Mansfield Park" ist ein weniger bekannter, als satirisch geltender Roman der britischen Schriftstellerin Jane Austen, der im Jahr 1814 veröffentlicht wurde. Billie Piper, hier in der Rolle der Fanny Price, begann ihre Karriere als Pop-Sängerin, ist aber vor allem als Rose Tyler aus der Kult-Serie "Doctor Who" (2005-13) bekannt. 2006 und 2007 verkörperte Piper die Romanfigur Sally Lockhart in den BBC-Produktionen "The Ruby in the Smoke" und "Shadow in the North". Auch war sie in der Horrorserie "Penny Dreadful" (2014-16) und 2018 als Karen Mars in der Miniserie "Collateral" zu sehen.
Iain B. MacDonald führte Regie bei dem Fernsehfilm "Treasure Guards – Das Vermächtnis des Salomon" (2011), der BBC-Serie "The Last Enemy" (2008) sowie der britischen Sitcom "White Van Man" (2011-12). Für seinen Kurzfilm "Billy's Day Out" (2004) gewann MacDonald beim Edinburgh International Film Festival den Preis für den besten britischen Kurzfilm. Zuletzt führte er Regie bei diversen TV-Serien, unter anderem bei einigen Episoden von "Shameless – Nicht ganz nüchtern" (2016-18). 2014 wurde Iain B. MacDonald für einen Primetime Emmy in der Kategorie Regie/Comedy-Serie nominiert.


15:50 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
Französisch-Guayana
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 22.11.

Regie: Xavier Lefebvre


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Muscheln – Natürliche Filter der Meere
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/12 bis 20/03

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Muscheln sind wichtige Bestandteile des marinen Ökosystems. Sie leben im Salz- oder Süßwasser, im Wattenmeer oder der Tiefsee und haben erstaunliche Eigenschaften. Sie nehmen Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor auf, indem sie Wasser filtern. Das macht sie zu Bioindikatoren für die Reinheit des Wassers. Die herausgefilterten Teilchen lagern sich auf dem Meeresboden ab. Miesmuscheln reinigen rund fünf Liter Wasser pro Stunde, Austern, die auch zur Familie der Muscheln gehören, sogar bis zu 25 Liter. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen am südfranzösischen Etang de Thau eine Muschelzucht. Die Züchter arbeiten eng mit dem französischen Meeresforschungsinstitut Ifremer zusammen. Während Adrian bei der Muschelzucht hilft, nimmt Emilie mit dem Meeresbiologen Franck Lagarde Wasserproben und wertet sie aus.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Die Seele des Essens (30 Min.) (HDTV)
Pasta mal ganz anders
Folge 4 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12
Erstausstrahlung

Regie: Clio Sozzani, Claudia Palazzi

Yao aus Südchina stellt Nudeln her, und zwar grüne Nudeln. Sie baut eine Orchideenart an, mit deren Saft sie die Nudeln färbt, die dadurch gesünder sein sollen. Selbst wenn man bei China zuerst an Reis denkt, sind Nudeln hier eine Art Nationalgericht und werden oft bereits zum Frühstück gegessen, so auch bei Yao zu Hause. Amedeo und seine Familie leben in Italien und stellen Vollkornpasta aus ihrem eigenen Getreide her. Er scherzt, dass die einzige Mahlzeit, zu der sie keine Nudeln essen, das Frühstück sei. Höchste Zeit also, dass Yao und Amedeo sich kennenlernen! Yao reist in die wunderschöne hügelige Landschaft der Toskana, in der Amedeos Familie seit Generationen in der Nähe von Pienza ihre Landwirtschaft betreibt. Amedeo zeigt ihr, wie er Pasta herstellt. Besonders interessiert sich Yao für die Bronzeformen, die bei der Pasta-Herstellung zum Einsatz kommen. Am Ende experimentieren Yao und Amedeo und stellen gemeinsam eine echte kulturübergreifende Nudel her: Fusilli aus Amedeos Getreide, grün gefärbt mit Yaos Orchideensaft. Die schmeckt sogar Amedeos Eltern, die zum ersten Mal in ihrem Leben mit Stäbchen essen. Wo die Nudeln ursprünglich herkommen und welches Land die wahre Nudeltradition hat, ist völlig egal. Als Yao erzählt, in China hieße es, dass Nudeln besonders lang sind, um ein langes Leben zu symbolisieren, sind sich alle einig, dass sie recht hat.


17:40 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Hinter den Kulissen von Venedig
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12

Regie: Lutz Neumann, Sabine Streckhardt

Die Lagunenstadt Venedig ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Das hat sich seit ihrer Blütezeit im 10. Jahrhundert und in der Renaissance bis heute nicht geändert. Ihr morbider Charme zieht weltweit die Menschen magisch an. In Venedig ist immer Saison, bis auf wenige Tage im Januar, wenn Hochwasser, starker Regen und Kälte die Stadt bedrohen. Dann zeigt sich das ureigene venezianische Leben, und man kann einen Blick hinter die Kulissen werfen. Jeder kennt den berühmten Karneval, die Biennale und die Filmfestspiele von Venedig. Eher verdrängt werden die Problematiken des "acqua alta" genannten Hochwassers oder die Folgen des Massentourismus. Doch wie leben die Venezianer, und wie gehen sie mit diesen Themen um? Stirbt die Stadt wirklich aus? "360° Geo Reportage" wendet sich bewusst den Personen zu, die den Alltag der Venezianer kennen und eine Innenansicht der Lagunen-Schönheit zeigen: einer Polizistin und einer Bestatterin. Ob bei Dauerregen, Sonnenschein oder Frost, ob in den Gassen oder auf den Kanälen – "360° Geo Reportage" zeigt ein unaufgeregtes, stilles Bild eines großen Sehnsuchtsortes dieser Welt. Die Beobachtungen führen in die kleinen Wohnungen der Venezianer, in verlassene Gassen, durch morgendliches Hochwasser hinaus in die Lagune und zum Mose-Sperrwerk sowie auf die Friedhofsinsel San Michele. Die Blickwinkel beider Protagonistinnen zeigen ein wenig romantisches Bild der Stadt, die dabei jedoch immer wieder ihre ungeschminkte Schönheit preisgibt.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


18:35 Seekühe auf Reisen (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12
Erstausstrahlung

Regie: Florian Gutknecht

Der Amazonas ist einer der artenreichsten Lebensräume der Erde, sein einzigartiges Ökosystem ist größtenteils noch unerforscht. Doch das sensible Gleichgewicht ist aus den Fugen geraten, seit der Mensch den größten Fluss der Erde immer mehr verändert. Für die dort beheimateten seltenen Seekühe könnte der Eingriff in die Natur schon jetzt zur existenziellen Bedrohung werden.
Niemand weiß, wie viele der sanften, fast blinden Meeressäuger es im Amazonasgebiet noch gibt, denn für ihr Fleisch werden sie gnadenlos gejagt. Oder sie werden beim Luftholen durch Schiffsschrauben verletzt und durch Abwassereinleitungen der boomenden Großstädte vergiftet.
Einer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Amazonas-Seekuh zu retten, ist der Biologe Diogo Alexandre de Souza. Nicht nur mit Rettungsstationen für Seekuhwaisen, die ihre Mütter verloren haben. Er hat auch ein einzigartiges Auswilderungsprogramm auf die Beine gestellt. Doch es ist ein riskantes Unternehmen, denn die Waisen können nicht von ihren Müttern lernen und der Amazonas ist ein Lebensraum mit Tücken: Zwischen Trocken- und Regenzeit schwankt der Wasserstand hier um bis zu 15 Meter. Den in künstlichen Becken aufgewachsenen Jungtieren ist der natürliche Lebensraum fremd und sie laufen Gefahr, in den austrocknenden Nebenarmen des Flusses zu verenden. Die Auswilderung der Tiere aus Diogos Rettungsstation gleicht einem Abenteuer. Das größte Männchen der Aufzuchtstation, Aboré, wurde einst am Amazonas geboren. Jetzt soll er nach Hause zurückkehren. Doch Aboré macht unerwartete Schwierigkeiten. Werden Diogo und sein Team es schaffen, Aboré und den anderen Seekühen eine neue Heimat zu geben? Haben die Tiere eine Chance zu überleben?


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/12 bis 21/12


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Kein Land für Rentiere? – Samische Hirten gegen den Norwegischen Staat
Reportage Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/12 bis 19/01

Das letzte indigene Volk Europas, die Sami, führt einen erbitterten Kampf gegen den norwegischen Staat. Eine Stromtrasse zur Versorgung der Ölindustrie soll durch das Tal gebaut werden, in dem ihre Rentiere kalben. Eine existenzbedrohliche Situation für Rentier-Hirtin Mai-Lis Eira und ihre Familie. Mai-Lis Eira gehört zum letzten indigenen Volk Europas, den Sami. Sie und ihr Vater sind Rentier-Hirten. Doch sie haben bereits einen großen Teil des Weidelandes, das ihre Tiere seit Jahrhunderten nutzen, an die norwegische Industrie verloren. Jetzt soll eine Starkstromtrasse mitten durch das Tal gebaut werden, in dem ihre Renen kalben.

Hintergrundinfo:
"Re:" begleitet Mai-Lis Eira und ihre Familie bei ihrem Kampf gegen den Stromkonzern, der zum norwegischen Staat gehört. Die Regierung will die Stromtrasse zur Energieversorgung der Ölindustrie nutzen – und zeigt wenig Verständnis für die Existenzängste der samischen Hirten.


20:15 Der Fremde im Zug (95 Min.) (HDTV, s/w)
(Strangers on a train)
Spielfilm USA, 1951
Produktion: Warner Brothers

Rollen und Darsteller:
Guy Haines – Farley Granger
Bruno Anthony – Robert Walker
Anne Morton – Ruth Roman
Senator Morton – Leo G. Carroll
Barbara Morton – Patricia Hitchcock
Miriam Joyce Haines – Kasey Rogers

Regie: Alfred Hitchcock
Produzent: Alfred Hitchcock, Barbara Keon
Drehbuch: Raymond Chandler, Czenzi Ormonde, Whitfield Cook
Musik: Dimitri Tiomkin
Kamera: Robert Burks
Schnitt: William H. Ziegler

Während einer Bahnfahrt wird der Tennisstar Guy Haines von einem Fremden angesprochen, der ihm ein merkwürdiges Geschäft vorschlägt: Er will die scheidungsunwillige Frau des Sportlers ermorden. Dafür soll der Champion im Gegenzug den verhassten Vater von Bruno Anthony, so der Name des Fremden, töten. Haines hält Anthony für einen harmlosen Irren, doch nachdem dieser ungebeten "seinen Teil" des Mordplans ausgeführt hat, gerät sein vermeintlicher Partner unter Druck. Weil Haines nun die ersehnte Hochzeit mit der Tochter eines einflussreichen Senators offensteht, gilt er der Polizei als dringend des Mordes an seiner Frau verdächtig. Überdies drängt Anthony Haines, nunmehr den zweiten Teil des Mordkomplotts auszuführen. Andernfalls werde er der Polizei erzählen, wie sie gemeinsam die Morde geplant hätten. Haines muss handeln, bevor die tickende Zeitbombe Anthony einen weiteren Mord begeht oder ihm den Mord an seiner Frau anhängen kann.

Hintergrundinfo:
Das Drehbuch entstand nach dem Debütroman von Patricia Highsmith. Der Film ist die Frucht einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit: Alfred Hitchcock, Patricia Highsmith und Raymond Chandler fanden für dieses Projekt zusammen. Die Kooperation verlief, wie man sich bei derart eigenständigen Künstlernaturen denken kann, nicht ganz reibungslos. Trotzdem ist der ebenso einfache wie faszinierend amoralische Gedanke des Filmplots aufgegangen. "Eine Lektion in Sachen 'Suspense' und ein Versuch über heimliche Mordgelüste und deren Belastung für das Gewissen; spannend inszeniert und voller 'nebenbei' angerissener moralischer Problemstellungen wie Schuld und Angst."


21:50 Eine Dame verschwindet (95 Min.) (HDTV, s/w, UT)
(The Lady Vanishes)
Spielfilm Großbritannien, 1938
Produktion: Gainsborough Pictures
Online verfügbar von 20/12 bis 27/12

Rollen und Darsteller:
Iris Henderson – Margaret Lockwood
Gilbert – Michael Redgrave
Miss Froy – May Whitty
Mr. Todhunter – Cecil Parker
Mrs. Todhunter – Linden Travers
Caldicott – Naunton Wayne
Charters – Basil Radford
Baroness – Mary Clare
die Nonne – Catherine Lacey

Regie: Alfred Hitchcock
Produzent: Edward Black
Drehbuch: Frank Launder, Sidney Gilliat
Musik: Louis Levy, Charles Williams
Kamera: Jack Cox
Schnitt: R.E. Dearing

Ein Meisterwerk der Spannung und Unterhaltung von Regie-Größe Alfred Hitchcock: Aus dem Zug verschwindet eine nette alte Dame. Oder war sie gar nicht da? Die Zuggäste Iris und Gilbert machen sich auf die Suche nach der Verschwundenen und geraten dabei zwischen die Fronten verfeindeter Spionagegruppen, die sich an Bord des Zuges befinden. Die junge Engländerin Iris freundet sich auf einer Zugfahrt mit der schrulligen Miss Froy an, die sich als Gouvernante und Musiklehrerin ausgibt. Doch plötzlich verschwindet die Dame, und keiner der übrigen Mitreisenden will sie je gesehen haben. Das kann Iris nicht glauben und begibt sich auf die Suche – unterstützt lediglich von dem Volksmusikforscher Gilbert. Bald kommen sie einem großen Komplott auf die Spur. Es geht um höchste Staatsgeheimnisse.

Hintergrundinfo:
Alfred Hitchcocks Regiearbeit "Eine Dame verschwindet" beruht auf einem Roman der britischen Autorin Ethel Lina White. Ort der Handlung ist ein Zug, in dem es zu allerlei Turbulenzen kommt. Vor allem seine einzigartige Komik, die sich in witzigen Dialogen und absonderlichen Charakteren Bahn bricht, hat diesen Thriller zu einem der beliebtesten Hitchcock-Filme werden lassen. Ebenso packend wie unterhaltsam.

Hintergrundinfo:
Für Hitchcock war der Film eine technische Herausforderung. Die Dreharbeiten fanden unter äußerst bescheidenen Bedingungen in einem knapp 30 Meter langen Atelier und einem einzigen Eisenbahnwaggon statt. Damit der Zuschauer trotzdem die Illusion hatte, sich an Bord eines fahrenden Zuges zu befinden, waren zahlreiche Rückprojektionen und Modellaufnahmen von Landschaften nötig. "Eine Dame verschwindet" ist Hitchcocks erfolgreichster Film der 30er Jahre. Als er 1938 in die Kinos kam, wurde er sofort zum Kassenschlager und erhielt 1939 den New Yorker Kritikerpreis für die beste Regie. Er bereitete Hitchcock den Weg nach Amerika.


23:25 Hitchcock/Truffaut (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich, 2014
Online verfügbar von 20/12 bis 18/02

Regie: Kent Jones

Im Jahr 1962 begaben sich Hitchcock und Truffaut in Hollywood eine Woche lang in Klausur, um ein Gespräch über die Kunst der Filmregie zu führen. Dabei sprach jeder in seiner Muttersprache. Auf der Grundlage der Tonbandaufzeichnungen des rund 50-stündigen Interviews erstellte Truffaut, unterstützt von seiner Mitarbeiterin und Übersetzerin Helen Scott, sein legendäres Buch "Le Cinéma selon Hitchcock" (1966). In deutscher Fassung erschien es 1973 unter dem Titel "Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?". 1984, vier Jahre nach Hitchcocks Tod, brachte Truffaut eine erweiterte Neuauflage seines Interviewbandes heraus.
Kent Jones' Dokumentarfilm erforscht die Entstehungsgeschichte dieses bedeutenden Kino-Kompendiums. Sie beleuchtet Hitchcocks filmtheoretische Überlegungen und gibt Einblick in Hitchcocks filmisches Universum, für das Meisterwerke wie "Psycho", "Die Vögel" und "Vertigo – Aus dem Reich der Toten" stehen. Die Darstellung der wesentlichen Gesprächsthemen verbindet sich mit zahlreichen Ausschnitten aus Hitchcock-Filmen. Darüber hinaus äußern sich zehn wichtige Regisseure der Gegenwart zu den im Interview aufgeworfenen ästhetischen, technischen und dramaturgischen Fragestellungen. Die Original-Tonbandaufnahmen von den Gesprächen erwecken das Buch zum Leben: Hitchcock und Truffaut, mit ihrem jeweiligen Tonfall, ihrem Nachdenken, ihrem Lachen, und dazu die Stellungnahmen von Martin Scorsese, Arnaud Desplechin, David Fincher, Richard Linklater, Wes Anderson, James Gray, Olivier Assayas, Kiyoshi Kurosawa, Peter Bogdanovich und Paul Schrader. Durch diese ungewöhnliche Konfrontation gewinnen das legendäre Treffen und die 20-jährige Freundschaft der beiden herausragenden Regisseure neue Aktualität.

Hintergrundinfo:
"Ich habe meinen Film nicht auf Filmliebhaber zugeschnitten, sondern will, dass der Zuschauer ganz unmittelbar spürt, was das Kino in seiner ganzen kraftvollen Schönheit ausmacht." (Kent Jones)
Der Dokumentarfilm lief 2015 auf zahlreichen Festivals unter anderem in der offiziellen Auswahl der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, auf dem Telluride Film Festival, dem Toronto International Film Festival und dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián.


00:45 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 20.12.


01:05 Indischer Sommer (50 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 9 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 20/12 bis 28/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Leena Prasad – Amber Rose Revah
Lord Willingdon – Patrick Malahide
Matthew Raworth – Julian Fenby
Eugene Mathers – Edward Hogg
Madeleine Mathers – Olivia Grant
Nalini Ayer – Ayesha Dharker
Nawab – Silas Carson
Jaya – Hasina Haque
Sergeant Mujinder Singh – Sudarshan Kumar

Regie: David Moore
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Elen Pierce Lewis

In Simla überschlagen sich die Ereignisse. Eugene stirbt überraschend, und Sarah erpresst Alice mit deren Lügen. Ralph findet heraus, dass Cynthia ihm die Schwangerschaft von Jaya über Jahre hinweg verheimlicht und auch den Anstoß zu Madeleines geplanter Abreise gegeben hat. Wütend verlässt er den Club, genauso wie der eingeladene lokale Fürst, der erfährt, dass Inder üblicherweise keinen Zutritt zum Club haben.
Währenddessen hat Aafrin Probleme mit den Nationalisten, denn die haben den nie überbrachten Brief gefunden …
Eugene stirbt überraschend, Madeleine ist am Boden zerstört. Cynthia dagegen sieht darin einen Anlass, Madeleine loszuwerden, und überredet sie, die Asche von Eugene in ihre Heimat nach Chicago zu überführen.
Währenddessen gelangt Sarah immer mehr zu der Überzeugung, dass Douglas und Leena eine Affäre haben. Unter Sarahs Verzweiflung hat vor allem Alice zu leiden, denn Sarah will nun allen von Alices Lügen erzählen. Hilfesuchend wendet sich Alice an Ralph und erzählt ihm die ganze Wahrheit. Auch hier weiß Ralph Rat und kann Sarah mit ihrem Sohn Matthew nach England verfrachten.
Derweil wird der Royal Simla Club zum Schauplatz politischer Intrigen. Der britische Vizekönig Lord Willingdon und Ralph Whelan haben einen lokalen Fürsten in den Club eingeladen, um ihn davon zu überzeugen, sich ihnen gegen Gandhi anzuschließen. Doch als dieser erfährt, dass Inder normalerweise im Club nicht willkommen sind, zieht er wütend ab. Und auch Ralph verlässt den Club überstürzt im Streit mit Cynthia. Sie hatte ihm verheimlicht, dass sie damals von der Schwangerschaft von Jaya wusste. Zudem erfährt er, dass Madeleine abreisen möchte und Cynthia diese Entscheidung maßgeblich beeinflusst hat … Derweil wird Aafrin von Sergeant Singh, der heimlich die Nationalisten unterstützt, und deren Anführerin Nalini Ayer mit dem nie angekommenen Brief erpresst …

Hintergrundinfo:
Mit "Indischer Sommer" wagt sich Creator und Autor Paul Rutman auf neues Terrain, denn in der Vergangenheit schrieb er vor allem die Drehbücher von Krimi-Serien wie der Neuauflage von "Agatha Christie's Marple" (2009-2010).Mit Henry Lloyd-Hughes als Ralph Whelan und Julie Walters als vornehme Cynthia glänzt "Indischer Sommer" durch seine Star-Besetzung. Während Lloyd-Hughes schon in den Neuverfilmungen von "Anna Karenina" (2012) und "Madame Bovary" (2014) zu sehen war, erlangte Julie Walters durch ihre Rolle in "Billy Elliot - I Will Dance" (2000) und als Molly Weasley in den "Harry Potter"-Filmen internationale Bekanntheit. Der Brite David Moore führte bei Serien wie "Dr. Monroe" (2011) und "Merlin - Die neuen Abenteuer" (2008-2010) Regie. Er arbeitete wie auch Rutman (zu einem späteren Zeitpunkt) an der Neuauflage von "Agatha Christie's Marple" (2010-2013) mit.


01:55 Indischer Sommer (70 Min.) (HDTV)
Indian Summers
Folge 10 von 10
Fernsehserie Großbritannien, 2015
Produktion: New Pictures
Online verfügbar von 20/12 bis 28/12

Rollen und Darsteller:
Aafrin Dalal – Nikesh Patel
Ralph Whelan – Henry Lloyd-Hughes
Alice Whelan – Jemima West
Sarah Raworth – Fiona Glascott
Douglas Raworth – Craig Parkinson
Ian McLeod – Alexander Cobb
Cynthia Coffin – Julie Walters
Ramu Sood – Alyy Khan
Lord Willingdon – Patrick Malahide
Bhupinder – Ash Nair
Matthew Raworth – Julian Fenby
Jaya – Hasina Haque

Regie: David Moore
Produzent: Dan McCulloch
Drehbuch: Paul Rutman
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: Peter Robertson
Kostüm: Nic Ede
Bühnenbild: Rob Harris, Andrew Purcell
Redaktion: Alexandre Piel
Schnitt: Elen Pierce Lewis

Zur Abschiedsparty des Royal Simla Club findet eine Premiere statt: Zum ersten Mal wird ein Einheimischer als Mitglied zugelassen …
Die letzten Tage der Sommersaison brechen an: Sarah verabschiedet sich mit ihrem Sohn Matthew nach England.
Ralph Whelan will zurück nach Delhi. Doch zuvor muss er eine wichtige Entscheidung treffen, die das Schicksal Ramu Soods besiegeln wird. Aafrin versucht Ralph zu überzeugen, Sood zu begnadigen, und sieht sich bald schon am Ziel. Doch dann kommt es zu einem tragischen Zwischenfall: Ralphs Hausangestellter und alter Freund Bhupinder versucht sich zu erhängen. Nun kommt ans Licht, wer der wirkliche Mörder von Jaya ist …
Nun ganz im Vertrauen darauf, dass Ralph die Begnadigung für Sood unterschreibt, verbringt Aafrin die Nacht mit Alice und verspricht ihr, Ralph von ihrer Beziehung zu erzählen. Doch am nächsten Tag findet er das nicht abgesandte Begnadigungsschreiben im Haus. Sood wird gehängt und Aafrin weiß nun, dass er Ralph nicht trauen kann. Zudem wird Aafrin immer noch von den Nationalisten erpresst. Er soll für sie spionieren und ein wichtiges Dokument stehlen …
Währenddessen wird Ian McLeod zum Helden bei den Einheimischen, denn er stiehlt die vermeintliche Asche des exekutierten Sood und bringt sie zur Trauerfeier.
Dann steht der letzte Abend im Royal Simla Club an. Doch Cynthia will nicht zum Abschlussfest kommen, denn es wurde beschlossen, dass zukünftig auch Einheimische Mitglied im Club werden können. Schlussendlich findet Cynthia einen Kompromiss, der vorerst nur einen Einheimischen zum Mitglied macht: Aafrin Dalal.


03:05 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Nach der Flut
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 13.12.

Regie: Marion Pöllmann


03:50 28 Minuten (50 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 19/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:40 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Der Sandalenfilm
Fernsehserie Frankreich, 2016
Online verfügbar von 20/12 bis 29/11

Regie: Jean-Paul Guigue

Url will ein prähistorisches Zeichen gegen Sklaverei setzen. Dazu dreht er einen Film über die Königin Krakopatra – monumentale Kampfszenen gegen die amphibischen Truppen von Leguan Cäsar inbegriffen …

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:43 Sendeschluss

*

Freitag, 21. Dezember 2018


05:00 Every Thing Will Be Fine (125 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Frankreich / Kanada, 2015
Produktion: Neue Road Movies, Montauk Productions, Bac Films Production, Göta Film, Mer Film, Film i Väst, Fuzz, ZDF, ARTE
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12

Rollen und Darsteller:
Tomas – James Franco
Kate – Charlotte Gainsbourg
Ann – Marie-Josée Croze
Sara – Rachel McAdams
Christopher – Robert Naylor
Mina – Julia Sarah Stone

Regie: Wim Wenders
Produzent: Gian-Piero Ringel
Drehbuch: Bjørn Olaf Johannessen
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Benoît Debie
Kostüm: Sophie Lefebvre
Bühnenbild: Emmanuel Fréchette
Redaktion: Gabriele Heuser, Andreas Schreitmüller, Olaf Grunert
Schnitt: Toni Froschhammer

Ein Winterabend, eine Straßensperrung, ein Auto wird auf einen schmalen Landweg umgeleitet. Es schneit, die Sicht ist schlecht. Aus dem Nichts kommt ein Schlitten einen Hügel heruntergeglitten und kreuzt die Straße. Eine Vollbremsung, der Wagen kommt zum Stehen. Stille.
Den Schriftsteller Tomas trifft keine Schuld an diesem tragischen Unfall, ebenso wenig den kleinen Christopher, der besser auf seinen Bruder hätte aufpassen können, und auch nicht Kate, die Mutter der beiden, die die Kinder früher hätte ins Haus rufen können. Tomas fällt in ein tiefes Loch. Die Beziehung zu seiner Freundin Sara zerbricht an der Belastung. Tomas rettet sich in sein Schreiben. Er versucht, eine eigene Familie mit Ann und ihrer Tochter Mina aufzubauen.
Der Film erzählt von der Zeit nach dem Unfall, in der Tomas das Trauma durch seine Schriftstellerei verarbeitet. In diesen zwölf Jahren erfährt er jedoch auch Hilfe von Kate, die auf andere Art mit ihrem Schicksal umzugehen weiß. Als ihr zweiter Sohn Christopher 17 Jahre alt ist, beschließt er, sich noch einmal mit der Vergangenheit zu konfrontieren. Daraufhin sucht er den Kontakt zu dem Mann, den er nur ein Mal, an jenem verhängnisvollen Abend, getroffen hat …

Hintergrundinfo:
"Every Thing Will Be Fine" erzählt auf vorsichtige und genaue Weise von Schuld und der Suche nach Vergebung – und davon, dass es nicht die Zeit ist, die Wunden heilt, sondern der Mut, sich zu stellen und zu verzeihen. Vor allem sich selbst. Nach einem Originaldrehbuch des Norwegers Bjørn Olaf Johannessen drehte Wim Wenders nach seinem erfolgreichen Tanzfilm "Pina" erneut in 3D und erkundet die Entwicklung dreidimensionaler Ausdrucksmöglichkeiten erstmals in einem intimen Drama.
Für sein Werk "Das Salz der Erde" (2014) erhielt Wim Wenders 2015 neben dem César in der Kategorie Bester Dokumentarfilm eine weitere Oscar-Nominierung. Nach seiner dokumentarisch geprägten Schaffensphase kehrte die internationale Regiegröße mit "Every Thing Will Be Fine" (2015) wieder zum Erzählen fiktiver Geschichten zurück. Mit James Franco in der Hauptrolle ist ein Multitalent vertreten, das nicht nur als Schauspieler ("Spider-Man"-Trilogie), sondern auch als Regisseur ("As I Lay Dying", 2013), Drehbuchautor und Künstler Erfolge feiert.


07:05 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (UT)
Peru, das Goldhaar der Vikunjas
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 01.12.

Regie: Roberto Lugones


08:00 Eine Sommerreise am Polarkreis (45 Min.) (HDTV)
Beringstraße, Kap Deschnjow
Dokumentationsreihe Finnland, 2013
ARTE / YLE
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12

Regie: Iris Olsson

Ville Haapasalo nimmt in dem kleinen Dorf Nunjamo an einer Walrossjagd teil. Sobald der Späher Bewegungen im Meer entdeckt, machen sich die Jäger auf den Weg. Alle springen mit ihren Waffen in die Boote. Aufgrund der unruhigen See ist es jedoch schwierig, die Walrosse im Auge zu behalten. So endet diese Jagd vorzeitig und ohne Erfolg. Dennoch kann Ville Walrossfleisch probieren, weil die Tschuktschen es das ganze Jahr hindurch in Löchern im Eis aufbewahren. Schon seit Generationen wird Fleisch und Fisch auf diese Weise im Dauerfrostboden konserviert.
In der Nähe von Kap Deschnjow zeigen Wladimir und Dimitri Eineucheivun Ville ein Haus, das sie selbst gebaut haben. Dazu haben sie Bretter von alten Häusern verwendet, da es in der Gegend keine Bäume gibt. In dieser "Sommerresidenz" servieren sie Ville gegrilltes Walfleisch.
Ursprünglich sollte die Reise mit einem Hubschrauberflug enden, doch das Wetter macht Ville einen Strich durch die Rechnung. Er gibt jedoch nicht auf und schafft es mit Verhandlungsgeschick, einen Panzer zu erhalten. Die Fahrt erweist sich zwar als hart und holprig, aber schließlich erreicht Ville den Ort, an dem die Sonne aufgeht: Kap Deschnjow, der östlichste Punkt des russischen Festlands, liegt nur 80 Kilometer vom westlichsten Teil Alaskas entfernt. Am Kap Deschnjow lässt Ville Haapasalo die eindrucksvolle Reise noch einmal in Gedanken Revue passieren – alle Anstrengungen haben sich gelohnt!

Hintergrundinfo:
Die Dokumentationsreihe "Eine Sommerreise am Polarkreis" durchquert den Norden Russlands und bringt dem Zuschauer dabei faszinierende Völker und Landschaften nahe. Zu Land, zu Wasser und in der Luft legt der bekannte finnische Schauspieler Ville Haapasalo gewaltige 6.000 Kilometer zurück. Die abenteuerliche Reise führt in 30 Tagen durch die legendäre Nordostpassage – von der arktischen Hafenstadt Murmansk bis zur Beringstraße.


08:45 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Le Clézio und Seoul / Vendée / Venice Beach
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 20.12.

Regie: Fabrice Michelin


09:35 Die Welt des Xi Jinping (75 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.12.

Regie: Sophie Lepault, Romain Franklin


10:50 Der tausendköpfige Drache (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 18.12.

Regie: François Reinhardt


11:50 Manuel Down Under (25 Min.) (HDTV, UT)
Hundekekse und Wellenrauschen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 14.12.

Regie: Carsten Stormer, Marcel Mettensiefen


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Kein Land für Rentiere? – Samische Hirten gegen den Norwegischen Staat
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 20.12.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 22/12


13:00 Stadt Land Kunst (45 Min.) (HDTV)
Marquesas-Inseln / Madrid / Morzine in Frankreich
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 19/02

Regie: Fabrice Michelin

Jacques Brel auf den Marquesas-Inseln
Die zu Französisch-Polynesien gehörende Inselgruppe der Marquesas im Pazifik gilt als raues Ende der Welt. Schroffe Basaltfelsen stürzen hier abrupt ins Meer. Einige der Inseln sind noch heute unbewohnt. Diese Landschaften entdeckte der schwerkranke Jacques Brel von Bord seines Segelschiffs – und wählte den Archipel als seinen letzten Hafen.

(1): Jacques Brel auf den Marquesas-Inseln
(2): Das prachtvolle Madrid der Bourbonen
(3): Das absolute Muss: Morzine in Frankreich


13:45 Der Fremde im Zug (125 Min.) (HDTV, s/w)
(Strangers on a train)
Spielfilm USA, 1951
Wiederholung vom 20.12.
Produktion: Warner Brothers

Rollen und Darsteller:
Guy Haines – Farley Granger
Bruno Anthony – Robert Walker
Anne Morton – Ruth Roman
Senator Morton – Leo G. Carroll
Barbara Morton – Patricia Hitchcock
Miriam Joyce Haines – Kasey Rogers

Regie: Alfred Hitchcock
Produzent: Alfred Hitchcock, Barbara Keon
Drehbuch: Raymond Chandler, Czenzi Ormonde, Whitfield Cook
Musik: Dimitri Tiomkin
Kamera: Robert Burks
Schnitt: William H. Ziegler


15:50 Grenzenloses Frankreich (55 Min.) (HDTV)
La Réunion
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 23.11.

Regie: Xavier Lefebvre


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Nordsee – Das Meer verändert sich
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 21/12 bis 21/03

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug

Das Meer macht unsere Erde zum blauen Planeten – und ist Heimat zahlloser Lebewesen. Doch die Ökosysteme unter Wasser haben Probleme. Überfischung und Verschmutzung setzen ihnen ebenso zu wie der Klimawandel. Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass sich die Lebensgemeinschaft unter Wasser verändert – mit Folgen, die heute noch nicht absehbar sind. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug sind mit dem Forschungsschiff "Senckenberg" in der Nordsee unterwegs. Wind und Wetter ausgesetzt, werfen sie gemeinsam mit Meeresforschern die Netze aus und holen das vielfältige Leben vom Meeresboden an Bord des Schiffes. Alles im Namen der Wissenschaft natürlich, denn die Fahrt ist Teil eines einmaligen Langzeitprojekts, in dem Meeresforscher seit fast einem halben Jahrhundert das Leben am Grund der Nordsee untersuchen. So wollen sie herausfinden, wie etwa klimatische Veränderungen das Ökosystem Meeresboden beeinflussen. Neben der Klimaerwärmung sorgt auch der globale Schiffsverkehr für Veränderungen des Lebensraums Meer. Denn mit Tankern und Containerschiffen reisen Arten aus allen möglichen Regionen um den Globus. Gemeinsam mit den Forschern macht "Xenius" sich in der Nordsee auf die Suche nach diesen Einwanderern.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Die Seele des Essens (30 Min.) (HDTV)
Rogen und Karasumi
Folge 5 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12
Erstausstrahlung

Regie: Clio Sozzani, Claudia Palazzi

Petros hat während der Wirtschaftskrise in Griechenland seinen Job als Journalist in Athen an den Nagel gehängt und ist in den Familienbetrieb an der Küste eingestiegen. In der kleinen Lagunenstadt Etoliko stellt er eine besondere Spezialität her: Avgotaraho. Das ist die griechische Bezeichnung für den orange leuchtenden, gesalzenen Rogen der Meeräsche, der im Mittelmeerraum auch als "Bottarga" bekannt ist. Die Familie ist stolz auf ihr hochwertiges Produkt. Und Petros ist neugierig, wie es auf der anderen Seite der Welt verarbeitet wird. In Japan stellt Takano, ebenfalls im Familienbetrieb, auch eingesalzenen Rogen der Meeräsche her. In Japan heißt er Karasumi und ist eine besondere Spezialität in der Region um Nagasaki. Was läge näher, als dass die beiden sich kennenlernen? Petros reist nach Japan, um Takano und seiner Familie bei der Verarbeitung des Fischrogens zuzuschauen und sich mit ihnen auszutauschen. Auch wenn man die griechische und die japanische Küche nicht unbedingt als verwandt bezeichnen würde, sind sich die beiden Produkte sehr ähnlich. Das von Petros ist ein bisschen weicher, aber sein Salzgehalt lässt Takanos Vater, der sein Leben lang den Betrieb geleitet hat, anerkennend nicken. Petros ist überrascht von der Gründlichkeit, mit der die japanische Familie das Produkt verarbeitet. Auch wenn in Japan Sake zum Karasumi getrunken wird und zum Avgotaraho in Griechenland Ouzo, auch wenn Gastfreundschaft in Japan anders gelebt wird als in Griechenland – am Ende steht ein freundschaftlicher kultureller Austausch, der weit über den Fischrogen hinausgeht.


17:40 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV)
Die Dhaus, Arabiens legendäre Schiffe
Reportage Deutschland, 2015
Online verfügbar von 21/12 bis 20/01

Regie: Holger Riedel

In dem kleinen Emirat Ras al-Chaima werden noch Dhaus gebaut, auch traditionelle aus Holz. Die Werft der Familie Al-Mansuri existiert seit drei Generationen. Chef und Arbeitgeber der 25 Schiffszimmermänner ist der 50-jährige Abdallah, dessen ganzer Stolz eine große Dhau ist: Sie ist 30 Meter lang – aber noch längst nicht fertig. Der Auftraggeber kommt aus Katar. Wird Abdallahs Werft das Schiff je fertigstellen?
Neben allen geschäftlichen Zielen will Abdallah mit der Dhau-Werft auch die Tradition seiner Väter und Großväter bewahren. Dhaus aus Holz sind eine jahrtausendalte Kultur in Arabien. Auch das Großschiff, an dem auf der Werft aktuell gearbeitet wird, ist von Anfang bis Ende Handarbeit. Nichts ist industriell vorgefertigt oder am Computer entworfen. Der Auftraggeber hat seine Wünsche erklärt, Abdallah hat daraufhin Zeichnungen und Baupläne erstellt.
Vor zwei Jahren wurde mit dem Bau begonnen. Eigentlich sollte die Dhau bereits fertig sein, aber zahlreiche Änderungswünsche des Eigners verzögerten die Fertigstellung. Inzwischen wagt Abdallah keine Prognose mehr, wann der Stapellauf stattfinden soll. Generell steht die Zukunft der arabischen Holzschiffe nach über tausendjähriger Erfolgsgeschichte in den Sternen. Abdallahs Projekt ist dafür nur ein Beispiel. Noch fahren die alten, schönen Dhaus vor den Küsten der Emirate, Omans und Irans – doch wie lange noch?

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


18:30 Geheimnisvolle Eichhörnchen (50 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Frankreich / Österreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12
Erstausstrahlung

Regie: Franz Fuchs

Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf – fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab – doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft, ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 22/12


19:40 Re: (35 Min.)
Reisen und Helfen – Wie sinnvoll ist Freiwilligendiest?
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/12 bis 21/03
Erstausstrahlung

Endlich Urlaub! Doch viele wollen nicht mehr faul am Strand liegen, sondern nutzen ihre freie Zeit, um Land und Leute kennenzulernen, im besten Fall sogar, um Gutes zu tun. Das kann man inzwischen – fertig organisiert – über Reiseveranstalter buchen. Manche dieser teuren Programme schaden jedoch vor Ort mehr als sie nutzen. Dabei geht es auch anders!
Zum Beispiel in Südafrika. Es ist das erste Land der Welt, das für seine Volunteer-Projekte ein Qualitätssiegel erstellt hat. Seit Juni 2016 nehmen Freiwillige in zertifizierten Projekten der örtlichen Bevölkerung keine Jobs weg, sondern schaffen im Idealfall neue, da die Volunteers zertifizierte Betreuung bekommen. Zum Beispiel bei der Interaktion mit Kindern und Wildtieren, die nur noch unter Begleitung von Fachkräften erlaubt ist. Mit Babylöwen in einer Aufzuchtstation kuscheln, ist unter dem Zertifikat nicht mehr möglich.
Auch in Deutschland denkt man weiter. Der Senior Expert Service paart Anfragen von Organisationen aus Schwellen- und Entwicklungsländern mit Berufstätigen und Rentnern, die vor Ort als "Experten" ihr im Berufsleben angehäuftes Wissen weitergeben. Der Wiesbadener Agraringenieur und Ökobauer Dr. Ralf Schaab "opfert" so seit bald 20 Jahren einen Teil seines Jahresurlaubs, um Organisationen auf der ganzen Welt zu helfen. In Marokko hilft er einem Ökobetrieb mit geistig beeinträchtigten Angestellten, endlich schwarze Zahlen zu schreiben.

Hintergrundinfo:
Reisen und dabei Gutes tun geht aber auch in der Heimat: mit "Wwoofing". Das heißt: vier bis sechs Stunden Arbeit am Tag, in der Regel auf einem Bauernhof. Dafür gibt es Kost und Logis umsonst. Frau Ehnes vom Eulenhof im baden-württembergischen Dogern nimmt seit sechs Jahren Wwoofer auf und ist begeistert. Denn die Wwoofer sind hochmotivierte Leute mit großem Wissenshunger, die schnell lernen und ihr richtig viel Arbeit auf dem Hof abnehmen.


20:15 Charlotte Link – Das andere Kind (85 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Deutschland, 2013
Produktion: teamWorx, ARD Degeto, HR, SWR, BETA FILM

Rollen und Darsteller:
Leslie Cramer – Marie Bäumer
Fiona Barnes – Hannelore Hoger
Gwen Beckett – Bronagh Gallagher
Dave Tanner – Fritz Karl
Valerie Almond – Raquel Cassidy
Stephen Cramer – Matthew Marsh
Chad Beckett – Richard Johnson
Jennifer Brankley – Carolyn Pickles

Regie: Urs Egger
Produzent: Benjamin Benedict
Drehbuch: Stefan Dähnert
Musik: Ina Siefert, Nellis du Biel
Kamera: Martin Kukula
Kostüm: Heike Hütt, Brigitta Fink, Gabriele Keuneke
Szenenbild: Knut Loewe
Schnitt: Hans Funck, Andrea Mertens

Die erfolgreiche und angesehene Londoner Ärztin Leslie Cramer erhält eine Einladung zur Verlobungsfeier ihrer Jugendfreundin Gwen Beckett mit dem Volkshochschullehrer Dave Tanner. Die Reise nach Scarborough kommt Leslie gerade gelegen, um die schmerzhafte Trennung von ihrem untreuen Ehemann Stephen zu verarbeiten. Leslie wuchs nach dem frühen Tod der Mutter bei ihrer Großmutter Fiona Barnes in Scarborough auf, aber sie hatte nie ein besonders herzliches Verhältnis zu ihr. Die verbitterte Frau stößt mit ihrer direkten Art und eigenwilligen Weltanschauung viele Menschen vor den Kopf. Außer Chad Beckett, Gwens Vater und Sohn der Familie, bei welcher Fiona während des Zweiten Weltkriegs einquartiert war, hat Fiona nicht viele Freunde in der Kleinstadt. Doch seit einiger Zeit erhält Fiona von einem Unbekannten mysteriöse Anrufe.
Die ganze Gemeinde ist erschüttert, als in der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt die Leiche einer jungen Studentin gefunden wird. Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond, die ihr Talent als Ermittlerin unter Beweis stellen will, geht jeder Spur nach, tappt aber im Dunkeln.
Bei Gwen und Daves Verlobungsfeier eskaliert die angespannte Stimmung. Fiona beschuldigt Dave als Erbschleicher, der seine Zukünftige nur wegen ihres Grundbesitzes heiraten wolle. Der Abend endet im Eklat, und in der gleichen Nacht ereignet sich ein weiterer Mord.

Hintergrundinfo:
In der unter anderen mit Marie Bäumer ("3 Tage in Quiberon", 2018) und Hannelore Hoger ("Bella Block", seit 1994) hochkarätig besetzten Verfilmung des Romans von Charlotte Link gelingt es dem Regisseur Urs Egger, die komplexe Krimistory filmisch zu verdichten und zugleich die Qualitäten der Vorlage zu bewahren. In einer Mischung aus Mystery-Krimi und Charakterstudie zeichnet er ein Porträt seelisch verletzter Menschen, deren Lebenswege auf schicksalhafte Weise miteinander verknüpft sind.
Regisseur Urs Egger dreht seit den 90er Jahren erfolgreich Spielfilme und Mehrteiler für das deutsche Fernsehen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. 2008 erhielt sein Film "An die Grenze" den Adolf-Grimme-Preis, ebenso 2015 sein Film "Der Fall Bruckner" und darüber hinaus die Auszeichnung für die beste Regie von der Deutschen Akademie für Fernsehen.


21:40 Charlotte Link – Das andere Kind (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Deutschland, 2013
Produktion: teamWorx, ARD Degeto, HR, SWR, BETA FILM

Rollen und Darsteller:
Leslie Cramer – Marie Bäumer
Fiona Barnes – Hannelore Hoger
Gwen Beckett – Bronagh Gallagher
Dave Tanner – Fritz Karl
Valerie Almond – Raquel Cassidy
Chad Beckett – Richard Johnson
Ena Whitty – Teresa Churcher
Stan Gibson – Clemens Schick
Jennifer Brankley – Carolyn Pickles

Regie: Urs Egger
Produzent: Benjamin Benedict
Drehbuch: Stefan Dähnert
Musik: Ina Siefert, Nellis du Biel
Kamera: Martin Kukula
Kostüm: Heike Hütt, Brigitta Fink, Gabriele Keuneke
Szenenbild: Knut Loewe: Knut Loewe
Schnitt: Hans Funck, Andrea Mertens

Nachdem Leslies Großmutter Fiona Barnes ermordet aufgefunden wurde, sieht Polizistin Valerie Almond eine eindeutige Verbindung zwischen dem Mord an Fiona und dem an der jungen Studentin. Die Tathergänge ähneln sich sehr und die Bluttaten folgten zu dicht aufeinander, dass ein Zusammenhang ausgeschlossen sein könnte. Im Mittelpunkt der Verdächtigungen steht Gwens Verlobter Dave. Denn er hätte ein Motiv Fiona zu töten, nachdem sie ihn als Erbschleicher beschuldigt hat und die Verlobungsfeier mit ihren Anschuldigungen zerstörte.
Gwens Freundin Ena Whitty liefert der Polizei einen neuen Verdächtigen. Denn Enas Verlobter Stan Gibson hat heimlich die ermordete Studentin beobachtet. Doch so leicht wie gedacht sind die beiden Fälle nicht zu lösen.
Während die Ermittlungen zu den Morden in vollem Gange sind, kommen sich Leslie und Dave langsam näher. Die frisch geschiedene Ärztin lässt sich auf eine unüberlegte Affäre mit der großen Liebe ihrer besten Freundin Gwen ein, obwohl auch sie selbst an Daves Unschuld zweifelt. Als Dave ihr die Diskette zeigt, die Fiona ihm am Abend der Verlobungsfeier zugesteckt hatte, kommt Leslie allmählich hinter das dunkle Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihre Großmutter Fiona und Gwens Vater Chad all die Jahre belastete und auch Leslies Leben nachhaltig beeinflusste.


23:10 Joe Cocker – Mad Dog with Soul (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Großbritannien, 2016
Online verfügbar von 21/12 bis 04/02

Regie: John Edginton

Mit Hits wie "Unchain My Heart", "You Are So Beautiful" und "You Can Leave Your Hat on" wurde Joe Cocker schon zu Lebzeiten zu einer Legende. Seine Stimme begeisterte Millionen Menschen über fünf Jahrzehnte hinweg und bewies sein unfassbares musikalisches Talent. Mitte der 1970er Jahre fiel Joe Cocker in ein tiefes Loch, aus dem er Jahre später nur mit der beharrlichen Hilfe einiger Freunde wieder herausfand. Er sagte dem Alkohol, der in fast zerstört hätte, zwar nicht ab, aber es gelang, die Sucht in Bahnen zu lenken, so dass er eine zweite Karriere starten konnte. Es folgten zahlreiche Erfolge und etliche Tourneen. Er stand mit allen Größen des Showbiz auf der Bühne, er begeisterte als erster westlicher Künstler die Massen in Ost-Berlin und Dresden mit umjubelten Konzerten, und er sang für die Queen auf dem Konzert zu ihrem 50-jährigen Thronjubiläum zusammen mit Phil Collins am Schlagzeug und Bryan May an der Gitarre.

Hintergrundinfo:
Für die umfassende Filmbiographie, die Cockers bewegendes Leben Revue passieren lässt - von den wilden Anfängen in Sheffield bis zu seinen späten Jahren mit seiner Frau auf einer Ranch in Colorado – lässt der preisgekrönte Regisseur John Edginton zahlreiche Weggefährten Cockers vor die Kamera treten, von seinem Bruder und seiner Frau über Musikerkollegen bis hin zu Bewunderern wie Billy Joel. Außerdem hören die Zuschauer die Stimme Joe Cockers aus etlichen Interviews und sehen üppiges Archivmaterial und Konzertausschnitte, die zum Teil niemals zuvor gezeigt wurden.


00:05 Sting – Konzert im Pariser Olympia (95 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2017
Online verfügbar von 21/12 bis 28/12

Regie: Alexandre Buisson
Mitwirkende: Sting

Am 12. und 13. April 2017 spielte Sting im Pariser Olympia zwei Konzerte, die schon nach wenigen Minuten ausverkauft waren. Sechs Monate nach Erscheinen von "57th & 9th", seinem zwölften Album seit 1985, interpretierte der Ex-Police-Sänger in der französischen Hauptstadt die größten Police-Songs sowie viele Solo-Hits.
Eine Rückkehr zu den Wurzeln des Rocks, dessen Geschichte der Sänger und Bassist aus Newcastle erst mit The Police – von 1978 bis 1983 – und später alleine fortschrieb. Begleitet wurde Sting auch diesmal von Dominic Miller, dem Gitarristen mit irisch-amerikanisch-argentinischen Wurzeln, mit dem er bereits seit 1991 zusammenarbeitet. Außerdem mit dabei waren dessen Sohn Rufus an der Gitarre sowie der amerikanische Schlagzeuger Josh Freese.
Sting begann als wasserstoffblonder Punk und Jazzfan, arbeitete im Laufe seiner Karriere mit so unterschiedlichen Künstlern wie Tina Turner, Mary J. Blige, Mylène Farmer, Charles Aznavour, Herbie Hancock, The Black Eyed Peas, dem Startenor Luciano Pavarotti, dem Dirigenten Claudio Abbado, den afrikanischen Stars Youssou N'Dour und Cheb Mami sowie seinen Landsleuten Dire Straits, Elton John, Phil Collins, Rod Stewart und Eric Clapton zusammen. Als Schauspieler war er in "Der Wüstenplanet" (1984) von David Lynch, "Die Abenteuer des Baron Münchhausen" (1988) von Terry Gilliam und "Bube Dame König grAS" (1998) von Guy Ritchie zu sehen.
In Paris spielte er Police-Hits wie "Roxanne", "Walking On The Moon" und "Every Breath You Take" sowie eigene Songs wie "Englishman in New York". Außerdem präsentierte er gemeinsam mit seinem Sohn Joe den Bowie-Hit "Ashes to Ashes" in Gedenken an den 2016 verstorbenen Künstler. Eine faszinierende Reise durch die Rockgeschichte mit einem ihrer charismatischsten Protagonisten.


01:40 Berlin Live (60 Min.) (HDTV, UT)
Donovan
Musik Deutschland, 2015
Online verfügbar von 21/12 bis 20/01

Regie: Hannes Rossacher

Seit schier unfassbaren 50 Jahren auf der Bühne: Donovan Phillips Leitch. 1965 landet der Singer-Songwriter seinen ersten Top-Ten-Hit in Großbritannien und 2015 headlinet er die Acoustic Stage des renommierten Glastonbury-Festivals – die Show ist weit im Voraus ausverkauft.
Nach seinem 2010 veröffentlichten Album 2010 brachte er im Juni 2015 seine Single "One English Summer" heraus – aufgenommen in Kingston, Jamaica. Wie man es von Donovan kennt, bringt er auch hier verschiedene kulturelle musikalische Einflüsse virtuos zusammen. Für "Berlin Live" gab er ein exklusives, intimes Konzert im Rahmen des ARTE "Summer of Peace". Neben Hits und Hymnen darf man durchaus gespannt sein auf neues Material – "A very special evening with Donovan" eben.


02:40 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.12.


03:05 Die Karibik (45 Min.) (HDTV, UT)
Wale und Vulkane
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Wiederholung vom 14.12.

Regie: Florian Guthknecht


03:50 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/12 bis 20/02
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 Silex and the City (3 Min.) (HDTV)
Die Baumschutzaktivisten
Fernsehserie Frankreich, 2016
Online verfügbar von 21/12 bis 30/11

Regie: Jean-Paul Guigue

Für den Bau eines Sammlerparks soll wertvoller Baumbestand geopfert werden. Url und Werther schließen sich den Protesten an. Blog will seinen Sohn zur Vernunft rufen, doch dann wird er selbst als Anführer verdächtigt!

Hintergrundinfo:
"Silex and the City" nach den Comics des Zeichners Jul erzählt amüsante Abenteuer der Steinzeit-Familie Dotcom. Die Zeichentrickserie präsentiert Special Guests und Promi-Parodien, führt in exotische Gegenden und weit zurück in die Zeit. "Silex and the City" behandelt auch diesmal Themen rund um die Evolution der Menschheit. Kein Wunder, dass die dreiminütige Sendung bereits kurz nach Erscheinen des ersten Comic-Bands Kult geworden ist. Die Sendung ist auch auf Facebook aktiv. Schließen Sie Freundschaft mit Blog Dotcom! Außerdem gibt es alle Staffeln auch im Internet zu entdecken unter: http://creative.arte.tv/de/series/silex-and-city


04:38 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
arte – Programminformationen
51. Woche – 15.12. bis 21.12.2018
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 7. Dezember 2018

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